Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Historischer Hintergrund 3
3. Typologische Merkmale 4
a )Herkunft und Aufstieg 4
b )Innenpolitik 12
c )Außenpolitik 17
4. Soldatenkaiser- ein systematischer Vergleich 20
5. Schluss 22
6. Bibliographie 24
1
1. Einleitung
Die Periodisierung ist ein klassisches Merkmal der Geschichtsschreibung. Gewisse Ereignisse erhalten eine solche Bedeutung, dass die Zeiträume vor und nach ihnen eine Einheit mit gemeinsamen Merkmalen bilden. Solche Einteilungen sind stets Ausdruck zeitgenössischer (Wert)urteile und müssen regelmäßig aufs Neue überprüft werden. Unterhalb der klassischen Einteilung der römischen Antike (Königszeit, Republik, Kaiserzeit, Spätantike) wird jede dieser Perioden wiederum in mehrere Abschnitte eingeteilt. 1 In der Kaiserzeit stehen einige Abschnitte klar definiert: das Prinzipat und die julisch-claudische Dynastie, die flavische Dynastie und die Zeit der Adoptivkaiser 2 , die mit der Kaiserschaft des Mark Aurel endete. In der folgenden Zeit jedoch gibt es einige Unwägbarkeiten: noch Franz Altheim bezeichnete in seinem Werk von 1939 die Kaiser „vom Ausgang des Commodus bis zum Regierungsantritt Diokletians“ als Soldatenkaiser 3 , allerdings trennte gleichzeitig schon Rostovtzeff die Severer davon ab mit der Unterscheidung: Militärmonarchie-Militäranarchie. 4 Aufgrund der zu Anfang genannten methodischen Erwägungen scheint es mir jedoch sinnvoll zu sein die heute so bezeichnete Zeit der Soldatenkaiser (oder “Reichskrise des 3. Jahrhunderts“) von 235-284 n. Chr. dahingehend zu untersuchen, ob sie wirklich eine sinnvolle Periodisierung darstellt um sie von den vorhergehenden und folgenden Dekaden abzugrenzen. Hierzu werde ich verschiedene Aspekte der Soldatenkaiser vergleichend untersuchen und feststellen ob genügend Gemeinsamkeiten für eine Abgrenzung als eigene Periode existieren oder ob sie in einer größeren historischen Epoche zu verorten sind. Bei der Analyse werde ich mich auf die im Allgemeinen als Kaiser gezählten Personen beschränken, an eben denen ja auch die Periode festgemacht wird, und die vielen Usurpatoren und Gegenkaiser nicht einzeln beschreiben, deren Existenz aber natürlich bei der Beschreibung des jeweiligen legitimen Kaisers einbringen. Das Ziel dieser Arbeit ist also nicht wirkliche Kaiserbiographien zu schreiben, sondern gewisse Aspekte dieser Persönlichkeiten systematisch einzuordnen, dementsprechend werden die Kaiser, die zu kurz regierten um eine eigenständige Politik zu führen, eher kursorisch behandelt. Die Quellenlage für die untersuchte Zeit stellt sich als sehr schwierig dar: es ist kein zusammenhängendes großes geschichtsschreibendes Werk überliefert 5 , im griechischen Raum haben so nur Fragmente eines Dexippos oder Eusebios überlebt. Die Historia Augusta stellt eine äußerst problematische Quelle dar und wird nur eingeschränkt benutzt werden können, oftmals nur als zu widerlegende Quelle. 6 Von großer Bedeutung sind daher die Breviarien 7 des Aurelius Victor,
1 U. Walter, Periodisierung, DNP 9, 2000, Sp.576-582
2 oder die „five good emperors“ vgl. N. Macchiavelli, Discourses on Livy I 10, Oxford 1997
3 F. Altheim, Die Soldatenkaiser, Frankfurt a. M. 1939, S. 13
4 M. Rostovtzeff, The social and economic history of the Roman Empire, Oxford 1926, S. 393-468
5 so endet Cassius Dio 229, Herodian 238
6 zur Historia Augusta s. A. Lippold, Allgemeines zur Historia Augusta. In: G.H. Waldherr (Hrsg.), Adolf Lippold, Die Historia Augusta, Stuttgart 1998, S. 1-33
2
Eutropius und die Epitome de Caesaribus, allesamt aus dem 4.Jh. n.Chr 8 . Hinzu kommen Kirchenhistoriker (Eusebius von Caesarea), byzantinische Autoren (Zonaras, Zosimos) und nichtliterarische Quellen, die aber den Mangel an durchgängiger Historiographie nicht kompensieren können, gerade das Vorleben einiger Kaiser bleibt völlig im Dunkeln 9 . An neuerer Literatur sei besonders das Werk von Klaus-Peter Johne genannt.
