Inhaltsverzeichnis
1. Begründung der Filmauswahl 3
2. Hauptargumentation des Films 4
3. Beschreibung des Films 5
4. Die abgebildete Unternehmenskultur 7
4.1 Basisannahmen 8
4.2 Normen und Standards 9
4.3 Symbole 9
4.4 Beziehung der Menschen zueinander 10
5. Themenzuschnitt 10
6. Kamera 13
7. Umgang mit Quellenmaterial 14
8. Ton-Bild-Verhältnis 14
9. Audio- visuelle Argumentation/ Umgang mit Metaphern 15
10. Einsatz von Zeugen 15
11. Schlussfolgerung über Auftrag, Anlass und Adressaten 16
12. Fazit 16
13. Quellenverzeichnis 18
2
1. Begründung der Filmauswahl
„Corporate Identity entsteht durch den abgestimmten Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Die CI ist also die Persönlichkeit einer Organisation, die als einheitlicher Akteur handelt und wahrgenommen wird.“ 1 Weiterhin soll ein vom Unternehmen entwickeltes unverwechselbares Vorstellungs- und Orientierungsmuster entstehen, das die Mitglieder und ihr Verhalten nachhaltig prägt. Somit soll eine gewisse Standardisierung des Denkens, Handelns und Empfindens erzeugt werden. Ein Imagefilm ist hierfür sehr wichtig, da er die innere Wahrheit des Rezipienten in die gewünschte Richtung lenkt. Ich habe mich für den Imagefilm von Berlin entschieden, da es der Berlin Tourismus Marketing GmbH, die den Film produziert hat, hervorragend gelungen ist, den Betrachter zu begeistern und ihn in eine durchweg positive Stimmung, bezüglich der Stadt, zu lenken. Außerdem kommen in ihm alle wichtigen Inhalte zum Tragen, die einen Imagefilm ausmachen. Es wird sowohl auf die Geschichte der Stadt, auf besondere Events und das Image eingegangen. Der Film gehört zu der touristischen Kulturmarketing-Kampagne aus dem Jahr 2007 und zeigt Berlin als lebendige und faszinierende Metropole. Die vielfältigen Kulturfacetten werden in emotionalen Momentaufnahmen eingefangen und sollen nicht als Hochglanzporträt der Hauptstadt wirken sondern einen realistischen und positiven Eindruck vermitteln.
Die vielen Kriterien, die eine Unternehmenskultur bzw. die Kultur einer ganzen Stadt ausmachen, möchte ich im Folgenden näher beschreiben und analysieren.
1 http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity, Downloaddatum: 1.10.2010
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2. Hauptargumentation des Films
Der Imagefilm von Berlin ist eine klassische Produktion. Viele Filme, die die Vorzüge einer Stadt aufzeigen sollen, sind nach einem ähnlichen Schema gedreht worden. Bei kleineren Städten wird größtenteils Business to Business geworben, da meist wenige Unternehmen im Mittelpunkt stehen. Da Berlin aber sehr facettenreich ist und nicht nur eine Vielzahl von Unternehmen beherbergt, sondern auch in allen anderen Bereichen viel zu bieten hat, werden mit diesem Imagefilm nicht nur Geschäftsleute angesprochen, sondern jeder, der in Berlin lebt oder sich für diese Stadt interessiert. Der Film von Berlin spiegelt die Vielseitigkeit der Stadt wieder. Sie wird als dynamische Metropole präsentiert, deren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sie erst zu dem machen, was sie ist. Vorgestellt werden in den 7 Minuten und 12 Sekunden berühmte Attraktionen und Bauwerke, die einzigartige Hotellandschaft, außergewöhnliche Tagungs-und Kongresslocations, die vielfältigen Erlebnisangebote und die fünf Kernthemen der touristischen Kulturmarketing-Kampagne: Trendstadt, Entertainment, Oper und Klassik, Kunst und Ausstellungen und Zeitgeschichte. 2
Jedes der einzelnen Kernthemen wird abgeschlossen präsentiert, so dass der Film - je nach Zielgruppe und Interesse - variabel geschnitten werden und somit vielfältig verwendet werden kann. Es wurde sowohl ein eigener Slogan entwickelt als auch eine eigene Filmmusik produziert. Diese ist im Bereich der elektronischen Musik angesiedelt und dramaturgisch auf die einzelnen Themenbereiche angepasst. Sie soll als Erkennungszeichen für das touristische Berlin dienen.
2 http://www.visitberlin.de/download/imagefilm/factsheet_de.pdf, Downloaddatum:
29.10.2010
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3. Beschreibung des Films
Der Film beginnt mit der Darstellung der Erdkugel. Es werden die Koordinaten von Berlin angezeigt, während schnell auf die Hauptstadt gezoomt wird.
Anschließend erscheinen die wohl mit am bekanntesten Objekte der Stadt - Fernsehturm, Brandenburger Tor und Reichstag. Daraufhin folgen Szenen, die den Verkehr in Berlin widerspiegeln, untermauert mit dem Slogan „Berlin Berlin wir fahren nach Berlin“. Hierbei wird auf die Vielseitigkeit der Transportmittel sowohl per Auto oder Bahn sowie auf die unmittelbare Erreichbarkeit aufmerksam gemacht. Durch die Schnelligkeit der Bilder wird eine gewisse Hektik und Schnelllebigkeit vermittelt.
Daraufhin folgen mehrere Szenen, in denen jeweils eine Zahl eingeblendet wird und dazu passende Bilder gezeigt werden. Dies geht von den Besucherzahlen der Stadt, über die Anzahl der Bäume bis hin zu den Sehenswürdigkeiten. Hierbei werden sowohl die klassischen Gebäude und Denkmäler gezeigt, als auch Personen und die gute alte Currywurst. Diese stehen hier gleichermaßen als Wahrzeichen für Berlin. (1:06) Hieraus lässt sich schließen, dass es eine starke Text-Bild-Bestätigung gibt. Die Sequenzen im Film werden fortlaufend von Zahlen belegt - die Bilder werden von Fakten untermauert. Nach zwei Minuten dreht sich der Film um Kongresse und Tagungen. Ein Aspekt, der für eine Metropole unerlässlich ist. Zur Veranschaulichung wird das Messegelände gezeigt, das Hauptanlaufpunkt der über 100.000 Tagungen pro Jahr ist.
Der Film zeigt nicht nur die unterschiedlichsten Orte und Sehenswürdigkeiten, sondern auch die verschiedenen Menschen. Es kommen sowohl Geschäftsleute als auch ganz normale Großstädter beim Joggen vor. Der Film zeigt Kinder, Jugendliche, Erwachsene und auch alte Menschen. Darunter sind wiederum verschiedene Nationalitäten und auch
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Arbeit zitieren:
Elisabeth Jacobs, 2010, Der Imagefilm als Kommunikationsinstrument und als Indikator für Corporate Identity, München, GRIN Verlag GmbH
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