II Corporate Responsibility
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Pharmaindustrie 1
1.2 Corporate Compliance 1
1.3 Corporate Governance 2
1.4 Corporate Social Responsibility 3
1.5 Deutscher Corporate Governance Index 3
2. Unternehmensorgane 4
2.1 Unternehmensspitze- und Aufsicht 4
2.1.1 Allgemein 4
2.1.2 Vorstand 4
2.1.3 Aufsichtsrat 5
2.1.4 Vergütung 5
2.1.5 Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Index 6
2.2 Mitarbeiter 7
3. Umsetzung 7
3.1 Bedarfsanalyse 7
3.2 Corporate Compliance 7
3.2.1 Corporate Compliance Policy 8
3.2.1.1 Prinzipien 8
3.2.1.2 Realisierung 9
3.2.2 Datenschutz 9
3.2.2.1 Einleitung 9
3.2.2.2 Ziel der Richtlinie 9
3.2.2.3 Anwendungsbereich der Richtlinie 10
3.2.2.4 Grundsätze 10
26. Juli 2011
III Corporate Responsibility
3.2.3 Betriebsgeheimnisse 10
3.3 Corporate Governance 11
3.3.1 Directors Dealings 11
3.3.2 Transparente Unternehmenskommunikation 11
3.3.3 Risikomanagement 12
3.3.3.1 Leitbild 12
3.3.3.2 Risikopolitik 12
3.3.3.3 Organisationsstruktur 13
3.3.3.4 Operative Struktur 13
3.4 Corporate Social Responsibility 14
3.4.1 Triple Bottom Line 14
3.4.1.1 Ökonomische Verantwortung 15
3.4.1.1.1 Liquidität 15
3.4.1.1.2 Wertschöpfungskette 15
3.4.1.2 Umwelt 16
3.4.1.2.1 Green-Tech 16
3.4.1.2.1.1 Sonnenenergie 17
3.4.1.2.1.2 Wärmepumpen 17
3.4.1.2.2 Grüner Arbeitsweg 17
3.4.1.3 Gesellschaft 17
3.4.1.3.1 Diversity 17
3.4.1.3.2 Work-Life-Balance 18
3.4.1.3.3 Lebenslanges Lernen 19
3.4.1.3.4 Hilfe für Japan 19
3.4.1.3.5 Mikrokredite für Existenzgründer 19
Quellenverzeichnis IV
26. Juli 2011
Abkürzungsverzeichnis € Euro AktG Aktiengesetz bzw. beziehungsweise CG Corporate Governance CO2 Kohlenstoffdioxid CSR Corporate Social Responsibility D&O-Versicherung Directors-and-Officers-Versicherung DAX Deutscher Aktienindex DCGK Deutscher Corporate Governance Kodex EGAktG Einführungsgesetz zum Aktiengesetz PKW Personenkraftwagen u.a. unter anderem WpHG Wertpapierhandelsgesetz
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Notwendigkeit einer Corporate Compliance ......................................................... 2 Abbildung 2 Liquiditätssystem ................................................................................................ 15
1. Einleitung
1.1 Pharmaindustrie
Die demographische Entwicklung in Deutschland und im Rest Europas ist ein Glücksfall für die Pharmabranche. Der Anteil der alten Menschen an der Gesellschaft steigt immer stärker, die Lebenserwartung wird gleichzeitig immer höher. Das erhöht kurz- und auch langfristig den Bedarf an medizinischer Versorgung, sowie an neuen und verbesserten Pharma-Produkten. 1 Durch viele Innovationen im Bereich Medizin und Technik ist aktuell die Pharmabranche sehr schnelllebig und äußerst umkämpft. Der Wettbewerbsdruck ist hoch, ebenso der Zwang zur Innovation. Vor allem durch fähige und engagierte Fachkräfte in allen Bereichen können Firmen einen Vorsprung gewinnen. Enge staatliche Regulierung und Kontrolle sind ein Nachteil für die Pharmabranche. Preisvorgaben und -richtlinien sorgen für weitere Spannungen im Markt. Die Vielfalt der riesigen Pharmabranche, die im Jahr 2007 allein 4,5 Milliarden € in die Forschung investierte, ist damit noch nicht zu Ende. 2
1.2 Corporate Compliance
