Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien
I Inhaltsverzeichnis
II Abbildungsverzeichnis
III Tabellenverzeichnis
IV Abkürzungsverzeichnis
V Zusammenfassung
I Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 13
1.1 Ausdauerleistungsfähigkeit und Indikatoren dafür 14
1.2 Studienrelevante leistungsphysiologische Variablen 14
1.2.1 Maximale Kenngrößen 14
1.2.1.1 Maximale Leistungsfähigkeit (P max ) 14
1.2.1.2 Verhalten der Sauerstoffaufnahme (VO2) unter körperlicher Belastung 15
1.2.1.3 Atemminutenvolumen (VE) 16
1.2.2 Submaximale Kenngrößen 17
1.2.2.1 Herzfrequenzverhalten 17
1.2.2.2 Respiratorischer Quotient (RQ) 19
1.2.2.3 Laktat 20
1.3 Regulation metabolischer und spiroergometrischer Parameter bei ansteigender
stufenf örmiger Belastung 25
1.4 Ermüdung und Regeneration biologischer Teilsysteme 27
1.4.1 Ermüdung 27
1.4.2 Nährstoffversorgung und Regeneration 28
1.5 Untersuchungsziele und Arbeitshypothese 31
2 Methodik 32
2.1 Studiendesign 32
2.1.1 Probanden 32
III
Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien
2.1.2 Allgemeiner Untersuchungsablauf 33
2.2 Messmethodik. 34
2.2.1 Fahrradergometrischer Stufentest 34
2.2.2 Anthropometrische Daten 35
2.2.3 Atemgasmessungen 35
2.2.4 EKG- und Herzfrequenzmessung 36
2.2.5 Laktatentnahmen und Schwellenbestimmung 36
2.2.6 Venöse Blutentnahmen 37
2.2.7 Ernährung 37
2.2.8 Weitere Methoden 38
2.3 Berechnung der Kenngrößen 39
2.4 Statistik 40
3 Ergebnisse 42
3.1 Nahrungsaufnahme 42
3.2 Gewicht 42
3.3 Testergebnisse der maximalen Kenngrößen 43
3.3.1 Maximale Sauerstoffaufnahme (VO 2max ) 43
3.3.2 Maximale Leistung (P max ) 44
3.4 Ausbelastungskriterien 45
3.4.1 Maximaler Respiratorischer Quotient (RQ max ) 45
3.4.2 Maximales Laktat (La max ) 46
3.4.3 Maximale Herzfrequenz (HF max ) 46
3.4.4 Maximales Atemminutenvolumen (VE max ) 46
3.4.5 Borg-Skala 46
3.5 Submaximale Kenngrößen 47
3.5.1 Lactate Threshold (LT) 47
3.5.2 Individuelle Anaerobe Schwelle (IAS) 48
3.5.3 Herzfrequenz in Ruhe und auf submaximalen Belastungsstufen 50
4 Diskussion 51
4.1 Plausibilitätskontrolle 51
4.2 Ergebnisdiskussion 53
4.3 Methodenkritik 60
4.4 Schlussfolgerungen 61
IV
Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien
II Abbildungsverzeichnis
Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien
III Tabellenverzeichnis
Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien
IV Abkürzungsverzeichnis
Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien
V Zusammenfassung
1 Einleitung
Ergometrische und spiroergometrische Belastungstests stellen, ein sorgfältiges methodisches Vorgehen vorausgesetzt, die Standardmethode in der
sportmedizinischen Leistungsdiagnostik zur Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit dar. Daher sind diese Methoden der Leistungsdiagnostik auch fester Be-standteil diverser wissenschaftlicher Forschungsarbeiten. In manchen Studien und im Leistungssport besteht die Notwendigkeit, mehrere ergometrische Tests an einem Tag mit ein und demselben Probanden durchzuführen. Dadurch lassen sich verschiedene Messgrößen unter Ausschluss von Tag-zu-Tag-Schwankungen erheben sowie der organisatorische Aufwand für die Einrichtung und den Proband minimieren. So absolvieren in der Praxis Triathleten bei der Leistungsdiagnostik zwei Belastungstests nacheinander an einem