INHALTSVERZEICHNIS
Tabellenverzeichnis. 3
Abbildungsverzeichnis. 3
Abk ürzungsverzeichnis 4
1. Einleitung. 5
1.1 Hinführung zur Thematik. 5
1.2 Aufbau der Arbeit 6
1.3 Thematische Abgrenzung. 6
1.4 Wahl eines Universalstandards 8
2. Prozess der Unternehmensberatung 9
2.1 Einführung in den Beratungsprozess. 9
2.2 Phasen des Beratungsprozesses. 12
2.2.1 Vorphase 12
2.2.1.1 Kontakt 12
2.2.1.2 Akquisition 13
2.2.1.3 Angebot 14
2.2.1.4 Vertrag. 15
2.2.2 Hauptphase. 16
2.2.2.1 Problemanalyse 16
2.2.2.2 Prognosen 16
2.2.2.3 Zielsetzung 17
2.2.2.4 Problemlösung. 17
2.2.2.5 Realisierungsplanung 18
2.2.2.6 Präsentation und Berichterstellung. 18
2.2.2.7 Realisierung. 19
2.2.3 Abschlussphase 19
2.2.3.1 Auftragsabschluss und Evaluation. 19
2.2.3.2 Klientenpflege und Anschlussakquisition 20
3. Methoden und Techniken der Unternehmensberatung 21
3.1 In der Prozessphase: Kontakt 21
3.1.1 Direkte Methoden. 22
3.1.2 Indirekte Methoden 23
3.2 In der Prozessphase: Problemanalyse. 25
3.2.1 Kommunikationstechniken. 26
3.2.2 Analysetechniken 28
3.3 In der Prozessphase: Problemlösung. 31
3.3.1 Standardisierte Problemlösungsmethoden. 32
3.3.2 Innovative Problemlösungsmethoden 35
4. Fazit. 37
5. Literaturverzeichnis 38
2
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Vergleich zwischen drei universellen Beratungsstandards. 8
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Thematische Einordnung des universellen Beratungsstandards 7
Abbildung 2: Beratungsprozess nach Niedereichholz in Synergie mit den
nur begrifflich genannten drei Phasen von Wohlgemuth. 11
Abbildung 3: Methoden zur Kontaktaufnahme. 21
Abbildung 4: Techniken zur Problemanalyse 26
Abbildung 5: Methoden zur Problemlösung 32
3
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise ca. circa et al. et alii (und andere) f folgend ff fort folgend o.g. oben genannt s. siehe S. Seite u.a. unter anderem usw. und so weiter vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel zit. zitiert
4
1. Einleitung
1.1 Hinführung zur Thematik
„Höherwertige, persönliche Dienstleistung, die durch eine oder mehrere unabhängige und qualifizierte Person(en) erbracht wird.“ 1 So lautet der erste Teil der Definition zum Begriff „Unternehmensberatung“ von Niedereichholz. Einer der enthaltenen Aussagen, Unternehmensberatung sei eine qualifizierte Dienstleistung, hat eine Bedeutung bezüglich der hierzulande gesetzlich nicht geschützten Berufsbezeichnung „Unternehmensberater“. 2 Jede Person könnte sich auf dem Markt als (kompetenter) Berater ausgeben und entweder seriöse oder unseriöse Beratungsdienstleistungen anbieten. Falls Unternehmen gedenken eine Beratungsdienstleistung in Anspruch zu nehmen, muss es ihnen möglich sein, aus der Menge an Beratern die „Professionellen“ zu erkennen. Damit sie zwischen professionellen und unprofessionellen Beratern unterscheiden können ist ein allgemeingültig anerkannter Standard zum Prozess, zu den Methoden und Techniken der Unternehmensberatung nötig. 3 Zur Deckung dieses Bedarfs kommen mehrere in der Literatur vorhandene „universelle Beratungsstandards“ in Frage. Das Vorhandensein eines anerkannten Universalstandards ist jedoch nicht ausschlaggebend. Entscheidend ist, dass die ratsuchenden Unternehmen Kenntnis über die Existenz des Standards haben. Nur somit erhalten sie Aufschluss über die Dienstleistungsprofessionalität der Beratung.
In der o.g. Definition heißt es weiter: Unternehmensberatung „hat zum Inhalt, Probleme zu identifizieren, zu definieren und zu analysieren, […]. Es sind Problemlösungen (Sollkonzepte) zu erarbeiten, zu planen und im Unternehmen umzusetzen.“ 4 Der zweite Teil der Definition von Niedereichholz benennt die Aufgaben einer Unternehmensberatung. Sowohl der zweite als auch der erste Teil der Definition weisen auf das Thema der Arbeit hin: die Vorstellung eines universellen Beratungsstandards der Unternehmensberatung. Als Beispiel dient der Standard von Niedereichholz. Der Standard gibt zum Einen
1 Niedereichholz 2010, S. 1
2 Die Unternehmensberater in Deutschland haben kein Berufsrecht bzw. genießen keinen Berufsschutz.
Mehr dazu in Höner (2008).
3 Für eine Unterscheidung zwischen professionellen und unprofessionellen Beratern ist für die ratsuchen-
den Unternehmen auch ein Grundverständnis der Beratungstätigkeit (Allgemeinwissen über die Berater-
branche z.B. Verhaltenskodex der Branche) notwendig.
4 Niedereichholz 2010, S. 1; Die Entscheidung für das Anführen dieser Definition begründet sich auf der
in der Arbeit vordergründigen Thematisierung des universellen Beratungsstandards von Niedereichholz.
