I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Formelverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Abschnitt: Wertorientierte Immobilienbewirtschaftung 1
A Zielsetzung des Facility Managements 2
B Stellenwert von Immobilien für den Shareholder-Value 4
C Komponenten des Shareholder-Value 6
2. Abschnitt: Gebäudespezifische Wertfaktoren des Shareholder-Value 8
A Werttreiber des Free Cashflow 10
I Zusammensetzung des Free Cashflow 10
II Steigerung der Mieteinnahmen 10
III Kostensenkungsmaßnahmen 11
IV Investitionen in das Anlagevermögen 11
B Wertfaktoren der Kapitalkosten 13
I Ermittlung der Kapitalkosten 13
II Beeinflussung der Kapitalkosten 13
C Werttreiber des Residualwerts 15
I Bestimmung des Residualwertes 15
II Steigerung des Residualwertes 15
a) Wertsteigerung durch Instandhaltungsmanagement 16
b) Schaffung flexibler und intelligenter Gebäude 16
II
3. Abschnitt: Konsequenzen aus dem Shareholder-Value Ansatz für
das Facility Management 17
A Herstellung von Transparenz 18
I Einführung eines Modells zur Shareholder-Value Berechnung 18
b) Quantifizierung von Nutzenpotentialen 18
II Notwendigkeit eines ganzheitlichen Informationsmanagements 19
a) Probleme bei der Datenhaltung von Immobilien 19
b) Computer Aided Facility Management (CAFM) 20
B Aufspüren einzelner Wertsteigerungspotentiale 21
I Pentagon-Konzept zur Beurteilung von Wertsteigerungspotentialen 21
II Minimierung der Gebäudekosten 22
a) Nachhaltige Kostenerfassung 22
b) Aufdeckung und Realisierung von Kostensenkungspotentialen 23
III Maximierung des Gebäudenutzens 24
IV Externe Verbesserungsmöglichkeiten 25
a) Outsourcing 25
b) Contracting 25
Schlussbemerkung 27
Anhang VI
Quellenverzeichnis X
III
Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1: WERTTREIBERBEZOGENE F-MMAßNAHMEN ZUR STEIGERUNG DES
SHAREHOLDER-VALUE 9
ABBILDUNG 2: PENTAGON-KONZEPT 21
ABBILDUNG 3: FIKTIVES BEISPIEL ZUR WIRKUNG VON EINSPARMAßNAHMEN AUF
DEN SHAREHOLDER-VALUE VI
ABBILDUNG 4: SHAREHOLDER-VALUE NETZWERK VII
ABBILDUNG 5: ZUSAMMENSETZUNG DES FREE CASHFLOW VII
ABBILDUNG 6: ZUSAMMENSETZUNG DES GEWICHTETEN KAPITALKOSTENSATZES
(WA)CC VII
ABBILDUNG 7: INFORMATIONSSTAND IM LEBENSZYKLUS MIT UND OHNE
INFORMATIONSMANAGEMENT VIII
ABBILDUNG 8: MODELL DES IMMOBILIENKOSTEN-EISBERGS VIII
ABBILDUNG 9: VERKNÜPFUNG VON ABRECHNUNGSDATEN IX
ABBILDUNG 10: STRATEGISCHE OPTIONEN DES OUTSOURCING IX
IV
Formelverzeichnis
FORMEL 1: ZUSAMMENSETZUNG DES SHAREHOLDER-VALUE ................................7
Abkürzungsverzeichnis
CAFM Computer Aided Facility Management
FCF Free Cashflow
FM Facility Management
SHV Shareholder-Value
WACC Weighted Average Cost of Capital (gewichteter
Kapitalkostensatz)
1
1. Abschnitt: Wertorientierte Immobilienbewirtschaftung
Die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten in den letzten Jahren zu einer verstärkten Orientierung der Unternehmen auf die Steigerung 1 Dadurch wird der Druck auf des Eigentümerwertes (Shareholder-Value, SHV).
die Unternehmen erhöht, ihre Immobilien besser zu nutzen und zu bewirtschaf- 2 Indieser Arbeit soll nun erörtert werden, welche Auswirkungen eine profesten.
sionelle Gebäudebewirtschaftung auf den SHV hat.
