Anreizsysteme zu Motivation der Mitarbeiter
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. Grundlagen der Motivation 5
2.1 Bedürfnisse 5
2.2 Motive 5
2.3 Motivation 5
2.4 Motivation vs. Motivierung vs. Manipulation 6
2.5 Zusammenfassung: Zusammenhang von Bedürfnis, Motiv und Motivation 7
3. Grundlagen und Klassifizierung von Anreizsystemen 8
3.1 Grundlagen von Anreizsystemen 8
3.1.1 Anreiz 8
3.1.2 Anreiz vs. Motivation 8
3.1.3 Definition Anreizsystem 9
3.2 Klassifizierung von Anreizsystemen 9
3.2.1 Monetäre Anreizsysteme 9
3.2.2 Nicht-monetäre Anreizsysteme 9
3.3 Cafeteria Modell 10
3.3.1 Ausbaustufen und Leistungsangebot des Cafeteria Modells 10
3.3.2 Das Angebot an Cafeteria Optionen 11
3.3.3 Verschiedene Vergabeformen von Leistungen 11
3.4 Anreizsysteme für Führungskräfte 12
4. Praxisbeispiel Google 13
4.1 Unternehmensprofil 13
4.2 Die Google Incentives und Benefits des Cafeteria Modells 14
5. Kritik an Anreizsystemen 16
5.1 Verdrängung der intrinsischen Motivation 16
5.2. Bevorzugung von Tätigkeiten die besonders belohnt werden 16
5.3. Unterschiedliche Fähigkeiten von Mitarbeitern 16
6. Fazit und Schluss 18
Literatur - und Quellenverzeichnis 20
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Anreizsysteme zu Motivation der Mitarbeiter Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Einfaches Modell von Heckenhausen .................................................................... 6
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Anreizsysteme zu Motivation der Mitarbeiter Abkürzungsverzeichnis
bzw. = beziehungsweise ebd. = ebenda engl. = englisch f. = folgende Seite ff. = fortfolgende Seiten S. = Seite u.s.w. = und so weiter vgl. = vergleiche z.B. = zum Beispiel
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Anreizsysteme zu Motivation der Mitarbeiter
1. Einleitung
Sind motivierte Mitarbeiter in einer Zeit, in der produktions-, vertriebs- und finanzwirt- schaftlicheZahlen im Vordergrund stehen, wirklich wichtig? Oder arbeiten Mitarbeiter, wenn der Druck groß genug ist, auch von alleine? Erzeugt nicht alleine schon der Druck die Motivation oder bedarf es anderer Methoden und Anreize um Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu anzuregen?
Häufig wird der Mensch als so genanntes „Humankapital“ als wichtigstes Kapital des Un- ternehmensgenannt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind ambitionierte Mitarbeiter für ein Unternehmen unverzichtbar. Kann man diese Motivation des Arbeitnehmers für die Bewältigung von Aufgaben durch Belohnung steigern, erzeugen oder auch erhalten? Ist dies durch Anreizsystem möglich, wo doch große Unterschiede in dem festzustellen was man landläufig Motivation nennt, im Leistungsniveau und im Entwicklungspotential von Mitarbeitern.
Was verbirgt sich hinter den einzelnen Begriffen wie Motivation, Anreizen oder Incentives und welche Arten von Systemen gibt es? Welche Vor- und Nachteile haben diese? Mit dieser Hausarbeit soll auf die Problematik und Schwierigkeit der Motivation eingegangen werden, sowie die Grenzen der Mitarbeitermotivation in Form von Anreizsystemen vorgestellt und analysiert werden.
In Kapitel zwei wird zunächst auf die Grundlagen der Motivation, die Bedürfnisse und Motive eingegangen, sowie deren Zusammenhänge dargestellt. Kapitel drei befasst sich mit der Definition von Anreizen und der Vorstellung von Anreizsystemen, insbesondere dem Cafeteria Modell. Eine praxisnahe Umsetzung des Cafeteria Modells wird dann in Kapitel vier anhand des Unternehmen Google vorgestellt. Kapitel fünf geht anschließend auf einige kritische Punkte im Bezug auf Anreizsysteme ein. Den Abschluss der Hausarbeit bildet Kapitel sechs mit einer Einschätzung des Nutzen von Anreizsystemen für die Motivation von Mitarbeitern.
