Uwe Jatzkowski
Abkürzungsverzeichnis
AS 400 Rechner-Familie von IBM; mittlere Systeme
CIO Chief Information Officer
CISC Complex Instruction Set Computer; Prozessorgeneration
CRM Customer Relationship Management
DB Datenbank
dbase Datenbanksoftware (nicht mehr am Markt)
DV Datenverarbeitung
EAI Enterprise Application Integration
EDV Elektronische Datenverarbeitung
ERP Enterprise Resource Planning
IM Informationsmanagement
IT Informationstechnologie
IV Informationsverarbeitung
KMU Klein- und mittelständisches Unternehmen
LAN Local Area Network
MIS Management Information System
PC Personalcomputer
PPS Produktionsplanung und –steuerung
RISC Reduced Instruction Set Computer; Prozessorgeneration
ROI Return on Investment
SCM Supply-Chain-Management
WAN Wide Area Network
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Uwe Jatzkowski
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: - 10
Abbildung 2: Struktur - 11
Abbildung 3: Struktur EDV Produktion 11
Abbildung 4: Informationsarchitektur Gesamtunternehmen 12
Abbildung 5: - 18
Abbildung 6: Struktur des - (vgl Schumann 2000 26 ) 18
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Uwe Jatzkowski
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: - 13
Tabelle 2: - 14
Tabelle 3: Schnittstellen (vgl Riemann 2000 21) 15
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Uwe Jatzkowski
1. Schwerpunkt und Zielstellung der Arbeit Der Weg in die so genannte Informationsgesellschaft kann als unwiderruflich an- gesehen werden. Der Einzug der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) in alle Bereiche der Gesellschaft ist abgeschlossen. Weltweite Datennetze verbinden Un- ternehmen, öffentliche Verwaltungen und private Haushalte.
Diese Entwicklung hat die Volks- und Betriebswirtschaften grundlegend verän- dert. Im gleichen Zeitraum wie sich die Informationstechnologien durchsetzten, hat sich ein Großteil der Märkte vom Verkäufer- zum Käufermarkt entwickelt. Zudem deutet sich zu Beginn des 21. Jahrhundert, mindestens europaweit, ein Konjunkturrückgang an. Das führt dazu, dass in vielen Branchen ein harter Verdrängungswettbewerb eingesetzt hat. Der Kunde kann aufgrund des politischen und wirtschaftlichen Zusammenwachsens Europas auf eine Vielzahl von gleichwertigen Anbietern zurückgreifen. Marktveränderungen, welche ihren Ursprung im Globalisierungstrend der Wirtschaft haben, sind unübersehbar. Die Konsequenz dieser Entwicklung besteht für die Unternehmen darin, ihre Pro- dukte in bester Qualität, zu einem akzeptablen Preis in kürzester Zeit dem Kunden anzubieten. Lieferzeiten sind in den Unternehmen zum Reizthema geworden. Po- tentielle Kunden verlangen Onlineauskünfte über Liefertermine. Produkte werden nicht im Serienformat sondern kundenspezifisch geordert. Die Preise tendieren dabei nach unten. Wie kann der Widerspruch, erhöhter Aufwand bei sinkenden Marktpreisen, überwunden werden ohne den Ertrag zu verringern?
Die Anpassung aller Bereiche des Unternehmens auf die veränderten Marktbedin- gungen und schnelle, zielgerichtete Reaktionen im Rahmen des operativen und strategischen Managements auf der anderen Seite können der Schlüssel zur Lö- sung oben genannten Widerspruchs sein. Dabei soll das Informationsmanagement als effizientes Werkzeug und nicht dem Selbstzweck dienen.
In den Ausführungen werden die Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken be- trachtet, welche sich beim Übergang von der Industrie- zur Informationsgesell- schaft in einem mittelständischen Unternehmen ergeben können. Diese Entwick- lung geht einher mit dem Wechsel von der klassischen EDV zum Informations- management.
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Uwe Jatzkowski 2. Inhaltsabgrenzung und Überblick Diese Arbeit wendet sich zum einem als Zustandsbeschreibung im Sinne eines Erfahrungsaustausches an den Praktiker mit Tätigkeitsfeld in Betriebswirtschaft und Informationsverarbeitung.
