Inhalt
1. Einleitung 3
2. Interpretation 4
2.1. Plot 4
2.2. Ironische Begleitung des Protagonisten 5
2.3. Setting 9
2.4. Das zentrale Symbol: Feuer 10
2.5. Charaktere 12
2.5.1. Der Mann 12
2.5.2. Der Old-Timer 14
2.5.3. Der Hund 14
3. Fazit 17
Literaturverzeichnis 18
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1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit hat die Kurzgeschichte “To Build a Fire” von Jack London zum Gegenstand. Diese 1908 veröffentlichte und auf einer ursprünglichen Version von 1902 aufbauende Kurzgeschichte stellt das am häufigsten zitierte Beispiel für den Naturalismus in Londons Werk dar. Im Rahmen dieser Arbeit werde ich mich jedoch nicht weiter mit der Einordnung der Kurzgeschichte in den Zusammenhang der amerikanischen Literaturgeschichte beschäftigen und zitiere an dieser Stelle lediglich Jeanne Campbell Reesman, die anführt, dass das metaphysische Thema der Short Story, der Gegensatz zwischen Zivilisation und Natur, der Einordnung in den Naturalismus widerspricht (1999:39). Diese Paradoxie mache „To Build a Fire“ gerade so ansprechend.
Ich werde versuchen, zu einem vertieften Verständnis der Kurzgeschichte zu gelangen, indem ich den Text selbst einer detaillierten Untersuchung unterziehen werde. Dabei wird nicht die Handlung an sich, sondern die Art und Weise, wie die Handlung und die Charaktere dem Leser vermittelt werden, eine zentrale Rolle einnehmen. Es wird ausführlich erläutert werden, wie der Leser durch die ironische Begleitung des Protagonisten eine aktive Rolle im Rezeptionsprozesse übernimmt.
Über die genaue textimmanente Untersuchung von „To Build a Fire“ soll sich so dem Thema, dem Widerspruch zwischen Zivilisation und Natur, genähert werden.
Neben der erwähnten ersten Version von „To Build a Fire“, die London als Abenteuergeschichte für Jugendliche konzipiert hatte, dürfte neben eigenen Erfahrungen über den Klondike ein Tatsachenbericht von Lynch dienen, der die Entdeckung eines erfrorenen Mannes erwähnt (Walker 1978:257).
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2. Interpretation
2.1. Plot
Die Kurzgeschichte handelt von einem Mann, der bei extrem kalter Witterung im Yukon-Gebiet Alaskas unterwegs ist. Trotz vorheriger Warnung durch einen alten Mann ist dieser, abgesehen von einem Husky, alleine auf seiner Expedition. Der Mann ist sich den Gefahren seiner Unternehmung durchaus bewusst, vor allem weiß er, wie überlebenswichtig es für ihn ist, gleich beim ersten Versuch ein Feuer zu entfachen. Auch ist es nicht seine erste Expedition in der Kälte (cf. 1303) 1 , so dass er den in der Geschichte geschilderten Tag gut gelaunt und zuversichtlich beginnt.
Als der Mann um zehn Uhr vormittags das Ufer des Henderson Creek erreicht, kalkuliert er seine mittlere Geschwindigkeit und ist sich voller Freude bewusst, dass sein ursprünglicher Plan, um sechs Uhr abends im Camp der „boys“ anzukommen, weiterhin realistisch ist. Er würde gegen 12:30, wie geplant, die Gabelung des Baches erreichen und dort sein Mittagessen zu sich nehmen: „He decided to celebrate that event by eating his lunch there“ (1304).
Bevor er die Gabelung erreicht, hat er bemerken müssen, dass seine Wangenknochen inzufrieren beginnen. Er ärgert sich zwar, dem nicht mit weiterer schützender Kleidung vorgebeugt zu haben, kommt dann aber zu dem ihn erleichternden Schluss: „[...] they were never serious“ (1304).
An der Bachgabelung pünktlich angekommen, beginnt der Mann äußerst zufrieden, sein Mittagessen zu sich zu nehmen. Als er die wärmenden Fausthandschuhe zu diesem Zweck auszieht und in Folge dessen seine Finger schnell einzufrieren beginnen, muss der Mann sich einen peinlichen, folgenreichen Fehler eingestehen: Er hat vergessen, ein Feuer zu machen! Da seine Finger und Zehen bereits taub werden, denkt er sich, dass der alte Mann vielleicht doch recht hatte mit dessen Einschätzung, dass die Temperaturen einfach zu niedrig zum Reisen seien, „he was a bit frightened“ (1306). Schließlich bewahrt der Mann allerdings seine ruhige Haltung, es gelingt ihm in kurzer Zeit, ein Feuer zu entfachen.
