INHALTSVERZEICHNIS
1.) Einleitung 2
2.) Gliederung und Inhalt 3
3.) Prolog und Epilog im Bezug auf das gesamte Ijobbuch 4
3.1.1) Zusammengehörigkeit von Rahmenerzählung und Dialog 4
3.1.2) Feststellung der Zusammengehörigkeit von Prolog und Epilogs 6
3.2) Veränderung des Gottesbildes durch die Rahmenerzählung 7
3.3.1) Ijobproblem in der Rahmenerzählung 9
3.3.1) Ijobs Rolle in der Rahmenerzählung 10
4.) Schlussfolgerung 12
Literaturverzeichnis 14
1. Einleitung
Das gewählte Thema meines Essays ist die "Bedeutung von Prolog und Epilog für das Verständnis des Ijobbuches. Da die Beziehung von Rahmenteil und Dialog viel diskutiert wurde und die Ergebnisse vielschichtig sind dachte ich mir, dass es ein sehr interessantes Thema ist.
Durch die Quellen habe ich erfahren, wie wichtig der Prolog und Epilog sind, da sie durch ihren Inhalt viele Verbindung aufweisen und das Ijobbuch nicht so gut zu verstehen wäre, wenn der Dialog alleine stünde und beispielsweise in der Rahmenerzählung nicht über die Prüfung zwischen Gott und Satan für Ijob aufkläre. Es ist der wichtigste Teil des Buches, da durch ihn die Problematik, das Gottesbild und das Gesamtverständnis sehr stark verändert bzw. beeinflußt wird. Im Folgenden wird man lesen können, welche Veränderungen des Verständnisses des Ijobbuches sich ergeben, welche Gründe es dafür gibt und wie Prolog und Epilog mit einander verbunden sind. Als erstes grenze kurz ich den Prolog und Epilog ab, um den Rahmen des beschriebenen Teiltextes zu erläutern. Später befasse ich mich noch mit besonderen Beziehungen zwischen Prolog und Epilog, die die Einheit der Rahmenerzählung noch unterstreichen soll. Zu dem stelle ich den Inhalt der Rahmenerzählung dar. Des Weiteren gehe ich auf das für und wider der Trennung von Rahmenerzählung und Dialog ein und gebe die Lösungsansätze der Quellen wieder. Dem folgt das veränderte Verständnis der Gottesreden durch den Rahmen und das daraus resultierende Gottesbild. Dann zeige ich auf, wie das Ijobproblem durch den Prolog beschrieben und schon dessen Lösung in selbigem gegeben wird und welche Bdeutung dies für den Dialogteil der Ijoberzählung hat. Als letzten Punkt der Bearbeitung gehe ich darauf ein welches Menschenbild anhand von Ijob in diesem Buch beschrieben wird. Alle diese Punkte sollen einen Einblick in die mannigfaltigen Facetten des Buches geben und über seine Bedeutung aufklären.
Darauf gehe ich ebenfalls in der Schlussfolgerung ein und werte dort die genannten Bereiche aus.
2. Gliederung und Inhalt
Um ersteinmal eine Einstieg in die Rahmenerzählung zu finden und das Verständnis für den besprochenen Teil des Ijobbuches soll der Umfang selbiger bestimmt werden. Natürlich ist die Gliederung mittlerweile in der Bibel festgelegt, doch auch die Exegese ist bis heute davon überzeut das die Rahmenerzählung in ihrem Umfang richitg in der Bibel wiedergegeben wird. Die Rahmenerzählung ist in zwei Teile gegliedert, den Prolog und den Epilog. Die von einer Mehrzahl unterstütze Aufteilung umfasst Ijob 1,1-2,13 (Prolog) und 42,7-17 (Epilog). Die im Folgenden verfasste Inhaltsangabe soll nach der Gliederung den Überblick über die Rahmenerzählung vermitteln:
1. Prolog
Zuerst wird Ijob, seine Herkunft, seine Familie, sein Besitz und seine Rechtschaffenheit bzw. Gottesfürchtigkeit aufgezählt. Ijob bringt für seine Söhne und Töchter, die sich häufiger zum Gastmahl treffen, Brandopfer, um deren mögliches sündhaftes Verhalten zu begleichen. Darauf treffen sich die Gottessöhne, Gott und der Satan im Himmel. Satan ist nicht überzeugt von Ijobs Rechtschaffenheit, da man nichts "umsonst" macht. Gott und Satan gehen einen Pakt ein über Ijobs Besitz, der nun in der Hand des Satans liegt, um Ijob auf seine Gottesfürchtigkeit zu testen. Im Anschluss verliert Ijob nach und nach, was er besitzt: Seine Söhne und Töchter; die Rinder und Esel; die Knechte und seine Kamele, was ihm in einem durch von jeweils einem überlebenden Boten berichtet wird. Ijob fällt zu Boden, zerreist seine Kleider und rechtfertigt Gotteshandeln. Nach dem zweiten Treffen der Himmelsgemeinschaft, in dem der Satan anklingen lässt, das Gott Ijob nur auf die Probe stellen kann wenn er sich gegen Ijob selbst bzw. seinen Körper richtet. Wie der Satan spricht so handelt Gott und gibt dem Satan die Vollmacht Ijobs "Gebein" zu schädigen. Ijob begibt sich nach außerhalb und trotz der negativen Worte seiner Frau gegen Gott sündigte er nicht. Dann werden die Freunde vorgestellt und eingeführt. Es folgt
der Dialogteil. 2.Epilog
Gott ist erzürnt über das Verhalten der Freunde, die nicht recht über Gott geredet haben. Sie sollen Opfertiere zu Ijob bringen und dieser soll für seine Freunde Fürbitte halten. Nach dem er dies tut wird Ijob belohnt und bekommt seinen ehemaligen Besitz verdoppelt. Auch seine Verwandten und Bekannten besuchen ihn jetzt, um ihr Mitleid auszudrücken und ihm ihre Geschenke zu überreichen. Zum Schluss wird aufgeführt das Ijob noch ein langes Leben führt, vier Generationen überlebt und glücklich sterben.
3. Prolog und Epilog im Bezug auf das gesamte Ijobbuch
3.1.1 Zusammengehörigkeit von Rahmenerzählung und Dialog Die Beziehung zwischen Rahmenerzählung und Dialog ist eine viel diskutierte Frage, aus der sehr geteilte Meinungen hervorgehen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Geschichte der Entstehung und Zusammenführung beider Teile, sowie deren Ursprung.
Allgemein wird gefragt, ob die Rahmenerzählung und der Dialog als autark gelten können oder ob sie nur als Einheit gesehen werden können. Natürlich gibt es Gründe beide Teile als einzeln stehende Geschichten zu sehen bzw. sie auf Grund der Gegebenheiten als zwei Teile darzustellen. Es fällt sofort der Unterschied in der Erzählweise von den Teilen auf, die sich in Prosa (Prolog und Epilog) und Poesie (Dialog) aufteilen. Es gibt aber auch stilistische Parallelen die zwar gering, doch trotzdem vertreten sind. Der Prolog kommt gar einer Märchenerzählung gleich, was durch die märchenhafte Einleitung ("Es war ein Mann im Lande Uz..."). Ebenfalls gibt es im Dialog prosaische Sätze, die meist als Einleitung direkter Reden auftreten.
Als zweites ist die Benutzung der Gottesnamen zu nennen, die sich in beiden
Arbeit zitieren:
Marcel Butkus, 2006, Bedeutung von Prolog und Epilog für das Verständnis des Ijobbuches , München, GRIN Verlag GmbH
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