„Es gibt keine Liste von Büchern, die man unbedingt gelesen haben müsste und ohne welche kein Heil und keine Bildung ist.
Aber es gibt für jeden einzelnen Menschen eine beträchtliche Zahl von Büchern, in welchen gerade
Dieses Buch widme ich zwei wunderbaren Menschen: meinem verstorbenen Vater
Vorwort
Seit 2009 biete ich in meinem Institut für Psychoonkologie/psychologische Krebstherapie „Anima Alma Mater“ die Ausbildung zum/r Psychoonkologischen BeraterIn an. Es gibt immer mehr Menschen, die Krebspatienten bei der Genesung und der Verarbeitung der Erkrankung helfen wollen. Für die Menschen bietet die Anima Alma Mater qualifizierte Aus- und Fortbildungen im Bereich Psychoonkologie, Psychotherapie und Beratung an.
Schwerpunkt der Angebote liegt in der Aus- und Fortbildung in Psychoonkologie, Salutogenese, Gesprächstherapie und klinischer Hypnose.
Unsere Ausbildungen und Seminare sind für alle Menschen in therapeutischen, beratenden und pädagogischen Arbeitsfeldern geeignet.
Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker/Heilpraktiker Psychotherapie befinden sich ebenso unter den Teilnehmern wie Physiotherapeuten, Pfleger/Krankenschwestern und auch Pädagogen/Lehrer, Erzieher und Sozialpädagogen, einschließlich Menschen aus allen Bereichen von Beratung und Coaching.
Es gehört zum Ansatz der Akademie, qualifizierte, praxisorientierte Ausbildungen anzubieten. AAM fühlt sich der Erhaltung eines hohen Qualitätsstandards des Instituts verpflichtet.
Das Curriculum Psychoonkologie, das in diesem Buch vorgestellt wird, verbindet aktuelles interdisziplinäres Wissen und spezifische Interventionsstrategien.
Das Buch bietet die Möglichkeit, eigene therapeutische Kompetenzen zu erweitern und den ganzheitlichen Blick in der Arbeit mit KrebspatientInnen zu schärfen. Sowohl für neu in diesem Arbeitsbereich Tätige als auch für erfahrene Beraterinnen und Berater bietet es eine Fülle von Anregungen und auch konkrete Handlungsstrategien. Die Vielfalt der Themen, Methoden und Sichtweisen wird Ihnen qualifiziert und interdisziplinär vermittelt.
Das Buch zielt darauf, die psychoonkologische Behandlung im Sinne eines ganzheitlichen biopsycho-sozialen Ansatzes zu vermitteln.
Dabei sind mir ressourcenorientierte und salutogenetische Ansätze besonders wichtig. Dieses Buch ist unter anderem auch entstanden, weil ich den Wunsch habe, anderen die Methoden mitzuteilen, mit denen man KrebspatientInnen eine wertvolle Unterstützung bei der Heilung, Verarbeitung und Integrierung der Krebserkrankung vermitteln kann.
Auch die Förderung der Selbstheilungskräfte, Ressourcen, Entwicklung neuer Perspektiven bei Krebspatienten und ihren Angehörigen werden hier vorgestellt.
Ich möchte aber auch anderen alle jene „Wunder“ mitteilen, die ich bei der Arbeit mit der EMDR-Methode erlebt habe, die bei den Krebspatienten zur Ressourcen-Aktivierung von mir eingesetzt wird und unglaubliche Erfolge mit sich bringen kann.
Ich möchte den zukünftigen Psychoonkologischen BeraterInnen und FachtherapeutInnen neue Konzepte vermitteln, die es Ihnen ermöglichen, mit neuartigem Enthusiasmus und Optimismus an die Arbeit zu gehen, ohne das Gefühl zu haben, völlig zu erschöpfen.
Als Psychoonkologin und Therapeutin betrachte ich den ganzen Menschen in seiner körperlichen, seelischen, kulturellen, biografischen, geistigen und religiösen Dimension.
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Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch eine Fülle von Kräften, Fähigkeiten, Möglichkeiten und Chancen hat, die von ihm selbst, aber auch von anderen Menschen gefördert, aktiviert und geweckt werden können.
Ich arbeite mit Krebspatienten ressourcen- und salutogenetisch orientiert, das heißt, ich gehe von der Ganzheit des Betroffenen aus und orientiere mich an den Stärken und Fähigkeiten des Patienten. In den Fokus stelle ich nicht nur die krankhaften Erscheinungen, Symptome, Mängel, Konflikte, Ursachen für die Krankheit, Leiden oder Defizite (Pathogenese), sondern die Freude, Fähigkeiten, Kräfte, Ressourcen und Möglichkeiten (Salutogenese).
Diese Sichtweise möchte ich den Betroffenen, Kollegen und Lesern vermitteln - als eine Alternative im Umgang mit und in der Behandlung von Krebspatienten und Angehörigen.
Das Buch bietet allen Berufsgruppen, die mit onkologischen PatientInnen arbeiten möchten, eine Quelle an Informationen über die Grundlagen, die Konzepte und die Methodik der Psychoonkologie sowie über die aktuellen Trends und Perspektiven, die „das Schwere leichter zu machen“ ermöglichen.
Das Buch ist so konzipiert, dass auch Menschen, die noch keine Erfahrungen mit KrebspatientInnen gemacht haben, eine wichtige Quelle an Wissen und Methoden entdecken werden und die Grundlagen psychoonkologisches Handeln erwerben können.
Das Curriculum entspricht den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft.
Es ist wichtig, dass im psychoonkologischen Angebot die Klienten im Zentrum der Bemühungen stehen. Für die Klienten selbst ist auch von großer Bedeutung, dass die Berater und Therapeuten bereit sind Neues zu erlernen, ihre Fähigkeiten zu erweitern und mit innovativen Methoden zu experimentieren.
Außerdem ist es für die Klienten von großem Vorteil, wenn die Berater, an die sich wenden, in den Methoden, mit denen sie arbeiten, eine fundierte Ausbildung erhalten haben.
Nach einem bekannten chinesischen Sprichwort ist es besser, einem Hungrigen das Fischen beizubringen als ihm einen Fisch zu geben.
Ebenso halte ich es für besser, denjenigen, die mit KrebspatientInnen arbeiten wollen, eine fundierte Ausbildung in meinem Institut anzubieten als ihnen Schritt für Schritt ein Buch auszuhändigen.
Das Buch soll also nur als Ergänzung zur Ausbildung im Institut verstanden werden.
Auf den nächsten Seiten haben wir die wichtigste Informationen zu der von Anima Alma Mater angebotenen Ausbildung zum/r Psychoonkologischen BeraterIn bzw. FachtherapeutIn für Psychoonkologie zusammengefasst.
Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an das Institut.
