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Sind wir auf dem Weg zur Singlegesellschaft?

Title: Sind wir auf dem Weg zur Singlegesellschaft?

Term Paper , 2002 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Judith Hilden (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Summary Excerpt Details

In unserer Gesellschaft gibt es ein breites Spektrum an Vorstellungen
vom sogenannten „Single“ (wenn im weiteren generell von „Singles“
gesprochen wird, werden damit sowohl Personen weiblichen als auch
männlichen Geschlechts gemeint, wenn dies nicht ausdrücklich anders
erwähnt wird). - Doch was genau ist ein Single?
Der Single ist gewiß kein neues Erscheinungsbild in der gesellschaftlichen
Entwicklung, denn es hat wohl aus den verschiedensten
Gründen zu allen Zeiten alleinstehende bzw. alleinlebende Personen
gegeben. Der in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich gewachsene
Trend zu Einpersonenhaushalten hat zu sozial und ökonomisch immer
relevanter werdenden Entwicklungen geführt.
Darauf soll im Laufe dieser Arbeit so weit als möglich eingegangen
werden. Es kann jedoch nicht darum gehen, eine Lanze für oder gegen
die Form des Alleinlebens zu brechen, sondern es soll versucht werden
eine objektive Bestandsaufnahme des Phänomens „Single“ zu
erstellen.
Dazu ist zunächst eine Klärung des Begriffs „Single“, wie er in den
weiteren Ausführungen verstanden werden muß, notwendig. Daran
anschließen wird sich eine zahlenmäßige Erfassung der Singles sowie
eine Zusammenfassung zu den Themen Wohnsituation, Einkommen
sowie Bildungsniveau und Beruf.
Zuletzt wird noch versucht, in einem der Ausarbeitung folgenden Fazit
auf die Problematik und soziale Akzeptanz der zunehmenden
Singulisierung in der Bundesrepublik Deutschland einzugehen. Auch
die Frage, ob sich unsere Gesellschaft zu einer absoluten
Singlegesellschaft hin entwickeln wird, soll hier geklärt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HAUPTTEIL

2.1 Was ist ein Single?

2.1.1 Umgangssprachliches Verständnis des Singlebegriffs

2.1.2 Definition nach einem Universallexikon

2.1.3 Sozialwissenschaftlicher Definitionsversuch

2.2 Zahlenmäßige Entwicklung des Phänomens Single

2.3 Soziodemographische Aufschlüsselung

2.3.1 Wohnsituation

2.3.2 Einkommen

2.3.3 Bildungsniveau und Beruf

2.3.4 Sonstige Aspekte

3. FAZIT – Zur Problematik und sozialen Akzeptanz der zunehmenden Singulisierung in Deutschland UND: Sind wir auf dem Weg zur Singlegsellschaft?

4. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des "Singledaseins" im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Ziel ist eine objektive Bestandsaufnahme, die den Begriff des Singles klärt, die zahlenmäßige Entwicklung analysiert und die sozioökonomische Situation sowie die soziale Akzeptanz dieser Lebensform kritisch hinterfragt, um die Frage nach einer möglichen "Singlegesellschaft" zu erörtern.

  • Definition und sozialwissenschaftliche Einordnung des Singlebegriffs
  • Empirische Entwicklung und statistische Verbreitung von Einpersonenhaushalten
  • Soziodemographische Analyse von Wohnsituation, Einkommen und beruflicher Stellung
  • Diskussion der gesellschaftlichen Auswirkungen, Chancen und Belastungen des Singlelebens

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Definition nach einem Universallexikon

„Ein Single ist eine Person, die ohne feste und dauerhafte Partnerschaft in einem Einpersonenhaushalt lebt. Der Begriff Single entstand in den 70er Jahren in den USA und sollte dort diejenige, jüngere Personengruppe bezeichnen, deren Angehörige aufgrund ihrer vorrangigen Ausrichtung auf das Berufsleben und die erstrebte Karriere keine feste Partnerbindung eingehen wollten. Der Grund dafür lag nicht nur in einem stark ausgeprägten Hedonismus (– Erfüllung, Selbstverwirklichung in Beruf und Freizeit -), sondern auch in einem veränderten Verhältnis der Geschlechter zueinander. War es noch bis in die 60er Jahre üblich, daß Frauen für die Karriere des Mannes die eigenen Ambitionen zurückstellten, so hatte sich dieses Bild spätestens mit den beginnenden 70er Jahren gründlich verändert. Weder waren Frauen weiterhin gewillt, die Arbeit der Kindererziehung alleine zu erledigen, noch waren sie bereit, auf die eigene Karriere zu verzichten.