2. Historischer Hintergrund
Da der Begriff Soldatenkaiser oftmals verwendet wird, um stabile Phasen des Römischen Reiches von dieser unruhigen Zeit abzugrenzen 10 , ist es wichtig deutlich zu machen dass die Jahrhunderte davor natürlich nicht durchgängig stabil waren und viele Phänomene der „Reichskrise“ schon früher auftauchten. Bereits mit dem Tode Neros und somit dem Ende der julisch-claudischen Dynastie begann eine, wenn auch sehr kurze, unruhige Zeit, das „Vierkaiserjahr“. Bereits hier sehen wir eine Mehrzahl von Usurpatoren, die sich in verschiedenen Teilen des Reiches von Heeresteilen zum Kaiser ausrufen lassen 11 , wobei sich dann schnell Vespasian durchsetzte. Nach dem Ende der flavischen Dynastie 96, brach dessen vom Senat eingesetzter Nachfolger Nerva bewusst mit dem dynastischen Prinzip und begann das Adoptivkaisertum 12 bis es zugunsten Commodus durchbrochen 13 Nach dessen Tod folgte 193 ein zweites Vierkaiserjahr, aus dem wiederum zügig Septimius Severus als Sieger hervorging.
Die heute separat eingeordnete Zeit der Severer war alles andere als friedlich: zwei Bürgerkriege 193-197 und 217 fallen in diese Zeit, die Macht der Kaiser kam beinahe ausschließlich aus der Unterstützung der Legionen, vier von fünf severischen Kaisern wurden ermordet, selbst die Blutsverwandtschaft bestand nach dem Intermezzo des Macrinus 217/218 nur noch indirekt: kurzum all das was gemeinhin der Zeit der Soldatenkaiser zugeschrieben wird finden wir bereits in diesen Jahren, überstrahlt von der Regierungszeit des Septimius Severus selbst. Von daher wird zu untersuchen sein, ob nicht zumindest die Zeit nach Severus Tod 211 zu den Soldatenkaisern zu zählen ist- oder ob dieser Begriff eine solch disparate Personengruppe bezeichnet, dass man ihn lieber aufgeben sollte zugunsten einer allgemeinen Krisenepoche zwischen Mark Aurel und Diokletian. Die umfangreichen Reformen des Diokletian, die den Charakter des römischen Staates
7 mehr zum Breviarium unter J. Rüpke, Breviarium, DNP 2, 1997, Sp. 770
8 wobei diese drei Werke höchstwahrscheinlich grundsätzlich alle auf die verlorene Kaisergeschichte zurückgehen
9 Für die Quellenlage insgesamt grundlegend der entsprechende Abschnitt bei K.-P. Johne (Hrsg.), Die Zeit der Soldatenkaiser, Berlin 2008, S. 15-124
10 T. Franke, Soldatenkaiser, DNP 11, 2001, Sp. 698
11 wobei Galba vom Senat als Kaiser bestätigt wurde, während er selbst sich als legatus senatus populique Romani bezeichnete; Sueton, Galba 10,1
12 sicherlich auch dadurch begünstigt, dass bis Mark Aurel kein Kaiser männliche Nachkommen hatte! W. Eck, Adoptivkaiser, DNP 1, 1996, Sp. 127
13 selbst das Phänomen des Mitkaisers finden wir bereits in der Person des Lucius Verus 161-169
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endgültig veränderten, lassen es hingegen weiterhin sinnvoll erscheinen hier tatsächlich eine neue Epoche des Römichen Reiches, eben die Spätantike, beginnen zu lassen, wobei natürlich klar sein muss, dass die Reformen Diokletians viele Ansätze seiner Vorgänger aufgriffen und weiterentwickelten.