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Inhaltsverzeichnis
Informationen zur Ausbildung zum/r Psychoonkologischen BeraterIn und zum/r
FachtherapeutIn in Psychoonkologie. 9
Kapitel 1: Psychoonkologie. 12
1.1 Psychoonkologische Versorgung in Deutschland. 15
1.2 Empfehlungen zur psychoonkologischen Versorgung. 17
Kapitel 2: Die psychoonkologische Beratung. 23
2.1 Richtlinien. 25
2.2 Gesundheitsziele. 26
2.3 Themen der psychoonkologischen Beratung. 27
2.4 Exkurs: sekundärer Krankheitsgewinn. 28
2.5 Psychoonkologische Interventionen. 28
Kapitel 3: Psychoonkologische/r Berater/in. 30
3.1 Eigenschaften. 30
3.2 Supervision in der Psychoonkologie 31
Kapitel 4: Konzepte der Psychoonkologie - Selbstheilungskräfte, Glauben und die Psycho-
Neuro -Immunologie. 33
4.1 Selbstheilungskräfte. 33
4.2 Krebs und Stress: Psychoneuroimmunologie. 35
4.3 Salutogenese-Konzept nach Aaron Antonovsky: Gesundheit ist mehr als eine Abwesenheit
der Krankheit. 37
4.4 Das Konzept von Lawrence Le Shan. 38
4.5 Das Konzept nach Carl Simonton. 40
4.5.1 Simontons Texte zur Visualisierung: Meditation „Neue Ansichten über den Krebs“ 42
4.5.2 Meditation „Vertrauen entwickeln“ 44
4.5.3 Meditation „Dialog mit der inneren Weisheit“ 45
4.5.4 Meditation „Verbesserung des Selbstvertrauens durch Schmerzarbeit“ 47
4.5.5 Meditation „Mehr Genesungsenergie durch weniger Todesfurcht“ 49
4.6 Das Konzept von Bernie Siegel. 50
Kapitel 5: Patientenorientierte Kommunikation. 52
5.1 Patientenorientierte Kommunikation im psychoonkologischen Sinne. 52
5.2 Klientenzentrierte Kommunikation. 53
5.3 Die Kunst des Zuhörens. 55
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5.4 Die Technik des Spiegelns. 56
5.5 Gesprächspausen, Blockierungen und Unterbrechungen. 60
5.6 Das Erstgespräch. 61
5.6.1 Definition. 62
5.6.2 Krisenintervention in der Psychoonkologie. 62
5.7 Sprache in der Beratung. 63
5.7.1 Exkurs: Reframing. 63
5.7.2 Handlungsorientiert reden. 64
5.7.3 Ziele und Ergebnisse unterscheiden. 65
Kapitel 6: Entspannungstechniken für Krebspatienten. 67
6.1 Die Progressive Muskelentspannung. 67
6.1.1 Basisprogramm der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. 67
6.1.2 Anleitungstext zur Progressiven Muskelentspannung. 68
6.2 Autogenes Training. 73
6.3 Fantasiereisen, Entspannungsreisen. 73
6.3.1 Text zur Reise durch den Körper. 74
6.3.2 Gesichtsentspannung. 74
6.3.3 Wahrnehmung von Außen und Innen. 75
Kapitel 7: Ressourcenaktivierung mit der bilateralen Stimulation (EMDR-Techniken für
Krebspatienten ) 77
7.1 Einführung: Bilaterale Stimulation und EMDR. 77
7.2 Ressourcenaktivierung bei Krebspatienten/Einsatz der bilateralen Stimulation zur
Ressourceninstallation. 81
7.3 Lösungsorientiertes Arbeiten. 82
7.4 Was sind psychische Ressourcen? 83
7.5 Wichtige Begriffe. 85
7.6 Vorgehensweisen zum Auffinden von Ressourcen. 86
7.7 Bilaterale Stimulation. 87
7.8 Position of Power. 88
7.9 Die Körperressource. 89
7.10 CIPOS - Constant Installation of present Orientation and Safety. 89
7.11 TRUST. 91
7.12 Lichtstrahlmethode. 93
7.13 Resilienz. 94
7.14 Sicherer Ort. 96
7.15 Innere Helfer. 97
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7.16 5-4-3-2-1-Übung....................................................................................................................97
7.17 Übung „Zählen Sie Ihre Segnungen“ 98
7.18 Übung „Positiver Sinn“ 99
7.19 Übung „Ich finde mich toll Individuelle Stärken und Fähigkeiten feiern“ 99
7.20 Übung „Das Zusammenspiel Körper und Geist“ 99
7.21 Übung „Entspannen lernen“ 100
Kapitel 8: Erschöpfungssyndrom (Fatigue-Syndrom) 102
8.1 Drei Dimensionen der krebsbedingten Fatigue. 103
8.2 Fatigue und/oder Depression. 104
Literatur 106
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Mein Motto, mein Vorbild
Mein großes Vorbild in der Psychoonkologie ist Dr. Bernie Siegel. Er schreibt in seinem Buch „ Prognose Hoffnung“:
... ein Fremder stößt auf einen Mann, der auf Händen und Füßen unter einer Straßenlaterne vor seinem Haus herumrutscht. Er sucht seinen Schlüssel, und der Fremde kniet sich ebenfalls auf den Boden, um ihm zu helfen. Nach einer Weile fragt der Fremde: „Wo genau haben Sie den Schlüssel fallen lassen?“
„In meinem Haus“, ist die Antwort. Verärgert fragt der Fremde: „Und warum suchen Sie ihn dann hier draußen?“ „Weil es im Haus dunkel ist.“
In unserem Bewusstsein ist es heller, aber wenn wir Heilung wollen, müssen wir in unserem dunklen Unbewussten suchen. Der Arzt arbeitet im Licht. Er ist verbal und logisch. Die Welt des Patienten ist vielleicht dunkel, aber es gibt Mittel und Wege, sie zu erhellen. In jedem von uns steckt ein Funken, nennen Sie es ruhig einen heiligen Funken, wenn Sie wollen. Aber auf jeden Fall ist er vorhanden, um uns den Weg zur Gesundheit zu erhellen.
Es gibt keine unheilbaren Krankheiten, es gibt nur unheilbare Menschen.
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Informationen zur Ausbildung zum/r Psychoonkologischen BeraterIn und zum/r FachtherapeutIn in Psychoonkologie
Anima Alma Mater vermittelt die erforderlichen Grundkenntnisse zur Ausübung professioneller psychoonkologischer Tätigkeiten in den Bereichen psychoonkologische Beratung oder Therapie. Die Inhalte der Weiterbildung umfassen die Vermittlung eines breiten Wissensspektrums zu den Grundlagen der Onkologie, den wissenschaftlichen und klinischen Grundlagen der Psychoonkologie, den psychosozialen Grundlagen der Entstehung und Behandlung onkologischer Erkrankungen in allen Krankheits- und Behandlungsphasen sowie eine ausgiebige Selbsterfahrung zu den Themen Sterben und Tod und Fallsupervisionen.
