Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
Die Lissabon-Strategie. 5
Der deutsche Qualifikationsrahmen 9
Lebenslanges Lernen. 15
Verbindungen zwischen Lissabon-Strategie, dem deutschen Qualifikationsrahmen
und dem lebenslangen Lernen. 17
Quellen. 18
Quellen. 18
Quellen. 18
Quellen. 18
Quellen. 18
Quellen. 18
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Einleitung
Das Seminar „lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft“ brachte einen ersten Eindruck in einen der, meiner Meinung nach, wichtigsten Themenbereiche der aktuellen Pädagogik. Das lebenslange Lernen, so sagte es unsere Dozentin, „bezeichnet nicht nur eine Umstrukturierung der Erwachsenenbildung sondern ist ein gesellschaftlicher Imperativ“ (siehe: Thomsen, ATT00004, Folie 4). Unter gesellschaftlichem Imperativ verstehe ich, dass jedes Individuum in einer Gesellschaft sich nicht nur aus eigenem Antrieb ein Leben lang weiterbilden sollte, sondern dass die Gesellschaft es eigentlich auch von ihm verlangen kann, da jeder Mensch für die Gesellschaft und ihr Weiterkommen verantwortlich ist und sich somit weiterbilden muss. Die EU-Kommission hat eine ähnliche Beschreibung dazu gemacht, und zwar: „Lebenslanges Lernen ist nicht mehr bloß ein Aspekt von Bildung und Berufsbildung, vielmehr muss es zum Grundprinzip werden, an dem sich Angebot und Nachfrage in sämtlichen Lernkontexten ausrichten“ (siehe: Thomsen, ATT00007, Folie 33). Weitere Inhalte dieses Seminars waren eine Definition der Wissensgesellschaft, sowie empirische Studien zu biographischen Lern- und Bildungsprozessen. Diese weiteren Seminarinhalte sind für diese Arbeit aber nicht von großer Bedeutung, sodass ich darauf nicht näher eingehen möchte.
Das lebenslange Lernen und die Lissabon-Strategie waren nicht nur Kernpunkte des Seminars „lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft“, sondern fanden auch große Beliebtheit in vielen anderen Seminaren, die ich in den ersten drei Trimestern belegen durfte. So zum Beispiel in den Bereichen der Berufs- und Betriebspädagogik. Hier lernten wir den Zusammenhang des lebenslangen Lernens mit dem deutschen Qualifikationsrahmen, weshalb ich diesen in diese Hausarbeit mit einbringen werde.
Aber warum ist das Thema der Hausarbeit nicht nur für angehende Pädagogen wichtig? Das lebenslange Lernen betrifft alle Manschen in Deutschland, der europäische Union und eventuell sogar Weltweit. Wie bereits angeschnitten ist das lebenslange Lernen ein Imperativ und somit eine Pflicht jedes Individuums. Demnach sollte sich jeder, der zurzeit in einem Beruf tätig ist, einen Beruf lernt, oder auch nach dem Arbeitsleben auf dem neusten Stand bleiben möchte, ständig Weiterbilden und Lernen. Also beschäftigt sich jeder mit diesem Thema, ob nun bewusst, indem man
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speziell Weiterbildungen und neue Qualifikationen anstrebt oder nicht bewusst, aber dennoch gegebenenfalls vom Arbeitgeber motiviert, sich weiterzubilden und nicht stehen zu bleiben. Wie man also leicht sieht geht das Thema jeden etwas an, ob man das nun will oder auch nicht.
Um die Arbeit zu strukturieren werde ich versuchen folgende Fragestellungen anzusprechen und zu klären: Warum hat die europäische Union sich für das lebenslange Lernen interessiert?, Welche Ziele hatte die Lissabon-Strategie?, Wie wurden diese Ziele umgesetzt?, Warum spielt der deutsche Qualifikationsrahmen eine große Rolle, wenn es um lebenslanges Lernen geht?, Welche Funktionen und Ziele hat der deutsche Qualifikationsrahmen?, Wie weit ist Deutschland mit der Umsetzung des deutschen Qualifikationsrahmens?, Was bedeutet lebenslanges Lernen?, Warum sollte man lebenslang lernen?, Welchen Zusammenhang gibt es zwischen lebenslangem Lernen, der Lissabon-Strategie und dem deutschen Qualifikationsrahmen?
Dies sind Fragen, die mich während des Seminars „lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft“ und in Vorbereitung auf diese Hausarbeit beschäftigten.
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Die Lissabon-Strategie
Bereits im Jahre 1999 beschäftigten sich 29 europäische Bildungsminister mit dem europäischen Bildungssystem. Der sogenannte Bologna-Prozess wird heutzutage allen Studenten ein Begriff sein. Die europäische Union wollte bis zum Jahre 2010 ein einheitliches europäisches Hochschulwesen schaffen. Aufgrund dessen trafen sich die 29 Bildungsminister im Italienischen Bologna. Stichwörter dieses Prozesses sind im Wesentlichen die neuen europaweiten Abschlüsse „Bachelor“ und „Master“. Aber dies war nicht das Ende der Weiterentwicklung des Bildungssystems innerhalb Europas. Am 23. und 24. März 2000 traf sich der europäische Rat in Lissabon, um weitere Vereinbarungen zu treffen. Die Sogenannte Lissabon-Strategie oder auch Lissabon-Agenda entstand. Das Herzstück der Lissabon -Agenda ist das Ziel, die EU durch zahlreiche Politikerforum sowie durch Investitionen und andere makroökonomische Maßnahmen zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wissensgesellschaft der Welt zu machen“ (siehe: Mandl, 2007, S. 4). „Unter Leitung der Präsidentin des Europäischen Parlaments, Frau Nicole Fontaine, versuchte der europäische Rat ein neues strategisches Ziele festzulegen, indessen Rahmenbeschäftigung, Wirtschaftsreform und sozialer Zusammenhalt als Bestandteil einer wissensbasierten Wirtschaft gestärkt werden sollen“ (siehe: Europäischer Rat, 2000, S.1). Neben Hauptthemen wie "Modernisierung des sozialen Schutzes", "Förderung des Sozialen“ und „mehr und bessere Arbeitsplätze für Europa“ war ein Hauptthema 2000 in Lissabon sowie die „Bildung und Ausbildung für das Leben und Arbeiten in der Wissensgesellschaft“ (vgl.: Europäischer Rat, 2000, S.9-11). „Europas Bildungs- und Ausbildungssystem müsse sich auf den Bedarf der Wissensgesellschaft und die Notwendigkeit von mehr und besserer Beschäftigung einstellen. Sie werden Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten anbieten müssen, die auf bestimmte Zielgruppen verschiedenen Lebensphasen zugeschnitten sind: junge Menschen, arbeitslose Erwachsene sowie Beschäftigte, bei denen die Gefahr besteht, dass ihre Qualifikation mit dem raschen Wandel nicht Schritt halten kann. Dieses neue Konzept sollte drei Hauptkomponenten aufweisen: Entwicklung lokaler Lernzentren, Förderung neuer Grundfertigkeiten, insbesondere in Bereichen der Informationstechnologie und größere Transparenz der Befähigungsnachweise“ (siehe: Europäischer Rat, 2000, S. 9). In diesem Themenbereich wurden vorerst sechs Ziele vereinbart. Erstens sollten die Humankapitalinvestitionen von Jahr zu
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Arbeit zitieren:
David Hoffmann, 2010, Das lebenslange Lernen auf Grundlage der Lissabon-Strategie in Verbindung mit dem deutschen Qualifikationsrahmen, München, GRIN Verlag GmbH
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