1 Alle Seitenzahlen zwischen 1301 und 1315 in dieser Arbeit beziehen sich auf die Seitenzahlen der
Kurzgeschichte in „The Complete Short Stories of Jack London“.
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Wenig später, nachdem er sich wieder auf den Weg gemacht hat, passiert dann das Fatale: Der Mann bricht in der Nähe des Baches durch die obere Eisschicht durch und ist ca. 30cm von den Füßen aufwärts nass (cf. 1307). Er reagiert wütend, da er nun eine Stunde später das Camp der Anderen erreichen würde, und macht wiederum schnell das notwendige Feuer, um so seine Füße, Stiefel und Hose trocknen zu können. Das Feuer erlischt, als eine Windböe Schnee von einer Fichte auf das Feuer katapultiert. Es erweist sich als folgenreich, dass der Mann das Feuer direkt unter einer schneebeladenen Fichte platziert hat.
Auch an dieser Stelle bleibt er recht gelassen und unternimmt einen zweiten Versuch, ein Feuer in Gang zu bringen. Seine nun rapide frierenden Gliedmaßen bereiten ihm jedoch große Probleme; schließlich entfacht er ein ganzes Bündel Streichhölzer auf einmal und zieht sich Verbrennungen zu. So misslingt es ihm zum zweiten Mal, das für ihn lebensnotwendige Feuer zu entfachen. Ihm kommt die Idee, den Hund zu töten, um sich mit dessen Fell die Hände wärmen zu können. Aber er realisiert schnell, dass er bereits zu schwach für ein solches Unterfangen ist.
Zu diesem Zeitpunkt wird dem Mann zum ersten Mal der lebensbedrohende Charakter seiner Lage bewusst, seine Gelassenheit und sein den ganzen Tag über währende Optimismus schlagen in Panik um: Er rennt wild umher, um so das rettende Camp zu erreichen, bevor er resigniert die Aussichtslosigkeit seiner Situation erkennt. Er setzt sich hin, um in Würde seinem Tod entgegenzusehen.
Franklin Walker charakterisiert die sich verändernde Gemütshaltung des Mannes m. E. sehr zutreffend: Der Mann sei zufrieden am Morgen gewesen, habe triumphiert zur Mittagszeit und sei entsetzt gewesen über den wiederholt vergeblichen Versuch des Feuerentfachens (1978:257f.). „The beginning and end [of the day] parallel the man’s rise and fall“ (Walker 1978:257).
2.2. Ironische Begleitung des Protagonisten
Die bis zum Ende währende Zuversicht des Mannes wird allerdings kaum vom Leser 2 der Kurzgeschichte geteilt werden können. Diese Hypothese liegt in der ironischen Kommentierung des Protagonisten und dessen Handlungen durch den auktorialen
2 Aus optischen Gründen jeweils nur die männliche Form!
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Erzähler sowie der Erzählstruktur begründet. Die unterschiedlichen, oft diametral entgegengesetzten Einschätzungen des Protagonisten und des Erzählers und die daraus resultierende Wirkung auf den Leser sollen im Folgenden erörtert werden.
Der erste Absatz des Textes nimmt sogleich das spätere Scheitern des Helden 3 vorweg. Hier werden v. a. Setting und Atmosphäre mit so entscheidenden Konsequenzen für die weitere Rezeption der Geschichte durch den Leser definiert, dass das Zitieren des gesamten ersten Absatzes sinnvoll erscheint:
„DAY had broken cold and gray, exceedingly cold and gray, when the man turned aside from the main Yukon trail and climbed the high earthbank, where a dim and little-travelled trail led eastward through the fat spruce timberland. It was a steep bank, and he paused for breath at the top, excusing the act to himself by looking at his watch. It was nine o’clock. There was no sun nor hint of sun, though there was not a cloud in the sky. It was a clear day, and yet there seemed an intangible pall over the face of things, a subtle gloom that made the day dark, and that was due to the absence of sun. This fact did not worry the man. He was used to the lack of sun. It had been days since he had seen the sun, and he knew that a few more days must pass before that cheerful orb, due south, would just peep above the sky-line and dip immediately from view.” (1301, meine kursiven Hervorhebungen)
Die dunkle Atmosphäre, die hier gleich zu Beginn der Story geschaffen wird, in der Kälte vorherrschend ist und die Sonne gänzlich abwesend 4 , lassen die äußeren Umstände, in denen der Protagonist sich bewegt, zunächst einmal als äußerst widrig erscheinen. Darüber hinaus wird die Schwierigkeit seiner Mission hervorgehoben durch den „hohen“ und „steilen“ (Erd)Wall, den er erklimmen muss. Eine erste Reaktion auf seine Lage bzw. deren Einschätzung durch den Mann erfährt der Leser auch bereits: „This fact did not worry the man“. Die im Kontrast zum dunklen und schweren Ton im übrigen Absatz stehende leichte, positive Sprache am Absatzende, welches die Hoffnungen des Helden wiedergibt, lassen weitere erste Zweifel am Urteilsvermögen des Mannes entstehen: „ [...] that cheerful orb, due south, would just peep above the sky-line and dip immediately from view“.