Ausbildung zum/r Psychoonkologischen BeraterIn
Ziel der Ausbildung ist es, den Umgang mit schwer belasteten Patienten zu erlernen, mit den Patienten Wege zu finden, die Herausforderungen anzunehmen und die verbleibende Lebenszeit mit neuen Werten zu füllen.
Ausbildungsinhalte:
• Gesprächsführung mit Onkologiepatienten (nach C. Rogers)
• Zielfindung
• Angstbewältigung
• Meditation mit Krebspatienten
• medikamentenfreie Schmerzbehandlung
• Entspannungstechniken für Krebspatienten
• Selbstheilungskräfte fördern
• Einsatz von EMDR in der Psychoonkologie
• Begleitung und Vorbereitung auf das Lebensende
Fachtherapeut/in für Psychoonkologie/psychologische Krebstherapie
Die Ausbildung richtet sich an Therapeuten, Ärzte, Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Sozialarbeiter, Pädagogen, Psychologen und Personen, die mit onkologischen Patienten Erfahrungen gesammelt haben oder sich in dieser Fachrichtung spezialisieren.
Inhalte:
Block I:
• Grundlegendes onkologisches Wissen über die häufigsten Krebserkrankungen/Onkogenese
• Krankheitsverarbeitung in allen Krankheitsphasen
• Forschungsmethoden und wissenschaftlicher Stand der Psychoonkologie
• Psychosoziale Aspekte der Krebserkrankung in allen Krankheits- und Behandlungsphasen
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• Behandlungstechniken
• Rehabilitation, Palliativ- und Hospizsituation
• grundlegendes onkologisches Wissen über die häufigsten Krebserkrankungen: Brustkrebs -Prostatakrebs - Darmkrebs - Bronchialkarzinom - Systemerkrankungen
• Behandlungsmöglichkeiten
• Psychoneuroimmunologie
• Krebs und Psyche: „Krebspersönlichkeit“, Mythen und Forschungsergebnisse
• Stand der wissenschaftlichen Psychoonkologie
• psychosoziale Aspekte der Krankheitsverarbeitung (Depression, Angst, Stress, Schmerz, Trauer, Fatigue, Lebensqualität)
• Traumatisierung bei Krebs
• Gesprächsführung und Kommunikation in der Onkologie
• Selbsthilfe
Block II:
Praxis psychosozialer und psychoonkologischer Interventionen und Fallarbeit
• Diagnosephase
• Krisenintervention und Beratung/Selbsthilfe
• Krebs und Traumatisierung
• Krankheitsverarbeitung (Coping) und Krankheitsverlauf
• psychoedukative Ansätze
• Einzeltherapie, Selbstachtsamkeit, ressourcenorientierte Verfahren,
• Fatigue-Behandlung
• kreativtherapeutische Ansätze
• Körperverfahren
• Entspannungs- und imaginative Verfahren, Meditation, Hypnose, Yoga
• Spiritualität
• Leitlinien psychoonkologischen Handelns
• Grundlagen der Psychoonkologie
• Krise als Chance
• Strategien zur Stabilisierung und Neuorientierung
• Arbeit mit inneren Bildern und mit Heilhypnose
• Wiederbeleben der Lebensqualität - Entdecken der Ressourcen (eine einführende Darstellung der Simonton-Methode und der bilateralen Methode)
• Selbsterfahrung zum Thema „Tod und Sterben“ in Kleingruppen
• Reflexion der eigenen Arbeit mit Erkrankten
Sie dürfen diese Qualifikation im Anschluss frei verwenden und sie bspw. Als Berufsbezeichnung auf Ihren Visitenkarten oder Ihrem Marketing-Material nutzen.
Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der schriftlichen Anmeldung vergeben. Wartelisten werden in geringem Umfang geführt.
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Sie haben die Möglichkeit, die Unterlagen auszufüllen und uns zu mailen, können aber auch das Anmeldeformular ausdrucken und (leserlich) ausfüllen, um es anschließend zu faxen. Bei Anmeldungen per Mail oder Fax benötigen wir das Original nicht zusätzlich per Post.
Zertifikate
Wie in anderen Bereichen auch (Handwerk, Betriebe, Qualitätsmanagement usw.) werden Zertifikate, Diplome und andere Urkunden oft zur Bestätigung von bestimmten Leistungen ausgestellt.
Sie stellen Nachweise über die Teilnahme und/oder den erfolgreichen Abschluss von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen dar und können Urkunden für bestimmte Fähigkeiten, Fertigkeiten, Zugehörigkeiten und Qualifikationen sein. Zertifikate und Diplome haben allerdings nicht automatisch etwas mit offizieller staatlicher Anerkennung zu tun.
Ob ein Zertifikat oder Diplom als „hauseigenes“, europäisches oder internationales deklariert wird, ändert nichts am Inhalt der Ausbildung, der Anerkennung des Zertifikats oder irgendwelchen Berechtigungen, die Sie damit erwerben, beziehungsweise nicht erwerben können. Anima Alma Mater ist es in erster Linie wichtig, qualifizierte Ausbildungen anzubieten, die den Anforderungen der Praxis in Beratung, Coaching und Therapie auf bestmögliche Weise gerecht werden.
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Kapitel 1: Psychoonkologie
„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ (Christian Morgenstern) Krebskrankheiten werden von den meisten Menschen, Ärzte nicht ausgeschlossen, mit Vorstellungen verbunden, die einerseits eine reale, anderseits eine metaphorische Gestalt haben (Sontag 1979).
Die Krebskrankheiten gelten, wie Krebstiere, als meist unsichtbare Lebewesen der Nacht, die sich in unberechenbarem „Krebsgang“, scheinbar widersinnig, fortbewegen.
Wie die durch Schale geschützten Krebse sind auch die Krankheiten, dieser Metapher folgend, oft als ungreifbar, aggressiv, zupackend, mit starren Blick folgend, unangreifbar definiert und erlebt. Die Psychoonkologie beschäftigt sich unter anderem mit den Entstehungsbedingungen und Wirkungen dieser Metapher sowie mit Abwehren, die Kranke und Ärzte dieser krankmachenden, folgenschweren Vorstellung entgegenhalten, aber auch mit ihrer Therapie und ihren Auswirkungen.
Seit gut 25 Jahren gibt es in Deutschland psychoonkologische Aktivitäten, seit 1988 ist die Psychoonkologie als offizielle Arbeitsgemeinschaft (PSO) in der Deutschen Krebsgesellschaft vertreten.
Hier ein paar Daten:
• 410 000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr neu an Krebs.
• Mehr als 210 000 Menschen sterben jährlich daran.
