Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Die Freiheit des homo sapiens Von Brabblern, Grantlern und Kindern Wir sind alle Experten Die Freiheit und die ungeahnten Möglichkeiten 2. Große Vorbilder: Die alten Griechen Die antike Philosophie als Lebensform Die Kyniker Diogenes von Sinope Epikur lebt Epikurs Philosophie Veränderung der Sicht aller Dinge Die „geistigen Übungen“ Nur noch sich selbst gehören Langeweile 3. Literarische Muster: Monologe Shakespeare Hamlet: Sein oder Nichtsein Goethes Faust I: Studierstube Kleists Abschiedsbrief Tagebuchschreiber Ulysses: Molly Schnitzlers Leutnant Gustl Beckett: Das letzte Band Thomas Bernhard: Das Leben in Monologen 4. Die Dogmen Der Mensch ist gut Authentisch sein: Offen, ehrlich, echt Authentisch kommunizieren
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Besser kommunizieren mit Schulz von Thun Entscheidungsfindung: Das innere Team 5. Muße Ein zeitgemäßes Thema Vom Recht auf Faulheit Muße: Nichts tun und mit sich selbst reden Ist Müßiggang aller Laster Anfang? Im Club der Müßiggänger 6. Literatur
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Einleitung
„Woran denkst du gerade?“ Jeder kennt diese Frage. Oft lautet die Antwort: An nichts. Sind wir wirklich in der Lage, an nichts zu denken oder meinen wir nur, dass es nichts Erwähnenswertes gewesen ist, was uns gerade durch den Kopf ging. Vielleicht haben wir es auch schon wieder vergessen, weil es nichts Wichtiges war. Wir sprechen eigentlich immer mit uns selbst, ohne dass es uns bewusst ist. Das erinnert mich an den Satz des Psychologen Paul Watzlawik, den er über Kommunikation geschrieben hat: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Das gilt auch und besonderem Maß für das Selbstgespräch.
So zu reden, dass die Worte mit den Gedanken Hand in Hand gehen, gelingt, wenn überhaupt, nur im Selbstgespräch. Doch authentisch ist die Kommunikation deshalb nicht. Bekanntlich kann man sich selbst auch etwas vormachen. Doch authentisch wollen heute alle sein, nicht nur bei Kommunikation: Therapeuten, Manager, Lehrer, Politiker, Hausmänner und Hausfrauen. Eine Mode, vergänglich. Das Thema dieses Buches ist das bewusste Selbstgespräch. Hier ist die Rede von Gedanken und Gefühlen im Selbstgespräch, vom inneren Monolog und anderen Formen: Vortrag, Bücherlesen: Tagebücher, Biografien, Romane, Gedichte, Theaterstücke. Monologe.
Die alten Griechen verstanden Philosophie als eine Lebensweise, einen Lebensstil und als Methode, mit der man Unabhängigkeit und innere Freiheit gewinnen könne. Sie waren davon überzeugt, dass man durch geistige Übungen zu einer totalen Umwandlung des inneren Lebens kommen könne, zu einer radikalen Veränderung der Sicht aller Dinge, zur Metamorphose der Persönlichkeit. Wie war das zu erreichen? Man muss seinen Standpunkt, sein Weltbild ändern und mit sich selbst einen Dialog führen, also mit sich selber ringen und kämpfen, im Selbstgespräch.
Die Philosophenschulen haben die Ziele postuliert: Die innere Ruhe, die Verwirklichung des Ichs und das Streben nach Vollkommenheit.
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Der griechische Philosoph Antisthenes antwortete auf die Frage, welchen Gewinn ihm die Philosophie eingebracht habe: „Die Fähigkeit, mit mir selbst zu verkehren.“ In Selbstgesprächen können wir uns die Realität vom Halse halten, wie Woody Allen meint: „Die Wirklichkeit verletzt dich pausenlos, sie ist ein extrem unerfreulicher Ort. Selbstgespräche sind meine Therapie.“
Das therapeutische Selbstgespräch gibt es tatsächlich, wie etwa bei der rationalemotiven Psychotherapie des Amerikaners Albert Ellis. Viele Gedanken der griechischen und römischen Stoiker (Epiktet, Aurel) sind in diese Theorie eingeflossen.