3. Typologische Merkmale a)Herkunft und Aufstieg 14
aa)Maximinius Thrax
Gaius Iulius Verus Maximinus wurde im späten 2. Jh. in einem zentralthrakischen Dorf geboren als „halber Barbar“ 15 In der Weltchronik des spätbyzantinischen Autors Zonaras wird sein Geburtsjahr mit 173 angegeben 16 , aber mehrere Fehler lassen an seiner Darstellung zweifeln, so dass seine Geburt irgendwann bis 183 stattgefunden haben kann. Die Historia Augusta bezeichnet ihn als Sohn eines Goten und einer Alanin 17 , was jedoch schon von Hermann Dessau angezweifelt wurde und allgemein als widerlegt gilt, 18 so dass für das Leben vor seiner Regentschaft primär Herodian verwendet werden muss. 19 Jedenfalls war Maximinus von niederer Geburt und Bildung 20 , in seiner Jugend ein einfacher Hirte, der unter Septimius Severus dem Heere beitrat und unter Severus Alexander im Perserkrieg Truppen kommandierte bevor er dann 234 zum praefectus tironibus, d.h. zum Ausbilder neu ausgehobener Truppen in Germanien wurde, wobei er sich durch Großzügigkeit und Tapferkeit Ansehen unter den Truppen erwarb. 21
235 hielt sich dann zeitgleich mit Maximinus Kaiser Severus Alexander zusammen mit seiner Mutter Mammaea im Heerlager bei Mainz auf. Der Kaiser galt als schwach und unsoldatisch und unter der Dominanz seiner Mutter stehend. 22 Als Alexander in Verhandlungen mit den Alemannen trat und über „Frieden für Gold“ verhandelte, während den Truppen schon länger keine Zuwendungen mehr erhalten hatten, erhob das Heer Maximinus zum Kaiser und ermordete den Kaiser mitsamt seiner Mutter. 23 Auch wenn er bei Weitem nicht der erste durch das Heer
14 Über das Ende der jeweiligen Kaiser werde ich mich im Rahmen des Aufstiegs ihrer Nachfolger äußern.
15 Herodian VI 8,1
16 Zon. 12,16
17 SHA Max. 1,5
18 A. Lippold, Die Herkunft des Kaisers C. Iulius Verus Maximinus. In: G. Waldherr (Hrsg.), a. a. O., S. 82-96
19 natürlich ist auch Herodian umstritten und mit Problemen behaftet, jedoch immer noch zuverlässiger als die SHA; zur Kritik an Herodian s. G. Alföldy, Zeitgeschichte und Krisenempfindung bei Herodian. In: Ders. Die Krise des Römischen Reiches. Ausgewählte Beiträge, Stuttgart 1989, S. 273-294. Als Quelle zur Gegenprüfung kann neben den genannten Breviaristen partiell auch Jordanes Romana et Getica verwandt werden.
20 Aurelius Victor zufolge konnte er noch bei seiner Kaisererhebung „kaum lesen und schreiben“, Aur. Vict. 25,1
21 Herodian 6,8,1-3 und Iord. Get. 15,88
22 Bleckmann bezeichnet ihn als „Muttersöhnchen“ und Mammaeas Wirken als Höhepunkt weiblicher Macht in der Kaiserzeit. B. Bleckmann, Die severische Familie und die Soldatenkaiser, in: H. Temporini-Gräfin Vitzthum, Die Kaiserinnen Roms, München 2002, S. 291
23 Herodian VI,7,9-8,4 Herodian unterstellt den Truppen, dass sie „ohnehin zu Neuerungen und Umsturz“ neigten und ihnen Alexanders Herrschaft keinen Profit mehr versprach; diese Darstellung wird von Müller bestritten.