• Aktuelle Studien zeigen, dass über 40 % der an Krebs erkrankten Menschen erhebliche psychische Beeinträchtigungen aufweisen und dass psychische Variablen einen deutlichen Einfluss auf Krankheitsverlauf und Lebensqualität haben.
Die Psychoonkologie - oder auch psychosoziale Onkologie - ist eine klinische und wissenschaftliche Disziplin, die die Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Einflüssen in der Entstehung und im gesamten Verlauf einer Krebserkrankung untersucht. Ziel ist es, das so gewonnene Wissen systematisch in der Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Patienten zu nutzen.
Psychoonkologie berücksichtigt neben den somatischen auch die psychischen, sozialen, spirituellen und lebensgeschichtlichen Belange der Krebskranken und stellt sich die Frage, wie sich eine lebensbedrohliche oder schwere chronische Krankheit auf die Psyche auswirkt. Das vorrangige Ziel der Psychoonkologie ist die Verbesserung der Unterstützung der an Krebs Erkrankten und ihrer Angehörigen in allen Stadien der Behandlung und der Nachsorge. Im Fokus steht die Verbesserung der Lebensqualität, indem die Patienten mehr Kompetenz für die Gestaltung ihrer individuellen Lebenswege erlangen.
Welche Berufsgruppen bieten die psychoonkologische Versorgung an? In der Psychoonkologie arbeiten Ärzte, Psychologen/Psychotherapeuten,
Sozialpädagogen/Sozialarbeiter, Seelsorger, Ergo-, Tanz-, Musik-, Kunsttherapeuten, Pflegekräfte, Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Berater u. v. a.
Die Berufsbezeichnung „Psychoonkologe/in“ führen in der Regel die Menschen, die über eine Erfahrung in der Arbeit mit onkologischen Patienten verfügen oder eine spezifische Weiterbildung absolviert haben. Die Bezeichnung „Psychoonkologe/in“ als solche ist jedoch nicht geschützt.
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An wen richten sich psychoonkologische Maßnahmen?
In erster Linie nehmen Patienten selbst psychoonkologische Unterstützung in Anspruch - zu unterschiedlichen Zeitpunkten und nach individuellem Bedarf.
Darüber hinaus bietet die Psychoonkologie Unterstützung für Angehörige, ärztliches und pflegerisches Personal.
Was soll psychoonkologische Unterstützung den Patienten bringen?
Psychoonkologische Arbeit soll Patienten vor allem in der Krankheitsbewältigung unterstützen. Geht man davon aus, dass die Mehrzahl aller Tumorpatienten durch die Diagnose eine Art Schock erleidet, aus dem die verschiedensten Ängste resultieren können, so ist es möglich, dass Betroffene dauerhaft Probleme damit haben, mit der neuen Situation nach der Diagnose adäquat umzugehenohne beispielsweise unter Schlafstörungen/Alpträumen zu leiden oder von unkontrollierbaren Ängsten „überfallen“ zu werden.
Dabei ist professionelle psychoonkologische Begleitung sicher nur eine von vielen Maßnahmen zur Förderung der Krankheitsbewältigung - viele Patienten fühlen sich durch die Unterstützung ihrer Angehörigen, den Austausch mit anderen Betroffenen (Selbsthilfegruppen), durch ihre Arbeit, die Betreuung von (Enkel-)Kindern oder die Beschäftigung mit einer „Herzensaufgabe“ und so weiter ebenfalls sehr gut „gerüstet“.
Weitere Ziele psychoonkologischer Interventionen
• Anleitung und Unterstützung bei dem Versuch, möglichst günstige Voraussetzungen für den Krankheitsverlauf zu schaffen
• Unterbrechung des Kreislaufs von Angst und innerer Verspannung, der sowohl Übelkeit und Erbrechen als auch Schmerzempfindung verstärken kann (Reduzierung von Stress und Förderung der Einsicht in körperliche Abläufe und Zusammenhänge)
• Angebot einer stützenden beraterischen/therapeutischen Beziehung, orientiert an den Erfordernissen von Krankheitsverlauf und medizinischen Erfordernissen
• Bearbeitung zwischenmenschlicher bzw. intrapsychischer Konflikte auf Basis einer verlässlichen Beziehung.
Indikationen zur psychoonkologischen Betreuung ergeben sich für Patienten, die
• lang anhaltend depressive Symptome zeigen,
• starke Angstsymptome haben,
• nicht beherrschbare Schmerzen haben,
• unter starken Aggressionen stehen,
• Konflikte mit der Familie bzw. dem Behandlungsteam haben,
• eine psychiatrische Krankengeschichte oder erkennbare Persönlichkeitsstörungen haben,
• in sozial schwierigen Situationen stehen,
• die besonders schwer betroffen sind (Diagnose, Prognose, Therapie),
• verändertes oder ungewöhnliches Verhalten zeigen,
• Suizidgedanken haben oder andere Personen bedrohen,
• sexuelle Probleme bzw. Schwierigkeiten äußern oder befürchten,
• unentschieden/ablehnend sind oder Zweifel an der Behandlung äußern.
In den meisten Fällen wirken mehrere Faktoren zusammen, sodass Belastungen kumulieren und sich gegenseitig verstärken.
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Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass der Wunsch nach einem Beratungsgespräch nicht immer vom Patienten selbst gestellt wird. Obwohl der Anteil derjenigen Patienten, die eine solche Betreuung ausdrücklich begrüßen und als Qualitätsmerkmal einer eher ganzheitlichen Behandlung ansehen, auf derzeit ca. 25 % angestiegen ist, so ist doch der Mehrzahl der Patienten eine solche Möglichkeit nicht bekannt. Hier haben die psychoonkologischen Berater eine wichtige Funktion.
Ist psychoonkologische Beratung identisch mit Psychotherapie?
In der Psychoonkologie können verschiedene psychotherapeutische Interventionen stattfinden, müssen aber nicht. Das kommt u. a. auf das Setting an, in dem die Behandlung stattfindet (z. B. eine ambulante psychotherapeutische Praxis im Gegensatz zur Arbeit in einem Akutkrankenhaus), auf die Arbeitsweise des Behandlers und auf das Anliegen bzw. die aktuelle Symptomatik des Patienten. Die Zusammenarbeit zwischen dem Krebskranken und dem Berater/Therapeuten kann je nach den vorhandenen Bedingungen „klassisch“ psychotherapeutisch - z. B. regelmäßige Termine in der Praxis eines Psychoonkologen - oder auch „speziell“ bedarfsorientiert - Termine in größeren Abständen je nach Bedarf z. B. vor anstehenden Untersuchungen - gestaltet werden.
Ein Unterschied zwischen psychoonkologischer Beratung und der Psychotherapie ist, dass psychoonkologische Arbeit in der Regel schon nach kurzer Zeit für den Patienten erlebbar positive Effekte haben sollte, wie beispielsweise Stressreduktion oder ein veränderter Umgang mit Problemsituationen.
