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Allgemeiner und ökologischer Weinbau

Titre: Allgemeiner und ökologischer Weinbau

Exposé (fiche) , 2001 , 14 Pages

Autor:in: Christoph Hons (Auteur)

Biologie - Botanique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Frostresistenz:

Einlagerung von Stärke (aus Zuckern gebildet)

Korrelative Hemmung und Dormanz:
- Hemmung verläuft von oben nach unten
- Durch die Abtrennung der verschiedenen Geizaugen werden unterschied
liche Teile der Reben angeregt das Wachstum zu verstärken

Dormanz:
- Stillstand der Panze, die keine Triebe austreibt. Der Dormanzeffekt tritt bei bestimmten Temperaturen in bestimmten Zeitabschnitten ein
- Bei Temperaturen an 10°C wird Dormanz wieder aufgelöst.

Knospenbildung und Absicinsäure:
- ABS als Streßhormon
- Bildung von ABS beschädigt den Knospenaustrieb

Ertragsveringerung:
- Zapfen anstatt Ruten schneiden erbringt weniger Ertrag; die Fruchtbarkeit ist geringer

Blattanzahl um die Blüte auszulösen:
- Vitis silvestris 11 Blätter
- Riesling 13 - 18 Blätter
- Sorten Aris, Vitis lambrusco
- Gutedel 16 - 18 Blätter
- Temperaturdurchschnitt 15°C
- Verrieseln die Ansätze an den Trauben
- Bei hohen Temperaturen wird die Assimilation zum Triebwachstum
verwendet
- Bei niedrigen Temperaturen ist kein Wachtum der Trauben mehr
möglich
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Allgemeiner und Ökologischer Weinbau

Frostresistenz

Korrelative Hemmung und Dormanz

Dormanz

Knospenbildung und Absicinsäure

Ertragsveringerung

Blattanzahl um die Blüte auszulösen

Wachstum der Reben

Beerenwachstum

Saccharose

Aufbau der Beere

Die Rolle der Säure im Wein

Zunehmende Beerengröße

Pflanzdichte

Dichte historisch andere Bedeutung als heute

Der Rebschnitt (Ziele des Rebschnittes)

Selektiver Schnitt

Uniformer Schnitt

Alternierender Schnitt

Nichtselektiver Schnitt

Uniformer Schnitt

Alternierender Schnitt

Gemischter Schnitt

Erziehungssysteme

Kriterien für Erziehungssysteme

Niedrige Erziehungssysteme

Silvoz

Umkehrerziehung

Vertiko

Lenz-Moser Erziehungssystem (Jocherziehung - Weitraumerziehung)

Scott-Henry

Lyra

Andere Erziehungssysteme

Organische Düngung

Gliederung der organischen Substanz des Bodens

Chemische Bedingungen im Boden

Humusbildung

Physikalische Eigenschaften

C/N-Verhältnis

Bildung stabiler Humusstoffe

Ermittlung des N-Bedarfes

Bewertung von Humusgehalten

Bewertungskriterien von Humusdüngern

Organischer Dünger: Stallmist

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegenden Vorlesungsmaterialien vermitteln grundlegende ökologische und physiologische Zusammenhänge im Weinbau sowie deren praktische Umsetzung im Rebschnitt und in der Bodenbewirtschaftung. Ziel ist es, den Einfluss von Wachstumsbedingungen, Erziehungssystemen und Düngung auf die Qualität und Ertragssicherheit der Rebe wissenschaftlich fundiert zu erläutern.

  • Physiologische Prozesse des Beerenwachstums und der Inhaltsstoffbildung.
  • Einfluss von Erziehungssystemen auf die Belichtung und Traubenqualität.
  • Methodik des selektiven und nicht-selektiven Rebschnitts.
  • Bedeutung der organischen Substanz und Bodenfruchtbarkeit für den Weinbau.