Zusammenfassend betrachtet, ist der Leser bereits am Ende des ersten Absatzes an einem Punkt angekommen, von dem aus er die Situation und das Verhalten des Helden pessimistischer und somit letztlich realistischer als dieser selbst einschätzt. Die Wahrnehmung von Protagonist auf der einen und der durch den Erzähler vermittelten
3 Näheres zum Heldenstatus des Protagonisten unter 2.5.1.
4 Siehe detaillierter unter 2.3. Setting!
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Wahrnehmung des Lesers auf der anderen Seite gehen auseinander, der Leser übernimmt gewissermaßen eine aktive Rolle (Reesman 1999:41).
Die Beurteilung der Erfolgsaussichten des Helden durch den Leser dürfte m. E. am Ende des dritten Abschnittes, in welchem dieser näher charakterisiert wird und welcher somit an späterer Stelle noch näher betrachtet werden wird 5 , noch pessimistischer ausfallen: Der Leser erfährt nicht nur, dass der Held ein „newcomer“ ist, ein sog. „chechaquo“ (1302), sondern auch, dass jegliche weiterreichende Bedeutung der klirrenden Kälte keine Rolle für ihn spielt (vgl. „a thought that never entered his head“, 1302). Bevor die Folgen dieser negativen Sichtweise des Lesers für dessen Wahrnehmung des weiteren Handlungsverlaufs gezeigt werden, gehe ich zunächst noch einmal auf den ersten Absatz, genauer gesagt den ersten Satz des Textes, zurück.
Die Vorwegnahme des Scheitern des Helden findet sich im einleitenden Satz des Textes in noch verdichteter Form als bisher beschrieben. An einem nachdrücklich betont (vgl. „cold and gray, exceedingly cold and gray“) äußerst kaltem und dunklen Tag verlässt der Mann den Hauptpfad, erklimmt einen hohen Erdwall und schlägt einen wenig benutzten Weg durch den dichten Fichtenwald ein. Hier sind bereits die wesentlichen Elemente auf dem Weg zum Scheitern, also Tod des Mannes zu finden: Die Kälte wird zu den Erfrierungen seiner Gliedmaßen und schließlich seines gesamten Körpers führen, ihm kommt niemand in der Weite der Gegend zur Hilfe, es ist eine Fichte, von welcher der Schnee herunterweht, der schließlich das rettende Feuer auslöscht. Die Fichte wird auch im darauf folgenden zweiten Textabsatz zweimal erwähnt (vgl. „spruce-covered island“, 1301).
Im Verlauf der Kurzgeschichte erscheint der Held ironisiert, da der Leser dessen Selbsteinschätzungen und Optimismus nicht Ernst nehmen kann bzw. einfach aufgrund seines Wissens nicht zustimmen kann. Dieses Wissen hat der Leser zum einen durch die bereits diskutierten Vorwegnahmen und die Atmosphäre gewonnen, zum anderen wird der Leser durch den Erzähler und dessen „ambiguit[ies], allusion[s] and symbolism[s]“ (Reesman 1999:41) informiert. Die ironische Begleitung des Protagonisten wird an vielen Textstellen deutlich, von denen einige mir typisch erscheinende im Folgenden genannt werden.
5 nämlich unter 2.5.1.
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„Undoubtedly it was colder than fifty below – how much colder he did not know. But the temperature did not matter. He was bound for the old claim on the left fork of Henderson Creek, where the boys were already” (1302).
Einerseits mag die geistige Konzentration des Mannes auf sein Ziel, das Camp der Anderen, sinnvoll und der Situation angemessen sein. Andererseits lässt sich in meinen Augen die Aussage, dass die Temperatur als Synonym für die lebensgefährliche Kälte nicht wichtig sei, auch durchaus mit Ironie betrachten. Und wenn der Held, wie aus der Textstelle hervorgeht, wirklich der Gemeinschaft einen hohen Stellenwert beimisst und sich vielleicht gar auf diese verlässt, dann hätte er sich auch nicht trotz Warnung alleine auf den Weg machen sollen!