Die Wichtigkeit schnell wirksamer Methoden (z.T. aus verschiedenen kurzzeittherapeutischen Verfahren) zeigt sich u. a. in der Ressourcenorientierung, die in der Psychoonkologie in den letzten Jahren einen immer größeren Stellenwert einnimmt.
Wo wird Psychoonkologie angeboten?
Mittlerweile haben z. B. viele Kliniken eigene, z. T. zertifizierte Tumorzentren (Brustzentrum, Darmzentrum, Prostatazentrum, Lungenzentrum, etc. bzw. onkologisches Zentrum), zu deren Zertifizierungskriterien meist auch die Bereitstellung eines psychoonkologischen Angebots für die Patienten des jeweiligen Zentrums gehört.
Im Rahmen stationärer Angebote (bestimmte Akutkliniken, Rehakliniken) sowie in Krebsberatungsstellen wird psychoonkologische Beratung bzw. Betreuung in der Regel für den Patienten kostenfrei angeboten. Die Angebote begrenzen sich allerdings nur auf die Zeit des Aufenthalts in der Klinik.
Nach Beendigung der stationären Therapie gibt es keine Angebote in der psychoonkologischen Betreuung, die durch die Krankenversicherung getragen wird. So stehen den Patienten quasi nur die freien psychoonkologischen Praxen zur Verfügung.
Wer trägt die Kosten für die psychoonkologische Betreuung von Patienten? Patienten können bei der dapo.de Ansprechpartner aus verschiedenen Arbeitsfeldern (Akutklinik, Praxis usw.) finden - inwiefern eine ambulante Betreuung möglich ist und ob diese über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, sollte am besten per Nachfrage bei der jeweiligen Person geklärt werden.
Wenn Patienten sich auf die Suche nach einem ambulanten psychoonkologischen Angebot - nach Möglichkeit in Wohnortnähe - begeben, stellen sie häufig fest, dass es offenkundig nicht viele ambulant tätige Psychoonkologen mit freien Terminen gibt.
Welche Besonderheiten gibt es bei der psychoonkologischer Beratung? Die psychoonkologische Beratung umfasst alle Phasen des Krankheitsgeschehens, nämlich
• Prävention und Früherkennung,
• Behandlung,
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• Rehabilitation,
• Nachsorge (insbesondere mögliche psych. Folgen der Erkrankung wie Anpassungsstörung, reaktive Depression, Persönlichkeitsveränderung u. v. m.),
• Integration in den Alltag oder Palliation bei Betroffenen, Angehörigen und Therapeuten.
Das psychoonkologische Beratungsgespräch
• ist eine lösungsorientierte, sanfte Beratung, sie bringt der verletzlichen Situation des Krebspatienten entgegen,
• ist ressourcenorientiert, was bedeutet, dass es darum geht, verfügbare Bewältigungsmechanismen zu reaktivieren - insbesondere im Umgang mit stressauslösenden Situationen,
• gibt dem Patienten Kraft, d. h., die Psychoonkologie hat als Fokus die Verbesserung der Lebensqualität, sie arbeitet nicht an Defiziten.
• Schult wie die Psychoonkologie allgemein die Vorstellungskraft - Imagination, die genutzt werden kann, um Körperprozesse in eine gewünschte Richtung zu beeinflussen,
• integriert die Themen Leben und Tod,
• bezieht das soziale Umfeld mit ein, um ein möglichst tragfähiges soziales Netz zu stabilisieren oder zu installieren.
• orientiert sich mit ihren Interventionen an den tatsächlichen und nicht an den vermuteten Belastungen der Patienten.
Themen in der psychoonkologischen Beratung sind
• Lebensziele, Hoffnung, Vertrauen,
• Unterstützung der medizinischen Behandlung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch Entspannung, Imagination, Visualisierung, BiCo-Techniken,
• Umgang mit emotionalem Stress (Angst, Wut, Panik, Hoffnungslosigkeit etc.),
• Lebensfreude identifizieren und neu planen,
• Rückfall, Sterben und Tod,
• Einbeziehung der Angehörigen.
Wie findet ein Patient einen Psychoonkologen (in ambulanter Praxis) in seiner Nähe? Ob beispielsweise ein bestimmtes Krankenhaus psychoonkologische Betreuung anbietet, hängt jedoch von der Ausrichtung des jeweiligen Hauses ab. Grundsätzlich wird psychoonkologische Unterstützung in Akutkliniken, Rehabilitationskliniken, in ambulanten Rehabilitations-Einrichtungen, Krebsberatungsstellen, psychotherapeutischen Praxen, auf Palliativstationen und in Hospizen angeboten.
Für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen gibt es eine weitere Möglichkeit, die allerdings mit mehr Aufwand verbunden ist: der sogenannte Antrag auf Kostenerstattung. In diesem Fall kann u. U. auch ein psychologischer Behandler (spezialisiert auf Psychoonkologie) über die Krankenkasse bezahlt werden.
1.1 Psychoonkologische Versorgung in Deutschland
Um effizient eigene Tätigkeit anbieten zu können, ist es für den zukünftigen psychoonkologischen Berater/Fachtherapeuten für Psychoonkologie sehr wichtig, die Grundlagen der psychoonkologischen Versorgung in Deutschland zu kennen.
Die psychoonkologische Versorgung in Deutschland kann man mit einer Landkarte vergleichen, auf der sehr viele einzelne Inseln zu sehen sind, die allerdings nicht miteinander verbunden sind.
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Anders erklärt: Psychoonkologische Aktivitäten finden sich gleichermaßen an vielen Stellen, wie Krankenhäuser, Beratungspraxen, Tumorzentren, Arztpraxen, Heilpraktikerpraxen u. v. m.
Die Anfänge der Psychoonkologie (1977-1980) waren von dem hoch engagierten, aber aus heutiger Sicht wenig professionellen Bemühen gekennzeichnet, Tumorpatienten während der Akut- und Nachbehandlung medizinpsychologisch oder psychosomatisch zu unterstützen. Grundlage dieser Unterstützung war die supportive Therapie, wie sie als Form der stützenden Psychotherapie von Speidel und Freyberger 1977 beschrieben wurde. Heute, fast 35 Jahre später, lässt sich die psychoonkologische Versorgung als eine supportive Therapie, Kurz- und Langzeittherapie sowie Krisenintervention und ganzheitliche Beratung beschreiben.
Ziel der psychoonkologischen Arbeit mit körperlich chronisch bzw. schwer Kranken im Rahmen der Gesamtbehandlung ist die Integration auch der psychosozialen Anteile des Krankheitsgeschehens in die Medizin. Die Betreuung soll an subjektive Erlebnisse, Werte und Vorstellungen des Patienten über Krankheit und Behandlung anknüpfen und sich in die individuelle Situation des Patienten zwischen Krankheit, Behandlung und psychosozialem Kontext einfügen (vgl. Holland 1989).