Auszug aus dem Buch

Aufbau der Beere:

Curtikulawachs (Fettsäure): Ist wichtig für den Hefemetabolismus als Vorstufe zur Aromastoffbildung (zeigt sich im Wein in vegetativer, grasiger Charakter (Hier Hexanal bestimmend)

Phenole überlagern stark die vorhandenen Aromastoffe in der Beere -> Phenole verleihen die Strucktur des Weines. Polyphenole sind gerade in der Beerenhaut anzutreffen

Kalium und Calcium: Wichtig für den ph-Wert-Steuerung. Bei niedrigen pH-Werten geringe Pufferung; die Säure ist geschmacklich deutlich zu erkennen

Stickstoff ist in der Beerenhaut in höheren Konzentrationen vorhanden

Bei UTA (Untypischer Alterungston) ist wenig hefeverwertbarer Stickstoff vorhanden; Auf das Beerenfleisch bezogen ist in der Beerenhaut 50% - 100% mehr Stickstoff vorhanden

Stickstoff und Polyphenole bilden ca. 15% des gesamten Beerengewichts

Carotinoide sind beim Weißwein Vorstufe von Aromastoffen (Licht und Temperaturempfindlich). Somit ist eine Steuerung dieser Aromen möglich. Zu erkennen an der Gelbverfärbung der Beeren, die in der Beerenhaut vorliegen.

Zusammenfassung der Kapitel

Allgemeiner und Ökologischer Weinbau: Behandelt die physiologischen Grundlagen der Rebe, inklusive Frostresistenz, Dormanz sowie die entscheidenden Faktoren für das Beerenwachstum und die Säurebildung.

Pflanzdichte: Analysiert die historische und moderne Bedeutung der Pflanzdichte in Abhängigkeit von Erziehungssystemen und Standortbedingungen.

Der Rebschnitt (Ziele des Rebschnittes): Definiert die Ziele des Rebschnitts und differenziert zwischen verschiedenen selektiven und nicht-selektiven Schnittmethoden.

Erziehungssysteme: Gibt einen Überblick über diverse Erziehungssysteme von der Silvoz- bis zur Lyra-Erziehung und bewertet deren Eignung unter verschiedenen Bedingungen.

Organische Düngung: Erläutert die Bedeutung der Bodenbiologie, die Humusbildung sowie die Kriterien zur Bewertung organischer Dünger wie Stallmist.

Schlüsselwörter

Weinbau, Frostresistenz, Dormanz, Beerenwachstum, Säuremanagement, Rebschnitt, Erziehungssysteme, Laubwand, Bodenfruchtbarkeit, Humusbildung, Stickstoff, Polyphenole, Carotinoide, Stallmist, UTA.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesen Vorlesungsmaterialien grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die physiologischen Grundlagen der Weinrebe und die ökologischen Rahmenbedingungen im Weinbau, insbesondere mit Fokus auf Wachstumsfaktoren, Schnitttechniken und Bodenmanagement.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Beereninhaltsstoffe, der Optimierung der Laubwand durch verschiedene Erziehungssysteme und der nachhaltigen organischen Düngung zur Bodenverbesserung.

Was ist das primäre Ziel dieser Aufzeichnungen?

Das Ziel ist die Vermittlung fachwissenschaftlichen Wissens für eine qualitätsorientierte Bewirtschaftung von Rebflächen unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische, agrarspezifische Analyse, die physiologische Parameter (wie Säure, Zucker, Stickstoff) mit agrotechnischen Maßnahmen (Schnitt, Erziehung, Düngung) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in physiologische Reifeprozesse, die detaillierte Klassifizierung von Rebschnittmethoden sowie die Evaluierung verschiedener Erziehungssysteme im Hinblick auf Lichtausbeute und Ertragsqualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Weinbau, Rebschnitt, Erziehungssysteme, Humusbildung, Säuremanagement und Stickstoffversorgung.

Welchen Einfluss hat die Botrytis auf den Apfelsäuregehalt?

Je höher der Botrytisbefall, desto höher ist der gemessene Apfelsäuregehalt, da der Pilz vornehmlich Weinsäure und Äpfelsäure veratmet.

Warum ist das Kaliummanagement im Weinberg von besonderer Bedeutung?

Kalium fungiert als Puffer für die Säuren (Äpfel- und Weinsäure) und beeinflusst das Wachstum sowie die Nährstoffversorgung; ein Ungleichgewicht kann zu physiologischen Störungen wie der Stiellähme führen.

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Résumé des informations

Titre
Allgemeiner und ökologischer Weinbau
Université
Wiesbaden University of Applied Sciences  (FH Geisenheim, Weinbau)
Auteur
Christoph Hons (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
14
N° de catalogue
V1784
ISBN (ebook)
9783638110976
Langue
allemand
mots-clé
Weinbau
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Hons (Auteur), 2001, Allgemeiner und ökologischer Weinbau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1784
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Extrait de  14  pages
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