Im Selbstgespräch können wir die Welt neu erfinden: Wie sollte sie sein, diese Welt, in der ich leben will? Was müsste man tun, um diese Welt so zu verändern, dass man darin gut leben kann? Was würdest du tun, wenn du Macht hättest, das alles zu verändern? Jeder soll genug zu essen haben, ein Dach über dem Kopf und glückliche Beziehungen.
In Selbstgesprächen können wir uns die Welt auch schön reden, wie es etwa die „positiven Denker“ tun, denn erfolgreiche Menschen denken positiv. Es wird schon gut gehen, heißt die Devise. Die Kölner sagen: Et is noch emmer joot jejange (Es ist noch immer gut gegangen). Man muss seine negativen Gedanken verscheuchen. Und immer lächeln, auch auf dem Klo, rät die Trainerin Vera Birkenbiehl. Der Amerikaner Dale Carnegie rät, einen Zettel an die Windschutzscheibe seines Autos zu heften, auf dem steht: Heute fängt ein neues Leben an! Gewinner machen ihre Arbeit mit Begeisterung. Egal, ob sie Toiletten sauber machen, Brot backen oder ein internationales Unternehmen leiten. Sieger beginnen jeden Tag positiv. Sie sagen jeden Morgen: Ein schöner Tag erwartet mich, auch wenn es regnet. Es sind die schlichten Botschaften eines Dale Carnegie, die auch hierzulande Begeisterungsstürme auslösen: Don`t worry, be happy! Der Amerikaner Dale Carnegie gilt wohl als der bekannteste „positive Denker“ Er hat den amerikanischen Traum populär gemacht: Vom Tellerwäscher zum Millionär.
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Alles ist möglich, man muss es nur wollen. Er erzählt in seinen Büchern von „erfolgreichen Tellerwäschern“. Dabei sind die Amerikaner nicht einmal die Erfinder des positiven Denkens. Die positive Programmierung des Selbst ist keine moderne Erfindung, sondern eine antike Technik, die aus der stoischen und epikureischen Philosophie kommt. Ob man die Dinge „positiv“ oder „“negativ“ bewertet, ist eine Frage der Vorstellung, die man sich von ihnen macht. Der Gebrauch der Vorstellungen, so Carnegie und die alten Griechen, steht in unserer Macht und erlaubt uns, auch missliche Dinge so zu interpretieren, dass sie in einem positiven Licht erscheinen. Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellung, die wir uns von ihnen machen.
Doch die antiken griechischen Denker waren nicht so naiv, die Wirklichkeit auszublenden und das Negative beiseite zu schieben. Die alten Griechen waren immer auf das Schlimmste gefasst, was man von den modernen Verfechtern Carnegie, Murphy, Hill und Freytag nicht sagen kann. Sie glauben auch an die Kräfte, die angeblich aus dem Unterbewussten mobilisierbar sind. Seit der Finanzkrise 2008 ist es aus mit dem amerikanischen Traum. Der Grieche Diogenes von Sinope (Der Mann in der Tonne) war nicht nett zu seinen Mitmenschen in Athen. Er lebte nach der Überzeugung: Wem an der Achtung und Anerkennung durch die anderen gelegen ist, der macht sich von ihrer Meinung abhängig. Und abhängig wollte er nicht sein. Er war stark genug, um die Verachtung anderer auszuhalten. Aber er auch besonders stark darin, anderen Verachtung zu zeigen (Diogenes Laertius VI 24).
Manche gehen im Selbstgespräch hart mit sich ins Gericht. Ich bin ein Idiot, ein Dummkopf, ein Versager. Selbstgespräche können auch Ängste und Depressionen auslösen. Das sagen Therapeuten. Für selbstbewusste Menschen gilt: Sie halten sich nicht mit Selbstvorwürfen auf.