Ob der Bedarf an der psychoonkologischen Versorgung in Deutschland gedeckt ist, ist schon seit Langem ein Thema der Forschung. Die alltäglichen Erfahrungen zeigen, dass eine große Versorgungslücke besteht, die sehr gut von den psychoonkologischen Beratern gefüllt werden kann. Insbesondere in der Akutversorgung nach der Diagnosestellung und der Nachsorgephase wird die psychoonkologische Betreuung weder örtlich noch zeitlich flächendeckend angeboten und bleibt häufig auf die Kliniken beschränkt.
Leitlinienentwicklung in der Psychoonkologie
Die in Akutkliniken angebotenen Leistungen sollten sich nach allgemeinen Qualitätsstandards richten. Die Schulmedizin postuliert, dass die Psychoonkologie definierte Qualitätsstandards benötigt, die sich am Stand der Forschung orientieren, weil hier die Grenzen zu Esoterik und Mythenbildung oft sehr fließend sind. Seit einiger Zeit gibt es in Deutschland Bemühungen, solche Standards für die psychoonkologische Betreuung von Krebspatienten zu entwickeln. Zielsetzungen sind u. a. die Sicherstellung einer angemessenen Betreuung von onkologischen Patienten mit psychischen Belastungen oder psychischen Störungen und die Spezifizierung des notwendigen Wissens und Könnens sowie der Rahmenbedingungen zur Gewährleistung einer psychoonkologischen Betreuung.
Für spezifische Indikationen wie beispielsweise Brustkrebs wurden inzwischen Leitlinien zur psychosozialen Betreuung formuliert (NHMRC 1999). Andere Leitlinien fokussieren im Rahmen der psychosomatischen Medizin auf die psychiatrische/psychologische Betreuung von Patienten mit verschiedenen körperlichen Erkrankungen (Bronheim et al. 1998) und wieder andere auf das Management spezifischer Symptome wie Schmerz bei Krebspatienten (JCAHO 1999-2000). Für die Mehrzahl der Indikationsbereiche sowie für das gesamte Spektrum von Tumorerkrankungen sind allerdings trotz der Relevanz des Gegenstands bisher nur vereinzelt Leitlinien entwickelt worden. Trotzt der Bemühungen, liegen in Deutschland für den Bereich der psychoonkologischen Versorgung keine spezielle Leitlinien vor.
Gründe hierfür liegen nicht nur in der Unterschiedlichkeit in Diagnose, Behandlung und Verlauf von Tumorerkrankungen selbst und den vielfältigen Einflüssen auf psychische, familiäre, soziale und berufliche Bereiche, sondern auch in der heterogenen Angebotsstruktur psychosozialer Versorgung, die innerhalb unterschiedlicher Organisationsstrukturen angeboten wird. Allein die Tatsache, dass unterschiedliche Disziplinen an der Behandlung von Krebspatienten beteiligt sind, wirft die Frage nach der Verantwortlichkeit bei der Entwicklung von Leitlinien auf.
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Weitere Abgrenzungsprobleme beziehen sich auf die Fragen des Settings (stationär, ambulant, rehabilitativ), auf die Frage der Indikation (indikationsübergreifend, indikationsspezifisch), der Problembereiche (psychische Störungen, psychische Belastungen) oder auf die Frage der Interventionen.
Inzwischen gibt es in der internationalen psychoonkologischen Literatur bereits eine Reihe Studien, die sich vor allem auf das Kriterium „Lebensqualität“ beziehen (vgl. u. a. Schulz et al. 2001). Sie bestätigen überwiegend die Wirksamkeit psychoonkologischer Interventionen.
1.2 Empfehlungen zur psychoonkologischen Versorgung *
Die Arbeitsgruppe Psychoonkologie des Instituts für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat im Rahmen des von der SULO-Stiftung geförderten Projekts „Psychoonkologische Evaluation der Abteilung Psychoonkologie am Klinikum Herford“ folgende Empfehlungen zur psychosozialen Betreuung von Krebspatienten im Rahmen von Liaison- und Konsiliardiensten im Akutkrankenhaus konzipiert.
Empfehlung 1
Psychoonkologische Versorgung ist ein integraler Bestandteil der onkologischen Prävention und Früherkennung, Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge.
Empfehlung 2
Psychoonkologische Versorgung im Akutkrankenhaus wird in interdisziplinärer Kooperation durch alle an der Behandlung von Krebspatienten beteiligten Berufsgruppen realisiert. Dazu gehören Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Pflegende, Sozialarbeiter, Berater und Seelsorger.
Empfehlung 3
Psychoonkologische Versorgung gewährleistet die qualifizierte psychosoziale Beratung und Behandlung von Patienten. Dies umfasst patientengerechte Information und Beratung, Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankungs- und Behandlungsfolgen, Erhalt oder Verbesserung der Lebensqualität und Anleitung zur Modifikation gesundheitsbeeinträchtigender Verhaltensweisen.
Empfehlung 4
Psychoonkologische Versorgung gewährleistet die qualifizierte psychologische Betreuung von Angehörigen. Dies umfasst Information und Beratung, Förderung der Kommunikation, Unterstützung und emotionale Entlastung sowie Mobilisierung familiärer und sozialer Ressourcen.
Empfehlung 5
Psychoonkologische Versorgung trägt zur Unterstützung der Arbeit von Pflegenden und Ärzten bei. Dies umfasst die Erweiterung psychosozialer Kompetenzen, Unterstützung und emotionale Entlastung sowie die Verbesserung der Arbeitszufriedenheit.
Empfehlung 6
Psychoonkologische Behandler respektieren die Würde und Integrität des Individuums und sind der Schweigepflicht und den ethischen Prinzipien von Vertraulichkeit, Aufrichtigkeit und Autonomie verpflichtet.
*Quelle: Zeitschrift für Medizinische Psychologie 2/2003; Mehnert et al.: Empfehlungen zur Psychoonkologischen Versorgung im Akutkrankenhaus, Med Psychol. 12 (2003), S. 77-84
17
Empfehlung 7
Psychoonkologische Versorgungsangebote sind verfügbar, allgemein zugänglich, entsprechen den Bedürfnissen der Patienten und Angehörigen und werden in angemessenem Rahmen angeboten.
Empfehlung 8
Patienten und Angehörige haben freien Zugang zu psychoonkologischen Versorgungsangeboten ungeachtet von Unterschieden in der Diagnose, kultureller oder ethnischer Herkunft, Sprache, Alter, Geschlecht, körperlichen Einschränkungen, sexueller Orientierung oder Wohnort. Falls in Wohnortnähe des Patienten oder der Angehörigen keine psychoonkologischen Versorgungsangebote verfügbar sind, sollte der erforderliche Zugang ermöglicht werden.