Noch ironischer wirkt sicherlich die Wichtigkeit, die der Mann seinen bereits erwähnten Wangenknochen zukommen lässt: „What were frosted cheeks? A bit painful, that was all; they were never serious“ (1304). Der Leser ahnt bereits bzw. weiß, dass sich der Protagonist mehr als nur ein wenig Schmerzen zuziehen wird. Vor diesem Hintergrund hat der Mann auch keinerlei Grund zu feiern, auch wenn es ihm zur Mittagszeit gerade gelungen ist, ein Feuer zu entfachen.
Durchaus deutlicher wird die ironische Kommentierung durch den Erzähler: Die banale Feststellung „It certainly was cold“, die der Erzähler den Protagonisten zum ersten Mal auf Seite 1302 machen lässt, wiederholt sich in wörtlicher und abgewandelter Form viele Male (cf. auch: „Once in a while the thought reiterated itself that it was very cold and that he had never experienced such cold“, 1304). Als der Mann sich Gedanken macht über die Höhe der Temperatur, wirft der Erzähler unvermittelt ein, dass der Hund nichts über Thermometer wisse – und dennoch in der Lage ist, sich der extremen Situation anzupassen 6 (cf. 1303).
Durch die kurzzeitige Abwendung der unmittelbaren Lebensgefahr beflügelt, wirkt der Held – eingedenk des Wissens, über das der Leser bereits verfügt zu diesem Zeitpunkt – sogar überheblich:
„Those old-timers were rather womanish, some of them, he thought. All a man had to do was to keep his head, and he was all right. Any man who was a man could travel alone” (1308).
6 Mehr zum Hund unter 2.5.2.
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Ferner illustriert dieser Gedanke des Mannes wenige Minuten, nachdem er sich in unmittelbarer Lebensgefahr befunden hat, dass er immer noch in keiner Weise ein Gespür für die Gefahr, in der er sich befindet, besitzt (siehe auch unten, 2.5.1.).
Labor/ Hendricks (1995:14) sehen in der Schlussszene eine fundamentale Ironie. Dadurch, dass der Tod des Mannes aus der Sicht des Huskys und somit instinktiv und natürlich beschrieben wird, wird das Verhältnis Mensch – domestiziertes Haustier auf den Kopf gestellt: Der Hund schildert den Tod des ihm hierarchisch überlegenden Herren.
Wie bereits schon mehrmals erwähnt, ist das Setting der Kurzgeschichte von elementarer Bedeutung für deren Wirkung. Dieses soll nun detaillierter betrachtet werden.
2.3. Setting
Die dunkle und kalte Atmosphäre, die bereits im ersten Absatz geschaffen wird (s.o.), setzt sich durch den gesamten Verlauf der Story hindurch fort. Die Dunkelheit und v. a. die Kälte stellen eine allgegenwärtige Bedrohung für den Helden dar, der letztlich durch die Kälte stirbt. Peterson (1995:4) gibt zu bedenken, dass jedoch nicht der Kältetod des Mannes von zentraler Bedeutung in der Geschichte ist, sondern die Konfrontation des Mannes damit, dass seine Wahrnehmung der Dinge falsch ist. Somit betrachtet Peterson die Kälte (auch) als Metapher für verschiedene Erfahrungen jenseits seines Bewusstseins (ibid.).
Das Setting zeichnet sich des Weiteren durch die unendliche Weite der Eisprärie im Yukon aus:
„North and South, as far as his eye could see, it was unbroken white, save for a dark hair-line [...], and still on to the north a thousand miles and half a thousand more“ (1301) Das Motiv der Farbe Weiß, das hier eingeführt und im Laufe der Story fortgeführt wird, ist ein wichtiges für das Verständnis der Kurzgeschichte. Peterson sieht m. E. zutreffend diese „whiteness“ (1995:5) als Symbol für die „blankness of the unknown“ (ibid.), also die Leere des Unbekannten. Das Fehlen des Sonnen- und Tageslichts symbolisiert ihrer Ansicht nach das Fehlen des Verstandes und eines „common sense“ (ibid.) in den Weiten des Eises.
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Die Farbe Weiß wird im oben zitierten Textausschnitt durch den dunklen Pfad („dark hair-line“) kontrastiert. Die Natur, die leer und weit ist, steht der engen (cf. „hair-line“ Zivilisation gegenüber. Die enorme Weite der Prärie wird im dritten Abschnitt des Textes gewissermaßen um die unendliche Weite des Universums erweitert, die der Mann allerdings nicht fassen kann: „[...] and from there on it did not lead him to the conjectural field of immortality and man’s place in the universe“ (1302).
