Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
1 Einleitung 1
2 Verknappung fossiler Ressourcen 2
3 Energieverbrauch in Deutschland 2010 3
4 Atomkraft in Deutschland 5
5 Erneuerbare Energien 6
5.1 Photovoltaik 6
5.2 Solarthermie 8
5.3 Windenergie 9
5.4 Wasserenergie. 11
5.5 Geothermie. 12
5.6 Biomasse. 13
6 Fazit. 15
Literaturverzeichnis. V
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Weltbevölkerung 1970-2010
Abbildung 2: Prognose zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes weltweit.
Abbildung 3: Strommix in Deutschland 2010
Abbildung 4: Entwicklung Bruttostromerzeugung im Vergleich zum Bruttostrombedarf.
Abbildung 5: Solarstromförderung sinkt weiter
III
Abkürzungsverzeichnis
BMU Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
BRICS Brasilien, Russland, China, Indien (Schwellenländer)
BRD Bundesrepublik Deutschland
bzw. beziehungsweise
CO 2 Kohlendioxid
DENA Deutsche Energie Agentur
EEG Erneuerbare Energien Gesetz
EnLAG Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen
EEWG Erneuerbare Energien Wärme Gesetz
Joule international verbindliche physikalische Maßeinheit für die Energie
KFW Kreditanstalt für Wiederaufbau
Mio. Million
Mrd. Milliarde
MWp Maßeinheit der maximal möglichen Leistung von PV-Modulen
PV Photovoltaik
UN Vereinte Nationen
WRRL Wasserrahmenrichtlinie
z.B. zum Beispiel
Arbeit (in der Energie gebräuchlich)
1 kWh = 1 Kilowattstunde = 1000 Wh
1MWh = 1 Megawatt = 1000 kWh
1 GWh = 1 Gigawattstunde = 1000 MWh = 1 Mio. kWh
1 TWh = 1 Terrawattstunde = 1000 GWh = 1 Mrd. kWh
IV
„Die Wüsten der Erde empfangen in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht.“ Dr. Gerhard Knies, Desertec Foundation (www.desertec.org/.de)
1. Einleitung
Am 11. März 2011 hat die Welt einmal mehr erfahren müssen, welche Risiken und Gefahren mit dem Betreiben eines Atomkraftwerkes verbunden sind. Als Reaktion auf das Unglück in Fukushima entschied die Bundesregierung am 15. März 2011 die sofortige Stilllegung der 7 ältesten Kernkraftwerke in Deutschland. Es entbrannte eine monatelange politische Debatte über die Zukunft der Kernkraft, sowie die möglichen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit unter Berücksichtigung einer langfristige Abschaltung. Das bis dato bestehende Energiekonzept was im Oktober 2010 eine Verlängerung der durchschnittlichen Laufzeit von 12 Jahren pro Atomkraftwerk vorsah, rückte somit wieder in den Fokus. Trotz der großen Einwände führender Energieversorger wie RWE und E.ON beschloss die Regierung am 30.06.2011 den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022. Die Schlussfassung ebnet den Weg für eine ökologische und nachhaltige Energieversorgung unseres Landes und schafft zugleich weitere ökonomische Potenziale für den Wirtschaftssektor der erneuerbaren Energien. Zudem liegt ein Bestreben darin, die bisher hohe Importabhängigkeit an fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Kohle mittel- bis langfristig zu reduzieren. Beschäftigt man sich näher mit dem Thema wird klar, dass nur die erneuerbaren Energien zu einer Lösung dieses Problems führen können. Nach heutigem Stand der Wissenschaft tragen regenerative Energieträger wie der Wind, die Sonne aber auch das Wasser unserer Meere, bei deutlicher Erhöhung des Nutzungsgrades zu einer spürbaren Reduzierung klimaschädlicher CO 2 Emissionen bei.
Ziel dieser Arbeit ist es den derzeitigen Entwicklungsstand der Erneuerbaren Energien aufzuzeigen, mögliche Potenziale zu erläutern und die Chancen und Risiken der regenerativen Energien unter Bezugnahme auf ökonomische Fakten zu verdeutlichen. Zur Einführung in das Thema gehe ich zuerst auf die Verknappung der fossilen Ressourcen ein. Im Anschluss nehme ich Bezug auf den deutschen Energiebedarf aus dem Jahr 2010 und betrachte hier den Anteil der erneuerbaren Energien, die zur Deckung des Bedarfs beitrugen. Das folgende Kapitel widmet sich der Atomkraft in Deutschland und soll die geschichtliche Entwicklung aufzeigen, sowie aktuelle als auch zu erwartende wirtschaftliche Folgen für die Betreiber andeuten. Der anschließende Hauptteil ist den verschiedenen erneuerbaren Energien gewidmet. Es werden Vor- und Nachteile dargestellt, Bezug auf Subventionen genommen, sowie die im Gesetz für erneuerbaren Energien vorgesehenen Förderungen dargestellt. Aufgrund der teilweise komplexen Förderung die das Gesetz für erneuerbare Energien vorsieht, wird an einigen Stellen nur grob auf die jeweilige Vergütungsstruktur eingegangen.
1
2. Verknappung fossiler Ressourcen
Nach der globalen Finanzkrise 2007 und den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Konjunktur vieler großer Industrie- und Schwellenländer, ist die Weltwirtschaft langsam dabei sich von diesem Ereignis zu erholen. Seit 2010 leben nach aktuellen Informationen (siehe Abb.1) der Vereinten Nationen (UN) weltweit knapp 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Vergleicht man einmal die Zahl zu 1970 wird man feststellen, dass innerhalb von 40 Jahren die Weltbevölkerung um fast 100% zugenommen hat. Dieser Wert nimmt entscheidend Einfluss auf Fragen der zukünftigen globalen Energieversorgung. Zumal ein weiterer Anstieg der Bevölkerungszahlen innerhalb der nächsten 10 Jahre für Länder wie China und Indien zu erwarten ist.
Abbildung 1: Weltbevölkerung von 1970 bis 2020 1
WELT Fakt ist, dass die fossilen Energieträger nicht unendlich zu Verfügung
daraus resultierende Verknappung der fossilen Energieträger, wird so auch kurz- bis mittelfristig die Energiepreise in Deutschland noch stärker beeinträchtigen und könnte zu exorbitante Preisanstiegen führen. Da in den letzten Jahren durch den erhöhten Ausstoß klimaschädlicher Gase (CO 2 ) die Umwelt stärker belastet wurde, muss auch hier langfristig eine Veränderung eintreten, um ein ökologisches Gleichgewicht für nachfolgende Generationen gewährleisten zu können.
Abbildung 2: Prognose BIP
Entwicklung weltweit 3
2 Eine 2003 vom Goldman-Sachs-Chefvolkswirt O'Neill geschaffene und heute übliche Bezeichnung von vier wichtigen Schwellenländern. BRIC steht hierbei für die Anfangsbuchstaben der Länder Brasilien,
Russland, Indien und China, www.wirtschaftslexikon.gabler.de, Zugriff: 09.07.2011
3 www.statista.com, Zugriff: 09.07.2011
2
Arbeit zitieren:
Tobias Kleinert, 2011, CHANGE 2022 - Der Atomausstieg , München, GRIN Verlag GmbH
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