Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
1. Problemstellung 1
2. Nachhaltigkeit - Definition und Leitbild 1
2.1 Entstehung und Entwicklung 1
2.1.1 Club of Rome 1972 2
2.1.2 Brundtland-Kommission 1987 2
2.1.3 Weltgipfel in Rio de Janeiro 1992 3
2.1.4 Weltgipfel Johannesburg 2002 3
2.1.5 Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 4
2.1.6 Europäische Nachhaltigkeitsstrategie 4
2.2 Nachhaltigkeitsdimensionen 5
2.2.1 Ökologisch 5
2.2.2 Sozial 6
2.2.3 Ökonomisch 6
2.3 Konzepte gesellschaftlicher Verantwortung 6
2.3.1 Corporate Citizenship 7
2.3.2 Corporate Social Responsibility 7
2.3.3 Wirtschaftsethik 8
3. Nachhaltigkeit in Unternehmen 9
3.1 Handlungsmotive 9
3.2 Nachhaltigkeitsregeln 10
3.3 Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor 10
4. Nachhaltigkeit in der Systemgastronomie 11
4.1 McDonald’s und Burger King 11
4.1.1 Umweltschutz 12
4.1.2 Soziale Verantwortung 14
4.1.3 Rentabilität 15
5. Zusammenfassung 16
Literaturverzeichnis V
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: In Anlehnung an Die Bundesregierung, Perspektiven für Deutschland
Abbildung 2: In Anlehnung an Hermann, S., Corporate Sustainability Branding
Abbildung 3: In Anlehnung an McDonald’s Jahresbericht 2010
III
Abkürzungsverzeichnis
B2C CO 2 Kohlendioxid CSR Corporate Social Responsibility
EU IT LED LKW SFCC u. a. unter anderem UN United Nations US United States
IV
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: In Anlehnung an Burschel, C., Betriebswirtschaftslehre der Nachhaltigen
Unternehmung ................................................................................................. 3
1
1. Problemstellung
Sind Unternehmen nachhaltig, weil sie Gewinn erwirtschaften, weil sie eine hohe Frauenquote aufweisen, weil sie umweltfreundliche IT im Einsatz haben, weil sie Tariflohn zahlen oder weil sie regenerative Energien nutzen? Oder noch zugespitzter: Was ist eigentlich nachhaltig? Kann ein Unternehmen wahrlich nachhaltig sein?
Grundsätzlich ist Nachhaltigkeit ein Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf als jeweils nachwachsen, sich regenerieren und künftig wieder bereitgestellt werden kann. 1 Ein Unternehmen kann also nur bedingt nachhaltig sein, denn aus irgendeiner Perspektive sind in nahezu jedem Unternehmen Widersprüche zu strengen Nachhaltigkeitskriterien zu finden.
Im Folgenden dieser Arbeit wird deshalb die Annahme getroffen, dass ein Unternehmen nachhaltig sein kann.
2. Nachhaltigkeit - Definition und Leitbild
Nachhaltigkeit hat sich zu einem Modebegriff des 21. Jahrhunderts. Fast in jedem Lebensbereich wird von Nachhaltigkeit gesprochen - vom Beruf über Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Reisen - alles hat nachhaltige Aspekte, die von Unternehmen und Politikern auch entsprechend hervorgehoben werden. 2
Aufgrund der schwierigen Begriffsabgrenzung existiert keine allgemeingültige Definition.
Die folgende historische nachhaltige Entwicklung soll ein allgemeines Verständnis für dieses Thema schaffen.
2.1 Entstehung und Entwicklung
Der Begriff Nachhaltigkeit findet seinen Ursprung in der Forstwirtschaft. In der zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom sächsischen Oberhauptmann von Carlowitz verfassten „Sylvicultura Oeconomica“ wird erstmals eine „continuierliche, beständige und nachhaltende Nutzung“ des Waldes gefordert. 3 Nach Carlowitz’ Auffassung sollten in einem Jahr nicht mehr Bäume gefällt werden als neue nachwachsen. Durch die Kombination
1 http://www.duden.de/rechtschreibung/Nachhaltigkeit, Stand 19.09.2011.
2 Vgl. Hardtke, A., Prehn, M. (2001) S. 61.
3 Vgl. Carlowitz, v. C. (1713) S. 105.
2
von ökonomischen und ökologischen Aspekten wurde seine Schrift zum Vorbild zukünftiger Nachhaltigkeitsgedanken. 4
2.1.1 Club of Rome 1972
Mit dem im Jahr 1972 vom Club of Rome veröffentlichten auf einer Studie des Forresters Institut für Systemdynamik Bericht „Grenzen des Wachstums“ veränderte sich das Nachhaltigkeitsverständnis weltweit.
Die Studie wurde mit Hilfe der Computer-Simulation „World3“ erstellt, die Simulation diente der Veranschaulichung der Entwicklung der Weltbevölkerung und ihrer Ressourcen bis ins Jahr 2100 diente. 5
Trotz Kritik an den Berechnungen der Studie wurde der Kerngedanke, dass die Leistungs- und Belastungsfähigkeit der natürlichen und sozialen Ressourcen einer Endlichkeit unterliegen, global aufgenommen. 6
2.1.2 Brundtland-Kommission 1987
1983 begann die Brundtland-Kommission (UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung) mit der Erarbeitung eines Konzeptes zu Erreichung einer dauerhaften nachhaltigen Entwicklung. 7 Im April 1987 wurde der als Brundtland-Bericht bekanntgewordene Abschlussbericht „Our Common Future“ veröffentlicht. Die von der UN-Kommision erfasste Definition zur nachhaltigen Entwicklung gilt bis heute als globales Entwicklungsleitbild: 8
„Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“ 9
4 Vgl. Grunwald, A., Kopfmüller, J. (2006), S. 14.
5 Vgl. Blätte, A., Herz, D. (2000) S. 183.
6 Vgl. Grunwald, A., Kopfmüller, J. (2006) S. 20.
7 Vgl. Hardtke, A., Kleinfeld, A. (2010) S. 29.
8 Vgl. Grunwald, A., Kopfmüller, J. (2006) S. 20.
9 Report of World Comission on Environment and Development (1987) Chapter 2, S. 1.
Im Deutschen:„Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt,
ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“
(Brundtland Bericht; Hardtke Kleinfeld S. 29.)
Arbeit zitieren:
Christina Röhl, 2011, Die Bedeutung der Nachhaltigkeit für den Unternehmenserfolg - an selbst gewählten Beispielen, München, GRIN Verlag GmbH
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