I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1.Einleitung 1
2. Was ist ein Team? 1
3. Was bedeutet „virtuell“? 2
4. Was sind virtuelle Teams? 2
5. Warum virtuelle Teams? 3
6. Probleme virtueller Teams. 4
7. Typen von virtuellen Teams 5
8. Verschiedene Arbeitsbedingungen 7
9. Interkulturelle Kommunikation. 9
10. Medieneinsatz in virtuellen Teams 13
11. Fazit. 16
Literaturverzeichnis A
Monographien A
Internetseiten......................................................................................................... A
Abbildung 1: Probleme in virtuellen Teams ...............................................................3
Virtuelle Teams 1
1.Einleitung
Zu Zeiten der Globalisierung muss ein Unternehmen immer schneller auf die Anforderungen des Marktes reagieren können, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dabei dürfen aber gewisse Rahmen nicht außer Acht gelassen werden. Wo können gute Arbeitskräfte, die das Unternehmen kennen und die nötigen Fähigkeiten mitbringen, schnell und kostengünstig gefunden werden? Wie wird es geschafft ausgebildete Angestellte ohne hohe Kosten für Reisen und Unterkunft zusammen zu bekommen? Kann es Angestellten zugemutet werden für jedes Projekt den Standort und gegebenenfalls das Land zu wechseln?
2. Was ist ein Team?
Ein Team ist ein Zusammenschluss von mehreren Personen mit dem gemeinsamen Ziel eine Aufgabe zu lösen oder ein Ergebnis zu erzielen. Ein Team wird im Unternehmensumfeld oft als Arbeitsgruppe bezeichnet und besteht aus mehreren Mitarbeitern.
Nach Mybey und Caird 1 gibt es mehrere Kriterien. Demnach besteht ein Team aus mindestens zwei Mitgliedern, die gegenseitig mit ihren Fähigkeiten und ihrem Wissen in Abhängigkeit stehen. Gemeinsam gibt es im Team jedoch ein Ziel, auf das zusammen hingearbeitet wird. Auch wenn sich die Persönlichkeiten der Individuen unterscheiden, sollte die Identität des Teams gleich sein. Für Haug ist ein Team „… eine Gruppe von Mitarbeitern, die für einen ganzen, geschlossenen Arbeitsgang verantwortlich ist und die das Ergebnis ihrer Arbeit als Produkt oder Dienstleistung an einen internen oder externen Empfänger liefert. Je nach ihrer Funktion arbeiten die Mitglieder mehr oder weniger intensiv zusammen, um ihre Leistung zu verbessern, alltägliche Probleme zu lösen, ihre Arbeit zu planen und die Ergebnisse zu kontrollieren. Mit anderen Worten: Sie leisten nicht nur Arbeit, sondern organisieren sich auch selbst.“ 2
1 Mabey C./ Caird S.: “Building Team Effectiveness”, 1999, Seite 7 ff.
2 Haug C.: „Erfolgreich im Team“, 1984, Seite 15 .
Virtuelle Teams 2
3. Was bedeutet „virtuell“?
Der Ausdruck „virtuell“ begegnet uns immer öfter. Nur ist die Bedeutung dieses Begriffs nicht jedem geläufig. Wie ist er also wirklich definiert? „Virtuell“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Tüchtigkeit. Im Berufsalltag wird das Wort mit „scheinbar“ oder „unwirklich“ übersetzt. Es wird ein Gegenstand beschrieben, der nicht real greifbar ist. 3
Oft wird der Begriff „virtuell“ in der Informatik benutzt. Hierfür gibt es viele Beispiele, wie virtueller Arbeitsspeicher, virtuelle Festplatte und virtuelle Welten. Alle Ausdrücke beschreiben eine von einem Computer geschaffene, künstliche Umgebung. Virtuelle Welten sind Fabelwelten, die komplett simuliert sind. Bei virtuellen Arbeitsspeichern oder Festplatten werden durch Verlagerung neue Kapazitäten erzeugt. 4
4. Was sind virtuelle Teams?
Virtuelle Teams sind Gruppen von Menschen, die sich zusammenfinden, um unabhängig von Zeit und bzw. oder Raum, eine gemeinsame Aufgabe zu lösen. 5 Die Kommunikation in virtuellen Teams erfolgt auf Basis elektronischer Medien, wie Email, Audio und Video-Konferenzen oder webbasierter Programme. Das Ergebnis dieser Gruppen muss mit dem Ergebnis einer herkömmlichen Gruppe übereinstimmen, obwohl die Personen von verschiedenen Einsatzorten kommunizieren. 6
Die Mitglieder eines virtuellen Teams müssen nicht Angestellte eines Unternehmens sein. Häufig besteht es aus Kooperationen von verschiedenen Organisationen oder auch zusätzlich aus Beratern, Kunden oder Zulieferern. Die Fähigkeit eines virtuellen Teams, Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen zu vereinen, bringt dem Unternehmen Vorteile. So kann man durch virtuelle Teams die Bearbeitungszeit von Projekten ununterbrochen gestalten.
3 Vgl. Krystek, U.: „Grundzüge virtueller Organisationen“, 1997, Seite 3 ff.
4 Ebd.
5 Vgl. http://managementhelp.org/grp_skll/virtual/defntion.pdf , Aufruf vom: 01.12.2009
6 Vgl. Boos, J./ Sassenberg, K.: „Computervermittelte Kommunikation in Organisationen“, 2000
Arbeit zitieren:
Rochus Stobbe, 2010, Virtuelle Teams - Definition, Merkmale, Probleme, München, GRIN Verlag GmbH
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