Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis................................................................................................ I
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis 3
1. Problemstellung und deren Aktualität. 1
2. Struktur dieser Arbeit 1
3. Grundlagen 2
3.1 Afrika. 2
3.2 Das System der dualen Ausbildung in Deutschland 3
3.3 Der schulische Teil 3
3.4 Allgemeine Probleme der dualen Ausbildung 4
4 Ausbildung in Afrika? 5
4.1 Einfache Übertragung nicht möglich? 6
4.2 Kulturdimensionen nach Hofstede 6
5 Berufliche Bildung als Schlüssel zum Wohlstand ? 10
5.1 Formen der Ausbildung. 11
5.2 Klassifizierung der Wirtschaftssektoren 13
6 Bildung in Afrika - Artikel Dem ''Exportschlager'' Berufsausbildung in Afrika auf
der Spur 17
7 Fazit und Ausblick 20
Literaturverzeichnis 21
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Pestel Analyse Bestandteile
Abbildung 2: Formen der Ausbildung
Abbildung 3: Wirtschafsektoren.
II
Abkürzungsverzeichnis
Abk. Abkürzung Etc. et cetera Usw. Und so weiter Vgl. vergleiche z. T. zum Teil
III
1. Problemstellung und deren Aktualität
Afrika als Kontinent bietet die unterschiedlichsten Kulturen, Länder und Ausbildungsformen. Von wohlhabenderen Ländern wie Marokko, oder Ägypten über Länder in denen bittere Armut und Korruption herrscht wie Kenia, Sambia oder Swasiland. Gerade nachhaltige Lehr- und Lernkonzepte können einen Beitrag zur Reduzierung von Armut und zur Weiterentwicklung der Länder in Afrika führen. Es stellt sich nun die Frage ob das System der dualen Ausbildung wie es in Deutschland existiert und auf seine Weise einzigartig ist nun auch in Afrika einfach anwenden lässt. Wo liegen die Unterschiede? Worauf ist zu achten? Die vorliegende Seminararbeit gibt einen kurzen Einblick in die Grundzüge dieser Fragestellung.
2. Struktur dieser Arbeit
Die vorliegende Seminararbeit geht im wesentlichen zunächst im dritten Kapitel
auf allgemeine Grundlagen zu Afrika ein und erläutert das System der deutschen
Berufsausbildung sowie einige Probleme desselbe. Es folgt in Kapitel vier die
Frage wie Ausbildung in Afrika realisiert und bedingt wird und welches die Gründe
Sein könnten die Probleme bei einer Übertragung machen. Kapitel fünf erörtert die
Frage ob Bildung ein Schlüssel zum Wohlstand Afrikas sein kann und welche
Formen der Ausbildung existieren und erklärt verschiedene Modelle. Kapitel sechs
gibt durch einen Artikel die Erfahrungen über Bildung in Afrika wieder und zeigt
die bereits erwähnten Probleme durch Praxiserfahrungen. Kapitel sieben enthält
einen Ausblick und das Fazit.
1
3. Grundlagen
Dieses Kapitel gibt zunächst einen grundlegenden Überblick über Afrika erläutert das deutsche System der dualen Ausbildung und geht anschließend noch auf allgemeine Probleme desselben ein.
3.1 Afrika
Afrika als Kontinent hat eine Fläche von ca. 30,3 Millionen km² seine Bevölkerung belief sich 2009 auf eine Milliarde Menschen. Afrika besteht offiziellen Angaben zu Folge aus 53 unabhängigen Staaten. Zahlreiche Bevölkerungs- und Stammesgruppen bevölkern diese Staaten. In Afrika werden über 2000 eigenständige Sprachen gesprochen von denen rund 50 als größere Sprachen gelten hinzu kommen noch zahlreiche regionale Dialekte. Nach unserem europäischen Maßstab sind die meisten Menschen sehr arm. Betrachtet man die Weltwirtschaft spielen die größten Teile Afrikas keine Rolle. Religionen die in Afrika verbreitet sind natürlich der Islam (ca. 44,2 % nach Angaben des Auswärtigen Amtes) und weitere Religionen wie der Animismus 13-20 %, und das Christentum 38-43 %, von weiteren Naturreligionen abgesehen sind noch Bahai, das Judentum und Hinduismus vorzufinden. Gemäß der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung liegt die durchschnittliche Lebenserwartung einer afrikanischen Frau liegt bei 55 Jahren, und die durchschnittliche Lebenserwartung eines afrikanischen Mannes bei 53 Jahren Ein weiteres massives Problem in Afrika ist die rasante und epedemieartige Ausbreitung von AIDS, in Afrika sind ca. 4 % der Gesamtbevölkerung infiziert.
Die Wirtschaft Afrikas ist weitestgehend auf den Export ausgerichtet. Es werden Bodenschätze und Agrarerzeugnisse exportiert. In Städten existieren größere Industrie- und kleinere Handwerksbetriebe. In ländlichen Regionen ist Subsistenzwirtschaft vorherrschend, so werden Pflanzen angebaut, Fischfang und Tierzucht betrieben. In manchen Regionen die noch recht unberührt sind ist der
2
Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. In nordafrikanischen Staaten ist die Erdöl- und Erdgasförderung eine Haupteinnahmequelle.
Die Hauptexportartikel Afrikas sind Kakao: ca.70 % Weltmarktanteil, Diamanten: ca. 50 % Weltmarktanteil, Gold: ca. 25 % Weltmarktanteil und Erdöl: ca.10 % Weltmarktanteil. 1
3.2 Das System der dualen Ausbildung in Deutschland
Duale Berufsausbildung in Deutschland ist meist die berufliche Erstausbildung. Es handelt sich hierbei um die parallele Ausbildung in einem Betrieb und Berufsschule. Voraussetzung für eine Berufslehre im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag.
Die Vertragspartner sind der Auszubildende, der Ausbildende (Betrieb), die jeweilige Berufsschule und die zuständige Kammer (IHK/Handwerkskammer).
Der theoretische Teil der Ausbildung wird in der Berufsschule vermittelt, der praktische Teil im jeweiligen Betrieb. Das System ist ähnlich in der Schweiz und in Österreich. Die Ausbildung erfolgt auf Grundlage der Ausbildungsordnung des jeweiligen Berufsbildes. 2
3.3 Der schulische Teil
Die Ausbildung in der Berufsschule erfolgt auf Grundlage eines so genannten Rahmenlehrplans der Lehrinhalte detailliert nach zeitlichem Ablauf vorgibt. Die schulische Ausbildung unterliegt den Bundesländern, bzw. deren
Kultusministerien. In der Berufsschule wird überwiegend fachtheoretisches und allgemeines Wissen vermittelt. Hierzu gehören meist Lehrinhalte wie: Deutsch, Politik, Religion, Fremdsprachen usw.
1 Vgl.: http://www.dsw-online.de/pdf/dsw_datenreport_09.pdf, Abruf 16.01.2010, 10:00 Uhr
2 Vgl.: Mudra, (2004), S.55 ff.
3
Arbeit zitieren:
Rene Bock, 2010, Die deutsche duale Ausbildung - Exportschlager für Afrika?, München, GRIN Verlag GmbH
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