4
ausgerufene Kaiser war, so war er wohl tatsächlich der erste Kaiser ohne persönlichen Bezug zu Nobilität oder Ritterschaft. 24
ab)das Sechskaiserjahr 25
Im Jahre 238 wurde der Procurator von Africa durch eine Gruppe junger Bürger ermordet, offenbar aus Protest gegen dessen Steuereintreibungen. Eine verbreitete Missstimmung ausnutzend, wurde der lokale Statthalter M. Antonius Gordianus zum Kaiser ausgerufen. Herodian zufolge stand jener Mann, „von adeliger Herkunft“, am Ende einer langen Karriere und war fast achtzig Jahre alt 26 , was aber durchaus angezweifelt wird. 27 Interessanterweise wird der unwillige Gordian bei Herodian von einer in sein Haus strömenden Volksmenge ausgerufen, während er bei Aurelius Victor vom Heere in absentia ausgerufen wird. 28 Weitere Details über Gordians vorherigen Werdegang lesen wir in der HA, ihrzufolge war er Sohn des Maecius Marullus und der Ulpia Gordiana 29 , besaß enormen Reichtum und war nach Stationen in Britannien und Achäa nach Afrika gekommen. 30 Wenn auch wiederum vieles hiervon zweifelhaft bleiben muss, war er sicherlich von hoher Abstammung und ein erfahrener Soldat und Politiker.
Nach seiner Erhebung reiste er nach Karthago und ernannte dort seinen gleichnamigen Sohn zum Augustus. Folgt man der HA, war auch sein Sohn bereits Mitte vierzig und hatte das Konsulat innegehabt 31 -folgt man Interpretationen zugunsten eines deutlich jüngeren Gordian I. ist das natürlich unmöglich. Auf jeden Fall war dieser Gordian II. schon dem Kindesalter entwachsen und als Heerführer einsetzbar. Auf Initiative der Gordiane hin wurden Gesandte gen Rom geschickt, die eine latent gegen Maximinius gerichtete Senatsmehrheit vorfanden: diese bestätigte die Gordiane und erklärte Maximinius zum Staatsfeind. 32 Die Herrschaft der Gordiane kam jedoch schnell zu ihrem Ende, denn der Maximinius-Anhänger Capellianus (Statthalter Numidiens) ging gegen sie vor und tötete Gordian II. in einer Schlacht bei Karthago. Herodian zufolge hatte Gordian I. sich zuvor bereits aus Angst vor einer Niederlage erhängt 33 , während er sich anderen Quellen zufolge
Überlieferung auch bei Aur. Vict. 25,1;SHA Max. 8,1; Eutrop. 9,1 In Herodian VI,9,6 werden die Mörder des Kaisers bereits von Maximinius geschickt
24 B. Bleckmann, a. a. O., S. 302 Zwar war auch Macrinus nicht-senatorischer Abstammung, gehörte zum Zeitpunkt seiner Machtübernahme jedoch schon lange zur römischen Elite.
25 Aufgrund der besonderen Situation des Jahres 238 werde ich mich mit den Kaisern dieses Jahres kumuliert befassen, bevor dann die Person Gordians III. wieder auf ihre einzelnen Aspekte hin analysiert wird. Die Kaiser zwischen diesem und Maximinus werde ich stark verkürzt darstellen.