Im weiteren Handlungsverlauf spiegelt die Natur die immer bedrohlichere Situation des Protagonisten wider. „The bulge of the earth intervened between [the sun] and Henderson Creek” (1305): Die personifizierte Natur verhindert aktiv, dass die Sonne, Symbol der Wärme und des Lebens, erscheint. Nachdem der Mann eingebrochen ist, ist er der unbarmherzigen Natur in ihrer ganzen Härte ausgesetzt: „The cold of space smote the unprotected tip of the planet, and he, being on that unprotected tip, received the full force of the blow“ (1308). Hier repräsentiert Walker zufolge der Held “man at his loneliest and weakest” (1978:259).
Während die Kälte Leblosigkeit und Tod symbolisiert und allgegenwärtig ist, kann sich das Feuer, welches das zentrale Symbol der Geschichte darstellt, nicht etablieren: Der Held stirbt.
2.4. Das zentrale Symbol: Feuer
Doch was wird in der Kurzgeschichte durch das Feuer symbolisiert? Zunächst ein Blick in den Text: „He cherished the flame carefully and awkwardly. It meant life, and it must not perish” (1311). In der Tat ist das Feuer zuallererst als Symbol für das Leben zu verstehen. In der unwirtlichen Kälte Alaskas, der sich der Protagonist ausgesetzt sieht, ist das Feuer die unabdingbare Notwendigkeit des Überlebens. Dies wird in den drei zentralen Szenen der Handlung, den drei „Feuer-Szenen“, die detailliert geschildert werden, deutlich. Das wiederholte Scheitern bei dem Versuch, ein Feuer zu machen („To Build a Fire“), ist gleichbedeutend mit dem Tod des Helden.
Aber auch der Hund benötigt das Feuer zum Überleben in der Kälte. „The dog had learned fire, and it wanted fire“ (1303). Da der Mann stirbt und somit den Husky nicht weiter mit Feuer versorgen kann, verlässt der Hund seinen Herren und macht sich auf
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die Suche nach anderen “fire-providers”: „There were no signs of a fire to be made [...]“ (1315).
In Verbindung mit dem Feuer stehen die Sonne, die Farbe Weiß und das Licht. Diese Symbole kontrastieren ebenso wie das Feuer die Dunkelheit und die Kälte, welche die Atmosphäre und die Stimmung der Kurzgeschichte bestimmen. Das Feuer symbolisiert an einer Stelle auch die Gemeinschaft: „[...] the boys would be there, a fire would be going, and a hot supper would be ready“ (1302). Hier ist das Feuer explizit in Verbindung mit Wärme (d. h. dem warmen Abendessen) gebracht; diese Bedeutung kann das Feuer auch annehmen.
Feuer kann auch durchaus Widersprüchliches symbolisieren. So stellt es eine Gefahr da, als der Mann sich Hautverbrennungen zuzieht. Andererseits lässt sich nicht leugnen, dass Feuer Sicherheit vor Erfrierungen und schließlich dem Kältetod darstellt. Es lässt sich allerdings m. E. eindeutig konstatieren, dass die Symbolik der Sicherheit eindeutig beim Feuer in der Kurzgeschichte überwiegt: Solange ein Feuer brennt, ist der Protagonist sicher.
Im Zusammenhang mit Feuer als Symbol der Sicherheit ist auch die Rolle des Old- Timer vom „Sulphur Creek“ zu beachten. Der alte Mann wird auf verschiedenen Ebenen mit Feuer in Verbindung gebracht: Er wohnt am „Sulphur Creek“, er sitzt Pfeife rauchend am Lagerfeuer (Reesman 1999:45). Der Old-Timer steht gewissermaßen insofern für Sicherheit, da das Befolgen seines weisen Ratschlags, nicht alleine zu reisen, definitiv mehr Sicherheit für den Helden bedeutet hätte. Noch mehr verkörpert der alte Mann allerdings die Weisheit, so dass Reesman zu dem Schluss gelangt, das Feuer auch als Symbol für Weisheit anzusehen (ibid.).
Letzten Endes versagt der Mann, ein Feuer zu machen; die Kälte ist in diesem Fall dem Feuer somit überlegen. In diesem Zusammenhang erscheint es mir wichtig, Feuer auch im Zusammenhang damit zu sehen, dass die Fähigkeit, ein Feuer zu machen, ein ganz entscheidender Moment in der Evolutionsgeschichte des Menschen darstellt. Diese Tatsache per se lässt in meinen Augen eine Interpretation der Kurzgeschichte als Zivilisationskritik zu. Die Zivilisation als Gegensatz zur Natur bzw. die Kritik an der
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Zivilisation in „To Build a Fire“ wird im letzten Teil der Arbeit thematisiert, in dem die Charaktere des Helden, des Old-Timers und des Hundes analysiert werden.
