Inhalt
1. Die Ausgangslage 3
1.1 Die/der Auszubildende. 3
1.2 Die Vorbildung 3
1.3 Der Ausbildungsberuf 3
1.4 Vorhandene Kenntnisse 3
1.5 Der Ort der Unterweisung. 4
2. Das Lernziel. 5
2.1 Das Thema 5
2.2 Der Ausbildungsrahmenplan und der betriebliche Ausbildungsplan. 5
2.3 Die einzelnen Lernziele 5
2.3.1 Das Richtlernziel. 5
2.3.2 Das Groblernziel. 6
2.3.3 Das Feinlernziel. 6
3. Die notwendigen Ausbildungsmittel. 8
4. Unfallverhütungsvorschriften/Sicherheitsvorschriften 9
5. Die Motivation. 10
6. Die pädagogischen Prinzipien 11
6.1 Die Einbeziehung der/des Auszubildenden 11
6.2 Die Anschaulichkeit 11
6.3 Die Praxisnähe 11
6.4 Die Jugendgemäßheit. 11
6.5 Die sachliche Richtigkeit. 11
6.6 Die Erfolgssicherung. 11
7. Die Schlüsselqualifikationen 13
7.1 Die personellen Fähigkeiten 13
7.2 Die sozialen Fähigkeiten. 13
7.3 Die kognitiven Fähigkeiten. 13
8. Die Unterweisung 14
8.1 Die Begründung Unterweisungsmethode 14
8.2 Der Zeitrahmen. 15
8.3 Die Vier-Stufen Methode und das Lehrgespräch. 15
8.3.1 Die Vorbereitung. 15
8.3.2 Das Lehrgespräch und das Vormachen 15
8.3.3 Das Nachmachen 18
8.3.4 Die Lernerfolgskontrolle. 18
8.4 Der Ausbildungsnachweis 19
1. Die Ausgangslage
1.1 Die/der Auszubildende
Die/der 16jährige Auszubildende befindet sich im 3. Monat des 2. Ausbildungsjahres zur Einzelhandelskauffrau/zum Einzelhandelskaufmann.
Sie/er wohnt noch im elterlichen Haus und hat keine Geschwister. Privat spielt sie/er im Verein Handball.
Im Unternehmen zeigt sie/er sich aufgeweckt, interessiert, fleißig und jederzeit hilfsbereit. Sie/er zeichnet sich durch eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Teamfähigkeit aus.
Die bisherig erlernten Fertigkeiten und Kenntnisse wurden gemäß dem Ausbildungsplan vermittelt. Die schulischen Leistungen in der Berufsschule sind sehr gut. Auf-grund der positiven Entwicklung wird eine Lehrzeitverkürzung in Betracht gezogen.
1.2 Die Vorbildung
Sie/er verfügt über einen qualifizierten Hauptschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 1,3. Während ihrer/seiner Schulzeit hat sie/er ein berufliches Orientierungspraktikum bei einem Lebensmittel-Einzelhändler absolviert.
1.3 Der Ausbildungsberuf
Es handelt sich um den Ausbildungsberuf der bzw. des Kauffrau/Kaufmann im Ein-zelhandel.
1.4 Vorhandene Kenntnisse
Im verantwortungsvollen Umgang mit Bargeld ist die/der Auszubildende bereits mit
den internen Sicherheitsrundschreiben für Kassenpersonal sowie mit dem Sicher-heitsrundschreiben zur „Geldentsorgung“ bestens vertraut. Sie/er beherrscht außerdem bereits die Abläufe beim Kassiervorgang.
1.5 Der Ort der Unterweisung
Bei diesem Konzept handelt es sich um die Unterweisung einer/eines Auszubildenden bei der Muster-Unternehmensgruppe. Die Muster-Unternehmensgruppe ist ein Großunternehmen im Lebensmitteldiscountbereich mit Sitz in Musterstadt. Die Ausbildung, ebenso wie diese Unterweisung findet in den deutschlandweiten Verkaufsstellen der Unternehmensgruppe statt. In diesem Fall ist der Unterweisungsort das Büro der zuständigen Filialleitung. Die Unterweisung kann hier ohne Störungen bzw. äußere Einflüsse durchgeführt werden. Ein weiterer Grund dafür ist, dass der Umgang mit Bargeld gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften nur an den Kassen und im Büro gestattet ist.
2. Das Lernziel
2.1 Das Thema
Das hier ausgewählte Thema ist die Vorbereitung einer Bankeinzahlung sowie die Bestellung von Kleingeld.
2.2 Der Ausbildungsrahmenplan und der betriebliche Ausbildungs-
plan
Der Ausbildungsrahmenplan sieht für die/den Auszubildende/n im 2. Lehrjahr die Vermittlung von Fertigkeiten im Kassenbereich, insbesondere bei der Zusammenfassung der einzelnen Kassenberichte, die Vorbereitung des Geldtransportes und der Wechselgeldbereitstellung vor (s. Ausbildungsrahmenplan § 8 Abs.2 Nr.3.2f). Der betriebliche Ausbildungsplan wurde nach den sachlichen und zeitlichen Vorgaben des Ausbildungsrahmenplanes erstellt. Der Ausbildungsplan wird individuell auf die/den Auszubildende/n zugeschnitten. Die/der Auszubildende wird zur Vermittlung der unter 2.1. beschriebenen Fertigkeiten und Kenntnisse in der Filiale des Unternehmens eingesetzt.
2.3 Die einzelnen Lernziele
Die/der Auszubildende soll am Ende ihrer/seiner Berufsausbildung über alle Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, die notwendig sind, um den Beruf der Einzelhandelskauffrau bzw. des Einzelhandelskaufmanns selbstständig und sicher ausüben zu können.
2.3.1 Das Richtlernziel
Das Richtlernziel ist die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Kassensys- tem und beim Kassieren.
2.3.2 Das Groblernziel
Die/der Auszubildende soll grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Geldwirtschaft nach den betriebsinternen Standards erhalten.
2.3.3 Das Feinlernziel
Die/der Auszubildende hat nach dieser Unterweisung die Einsicht, die Kenntnisse und die Fähigkeit, eine Bankeinzahlung und eine Kleingeldbestellung selbstständig unter Beachtung der betriebsinternen Standards zu erledigen.
Kognitiver Lernbereich
Die/der Auszubildende erlernt die betriebsinternen Standards und Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Bargeld, insbesondere bezüglich der Vorbereitung der Bankeinzahlung und der Kleingeldbestellung.
Die/der Auszubildende erhält Kenntnisse zur Bündelung der Geldscheine, zur Beschriftung der Safebags sowie zur buchhalterischen Erfassung der Bankeinzahlung. Die/der Auszubildende erkennt die entscheidenden Parameter bei der bei der Kleingeldbestellung.
Psychomotorischer Lernbereich
Die/der Auszubildende erlernt die Fertigkeiten zur Scheinebündelung sowie die Handgriffe zum fachgerechten Zählen und Bündeln.
Sie/er erlernt die Fertigkeiten, einen Safebag ordnungsgemäß zu beschriften und diesen zu verschließen.
Arbeit zitieren:
2008, Vorbereiten einer Bankeinzahlung und Kleingeldbestellung (Unterweisung Einzelhandelskaufmann / -kauffrau), München, GRIN Verlag GmbH
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