Der Schriftsteller Martin Walser: (Über das Selbstgespräch, 2002) hat sich Gedanken über das Selbstgespräch gemacht. Im Selbstgespräch müsse man nichts beweisen und auch nicht unbedingt Recht behalten. ER schreibt:
Mein Selbstgespräch läuft anders: Es durchläuft alles Erdenkliche, läuft tief ins Unmoralische, Amoralische und auch nicht Haltbare hinein.
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Das Selbstgespräch, so Walser „ist das Gegenteil eines abgesicherten Sprachgebrauchs. “Walser unterscheidet zwischen den Gedanken, die einem von selbst durch den Kopf gehen und anderen, die man herbeiführen kann. Man müsse auch nicht darum bemüht sein, unmissverständlich zu sein. Im Selbstgespräch, so Walser, kann man ruhig gegen sich sein, weil man ja wisse, dass man für sich ist. Eine elegante Formulierung.
Die wichtigsten Entscheidungen im Leben fallen im Selbstgespräch. Was soll ich werden? Soll ich die Blonde oder die Brünette heiraten? Wie werde ich schnell reich? Wie überlebe ich diesen Tag? Was soll ich nur gegen diese entsetzliche Langeweile tun?
Jeder Krieg, jeder Frieden, jede Revolution und jede Tragödie beginnt im Kopf und wird im Selbstgespräch entschieden. Aber auch jeder Sieg und jede Komödie. Erfolge werden im Selbstgespräch gemacht. Und Misserfolge sind nichts anderes als missglückte Selbstkommunikation.
Der französische Philosoph Blaise Pascal hat geschrieben, dass alles Unglück dieser Welt daher rühre, dass die Menschen nicht ruhig in ihrem Zimmer bleiben könnten. Ein solcher Gedanke und ein derart tiefes Gefühl kann nur einem Selbstgespräch entspringen, das in aller Ruhe in einem Zimmer geführt wurde. Es gibt andere Beispiele. Demosthenes war im alten Griechenland ein großer Redner („Philippika“). In seiner Jugend soll er gestottert haben. Mit großer Ausdauer hat er in unzähligen Selbstgesprächen mit einem Kieselstein im Mund das Lispeln überwunden und immer wieder gerufen: Ich will ein großer Redner werden! Wir wissen, dass es ihm gelang.
Im Selbstgespräch muss man nicht - wie bei der Zwei-Weg-Kommunikation - auf die Körpersignale achten, muss keinem Gesprächspartner Empathie und Wertschätzung entgegenbringen, Gefühle verbalisieren, Ich-Botschaften senden und Rückmeldungen geben. Auch auf das ewige Lächeln kann man bei der Selbstkommunikation verzichten. Alles in allem: Das Selbstgespräch ist einfacher als die Kommunikation mit anderen. Es gibt viel weniger Fallstricke. Man muss auch nicht auf korrektes Deutsch achten und nicht geschliffen formulieren.
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Bei solch guten Argumenten für das Selbstgespräch, könnte man auf den Gedanken kommen, ob man auf die Zwei-Weg-Kommunikation nicht ganz verzichten sollte.