Nachdem der Begriff Single gegen Ende der 70er Jahre auch im deutschen Sprachgebiet Einzug gehalten hatte, erfuhr er schon bald eine erhebliche Erweiterung. Unter Single versteht man im aktuellen Sprachgebrauch auch ältere und alte Menschen, die ihren Lebenspartner oder ihre Lebenspartnerin um zum Teil viele Jahre überleben, sowie alleinerziehende Mütter und Väter. Ob der Begriff Single auch diejenigen Personen umfaßt, die zwar alleine einen Einpersonenhaushalt führen, aber in einer Partnerschaft leben, ist umstritten. Der Statistik nach fallen sie unter den Begriff Single, weil sie steuerlich, hinsichtlich ihrer Wohnverhältnisse sowie in der Sozialversicherung als allein lebend geführt werden. Die Entwicklung zum Einpersonenhaushalt hat in den Städten der westlichen Industriegesellschaften zu einer Verschlechterung auf dem Wohnungsmarkt geführt. In den deutschen Großstädten waren Mitte der 90er Jahre beinahe 50 Prozent aller Haushalte Einpersonenhaushalte.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Relevanz des Phänomens Single ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, eine objektive Bestandsaufnahme ohne parteiische Wertung vorzunehmen.

2. HAUPTTEIL: Das Hauptkapitel befasst sich mit der Definition des Singlebegriffs, der statistischen Entwicklung sowie den soziodemographischen Merkmalen wie Wohnen, Einkommen und Beruf.

3. FAZIT – Zur Problematik und sozialen Akzeptanz der zunehmenden Singulisierung in Deutschland UND: Sind wir auf dem Weg zur Singlegsellschaft?: Das Fazit bewertet die gesellschaftlichen Vor- und Nachteile des Singledaseins und kommt zu dem Schluss, dass eine absolute Singlegesellschaft trotz steigender Tendenz unwahrscheinlich ist.

4. LITERATURVERZEICHNIS: Dieses Verzeichnis führt die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und statistischen Erhebungen auf.

Schlüsselwörter

Single, Singlegesellschaft, Einpersonenhaushalt, Soziodemographie, Lebensform, Wohnsituation, Einkommensverhältnisse, Berufliche Stellung, Sozialpolitik, Generationenvertrag, Demographischer Wandel, Alleinlebende, Partnerschaft, Individualisierung, Konsumverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit der stetig wachsenden Anzahl von Einpersonenhaushalten in Deutschland auseinander und untersucht die Lebensrealität von Singles.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von "Single", die statistische Entwicklung der Haushaltsformen sowie die Analyse der soziodemographischen Situation der Singles in Bezug auf Wohnen, Einkommen und Beruf.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine objektive Bestandsaufnahme des Phänomens "Single" und die Klärung der Frage, ob sich Deutschland tatsächlich zu einer absoluten Singlegesellschaft entwickelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, ergänzt durch eine kleine, informelle Umfrage zum Alltagsverständnis des Begriffs sowie die Auswertung offizieller Statistiken (z.B. Mikrozensus).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die quantitative Entwicklung seit der vorindustriellen Zeit sowie eine detaillierte Aufschlüsselung der Lebensbedingungen von Singles in verschiedenen sozioökonomischen Aspekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie "Singlegesellschaft", "Einpersonenhaushalt", "Individualisierung" und "Soziodemographie" charakterisieren.

Wie wird das "Single-Sein" statistisch von einer festen Partnerschaft abgegrenzt?

Die statistische Erfassung erfolgt oft über Einpersonenhaushalte. Die Arbeit zeigt jedoch auf, dass diese Kategorie Menschen in festen Partnerschaften mit getrennten Wohnungen (LAT-Beziehungen) oder sogar Verwitwete und Alleinerziehende umfasst, was die Definition komplex macht.

Welche Rolle spielt die Großstadt bei der Entwicklung der Single-Lebensform?

Die Arbeit stellt fest, dass Singles eine ausgeprägte Großstadtorientierung aufweisen, was in Städten wie Berlin oder Hamburg zu einer hohen Dichte an Einpersonenhaushalten führt und den Wohnraumbedarf sowie den lokalen Wohnungsmarkt maßgeblich beeinflusst.

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Details

Title
Sind wir auf dem Weg zur Singlegesellschaft?
College
University of Applied Sciences Mainz  (Sozialpädagogik)
Grade
1,0
Author
Judith Hilden (Author)
Publication Year
2002
Pages
23
Catalog Number
V17795
ISBN (eBook)
9783638222761
Language
German
Tags
Sind Singlegesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Hilden (Author), 2002, Sind wir auf dem Weg zur Singlegesellschaft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17795
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