Empfehlung 9
Patienten und Angehörige werden umfassend über die angestrebte psychoonkologische Behandlung, mögliche Effekte und Konsequenzen sowie andere Behandlungsmöglichkeiten informiert, um eine fundierte Entscheidung über die Inanspruchnahme psychoonkologischer Versorgungsangebote treffen zu können.
Empfehlung 10
Informationen über therapeutische und psychosoziale Maßnahmen und Versorgungsangebote werden Patienten und Angehörigen frühzeitig angeboten und in verständlicher und einfühlsamer Art und Weise dargelegt.
Empfehlung 11
Psychoonkologische Mitarbeiter nehmen eine unterstützende und ggf. vermittelnde Funktion zwischen Patienten, Angehörigen und dem medizinischen und pflegerischen Personal ein, wenn reale oder wahrgenommene Hindernisse bestehen, um eine optimale Versorgung sicherzustellen.
Empfehlung 12
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit basiert auf dem Respekt vor dem jeweils anderen Fachwissen.
Organisation und Struktur psychoonkologischer Dienste
Eine angemessene psychoonkologische Versorgung von Tumorpatienten und Angehörigen erfordert ein umfassendes Versorgungsangebot. Die psychoonkologische Einrichtung sollte in ihrer Struktur und Organisation den Bedürfnissen der Patienten und Angehörigen, aber auch der psychoonkologischen und medizinischen Betreuer entsprechen.
Psychoonkologische Versorgung stellt hohe Anforderungen an die Flexibilität und interdisziplinäre Kooperation aller Behandler. Für Mitarbeiter psychosozialer Dienste beinhaltet dies neben kommunikativen Kompetenzen insbesondere das Vorhandensein eines breiten
Interventionsspektrums und die rasche Verfügbarkeit in Krisensituationen.
Empfehlung 13
Psychoonkologische Dienste verfügen über angemessene finanzielle, zeitliche, personelle und räumliche Ressourcen, um psychoonkologische Betreuung und Schulungen durchführen zu können.
Empfehlung 14
Onkologische Einrichtungen bemühen sich um Kontinuität in der psychoonkologischen Versorgung bei den von ihnen behandelten Patienten und Angehörigen.
Empfehlung 15
Psychoonkologische Dienste sind in den administrativen Strukturen im Akutkrankenhaus vertreten.
18
Empfehlung 16
Die Leitung psychosozialer Dienste wird durch einen Vertreter der Fachrichtungen Psychologie oder Medizin mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation (Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapie und Psychiatrie) repräsentiert.
Empfehlung 17 Die Leitung psychosozialer Dienste gewährleistet ausreichende psychologischpsychotherapeutische (psychoonkologische) Kompetenzen jedes psychoonkologischen Mitarbeiters.
Empfehlung 18
Qualifikationen und Kompetenzen der psychosozialen Mitarbeiter sind schriftlich definiert und stimmen mit den geltenden Standards und Richtlinien überein.
Psychoonkologische Versorgungskonzepte und Interventionen
Krebspatienten sind im Verlauf der Erkrankung mit einer Vielzahl unterschiedlicher Belastungen konfrontiert. Sie müssen sich in Abhängigkeit vom Krankheitsstadium mit der Diagnose, Operationen, den Nebenwirkungen der Behandlung, körperlichen Beeinträchtigungen und Schmerzen oder einer veränderten Lebenssituation bzw. -perspektive auseinandersetzen. Die Ungewissheit über den Verlauf der Erkrankung, eine eingeschränkte Erwerbsfähigkeit oder die langfristige Abhängigkeit von medizinischen Versorgungseinrichtungen können zusätzliche Belastungsfaktoren darstellen. Die mit der Erkrankung einhergehenden Belastungen können darüber hinaus die sozialen und familiären Beziehungen beeinträchtigen. In Anbetracht des oftmals irreversiblen Verlaufs von Krebserkrankungen und den damit verbundenen psychosozialen Einschränkungen stellt die Verbesserung des Befindens und der Lebensqualität von Krebspatienten und ihren Familien die zentrale Aufgabe psychoonkologischer Versorgungsangebote dar. Die Situation von Krebspatienten im Akutkrankenhaus unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der Situation im ambulanten Setting. Krebspatienten sind während des stationären Aufenthalts primär mit krisenhaften Ereignissen im Verlauf einer Erkrankung konfrontiert. Dazu gehören die Erstdiagnose, das Auftreten von Rezidiven, Progredienz oder Komplikationen bei der Krebstherapie.
Anlässe für Psychoonkologische Beratung sind Probleme der Krankheitsbewältigung, depressive Reaktionen, Ängstlichkeit, aggressives Verhalten, Probleme der Compliance,
Kommunikationsprobleme oder familiäre Belastungen.
Empfehlung 19
Basis psychoonkologischer Diagnostik und Behandlung ist der Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen Beziehung, die der therapeutischen Haltung von Empathie und Wertschätzung Rechnung trägt.
Empfehlung 20
Psychoonkologische Interventionen im Akutkrankenhaus zielen aufgrund der begrenzten zeitlichen Rahmenbedingungen auf eine für Patienten und Angehörige unmittelbar erfahrbare Wirkung und Entlastung.
Empfehlung 21
Zu den primären Aufgaben psychoonkologischer Versorgung für Patienten und Angehörige im Akutkrankenhaus gehören:
• Befunderhebung und psychologische Diagnostik,
• ggf. Empfehlungen für weitere Diagnostik,
• psychologische Beratung und Behandlung und/oder Behandlungsempfehlungen,
• Planung und/oder Einleitung von Weiterbehandlungen/Nachsorge,
19
• Koordination psychosozialer Versorgung innerhalb des Krankenhauses,
• Koordination stationärer und ambulanter psychosozialer Versorgung.
Empfehlung 22
Wichtige Zielvariablen psychoonkologischer Interventionen sind u. a. affektive Reaktionen wie Angst, Depressivität, Aggressivität, Probleme der Krankheitsverarbeitung, körperliche und psychische Beschwerden, Schmerzen, Selbstwahrnehmung, Körperbild und Sexualität, Probleme der familiären und sozialen Integration, Probleme in der Kooperation mit den Behandlern und in der Anpassung an die Behandlungsbedingungen, Orientierungs-, Informations-und
Kommunikationsprobleme, Umgang mit Tod und Sterben.
Empfehlung 23
Psychologische Interventionen im Akutkrankenhaus umfassen u. a.:
• Beratung und Information,
• Patientenschulung,
• supportive Einzelgespräche,
• Krisenintervention,
• symptomorientierte Verfahren (Entspannung, Imagination),
• kreative Verfahren (Musik- und Kunsttherapie),
• Paar- und Familiengespräche,
• Sterbebegleitung,
• Nachsorge,
• sozialrechtliche Beratung.