2.5. Charaktere
2.5.1. Der Mann
Der Mann verkörpert ganz und gar nicht den klassischen Helden: Zum einen verfügt er nicht über typische Merkmale wie Jugend oder Stärke, zum anderen lässt er sich aufgrund seiner ironischen Begleitung (s.o.) und letztlich auch seines Scheiterns eher als Anti-Held charakterisieren. Er scheitert, da er den Ratschlag des erfahrenen, weisen Old-Timers ignoriert und den wichtigsten Grundsatz für Expeditionen in einer solchen extremen Kälte nicht beachtet: Niemals ohne (menschlichen) Begleiter zu reisen, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man bei solch extrem tiefen Temperaturen besser im Camp bleiben sollte.
Da er die Ratschläge des alten Mannes nicht annimmt, bleibt dem Protagonisten somit ein integraler Bestandteil des zum Überleben notwendigen Wissens verschlossen: Erfahrung. Würde sein theoretisches, abstraktes, in der Zivilisation verwurzeltes Wissen um die Erfahrung des Old-Timers und die Instinkte des Huskys ergänzt, wäre der Mann in der Lage, in der extremen Wildnis zu überleben (Reesman 1999:42); jedoch ist er auch in diesem Sinne alleine unterwegs. Es besteht ein scharfer Kontrast zwischen „the knowledge the unnamed hero possesses and the kind he needs” (ibid.:41), das Wissen des Mannes “without the wisdom to apply it is useless” (ibid.:42).
Es erschein sinnvoll, das Wissen, über welches der Held verfügt, näher zu beleuchten und einzugrenzen. Dieses wird analog zum Setting und zur Vorwegnahme seines Scheiterns bereits zu Beginn der Kurzgeschichte detailliert vom Erzähler mitgeteilt. Der Mann ist durchaus „quick and alert in the things of life“ (folgende Zitate alle 1302), er ist im Stande, praktisch und konkret zu denken und zu handeln. Diese Fähigkeit beschränkt sich allerdings nur auf konkret vorhandene Gegenstände (cf. „but only in the things“), tiefere Bedeutungen bleiben ihm verschlossen (cf. „and not in the significances“). Die extreme Kälte bringt den Mann nicht dazu, über die Schwäche des Menschen bzw. der Menschheit im allgemeinen nachzudenken (cf. 1302), metaphysische Gedanken und Reflektionen über „man’s place in the universe“ gar sind ihm gänzlich fern. Der Erzähler bringt es selbst so explizit wie an keiner anderen Stelle
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des Textes auf den Punkt: „The trouble with him was that he was without imagination“ dem Helden mangelt es nicht nur an Erfahrung, sondern auch an Phantasie und Vorstellungskraft.
Stattdessen verharrt der Mann in seiner rationalen, von der Zivilisation geprägten Vorstellungswelt, die nicht geeignet ist, ihm das Überleben in der extremen Wildnis zu sichern. Ganz im Gegenteil: Die Zivilisation wird als krasser Gegensatz zur Wildnis dargestellt und verhindert so das Zurechtfinden und Überleben in ihr. Gleich im ersten Abschnitt (Zitat s.o., 2.2.) reagiert der Mann auf die Ermüdungserscheinungen seines Körpers mit einem Blick auf seine Uhr, er entgegnet in anderen Worten einem natürlichen, physischen Zustand mit menschlicher Technik, also einem Gegenstand der Zivilisation (Reesman 1999:42).
Die mehrmalige, beinahe schon ironisch wirkende Nennung der Tageszeit (9:00, 12:00, 12:30, 18:00) signalisiert dem Leser, dass der Protagonist gänzlich in seiner zivilisierten Wahrnehmung gefangen bleibt. Er realisiert nicht, wie unwichtig die Uhrzeit oder die genaue Temperatur für sein Überleben in der Kälte sind und verschwendet wertvolle Energien mit abstrakten und theoretischen Überlegungen: „It was seventy-five below zero. Since the freezing-point is thirty-two above zero, it meant that one hundred and seven degrees of frost obtained“ (1303).
In Abgrenzung von Natur, Instinkt und Wildnis ist das vorrangige Merkmal der Zivilisation die Bedeutung des Verstandes, des rationalen Denkens. Dies zeigt der Protagonist der Kurzgeschichte als typischer Repräsentant der rational ausgerichteten Menschheit (deshalb vielleicht auch dessen Namenlosigkeit, Walker 1978:257) ganz deutlich: Er denkt, schlussfolgert, kalkuliert, weiß, studiert, reflektiert und entscheidet. Der Satz „But the man knew“ wird mehrmals wiederholt, in einem Absatz allein findet sich die Formulierung „he knew“ (1304). Somit wird deutlich, dass rationale Denkprozesse den Mann steuern.