Das Grundprinzip des SHV-Ansatzes basiert darauf, dass der Wert eines Unternehmens dauerhaft gesteigert wird. Der gesamte ökonomische Wert eines Unternehmens setzt sich dabei aus dem Wert seines Fremdkapitals und seines Eigenkapitals zusammen, wobei der Anteil des Eigenkapitals als „Shareholder- 3 Zielist es, dessen Marktwert langfristig zu steigern. Value“ bezeichnet wird.
Dabei soll der SHV „ex-ante durch entsprechendes Management beeinflusst werden, weshalb eine Herleitung des Unternehmenswertes aus internen Finanzgrößen notwendig ist, die eine möglichst hohe Korrelation mit der externen Wertbil-
4
dung an der Börse aufweist.“
1 Vgl. Hachmeister, Unternehmenswertsteigerung, 2000, S. 1
2 Vgl. Lochmann/Köllgen, Facility Management, 1998, S. 17 3 Vgl. Rappaport, Shareholder-Value, 1999, S. 39 4 Jürgensonn/Schäfers, Shareholder-Value-Analyse, 1998, S. 821; Der externe Wert des SHV entspricht dem aktuellen Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der ausstehenden Aktien.
2
A. Zielsetzung des Facility Managements
Allgemein bezeichnet Facility Management (FM) ein „Planungs- und Steuerungskonzept, in dessen Mittelpunkt Maßnahmen stehen, die zum kontinuierlichen Betreiben und zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit von Gebäuden sowie haustechnischer Anlagen unter Berücksichtigung sich wandelnder Anforderun-
5
gen dienen“.
Um weiterführende Betrachtungen über eine wertorientierte Immobilienbewirtschaftung anzustellen, ist zunächst einmal festzulegen, aus welcher Sicht die Unternehmenswertsteigerung angestrebt wird. So verfolgen der Eigentümer und der Nutzer einer Immobilie unterschiedliche Ziele im Rahmen des FM. Der Eigentümer betrachtet die Immobilie als Produkt; sie stellt für ihn eine Primärin-
6
vestition mit dem Ziel dar, Erträge aus der Überlassung an Dritte zu erzielen. Für ihn stehen somit die Werterhaltung bzw. -steigerung der Objekte, die Erhöhung der Rendite und damit verbunden die Steigerung des SHV im Vordergrund.
Aus der Sicht des Nutzers stellt die Immobilie eine Sekundärinvestition dar,
7
da sie als Produktionsfaktor nur mittelbar Einzahlungen generiert.
Er erwartet von der Immobilie eine hohe Funktionalität und Nutzungsflexibilität, geringe Flächennutzungskosten, einen günstigen Mietzins und eine hohe Qualität des Gebäudes sowie einen angemessenen Servicegrad. Ansatzpunkte für einen Beitrag zur Steigerung des SHV seitens der Unternehmensimmobilien liegen in der Senkung der Kosten für die Bereitstellung und die Bewirtschaftung
5 Schäfers, Management, 1997, S.166; Auf eine Darstellung verschiedener Definitionen von Facility Management wird hier verzichtet. Einführend vgl. dazu z.B. Pierschke, Facilities Management, 2000,
S. 278f.
6 Vgl. Hens, Marktwertorientiertes Management, 1999, S. 117 7 Vgl. Hens, Marktwertorientiertes Management, 1999, S. 117
3
der betriebsnotwendigen Immobilien sowie in der Verwertung nichtbetriebsnotwendiger Gebäude.
Im Rahmen dieser Arbeit werden ausschließlich die Auswirkungen der Gebäudebewirtschaftung auf den SHV aus Eigentümersicht untersucht, d.h. die
8
Immobilie wird als Produkt angesehen.
8 Für eine SHV-Analyse betrieblicher Immobilien vgl. Popp, Strategisches Facility Management, 2001; Hens, Marktwertorientierte Steuerung, 1999; Grünert, Wertorientierte Steuerung, 1999
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Matthias Weinreich, 2003, Die Bedeutung des Shareholder Value für das Facility Management, Munich, GRIN Publishing GmbH
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