Tag, einen fahrradergometrischen und einen Laufbandtest. Allerdings ist nicht bekannt wie diese beiden Tests sich gegenseitig beeinflussen. Zwar führten zum Beispiel die Wissenschaftler Helgerud, Støren & Hoff (2010) zwei Belastungstests im Abstand von einer Stunde durch und Lundby et al. (2008) drei Tests im Abstand von zwei Stunden, doch wurde bislang noch nicht untersucht, ob bzw. ab dem wievielten aufeinanderfolgenden Belastungstest ermüdungsbedingte Veränderungen leistungsphysiologischer Variablen zu erwarten sind. Daher sollen in dieser Studie die Veränderungen leistungsphysiologischer Kenngrößen bei wiederholten maximalen fahrradergometrischen Belastungstests nach einer jeweils fest definierten Pause erfasst werden. Aus den Ergebnissen soll abgeleitet werden, bei welchen Zielvariablen wie viele aufeinanderfolgende Belastungstests möglich sind, ohne mit körperlichen Ermüdungseffekten rechnen zu müssen.
13
1.1 Ausdauerleistungsfähigkeit und Indikatoren dafür
Ausdauer wird definiert als Fähigkeit des gesamten Organismus oder einzelner Teilsysteme, eine sportliche Belastung möglichst lange aufrechterhalten zu können, den durch die Ermüdung bedingten Leistungsverlust hinauszuzögern und sich nach sportlichen Belastungen schnell regenerieren zu können (Hohmann et al. 2010, S.50). Auf Fahrradergometern erlauben Ausdauerbelastungen eine exakte Beurteilung der belastungsinduzierten physiologischen Reaktionen im Verhältnis zur tatsächlich erbrachten Leistung. Als Indikatoren der Beanspruchung bei derartigen Belastungen dienen maximale Parameter (P max , VO 2max ) und submaximale Parameter (Schwellen und Herzfrequenzkurve), die im Folgenden genauer erklärt werden.
1.2 Studienrelevante leistungsphysiologische Variablen
Bei der Studie wurden die im Folgenden näher erläuterten leistungsphysiologischen Variablen herangezogen, um Aussagen über die Reaktion der Probanden auf wiederholte maximale fahrradergometrische Stufentests zu treffen und daraus abgeleitet, Empfehlungen für die Leistungsdiagnostik zu tätigen.
1.2.1 Maximale Kenngrößen
1.2.1.1 Maximale Leistungsfähigkeit (P max )
Nach Löllgen et al. (1995, S. 339) ist die erbrachte Leistung (P) erster und wichtigster Parameter, speziell die erzielte maximale Leistung (P max ). Gemessen wird die Leistung in Watt [W]. Des Weiteren wird zwischen absoluter maximal erbrachter Leistung (P max ) oder der körpergewichtsbezogenen relativen Maximalleistung (relative P max ) [W/kg] unterschieden. Nach Hollmann et al. (2006, S. 19) ist die physikalische Leistung von der biologischen Leistung zu unterscheiden. Dabei kann die physikalische Leistung von verschiedenen biologischen Leistungen abhängig sein, bzw. beeinflusst werden. Der Wirkungsgrad der biologischen Leistung wird bei ergometrischen Untersuchungen von mechanischen Verhältnissen des Ergometers (Kurbelhöhe, Kurbellänge usw.) sowie von endogenen und exogenen Faktoren bestimmt (Drehzahl, Motivation, Trainingszustand, Alter, Geschlecht, Ernährungszu-stand, Tages- und Jahreszeit usw.). Tabelle 1 zeigt die Richtwerte für die relative
14
Arbeit zitieren:
Stefan Schüler, 2011, Veränderungen leistungsphysiologischer Parameter über vier aufeinanderfolgende Fahrradergometrien, München, GRIN Verlag GmbH
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