5
konkrete Beschreibungen zur Gestaltung der Unternehmensberatung und kann zum Anderen aufgrund seiner Praxisbezogenheit den Bedarf eines allgemeingültig anerkannten Standards der Unternehmensberatung decken. 5
1.2 Aufbau der Arbeit
Nachdem der Abschnitt 1.1 zur Arbeitsthematik „Universalstandard der Unternehmensberatung“ hingeführt hat, wird im Abschnitt 1.3 die Thematik abgegrenzt. Im Abschnitt 1.4 werden drei Universalstandards vorgestellt, aus denen der Standard von Niedereichholz gewählt wird. Abschnitt 2 sowie 3 thematisieren diesen Standard ausführlich. Der Abschnitt 2 stellt die Phasen des Beratungsprozesses vor, wobei die drei Prozessphasen von Wohlgemuth als grobe Einteilung für die dreizehn Phasen von Niedereichholz dienen. Anschließend gibt Abschnitt 3 einen Überblick über die Methoden und Techniken von drei ausgewählten der dreizehn Prozessphasen von Niedereichholz. Der Abschnitt 4 leitet das Ende ein und schließt die Arbeit mit einem Fazit ab.
1.3 Thematische Abgrenzung
Die in der Arbeit behandelte Thematik „Universalstandard der Unternehmensberatung“ verlangt eine Unterscheidung der folgenden Begriffe: „universeller Beratungsstandard“, „standardisierte Beratungsprodukte“ und „innovative Beratungsleistungen“. Ein universeller Beratungsstandard enthält das Grobmuster für das Vorgehen und den Inhalt jeder Beratungsleistung. Im Muster ist ein strukturierter Beratungsprozess integriert, der mit bestimmten Methoden und Techniken abzulaufen hat. Dadurch erhält die Gestaltung der Beratung eine gewisse Grundsystematik. Für konkrete Unternehmensberatungen entweder mit standardisierten Beratungsprodukten oder mit innovativen Beratungsleistungen stellt ein Universalstandard eine schablonenartige Vorgabe dar. Dabei beinhalten standardisierte Beratungsprodukte von Beratern vorgefertigte Problemlösungen. Innovative
5 Der Beratungsstandard von Niedereichholz ist exemplarisch für einen Universalstandard und ist in erster
Linie aufgrund der rechtlichen Ausführungen für Deutschland konzipiert. Der Standard wird in der Arbeit
als ein und nicht als der Universalstandard dargestellt. Niedereichholz ist der Auffassung, dass ihr Uni-
versalstandard den internationalen Standards, einem „Standardwerk“, entspricht.
6
Beratungsleistungen umfassen dagegen durch Kreativität der Berater maßgeschneiderte Lösungen für die Probleme der Klientenunternehmen. 6
Diese drei Begriffe lassen sich anhand der Kategorien Individualisierung, Produktivität, Anwendungsbereich und Standardisierung unterscheiden. Die Standardisierung und die Produktivität der Beratung nehmen vom universellen Beratungsstandard, über standardisierte Beratungsprodukte, bis zu den innovativen Beratungsleistungen ab. In der konkreten Anwendung hat ein Universalstandard den breitesten Einsatzbereich. Er fungiert als Gestaltungsrahmen jeder Beratungsleistung. Standardisierte Beratungsprodukte werden indessen bei typischen Problemen, innovative Beratungsleistungen bei unbekannten Problemen der Klientenunternehmen eingesetzt. Am Individuellsten ist die Beratung bei innovativen Beratungsleistungen. Die Individualität der Beratung nimmt von da an über die standardisierten Beratungsprodukte bis zum universellen Beratungsstandard ab. Die Thematik der Arbeit wird in der nachfolgenden Abbildung (s. Abb. 1) abgegrenzt.
Abbildung 1: Thematische Einordnung des universellen Beratungsstandards 7 (Quelle:
6 Vgl. Niedereichholz 2010, S. 3, S. 10ff und S. 60ff; Niedereichholz 2008, S. 3f
7 Die in der Abbildung gezeigten Relationen zwischen den zwei Dreiecken und den drei in schwarz her-
vorgehobenen Begriffen beanspruchen keine exakte Wiedergabe der Beratungsrealität.
7
1.4 Wahl eines Universalstandards
Nachdem die Arbeitsthematik mit der Unterscheidung zwischen den Begrifflichkeiten „universeller Beratungsstandard“, „standardisierte Beratungsprodukte“ und „innovative Beratungsleistungen“ abgegrenzt worden ist, wird sich folgend für einen Universalstandard der Unternehmensberatung mit entsprechender Begründung entschieden. Bevor die Entscheidung für einen der Universalstandards getroffen werden kann, müssen zunächst einige der zahlreichen in der Literatur vorhandenen Standards 8 genannt und kurz vorgestellt werden. Die folgende Tabelle (s. Tab. 1) stellt die universellen Beratungsstandards von Wohlgemuth, Fleischer und Niedereichholz gegenüber. Die Einteilung ihrer Beratungsprozesse bzw. die Ablauf-/Phasenschemata reichen von drei bis dreizehn Phasen. Die Bezeichnungen der Phasen Wohlgemuth‘s sind verallgemeinernd, dagegen sind die Phasen von Niedereichholz sowie von Fleischer konkreter und aussagekräftiger.
Tabelle 1: Vergleich zwischen drei universellen Beratungsstandards (Quelle: eigene
8 Es ist darauf hinzuweisen, dass die Begriffe „universeller Beratungsstandard“ und „Universalstandard“
nicht von den in der Tabelle genannten Autoren verwendet werden, sondern in der Arbeit im Zusammen-
hang mit der Thematik entstanden sind.
8
Arbeit zitieren:
B.Sc. Christian Kunow, Toni Schmidt, 2011, Universalstandard der Unternehmensberatung, München, GRIN Verlag GmbH
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