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Anreizsysteme zu Motivation der Mitarbeiter
2. Grundlagen der Motivation
Motivation ist ein Wort, das sich wohl im Sprachschatz eines jeden Menschen wiederfindet. Motivation, Leistungskapazität und Entwicklungspotential - das sind die wichtigsten Beiträge, wenn Menschen Aufgaben in Wirtschaftsunternehmen, politischen Parteien, Verbänden oder Organisationen übernehmen und diese erfüllen. Letztlich werden die Resultate immer von diesen drei Faktoren abhängen. 1 Doch was verbirgt sich hinter den Begriffen „Motiv“ und „Motivation“?
2.1 Bedürfnisse
Bedürfnisse sind den Motiven zunächst einmal rangmäßig übergeordnet. Unter einem Bedürfnis versteht man ein physiologisches Ungleichgewicht (Hunger, Durst etc.) welches ein generelles Mangelgefühl bezeichnet und somit als personeninterner Reiz fungiert, der einen Menschen in eine allgemeine Handlungsbereitschaft versetzt. 2
2.2 Motive
Der Wortbedeutung nach ist ein Motiv ein Beweggrund, Antrieb oder auch ein Leitgedanke. 3 Da jedes Verhalten und jede Tätigkeit - also auch jede Untätigkeit - auf Motive zurückzuführen ist, spielen folglich auch die Herausbildung, Formung und Gestaltung dieser Antriebe im Leben eines jeden Individuums eine allumfassende Rolle, da menschliches Verhalten auf Motive zurückführbar und auf Ziele orientiert ist. 4
In einer Studie von STEVEN REISS und SUSAN HAVERKAMP aus dem Jahr 2000 (Steven Reiss: „Who am I? The Sexteen Desires that Motivate our Behavior and define our Personality.“) konnten 16 Desires (= Motive bzw. Beweggründe) isoliert werden, die in verschieden starker Ausprägung das menschliche Verhalten bestimmen, da sie ihm durch Erfüllung Sinn geben.
Sie werden unterteilt in: Macht, Unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen, Ehre, Idealismus, Beziehungen, Familie, Status, Rache, Romantik, Ernährung, körperliche Aktivität und Ruhe. REISS sieht diese Verhaltensmotive jedoch nicht in einer hierarchischen Ordnung, wie die Bedürfnisse bei MASLOW, sondern stellte mit seinen Untersuchungen fest, dass die 16 „Desires“, bei allen Menschen vorhanden sind, sie jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sind. In der Arbeitswelt wird davon ausgegangen, dass im Bereich der Arbeitsmotivation den meisten der REISSSCHEN Bedürfnisse eine große Bedeutung beigemessen werden sollte. 5
2.3 Motivation
„Motivation geht auf den lateinischen Begriff movere (= bewegen) zurück und soll Aufschluss über die Beweggründe des Handeln und Verhaltens eines Menschen geben. 6 Sie wird definiert als die Summe der Beweggründe, die das menschliche Handeln in Bezug auf den Inhalt,
1 Kressler, Herwig W.: Leistungsbeurteilung und Anreizsysteme. Motivation. Vergütung. Incentives. Bielefeld 2001, S.9 2 Vgl. Staehle, Wolfgang H.: Management. EIne verhaltenswissenschaftliche Perspektive. München 1994, S.152 3 Kressler, Herwig W.: Leistungsbeurteilung und Anreizsysteme. Motivation, S.14 4 Vgl. Staehle, Wolfgang H.: Management, S.148
5 Vgl. Kressler, Herwig W.: Leistungsbeurteilung und Anreizsysteme, S.49f 4 Vgl. Staehle, Wolfgang H.: Management, S.204
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Arbeit zitieren:
Ingrid Forster, 2010, Anreizsysteme zur Motivation der Mitarbeiter, München, GRIN Verlag GmbH
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