Unter dem Begriff Corporate Compliance wird die Gesamtheit der Maßnahmen umschrieben, die das rechtmäßige Verhalten eines Unternehmens, der Leitungs- und Aufsichtsorgane und seiner Mitarbeiter sicherstellen soll. Leitungs- und Aufsichtsorgane haben eine sorgfältige und rechtskonforme Organisation des Unternehmens zu gewährleisten. Corporate Compliance-Maßnahmen werden daher als zentraler Bestandteil der gesetzlichen Verpflichtung angesehen. 3 Unterlassen es die Leitungs- und Aufsichtsorgane, ein Corporate Compliance-System im Unternehmen zu implementieren, liegt bereits schon in der Unterlassung eine Sorgfaltspflichtverletzung, die einen Schadensersatzanspruch der Gesellschaft gegenüber den Leitungs- und Aufsichtsorganen begründen kann. 4 Die Steuerung von Risiken ist eine der Kernaufgaben des Unternehmers. Dies ist sowohl im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens von größter Bedeutung, als auch eine der zentralen Anforderungen, die Aktionäre, Anteilseigner, Gesellschafter, Investoren und Kreditgeber, sowie auch die Mitarbeiter an das Unternehmen und dessen Geschäftsleitung stellen. 5 Denn ein unachtsamer Umgang mit Risiken kann sich schnell existenzgefährdend auswirken. Dies gilt ganz besonders für mittelständische Unternehmen. 6
1 Vgl.http://www.pharma-biotechnologie-jobs.stepstone.de/content/de/de/b2c-Pharmabranche-nicht-nur-fuer-
Pillendreher.cfm; 06. Juli 2011.
2 Ebenda.
3 http://www.roedl.de/interdisziplinaere_themen/corporate_compliance.html; 06. Juli 2011.
4 Ebenda.
5 Vgl.http://www.advogarant.de/Infocenter/Rechtsinfo/Wirtschaftsrecht/Managementhaftung/Haftungsbeschraen
kung.html; 22. Juli 2011.
6 Vgl.http://www.roedl.de/interdisziplinaere_themen/risikomanagement.html; 06. Juli 2011.
Abbildung 1 Notwendigkeit einer Corporate Compliance
1.3 Corporate Governance
Corporate Governance (CG) umfasst das gesamte System der Leitung und Überwachung eines Unternehmens, einschließlich seiner Organisation, seiner geschäftspolitischen Grundsätze und Leitlinien sowie des Systems der internen und externen Kontroll- und Überwachungsmechanismen. 7 Sie fördern und vertiefen das Vertrauen von gegenwärtigen und künftigen Aktionären, Fremdkapitalgebern, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Öffentlichkeit auf den nationalen und auf den internationalen Märkten. Aufsichtsrat, Vorstand und leitende Mitarbeiter des Unternehmens identifizieren sich mit ihnen und sind durch entsprechende Verpflichtungserklärungen an sie gebunden. Diese Bindung ist Teil der Verpflichtung, auch die anderen mit der unternehmerischen Tätigkeit verknüpften Interessen zu berücksichtigen. 8 Die Grundsätze, ihre Anerkennung, Umsetzung und gegebenenfalls Anpassungen an unternehmensspezifische Gegebenheiten sind im Geschäftsbericht mitzuteilen. Bedingt durch unterschiedliche Rechtssysteme, institutionelle Rahmenbedingungen und Traditionen gibt es derzeit kein international gültiges Universalmodell für CG. Die Rahmenbedingungen der Grundsätze werden durch Gesetz und Recht, durch anerkannte nationale und internationale Wohlverhaltensregeln gebildet. 9 In Deutschland wird in diesem Zusammenhang auch von Unternehmensverfassung gesprochen. 10 Unter diesen Begriff fallen auch Fragen der rechtlichen und faktischen Einbindung des Unternehmens in sein Umfeld. 11 Im Fokus des
7 Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/corporate-governance.html; 06. Juli 2011.
8 http://www.iss.uni-leipzig.de/bankinstitut/files/dokumente/2000-07-01-01.pdf; 07. Juli 2011.
9 Ebenda.
10 Vgl. Script Corporate Governance
11 Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/corporate-governance.html; 06. Juli 2011.
Arbeit zitieren:
Christian Beyer, 2011, Corporate Responsibility - Konzept für ein Pharmaunternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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