Inhaltsverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung
Titelblatt 1
Inhaltsverzeichnis 2
1 Einführende Worte zur Motivation 4
2 Motivation 4
2.1 Definition 4
2.2 Methoden menschlicher Motiverfassung 5
2.3 Motivationsablauf 5
3 Arbeitsmotivation 6
3.1 Definition 6
3.2 Keine Arbeitsmotivation 6
4 Theorien der Arbeitsmotivation 7
4.1 Gliederung der Theorien 7
4.1.1 Inhaltstheorien 7
4.1.2 Prozesstheorien 7
4.2 Beispiele für Motivationstheorien 8
4.2.1 Bedürfnis Hierarchie Theorie 8
4.2.2 Zweifaktoren Theorie 10
4.2.3 Die Erwartungs Valenz Theorie von VROOM 11
5 Praktisches Beispiel zur Arbeitsmotivation 12
5.1 Situationserzählung 12
5.2 Motivationsansätze 13
6 Potenziale zur Stärkung der betrieblichen Motivation 15
6.1 Differenzierung individueller Ansprüche an die Motivation 15
6.2 Die Vergütung als Mittel zur Motivationssteigerung 15
6.3 Motivation durch organisieren 16
6.3.1 Die Gestaltung des Arbeitsumfeldes 16
6.3.2 Förderung der Leistung 17
6.4 Motivation durch abwechslungsreiche Arbeit 17
6.4.1 Job Rotation 18
6.4.2 Job Enlargement 18
6.4.3 Job Enrichment 18
6.4.4 Autonome Arbeitsgruppe 18
6.5 Soziale Gestaltung der Organisation 19
7 Schlussfolgerung 19
Literaturverzeichnis 20
1 Einführende Worte zur Motivation
„Allen Fortschritt verdanken wir den Unzufriedenen“ (Nietzsche). Wollen wir Nietzsches Worten Glauben schenken, wären wohl alle Kenntnisse der Motivationspsychologie paradoxer Natur.
Aber Nietzsches Gedanken sollen es sein, denen wir unseren Glauben verleihen. So sind es die Motive, die unseren „Unzufriedenen“ Anreize bieten, um den „Fortschritt“ voranzutreiben.
Somit ist es eine Grundsatzaufgabe aller Unternehmen geworden, die Beweggründe eines jeden einzelnen Mitarbeiters zu kennen, damit die Arbeitskraft als wichtigster Produktionsfaktor die innovative Organisation arbeitsmotiviert mitgestaltet.
Wie könnte man Triebe jedoch in Erfahrung bringen, welche die Individuen selbst nicht kennen?
Oder wie kann eine Führungskraft Mitarbeiter motivieren, als das Ziel Bedürfnisbefriedigung heißt?
Diese Fragen haben sich viele Wissenschaftler zur Aufgabe gemacht und eine Vielzahl von Modellen, Studien und Theorien entwickelt, die Antwort auf diese Fragen geben sollen.
2 Motivation
2.1 Definition
Motivation ist dasjenige in und um uns, was uns dazu bewegt und treibt uns so und nicht anders zu verhalten (FFH SB 1 Unternehmensführung 34). Ausgangspunkt ist dabei das Motiv, das als angestrebter Zielzustand für ein bestimmtes Verhalten gilt (man denke an Mordmotive) hat ein motiviertes Individuum nun solch unbefriedigte Bedürfnisse, entsteht eine Art Drang diese zu befriedigen. Der Grad der Bedürfnisbefriedigung ist jedoch von individuellem Können, persönlichem Wollen und sozialen Dürfen abhängig (FFH SB 1 Unternehmensführung 34).
4
2.2 Methoden menschlicher Motiverfassung
Es gibt verscheiden Methoden, etwas über menschliche Motive in Erfahrung zu bringen.
Introspektion oder Innenschau Introspektion ist eine Art Selbstbeobachtung, wodurch sich der Mensch sein Verhalten und Handeln erklären kann. Problem bei dieser Methode ist, dass das Verhalten nur vom Handelnden selbst beobachtbar ist, worunter die Objektivität leidet.
Fremdbeobachtung Unter Fremdbeobachtung versteht man, andere zu beobachten um daraus auf Ihre Motivierung zu schließen. Auch hier ist aber Vorsicht bei der objektiven Betrachtung geboten, da man als Beobachter leicht dazu neigt, eigene Motive auf andere zu projizieren und damit die Beweggründe verzerrt. Analyse der Verhaltensergebnisse Es wird versucht aus den Ergebnisse eines Verhaltens, das man selbst nicht beobachtet hat oder nicht mehr beobachten kann, darauf zu schließen wie das Verhalten motiviert war, das dazu führte (Lutz von Rosenstiel 2001, 25). Beobachtung physiologischer Prozesse Beziehungen zwischen Physe und Psyche werden analysiert. Es geht in den Zusammenhang von Motiven und körperlichen Prozessen. Analyse statischer Merkmale des Körpers Man denke daran, dass körperliche Merkmale etwas Bestimmtes über Menschen aussagen sollen. So zum Beispiel, dass rundliche Menschen von gemütlicher Natur sind. Allerdings lässt sich statistisch gesehen keine 100 prozentige Angabe bei volkswirtschaftlichen Analysen ableiten. Diese Methode gibt bei Einzelbefragungen keinen Aufschluss.
2.3 Motivationsablauf
Der Motivationsprozess wird in fünf Schritte unterteilt:
1. Ein Bedürfnis entsteht
2. Eine Bedürfnisspannung baut sich auf
3. Energien werden frei und erzeugen eine bestimmte Aktivität, wenn eine
Chance besteht, die Bedürfnisse zu befriedigen
5
4.Während ein Bedürfnis befriedigt wird, baut sich die Spannung ab.
5. Es entsteht ein neues Bedürfnis.
(Rainer W. Stroebe 1999, 30)
3 Arbeitsmotivation
3.1 Definition
Für betriebliche Organisationsbelange sind die Motivationsprozesse von Interesse, die bei einem Arbeitnehmer bezogen auf seine Arbeit stattfinden. Es drängt sich die Frage nach dem „warum geht jemand arbeiten?“ auf.
Die häufigste Antwort auf diese Frage lautet „des Geldes wegen“. Was aber ist mit jenen, die finanziell abgesichert sind und trotzdem arbeiten. Es muss also weitere Beweggründe geben, weshalb Menschen arbeiten. Prestige und gesellschaftlicher Rang können in der Arbeitswelt außerdem Anreize für die Wahl einer Position schaffen. Werte, welche durch Arbeit entstehen, aber auch Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft beeinflussen die Arbeitsmotivation, wenn man bedenkt, dass sich Menschen mit weniger Geld zufrieden geben und auskommen, als andere.
3.2 Keine Arbeitsmotivation
Es kann durchaus gelingen, Menschen ohne einen motivierten Hintergrund, zu einem gewünschten Tun zu bewegen. Rainer W. Stroebe beschreibt in seinem Buch „Motivation“ drei Formen dieses nicht motivierten Handelns und bezeichnet sie als KITA (kick in the ass).
6
Arbeit zitieren:
Horst Grimbs, 2003, Arbeitsmotivation, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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