26 Herodian VII,5,1-3
27 Grasby schlägt ein Alter um die 50 vor. K. Grasby, The Age, Ancestry, and Career of Gordian I, CQ 25, 1975, 123-130
28 Aur. Vict. 26,1
29 mit Stammbäumen bis zurück zu Trajan und den Gracchen
30 SHA Gord. 2,2-4 In der HA wird sein Leben noch enorm mit weiteren Details ausgeschmückt.
31 SHA Gord. 17,4-18,5
32 Herodian VII,7,5-7 und Aur. Vict. 26
33 Herodian VII,9,4
5
erst danach tötete, jedenfalls fielen die Tode zeitlich eng zusammen. Als die Nachricht ihrer Tode den Senat erreichte und da Maximinius gen Rom marschierte, erhob der Senat zwei M. Clodius Pupienus Maximus und D. Calvinus Balbinus 34 zu Kaisern. Pupienus war praefectus urbi gewesen und erfolgreicher Heerführer, zudem Statthalter in Germanien. 35 Die Angaben der HA zu seiner Abstammung und Karriere 36 sind anzuzweifeln, ebenso sein bei Zonaras 37 genanntes hohes Alter. 38 Ähnliches gilt für Balbinus, der adeliger Abstammung und zweifacher Konsul wie mehrfacher Statthalter gewesen war 39 ; die in der HA genannten Details hierzu können nicht belegt werden. 40 Gleichzeitig stachelten offenbar Unterstützer der verstorbenen Gordiane das Volk soweit auf, das es den Senat zwang einen weiteren Gordian 41 (Gordian III.) zum Caesar zu ernennen 42 . Balbinus verblieb in Rom, während Pupienus gegen Maximinus zog. Dieser belagerte für längere Zeit erfolglos Aquileia und wurde schließlich zusammen mit seinem Sohn von seinen langsam demotivierten und unterversorgten Soldaten ermordet 43 , deren Heer sich anschließend dem Pupienus ergab. 44 Pupienus und Balbinus regierten dann zusammen in Rom, gerieten aber untereinander in Streit
Auch die Prätorianer waren scheinbar unzufrieden mit ihrem Machtverlust durch die senatorische Erhebung der Kaiser 45 , ihre „Vornehmheit“ und Beliebtheit beim Volk, so dass jene die Kaiser ermordeten und Gordian III. allein zurückließen. 46
ac)Gordian III. 47
M. Antonius Gordianus wurde Anfang des Jahres 225 in Rom geboren, als Sohn der Maecia Faustina und des Iunius Balbus 48 ; Maecia war die Tochter Gordians I., Balbus ein Konsular. 49 Zum Zeitpunkt des Todes seines Onkels und Großvaters in Afrika befand er sich in Rom, so dass er von einer Volksmenge „daheim beim Spielen“ gefunden und dann vom Senat zum Caesar ernannt
34 entgegen der folgend kurz dargelegten hohen Abstammung und Karriere der beiden spricht Eutropius davon sie seien „of very obscure birth“ gewesen, Eutr. 9,2
35 Herodian VII,10,4 und VIII,6,6
36 SHA Max. Balb. 5
37 Zon. 12,17
38 A.R. Birley, Pupienus, DNP 10, 2001, Sp. 600
39 Herodian VII, 10,4
40 A. R. Birley, Balbinus, DNP 2, 1997, Sp. 418
41 mehr zu ihm in Abschnitt ac)
42 Herodian VII,10,5-9
43 Herodian VIII,2-5 Herodian bezeichnet die Art seines Todes- die Köpfe nach Rom geschickt, die Leichen den Tieren vorgeworfen-als gerechte Strafe für dessen „verruchte Art der Machtausübung.
44 Herodian VIII,7,3-7
45 spätestens seit der Ermordung des Pertinax an ihre Machtstellung gewöhnt
46 Herodian VIII, 8,1-6;Aur. Vict. 27,6;Eutr. 9,2
47 Entgegen der SHA, Herodian und den anderen Quellen gehen Aurelius Victor und Eutropius nur von zwei Gordianen aus, so dass sie die Geschehnisse zwischen 238 und 244 Gordian II. zuschreiben!
48 die SHA diskutiert noch weitere Versionen: Geburtsjahr 223 oder 220 sowie die Vaterschaft Gordians II., spricht sich aber für die allgemein akzeptierte Version aus, SHA. Gord. 22
49 SHA Gord. 4,2 und ILS 496-497
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Ivo Sieder, 2009, Die Soldatenkaiser - eine sinnvolle Periodisierung?, München, GRIN Verlag GmbH
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