Diese stehen seinem Überleben in der Wildnis entgegen und sind ursächlich für das Scheitern des Helden verantwortlich. Er ist zwar nicht gewillt zu sterben, ihm fehlt jedoch am Ende der instinktive Überlebenswille, wie der Husky ihn besitzt. Daraus schließt Walker, dass London mit dem Tod des Mannes zum Ausdruck bringen wollte,
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dass die Zivilisation im allgemeinen diesen instinktiven Überlebenswillen verloren habe. Der Tod des Mannes betone darüber hinaus „loss of light, loss of consciousness, and capitulation to the natural world“ (Walker 1978:260).
2.5.2. Der Old-Timer
Der Old-Timer vom Sulphur Creek bildet einen Antipart zum Mann. Er ist mit dem Feuer verbunden (s.o.), während der Mann der Kälte ausgeliefert ist, da er nicht in der Lage gewesen ist, ein andauerndes Feuer zu machen. Der Old-Timer verfügt im Gegensatz zum Protagonisten nicht nur über dessen abstraktes, theoretisches Wissen (s.o.), sondern auch über Weisheit und Erfahrung, welche ebenfalls zum Überleben in der Extremsituation der weiten Landschaften Alaskas notwendig sind (Reesman 1999:42).
Die Beziehungen, die der Protagonist zu den Anderen im Camp, zu dem Hund und zum Old-Timer unterhält, verkomplizieren das vorherrschende Thema der Kurzgeschichte ‚Man vs. Nature’ (ibid.), auf welches noch näher eingegangen werden wird.
In seinen letzten Worten stimmt der Mann – in seiner Vorstellung – dem Old-Timer schließlich zu: „You were right, old hoss, you were right“ (1315). Vor dem Hintergrund des Erzählers und der Erzählstruktur (s.o.) lässt sich diese Zustimmung auch dahingehend interpretieren, dass der Held mit der Wahrnehmung des Erzählers und des Lesers zusammenkommt (Reesman 1999:45).
2.5.3. Der Hund
Der Husky bildet einen noch schärfen Gegensatz zum Protagonisten. Er dient gewissermaßen als kontrastierende Folie, vor welcher die Entfremdung des Mannes von Instinkt und Natur deutlich wird. Der Hund reagiert auf seine ihm umgebende Umwelt instinktiv und kann so auch in der Extremsituation überleben.
Als der Mann, sein ‚Herrchen’, über die genaue Temperatur reflektiert (1303, s.o.), merkt der Erzähler ironisch und knapp an: „The dog did not know anything about thermometers“ (ibid.). Damit trifft er den Sachverhalt auf den Punkt: Der Hund benötigt auch gar kein Wissen über die Temperatur, Thermometer etc., da er sich auf seinen Instinkt verlassen kann (cf. „Possibly in its brain there was no sharp consciousness of a
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condition of very cold such as was in the man’s brain. But the brute had its instinct”, ibid). Von Beginn an lässt der Erzähler ganz explizit keinen Zweifel daran, dass dieser Instinkt eine erfolgreichere Strategie sein würde als der Verstand des Mannes: „Its instinct told it a truer tale than was told to the man by the man’s judgment“ (ibid.).
Als der Husky im späteren Verlauf des Tages, von dem Mann gezwungen vorweg zu laufen, durch die Eisschicht durchbricht und nass wird, ist er schnell in der Lage, sich von dem Eis zu befreien. Dies geschieht wiederum instinktiv, „it did not know this“ (1305). Diese instinktive Reaktion steht dem Mann, als er kurze Zeit später selbst einbricht, nicht zur Verfügung. An dieser Stelle lässt sich der anschließende Kommentar des Erzählers vielleicht sogar als Hinweis darauf deuten, dass der Hund dem Mann auch auf der metaphysischen Ebene überlegen ist: „It merely obeyed the mysterious prompting that arose from the deep crypts of its being“ (1305). Sicherlich ist auch hier die Ironie des Erzählers nicht zu leugnen.
Dass das instinktive Verhalten des Hundes in der kalten Wüste Alaskas dem zivilisierten und durch die Zivilisation verweichlichten Mann überlegen ist, wird an weiteren Stellen der Handlung deutlich. Nachdem der Protagonist gescheitert ist, das Feuer zu entfachen und sich verbrannt hat, kommentiert der Erzähler die Situation aus der Sicht des Huskys: „The fire-provider had failed“ (1311). Als der Mann dann direkt im Anschluss an seinen Misserfolg versucht, den Hund zu fangen, um diesen zu töten und sich an dessen Fell zu erwärmen, reagiert der Hund sofort instinktiv richtig. „Something was the matter, and its suspicious nature sensed danger – it knew not what danger, but somewhere, somehow, in its brain arose an apprehension of the man“ (1312).