Auf der anderen Seite wird versucht, eine für Führungskräfte des oberen Mana- gements lesbare Situationsbeschreibung in Form eines konstruierten Unterneh- mensbeispiels zu geben.
Es wird nicht in das Mark der Informationstechnologie und –systeme eingedrun- gen und einzelne Hard- und Softwarestrukturen im Detail erläutert. Diese Ausfüh- rungen sollen mögliche Anhaltspunkte geben, wie Informationen im fertigungs- orientierten mittelständischen Unternehmen effizient, kostengünstig und zukunfts- sicher genutzt werden können.
Zum großen Teil wird sich dem unternehmensinternen Informationsmanagement zugewandt. Externe Aspekte des IM werden nur angerissen. Dies soll nicht als Wertung der externen Informationsverarbeitung interpretiert werden, sondern die- se Arbeit eingrenzen. Im Gegenteil, die Ausrichtung des betrieblichen Informati- onsmanagements wird in Gegenwart und Zukunft hauptsächlich durch das Unter- nehmensumfeld determiniert.
Nach einer Darstellung der Zielstellung und dem hier beschriebenen Überblick wird einleitend der Begriff Informationsmanagement und seine Aufgaben im Un- ternehmen allgemein umrissen.
Eine Beschreibung des Beispielbetriebes soll dem Leser einen praxisrelevanten Zugang zum Themengebiet ermöglichen. Die Erläuterung des Ist-Zustandes der Informationsverarbeitung stellt den Schwerpunkt dieses Abschnitts dar. Anschließend wird ein möglicher Veränderungsansatz für die Defizite im Infor- mationsmanagement erarbeitet.
Der Kosten-Nutzen Betrachtung von Informationssystemen wird ein separater Abschnitt gewidmet, da er nach Meinung des Autors den Zugang zu einer wirt- schaftlichen Informationsverarbeitung darstellt. Erstens weil Investitionen im Be- reich des Informationsmanagement erhebliche Ausmaße annehmen und bei Fehl- entscheidungen die Folgen bis zur Insolvenz führen können. Zweitens fällt eine Quantifizierung also eine Kosten-Nutzen-Abwägung im Bereich des IM immer wieder schwer.
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Uwe Jatzkowski Am Ende der Ausführungen erfolgen ein Fazit und die kurze Darstellung von al- ternativen Ansätzen der neuesten Zeit auf dem Gebiet des Informationsmanage- ment.
3. Informationsmanagement im Unternehmen
3.1. Begriffsbestimmung
Der Begriff Informationsmanagement ist eine Verkürzung des in den USA ent- standenen Begriffs „Information Resource Management“. Es gibt mannigfaltige Interpretationen. Im Grundansatz werden Informationen als Produktionsfaktor betrachtet, welche geplant, beschafft und ihr Einsatz wirtschaftlich gesteuert wer- den muss. Als wesentliche Aufgaben des IM werden die strategische Gestaltung der technischen Komponente des Informationssystems, die Entwicklung von An- wendungssystemen und die ökonomische Nutzung des Informationssystems gese- hen (vgl. Scheer 1997, 684).
Informationsmanagement soll in diesen Ausführungen im ganzheitlichen Sinn gesehen werden. Zusammengefasst also in der Interaktion aus betriebswirtschaft- licher Führungsaufgabe, in der Bereitstellung und Verarbeitung unternehmensre- levanter Daten zur Leistungserstellung und als fester Bestandteil der Unterneh- mensphilosophie.
Informationsmanagement wird auch als Institution betrachtet, einerseits in der Person des Informationsmanagers als Nachfolger des EDV-Leiters, andererseits in der Umsetzung von Informationsaufgaben in allen Funktionsbereichen und Hie- rarchieebenen der Unternehmung.
3.2. Aufgaben des Informationsmanagement
Entsprechend den anderen betrieblichen Funktionsbereichen kann das IM in strategisches
administratives und operatives IM gegliedert werden.
Das strategische IM umfasst u.a. folgende Aufgaben: − Planung und Steuerung des Gesamt-Informationssystems. − Bestimmung des Erfolgspotentials im Informationswesen.
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Quote paper:
Uwe Jatzkowski, 2003, Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft - Konsequenzen für ein mittelständisches Fertigungsunternehmen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
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