0 Inhaltsverzeichnis 2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
1.1 Aufbau der Arbeit 4
1.2 Das Theorie/Praxis Verhältnis 5
2 Fallgeschichte 6
2.1 Darstellung des Falles 6
2.2 Reflexion der Fallgeschichte 7
3 Die Theorie Sozialer Arbeit von Alice Salamon 9
3.1 Grundzüge des theoretischen Ansatzes Alice Salomons 9
3.2 Fallanalyse unter Bezugnahme auf die Theorie Alice Salomons. 10
3.3 Kritische Diskussion der Theorie Alice Salomons 11
4 Das Konzept „Lebensbewältigung“ 13
4.1 Grundzüge des Konzeptes „Lebensbewältigung“ 13
4.2 Fallanalyse unter Bezugnahme auf das Konzept „Lebensbewältigung“ 14
4.3 Kritische Diskussion des Konzeptes „Lebensbewältigung“ 16
5 Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. 18
5.1 Grundzüge der Theorie „Lebensweltorientierung“ 18
5.2 Fallanalyse unter Bezugnahme auf die lebensweltorientierte Soziale
Arbeit 19
5.3 Kritische Diskussion der Theorie „Lebensweltorientierung“ 21
6 Schlussbemerkung 22
Literaturverzeichnis 23
0 Abkürzungsverzeichnis 3
Abkürzungsverzeichnis
BSA Bachelor Soziale Arbeit bzw. Beziehungsweise Dr. Doktor Prof. Professor SGB Sozialgesetzbuch SoSe Sommer Semester SP Soziale Arbeit / Pflegemanagement vgl. Vergleich z.B. Zum Beispiel
1 Einleitung 4
1 Einleitung
Ziel der hier vorliegenden Seminararbeit, ist die kritische Diskussion diverser Theorien Sozialer Arbeit, im Rahmen einer Fallgeschichte.
Als Fallgeschichte wurde ein Fall aus dem Bereich der Familienhilfe gewählt, welcher einen für dieses Feld Sozialer Arbeit charakteristischen Kasus darstellt. Es werden drei Ansätze zur Analyse des dargelegten Falles angewendet und anschließend kritisch diskutiert. In diesem Kontext erschien es mir als sinnvoll eine klassische Theorie aus den Ursprüngen Sozialer Arbeit zu wählen. Hierzu dient der Ansatz von Alice Salomon, die als eine Wegbereiterin der Wissenschaft Sozialer Arbeit angesehen werden kann. Komplementierend finden desweiteren zwei bedeutende Theorien der Gegenwart ihre Anwendung. Das Konzept „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch sowie der Ansatz „Lebensweltorientierung“ von Hans Thiersch. Diese beiden Theorien wurden aufgrund ihres immensen, strukturbildenden Einflusses auf die Soziale Arbeit ausgewählt.
Der Rahmen dieser Arbeit lässt es nicht zu weitere Theorien mit einzubeziehen, aus diesem Grund findet etwa die Systemische Theorie von Silvia Staub-Bernasconi, die unumstritten einen prägenden Charakter in aktuellen Theoriediskursen einnimmt, keine Applikation im Rahmen dieser Arbeit.
1.1 Aufbau der Arbeit
Im Abschnitt 1.2 folgt eine Darstellung des Theorie/Praxis Verhältnisses, um die enge Korrelation beider Zugänge zu verdeutlichen.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Fallgeschichte. Hierzu erfolgt zunächst eine Deskription des Falles (Kapitel 2.1). Anschließend wird die Fallgeschichte unter Bezugnahme auf phänomenale, kausale und aktionale Fragestellung reflektiert (Kapitel 2.2). Die Kapitel drei bis fünf sind gleichermaßen aufgebaut. Die Theorien werden im ersten Unterkapitel zunächst in wesentlichen Grundzügen dargestellt, darauffolgend wird die Fallgeschichte in Bezug auf die Theorie analysiert und abschließend im dritten Unterkapitel kritisch diskutiert.
Kapitel 3 legt hierbei sein Augenmerk auf die Theorie Sozialer Arbeit von Alice Salamon. Im folgenden Passus wird das Konzept „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch behandelt (Kapitel 4).
Das abschließende Kapitel des Hauptteils dieser Arbeit (Kapitel 5) befasst sich mit dem von Hans Thiersch geprägten Ansatz der „Lebensweltorientierung“. Resümierend folgt in Kapitel 6 eine Schlussbemerkung.
1 Einleitung 5
1.2 Das Theorie/Praxis Verhältnis
„Theorie ohne Praxis ist leer, Praxis ohne Theorie ist blind!“
Dieses Zitat von Immanuel Kant (1724-1804) drückt in äußerst anschaulicher Art und Weiße die enge Verbundenheit von Theorie und Praxis aus.
Zumeist wird im Verhältnis der beiden Begriffe ein Widerspruch vermutet, ohne die enge Korrelation zu realisieren. „Beide Zugänge müssen unterschieden, aber auch aufeinander bezogen und in ihrer wechselseitigen Provokation produktiv verstanden werden“ (Füssenhäuser und Thiersch 2005, S. 1877).
