Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Definition Gruppe Team 1
2.1. Gruppe. 2
2.2. Team 2
3. Vorstellung der Firma 3
3.1. Zu bearbeitendes Projekt 3
4. Das Team 4
4.1. Teammitglieder. 5
4.2. Die Zusammensetzung eines erfolgreichen Teams 6
5. Das Kick-Off Meeting 7
5.1. Planung 7
5.2. Durchführung. 8
5.3. Reflektion. 11
6. Entwicklung zum Hochleistungsteam 11
7. Schlussbemerkung 14
Literaturverzeichnis 15
Abbildungsverzeichnis 15
In der heutigen vernetzten Welt ist es generell von größter Notwendigkeit sich inmöglichst effizienten- Teams zu organisieren. Ein Team bildet sich zunächst aus einer Gruppe, welche sich wiederum aus verschiedenen Individuen zusammensetzt. Laut einer Studie „führt Gruppenarbeit bei Entscheidungs- und Problemlöseaufgaben in der Regel zu deutlich besseren Leistungen, als es aufgrund der durchschnittlichen Einzelleistungen der Gruppenmitglieder vorherzusagen ist.„ (Wissenschaft Online) Um also eine gestellte Aufgabe mit möglichst wenigen Ressourcen zu bewältigen, benötigt man fundiertes Wissen sowohl um den idealen Aufbau und der Struktur des Teams, als auch über die jeweiligen Stärken, Schwächen und Interdependenzen der einzelnen Teammitglieder. „Der Erfolg oder Misserfolg von komplexen Projekten ist häufig in höherem Maß abhängig von der Effektivität eines Teams als vom spezifischen Expertenwissen der einzelnen Mitglieder.“ (Belbin, 1996)
Diese Studienarbeit klärt zunächst die Unterschiede der Begrifflichkeiten „Gruppe“ und „Team“ und beschreibt dann ein fiktives Projekt, welches eine bestimmte Teamzusammensetzung benötigt, um erfolgreich durchgeführt zu werden. Hierbei wird auch auf die individuellen Rollen innerhalb des Teams eingegangen. Weiterhin wird sowohl die Planung und Durchführung eines zielorientierten Kick-Off Meetings beschrieben, als auch die verschiedenen Phasen, welche innerhalb des Teambildungsprozesses von den Teammitgliedern durchlaufen werden. Schlussendlich sollen die Stärken der Teammitglieder gefördert und die Schwächen der Einzelnen kompensiert werden, so dass sich ein Hochleistungsteam entwickeln kann.
2. Definition Gruppe & Team
Um ein Hochleistungsteam zusammenzustellen, bedarf es zunächst einmal einer genaueren Beleuchtung, auf welche Weise sich ein Team bzw. eine Gruppe zusammensetzt. Hierbei gibt es verschiedene Definitionen, die gängigsten werden im Folgenden erläutert.
2.1. Gruppe
Als Gruppe bezeichnet man eine Ansammlung von Individuen, welche miteinander kommunizieren. Jeder Einzelne entwickelt dadurch seine persönliche Rolle, welche er innerhalb der Gruppe einnimmt. "Eine Gruppe lässt sich kennzeichnen als eine Mehrzahl von Personen, die bei Bestehen unmittelbarer Interaktionen und Überwiegen der Binnenkontakte für eine längere Dauer beisammen sind, dabei Rollen ausdifferenzieren, gemeinsame Normen, Werte und Ziele entwickeln sowie Kohäsion in dem Sinne zeigen, dass die Zusammengehörigkeit für die Mitglieder attraktiv ist, woraus sich ein Wir-Gefühl ergibt." (Rosenstiel, 1992, S. 350)
2.2. Team
Bei einem Team handelt es sich um eine kleine Gruppe, welche zielorientiert zusammen arbeitet, um Aufgaben zu bewältigen. „Ein echtes Team ist eine Anzahl von Personen mit einander ergänzenden Fähigkeiten, die sich alle für gemeinsame Ziele einsetzen, sich nach gemeinsam entwickelten Arbeitsregeln richten und gemeinsam Verantwortung übernehmen.“ (Katzenbach, 1995) Um ein echtes Team zu bilden, bedarf es also nicht nur bestimmte Charaktereigenschaften, welche innerhalb der Gruppe möglichst ausgewogen sein sollten, es bedarf vielmehr eines gemeinsamen Konsenses bezüglich der Zielsetzung des Teams, sowie gewissen Regeln, Geboten und Verboten. Laut einer Studie bezüglich Teamarbeit gaben 97 Prozent aller Befragten an, gerne im Team zu arbeiten (davon 43 Prozent sogar „sehr gerne“). 68 Prozent der Befragten investieren zwischen 25 und 50 Prozent ihrer gesamten Arbeitszeit in Teamarbeit. 16 Prozent verbringen sogar ihre volle Arbeitszeit im Team. (vgl. Mythos Team auf dem Prüfstand - Teamarbeit in deutschen Unternehmen, 2002)
Herr K. ist selbstständiger Leiter einer Marketingagentur, welche sich auf die Erstellung von Werbekampagnen in der Kommunikationsbranche spezialisiert hat. Hierzu zählen sowohl Onlinekampagnen mittels social-media-Plattformen, als auch Messeveranstaltungen und die Erstellung von Printmedien. Die Agentur trägt den Namen „Business Solutions and More“ (nachfolgend BSAM) und beschäftigt insgesamt acht Mitarbeiter.
3.1. Zu bearbeitendes Projekt
BSAM hat bisher den Schwerpunkt auf Onlinekampagnen und Messeveranstaltungen gelegt, veränderte Bedingungen innerhalb der Branche veranlassen Herrn K. aber dazu, Opportunitäten zu nutzen und verstärkt in die Erstellung von Printmedien zu investieren. Die Investitionen in Form eines neuen Industriedruckers, sowie der Einstellung zwei neuer Mitarbeiter wurden bereits getätigt, nun benötigt BSAM dringend den ersten Auftrag in puncto Printmedien. Dazu nimmt die Agentur an einer Ausschreibung der Firma „Network Technologies“ (nachfolgend NT) Teil, und gewinnt diese. Der Auftrag beinhaltet die Erstellung mehrerer Flyer zu den Handys, welche NT vertreibt. Vor allem ein neues Produkt namens „MyPhone“ ist dem Geschäftsführer von NT besonders wichtig, da dieses eine weltweit absolute Neuheit ist und das iPhone ablösen soll. Hierfür soll BSAM eine Printkampagne mit besonderem Inhalt entwerfen: auf Litfaßsäulen und Werbeplakaten soll ein 3-D Effekt zum Einsatz kommen, der das MyPhone optisch von der Werbetafel abhebt. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, so dass die Werbetafeln zunächst einmal nur in München zum Einsatz kommen, wo ihre Werbewirkung gemessen wird. Sollte die neue Werbetafel ein Erfolg werden, bekommt BSAM den Auftrag, die Kampagne auf ganz Deutschland auszuweiten. Herr K. verspricht sich bei gelungener Umsetzung nicht nur den Zusatzauftrag für die deutschlandweite Werbekampagne, sondern auch eine
Arbeit zitieren:
2011, Teamentwicklung: Die Gründung eines erfolgreichen Projektteams, München, GRIN Verlag GmbH
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