Mann und Hund unterscheiden sich des Weiteren durch ihre Ferne bzw. Nähe zu den Symbolen des Feuers bzw. der Wärme. Während der Mann der Kälte ausgesetzt ist, scheitert, ein Feuer zu entfachen und schließlich an Wärmemängel stirbt, repräsentiert der Hund in gewisser Weise Wärme. Zum einen verfügt er über sein warmes Fell, um der Kälte länger standhalten zu können, zum anderen wird er am Ende der Kurzgeschichte zur „tempting source of warmth“ (Walker 1978: 259) für den Mann, als dieser kurz erwägt und versucht, den Hund zu töten.
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Der Hund und der Mann sind fundamental unterschiedliche Gefährten, deren Zusammenspiel lediglich ein zweckgebundenes Bündnis ist. Dies zeigt sich zum ersten Mal, als der Mann erwägt, den Hund zu töten, um von dessen Fell zu profitieren. Ein weiteres Mal wird dies deutlich in der Art und Weise, wie der Tod des Mannes aus der Perspektive des Huskys geschildert wird. „There were no signs of a fire to be made [...]. Then it turned and trotted up the trail in the direction of the camp it knew, where were the other food-providers and fire-providers” (1315). Der Hund kann den Mann nicht mehr als Nahrungs- und Feuerquelle instrumentalisieren und wendet sich deshalb von ihm ab.
Ein tieferes Verständnis zwischen Mann und Hund ist nicht möglich. Der Husky unternimmt „no effort to communicate its apprehension“ (1307) zum Mann, der Mann macht keinen Versuch, den Hund zu „lesen“ (1307, Reesman 1999:44). Beide sind auf Grund der geschilderten Unterschiede bereits so sehr entfremdet, wie es Natur und Zivilisation in „To Build a Fire“ sind.
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3. Fazit
Durch eine detaillierte und textnahe Untersuchung habe ich versucht, die Wirkungsweise der Kurzgeschichte Londons zu erläutern. Nicht so sehr die simple Handlung, das Erfrieren eines Mannes in der Kälte Alaskas auf Grund der Tatsache, dass er keinen Erfolg hat beim Feuermachen, trägt zur starken Wirkung der Geschichte bei, sondern die Art und Weise, wie London den Erzähler die Ereignisse und v. a. den Helden schildert. Durch dessen ironische Begleitung durch den Erzähler wird der Leser unweigerlich in eine aktive Rolle gedrängt, in welcher er eine ganz eigene Perspektive der Ereignisse aufbauen kann und muss. So wird dem Leser u. a. das drohende und notwendige Scheitern des Helden schnell bewusst.
Es ist deutlich geworden, dass neben der wichtigen Rolle des Erzählers vor allem auch die Atmosphäre der Kurzgeschichte ganz wesentlich für deren Verständnis ist. Dies wird vor allem durch das Setting und die wesentlichen Symbole der Kälte und des Feuers erreicht. Der scharfe Kontrast zwischen diesen beiden Symbolen ist stellvertretend für den scharfen, unüberwindbaren Gegensatz zwischen Natur und Zivilisation zu interpretieren: Der Mensch ist so stark durch die Zivilisation geprägt worden, dass er nicht mehr in der Lage ist, in der Natur zu überleben. In der Wildnis brechen die rationalen Konstrukte des Menschen schnell zusammen und verhindern jegliche Orientierung.
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Literaturverzeichnis
Primärliteratur:
Labor, Earl et al. (eds.), 1993, The Complete Short Stories of Jack London, 3 volumes, Stanford/ California: Stanford University Press, pp. 1301- 1315.
Sekundärliteratur:
Labor, Earl/ Hendricks, King, 1995, Jack London’s Twice-Told Tale, in: Nuernberg, Susan M. (ed.), The Critical Response to Jack London, Westport, Conn. u.a.: Greenwood Press, pp. 9- 16.
Peterson, Clell, 1995, The Theme of Jack London’s “To Build a Fire”, in: Nuernberg, Susan M. (ed.), The Critical Response to Jack London, Westport, Conn. u.a.: Greenwood Press, pp. 3- 8.
Reesman, Jeanne Campbell, 1999, Jack London: A Study of the Short Fiction, New York: Twayne Publishers.
Walker, Franklin, 1978, Jack London and the Klondike. The Genesis of an American Writer, San Marino/ California: The Huntington Library.
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Arbeit zitieren:
Thomas Spahn, 2001, Jack London's To Build a Fire, München, GRIN Verlag GmbH
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Jack London and the Klondike: The Genesis of an American Writer
Franklin Walker, Earle Labor
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