Soziale Arbeit als Profession richtet sich an die Aufgaben der täglichen Praxis. Hierbei wirkt sie unterstützend, klärend und beratend für ihre AdressatInnen. Sie dient der Hilfe im Umgang mit Lebensbewältigungs- und Lebensgestaltungsaufgaben innerhalb sich verändernden gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Soziale Arbeit als Wissenschaftsdisziplin dient der reflexiven Analyse und somit der Schaffung von Handlungsideen, Handlungsoptionen und Handlungsperspektiven für die Praxis Sozialer Arbeit. Hierzu ist eine gewisse Distanz zu direkten Erfordernissen der Praxis nötig, um Strukturen, Aussagen sowie empirische Befunde zu reflektieren und zu klären. (vgl. Füssenhäuser und Thiersch 2005, S. 1877)
Als handlungswissenschaftliche Disziplin impliziert Soziale Arbeit sowohl das Erkennen (Theorie) als auch das Handeln (Praxis), da sich beide Zugänge gegenseitig bedingen. Die Praxis ist nie frei von theoretischen Erkenntnissen, ebenso wie sich die Theorie zumeist an den Gegebenheiten der Praxis orientiert. (vgl. Kleve 2006, S. 16) Im Kontext der professionellen Sozialen Arbeit, ist somit sowohl ein handlungswissenschaftlicher, theoretischer Fundus ebenso unabdingbar, wie eine sich reflektierende Praxis.
2 Fallgeschichte 6
2 Fallgeschichte
Die folgende Fallgeschichte schildert die Lebenssituation der Familie Köhler. Die Betrachtung erfolgt im Rahmen des Arbeitsfeldes der Familienhilfe. Der hier dargestellte Fall ist rein fiktiv und ebenso wie die Namen der Akteure frei erfunden. Er stellt jedoch einen charakteristischen Fall dieses Feldes Sozialer Arbeit dar.
2.1 Darstellung des Falles
Familie Köhler lebt in einer Zweizimmerwohnung mit einer Größe von 45 Quadratmetern. Die Wohnung befindet sich in der Großstadt H. und scheint in starkem Maße renovierungsbedürftig zu sein. Thomas Köhler ist 43 Jahre alt und ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Er war in einem Betrieb der Metallindustrie als Hilfsarbeiter tätig, bis er vor drei Jahren seine Arbeitsstelle verlor. Desweiteren leben in der Familie die nicht erwerbsfähige Ehefrau Doris (37 Jahre, gelernte Bäckereifachverkäuferin) sowie der gemeinsame Sohn Kevin (14 Jahre, Hauptschüler).
Die Familie lebt in stark beengten Wohnverhältnissen. Die Wohnung besteht aus einem kleineren Kinderzimmer und einem größeren Zimmer, das tagsüber als Wohnzimmer und in der Nacht als Schlafzimmer der Eltern fungiert. Der Familienvater Thomas Köhler fällt durch seine laute, aggressive und kommandierende Art auf. Die Aggressivität drückt sich des Öfteren in Form von Schlägen aus, was besonders Kevin häufig zu spüren bekommt. Dieser reagiert zumeist mit Flucht nach draußen. Auch der Arbeitsplatzverlust Thomas Köhlers, sowie dessen Ausschluss aus dem Altherren Fußballverein, welchem er viele Jahre angehörte, lässt sich auf seine an den Tag gelegte Aggression zurückführen. Auch im nahen Verwandtschafts- und Freundeskreis führte sein Verhalten zu vollständiger Abwendung. Er selbst sieht die Ursache jedoch nicht in seinem dargelegten Verhalten, sondern in seinem Umfeld. Was durch seine Aussage, „die verstehen das alle nicht, ich mein das ja nicht so“, bekräftigt wird.
Als weitere Problematik erweist sich in diesem Zusammenhang sein stark ausgeprägter Alkoholkonsum, welchen er jedoch nicht als problematisch ansehe, da er diesen, ebenso wie die Zurechtweisung durch Schläge, auch schon von seinem Vater kenne und „ein bisschen Alkohol“ habe, laut Thomas Köhler, „ja noch keinem geschadet“. Im Übrigen müsse er ja auch in irgendeiner Form Dampf ablassen, da er für sich auf dem Arbeitsmarkt keine Perspektive sehe.
Doris Köhler macht einen stillen, niedergeschlagenen und resignierten Eindruck. Sie ist aufgrund einer stark ausgeprägten, chronisch-rheumatischen Erkrankung bereits seit fünf Jahren nicht mehr erwerbsfähig und verlässt seitdem selten das Haus. Auch die
Arbeit zitieren:
Daniel Rau, 2011, Theorien der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Sozialpädagogik / Sozialarbeit: Theorien der Sozialen Arbeit ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Sozialpädagogik / Sozialarbeit: neuer Titel erschienen: Theorien der Sozialen Arbeit
Daniel Rau hat einen neuen Text hochgeladen
Eine Einführung
Ernst Engelke, Stefan Borrmann, Christian Spatscheck
Soziale Arbeit und Transnationalität
Herausforderungen eines spannu...
Hans-Günther Homfeldt, Wolfgang Schröer, Cornelia Schweppe
Die Beratungsbeziehung in der Sozialen Arbeit
Eine theoretische und empirisc...
Cornelia Schäfter
Soziale Arbeit nach dem Sozialpädagogischen Jahrhundert
Positionsbestimmungen Sozialer...
Birgit Bütow, Karl August Chassé, Rainer Hirt
0 Kommentare