I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis. II
II. Abbildungsverzeichnis. III
1. Einleitung. 1
2. Theoretische Grundlagen 2
2.1. Marke 2
2.2. Markenstrategien 3
3. Einzelmarkenstrategie 5
3.1. Definition 5
3.2. Produktspezifische Aspekte 5
3.2.1. Vorüberlegung 5
3.2.2. Chancen 5
3.3. Voraussetzungen an den Markt und an die Konkurrenz 8
3.3.1. Vorüberlegung 8
3.3.2. Chancen 8
3.4. Unternehmensbedingungen. 9
3.4.1. Vorüberlegungen 9
3.4.2. Voraussetzung und Chancen 10
3.5. Risiken 10
4. Einzelmarkenstrategie im Verlauf der Zeit 12
4.1. Übergang zur Familienmarke. 12
4.2. Mehrmarkenstrategie 14
4.2.1. Definition 14
4.2.2. Chancen 14
4.2.3. Risiken. 15
5. Schlussbetrachtung und Ausblick. 17
III. Literaturverzeichnis. IV
II
II. Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Überblick über die Markenstrategien 4
Abbildung 2: Einzelmarkenstrategie 5
Abbildung 3: Monopolistischer Spielraum. 8
Abbildung 4: Auszug aus dem Nivea-Sortiment 13
III
1. Einleitung
In der täglichen Flut der Werbesports, Slogans und Logos wird es für Unternehmen immer schwieriger, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, das sich einen Platz im Kopf der Konsumenten sichern kann. Der Aufbau einer Marke ist sehr langwierig und deshalb sollte unter anderem die Markenstrategie sorgfältig ausgewählt werden. Eine Möglichkeit, neue Produkte auf den Markt zu bringen, bietet die Einzelmarkenstrategie.
Mit ihr ergibt sich die Chance, eine neu entwickelte spezifische Marke am Markt zu positionieren. Viele erfolgreiche Unternehmen wie Ferrero und Procter & Gamble verwenden sie deshalb.
Bei der Etablierung einer Einzelmarke sind jedoch bestimmte Voraussetzungen nötig. Auch die Risiken, die mit dieser Strategie einhergehen, sollten im Vorfeld genauer betrachtet werden.
Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit werden die Begriffe Marke und Markenstrategie näher erläutert.
Im Hauptteil wird genauer auf die Einzelmarkenstrategie eingegangen. Es wird erklärt, was Einzelmarkenstrategie bedeutet, welche produktspezifischen Aspekte, welche Voraussetzungen an den Markt und an die Konkurrenz und welche Unternehmensbedingungen gegeben sein müssen. Dabei wird insbesondere auf die Chancen und Risiken dieser Strategie eingegangen.
In dem darauf folgenden Abschnitt wird ein Überblick über die Einzelmarkenstrategie im Verlauf der Zeit gegeben.
Im Fazit soll abschließend geklärt werden, ob sich diese Strategie für Unternehmen heutzutage noch lohnt.
1
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Marke
Der Begriff Marke leitet sich aus dem französischen Wort „marque“ ab und bedeutet (Kenn-)Zeichen. 1
Schon in der Antike war es üblich, dass Handwerker in die selbst hergestellten Produkte ein Kennzeichen einritzten und damals wie heute gilt der Herkunftsort eines Produktes als „Qualitätssiegel“. 2 Rechtlich gesehen wird die Marke wie folgt definiert:
§ 3 MarkenG - Als Marke schutzfähige Zeichen
(1) Als Marke können alle Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen,
dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. 3
Marken ermöglichen es demzufolge dem Verbraucher, Produkte und Dienstleistungen von Konkurrenzangeboten zu unterscheiden. Esch definiert die Marke als „Vorstellungsbilder in den Köpfen der [Konsumenten], die eine Identifikations- und Differenzierungsfunktion übernehmen und das Wahlverhalten prägen“. 4
Marken sind also „the consumer’s idea of a product“ 5 , denn entscheidend ist das, was der Kunde wahrnimmt. 6 Durch die Markenführung wird versucht, die funktionalen und emotionalen Aspekte der Vorstellungsbilder aufzubauen oder zu beeinflussen. 7 Ziel dabei ist es, „eine enge Beziehung zwischen Konsument und
1 Brockhaus Enzyklopädie (1991), Bd. 14, S.215.
2 Vgl. Klaus Bickert,
http://www.2source1.de/DieterHerbst/th_markenfuhrung/bickert/kult.htm (11.04.09).
3 http://www.markengesetz.de
4 Esch, F.R. (2008), S. 22.
5 Esch, F.R. (2008), S. 22.
6 Biel, A. L.(2000), S. 63.
7 Goertz, S. (2007), S.5.
2
[Markenartikel] herzustellen.“ 8 „Kompetenz“ und „Vertrauen“ beim Kunden hervorzurufen, sind dabei wesentlich. 9
Im Aufbau einer Marke spielt der Markenstrategietyp eine grundlegende Rolle.
2.2. Markenstrategien
Markenstrategien sind „bedingte, langfristige und globale Verhaltenspläne“ 10 der Markengestaltung. Bedingt deshalb, weil das Unternehmen bestimmte Erwartungen an die Entwicklung der Marke hat, langfristig, da in einem Zeitraum von 3 bis 5 Jahren geplant wird und global, weil die Angaben über die Markenstrategie sehr allgemein gehalten werden. 11 Ziel ist es, Vorteile im Wettbewerb und in der Positionierung der Leistung zu erlangen. Des Weiteren werden „psychologische und ökonomische Markenziele [] angestrebt“. 12 Markenstrategien müssen laut Esch (2005) getroffen werden, „wenn ein Unternehmen vor der Einführung oder dem Aufkauf eines neuen Produktes über dessen Markierung nachdenkt oder wenn vorhandene Markensysteme restrukturiert werden sollen.“ 13 Weiterhin erklärt Esch, dass Markenstrategien getroffen werden müssen, da sie den weiteren Erfolg der Produkte und den des Unternehmens beeinflussen. Wichtig ist allerdings die „Berücksichtigung des unternehmerischen Kompetenzfeldes, der Zielgruppenbedürfnisse und der Wettbewerbsstrukturen []“ 14 .
Das bedeutet, dass das Unternehmen ein Produkt passend zum bisherigen Portfolio wählen sollte, was zum Einen den Anforderungen und Wünschen der Kunden entspricht und zum Anderen Konkurrenten und deren Markenstrategien mit in der Entscheidung über die eigene Markenstrategie einschließt. „Markenstrategische Grundoptionen“ 15 sind hierbei die Einzelmarkenstrategie, die Familienmarkenstrategie und die Dachmarkenstrategie.
8 Vgl. o.V. (o.J.), http://www.marke.at/content/knowledgebase/glossary/index.asp?FirstChar=M „Marke“ (11.04.2009).
9 Vgl. Meffert, H. (2002), S. 6.
10 Meffert, H. et al. (2002), S. 136 oder Dichtl, E., Eggers, W (1992), S.135.
11 Meffert, H. et al. (2002), S. 136.
12 Dichtl, E., Eggers, W. (1992), S.135.
13 Esch, F.R. (2005), S. 275.
14 Esch, F.R. (2005), S. 275.
15 Esch, F.R. (2001), S.275.
3
Arbeit zitieren:
Anika Jaekel, 2009, Einzelmarkenstrategie - Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag GmbH
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