Empfehlung 24
Im Rahmen der psychoonkologischen Versorgung sind die individuellen Schutzbedürfnisse der Patienten und Angehörigen gewährleistet. Diese umfassen die Schweigepflicht, den Vertrauensschutz und das Primat der Behandlung gegenüber der Forschung.
Qualitätssicherung
Qualitätssicherung im Bereich der psychosozialen Onkologie beinhaltet die systematische und kontinuierliche Erfassung der psychosozialen Belastungen von Patienten und Angehörigen, systematische Dokumentation, die Durchführung evidenzbasierter Maßnahmen, die kontinuierliche Überprüfung und Bewertung psychoonkologischer Maßnahmen sowie die Sicherstellung einer regelmäßigen Supervision.
Empfehlung 25
Der Bedarf psychoonkologischer Betreuung von Patienten und Angehörigen wird systematisch mit angemessenen Instrumenten erhoben. Als geeignete, im deutschsprachigen Raum verfügbare Instrumente können zum gegenwärtigen Zeitpunkt folgende Fragebögen empfohlen werden:
• Hospital Anxiety and Depression Scale - deutsche Version,
• (HADS-D) Hornheimer Fragebogen,
• Symptom Checklist-90 (SCL-90) (vor allem Kurzversionen),
• Short Form-36 Health Survey (SF-36) (vor allem Kurzversionen).
Empfehlung 26
Die Basisdokumentation ist unverzichtbarer Bestandteil des Qualitätsmanagements und der psychoonkologischen Versorgung. Psychoonkologische Behandler führen eine vollständige Dokumentation der Patientenkontakte durch.
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Empfehlung 27
In der Basisdokumentation sind administrative und soziodemografische Daten enthalten sowie Angaben zu Anamnese, psychosozialem Befund, Diagnose, Leistungsprofil und Leistungsaufwand. Dem Schutz persönlicher Daten ist hier in besonderem Maße Rechnung zu tragen.
Empfehlung 28
Die Basisdokumentation ist zeitökonomisch, reliabel, klinisch relevant und veränderungssensitiv.
Empfehlung 29
Ein kontinuierliches Qualitätsmanagement ist verpflichtender Bestandteil der psychoonkologischen Versorgung.
Empfehlung 30
Psychoonkologische Behandler orientieren ihre Arbeit an verbindlichen, schriftlich festgehaltenen Empfehlungen und Standards der psychoonkologischen Versorgung.
Empfehlung 31
Psychoonkologische Maßnahmen sind evidenzbasiert und werden kontinuierlich evaluiert.
Empfehlung 32
Psychoonkologische Mitarbeiter erhalten regelmäßig Supervision durch einen externen Supervisor, um ihre Arbeit und deren Ausführung zu reflektieren. Eine Frequenz der Supervision alle zwei Wochen, mindestens aber einmal im Monat wird für erforderlich gehalten.
Empfehlung 33
Das psychoonkologische Behandlungsteam hat die Möglichkeit eines regelmäßigen internen Austauschs über klinische, berufliche und verwaltungsbezogene Themen.
Empfehlung 34
Das psychoonkologische Behandlungsteam hat die Möglichkeit eines regelmäßigen Austauschs in Form von Fall- und Teambesprechungen mit den medizinischen und pflegerischen Behandlern zur Verbesserung der Patientenversorgung und der Arbeitsorganisation.
Empfehlung 35
Schulungen, Weiterbildung und Forschung sind integraler Bestandteil der psychoonkologischen Versorgung.
Schulung und Weiterbildung
Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen im Bereich der psychosozialen Onkologie beinhalten die Bereitstellung von Informationen für Patienten, Angehörige, für psychosoziale und medizinische Mitarbeiter, aber auch für andere Anbieter in der Gesundheitsversorgung und der allgemeinen Öffentlichkeit. Für Patienten und Familien können Schulungsangebote fundierte Entscheidungen und das Verstehen der Krebserkrankung unterstützen. Die Bereitstellung von Fortbildungsmaßnahmen durch psychosoziale Dienstleister in der Gesundheitsversorgung unterstützt eine kontinuierliche Verbesserung von Maßnahmen der beruflichen Entwicklung.
Empfehlung 36
Psychosoziale Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen berücksichtigen die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmer und sind auf den Bedarf und die Interessenlage der jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten.
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Empfehlung 37
Als Bestandteil der Qualitätsverbesserung werden psychosoziale Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Materialien kontinuierlich evaluiert.
Forschung und Evaluation
Psychoonkologische Forschung ist für den Erkenntnisgewinn und die Weiterentwicklung psychoonkologischer Versorgungsangebote für Patienten und Angehörige ebenso unerlässlich wie der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis.
Empfehlung 38
Innerhalb der psychoonkologischen Versorgung wird die Schaffung einer forschungsförderlichen Atmosphäre angestrebt. Dies geschieht durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Behandlern und Forschern mit anderen psychosozialen Einrichtungen, Krankenhäusern und Hochschulen und die Gewährleistung der Integration von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis.
Empfehlung 39
Die Evaluation psychosozialer Maßnahmen ist ein integraler Bestandteil der psychoonkologischen Versorgung.
Empfehlung 40
Psychoonkologische Mitarbeiter identifizieren für ihre Praxis relevante Forschungsvorhaben und integrieren Forschungsergebnisse in die Praxis.
Empfehlung 41
Psychoonkologische Forschungsvorhaben entsprechen dem wissenschaftlichen Standard und werden vor Durchführungsbeginn nach ethischen Gesichtspunkten geprüft.
Empfehlung 42
Einrichtungen, die Krebspatienten behandeln, unterstützen die Einwerbung finanzieller Mittel zur Förderung psychoonkologischer Forschung.
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Arbeit zitieren:
Ewa Budna, 2011, Psychoonkologische/r Berater/in Psychoonkologische/r Fachtherapeut/in in der freien Praxis, München, GRIN Verlag GmbH
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Das vorliegende Buch vermittelt Grundwissen über Psychoonkologie, psychoonkologische Forschung sowie onkologiespezifische (diagnostische und therapeutische) Interventionen. Hauptzielgruppen sind Therapeuten und Berater (unabhängig ihrer spezifischen Ausrichtung) und Onkologen, die von diesem Werk profitieren können.
Das Werk ist als Handbuch konzipiert und ermöglicht durch seine Gliederung eine voneinander unabhängige konzentrierte Erarbeitung einzelner Themengebiete, die als wesentliche Bausteine für eine gute psychische Versorgung von Krebspatienten gelten und praxisnah und sachhaltig dargestellt werden.
Das Buch ist sehr praxisorientiert geschrieben und beinhaltet viele Übungen und Texte zur Anwendung.
Viel Spaß beim Lesen und Praktizieren wünscht Ihnen
Ihre Ewa Budna
am Friday, November 04, 2011-