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1. Die Freiheit des homo sapiens Von Brabblern, Grantlern und Kindern
Wir alle reden immer mit uns selbst. Bei jeder Gelegenheit, bewusst oder unbewusst. Schon als Kinder. Ihnen macht es Spaß, Worte und Sätze zu wiederholen. Laute Monologe hört man auf der Straße selten. Manchmal brabbeln alte Leute laut vor sich hin, oder Betrunkene lallen laut, aber unverständlich. Neuerdings findet man in Einkaufszentren Dauerredner. Sie beschwören den Untergang der Menschheit oder predigen das Rettende: Gott. Manche schimpfen auch nur: Auf Gott und die Welt, auf die Regierung und die Politiker im Allgemeinen. Sie tun das ungestört, aber auch ungehört. Niemand kümmert sich darum. Sie tun etwas, was alle anderen auch tun. Sie reden mit sich selbst. Nur mit dem Unterschied, dass sie es laut tun. Es gibt Naturtalente, geborene Brabbler und Grantler, die ständig schimpfen. Sie brauchen Zuhörer, deshalb lamentieren sie laut. Sie machen alle einen munteren und gesunden Eindruck. Offenbar ist das ihre Katharsis. Bei spielenden Kindern kann man beobachten, dass sie mit den Gegenständen reden, mit ihrem Spielzeug, den Puppen und Bären. Manchmal reden Kinder nur so, sie führen einen Monolog und haben offenbar ihr Vergnügen daran. Kleine Kinder und manche Greise denken laut ohne die Absicht zu haben, irgendjemand etwas mitzuteilen. Wir sind alle Experten
Wir müssen es als Erwachsene nicht erst lernen, mit uns selbst zu sprechen. Wir sind bereits geübt darin. Wir sind alle Experten. Wir wissen, wie es geht, aber setzen dieses Mittel nicht bewusst und selten zu unserem Nutzen ein. Wir sprechen immer mit uns selbst. Wenn wir uns das bewusst machen, kann das sehr angenehm und vergnüglich sein. Im Selbstgespräch dürfen wir geschwätzig sein, ohne anderen auf die Nerven zu gehen oder sie zu langweilen. Wir können unseren Gedanken freien Lauf lassen. Im Selbstgespräch können wir schroff werden, auch gegenüber Verwandten und Vorgesetzten. Wir können harte Urteile abgeben, uns über andere lustig machen oder sie beschimpfen. Wenn es Erleichterung bringt, war das
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Selbstgespräch ein Erfolg. Und wer will in dieser Leistungsgesellschaft nicht erfolgreich sein? Im Selbstgespräch kann ich jedem ungeschminkt meine Meinung sagen, wenn ich will: Den Großkopferten, den Chefs und den Hausmeistern mit den lauten Rasenmähern und der großen Klappe. Oder den Knöllchenverteilern. Wie kann man sich nur für eine solche Tätigkeit hergeben? Haben diese Leute vielleicht die Hoffnung, eines Tages doch noch abheben zu dürfen und über den Dingen zu schweben? Es sind aber nicht nur böse Gedanken, die man beim Selbstgespräch hat. Was ist mit den schönen Frauen und den attraktiven Männern, denen man Dinge sagen kann, die man nicht einmal seinen Intimpartner anvertrauen würde. Wir müssen ständig mit uns selbst kommunizieren, ob wir wollen oder nicht. Es ist wie atmen. Meistens geschieht es unbewusst. Wir können es aber sehr bewusst tun, wenn wir wollen. Das ist unsere angeborene Freiheit. Wir können uns an den eigenen Worten berauschen. Beim Reden faszinieren wir uns selbst. Wiederholung und Übertreibung sind Stilmittel der Literatur, Ausdruck unserer Fernsehkultur, aber auch Mittel des Selbstgesprächs. Bei dem österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard, dessen Bücher und Theaterstücke Meisterwerke der Selbstkommunikation sind, wird ständig wiederholt, wie in den Kindersendungen („Teletubbies“) des Fernsehens. Kinder im Vorschulschulalter beherrschen mühelos die Kommunikationsform „Selbstgespräch“ und rufen immer dann, wenn es ihnen gefallen hat: „Nochmall, nochmall!“
Beim Selbstgespräch ist alles einfacher: Man weiß, wer es sagt, mit welcher Häme und Verachtung es gesagt wird und ob es gut gemeint ist. Man darf immer ein wenig übertreiben, die Dinge überspitzt darstellen, muss nicht objektiv und gerecht sein. Der Redefluss wird durch nichts gehemmt. Im Selbstgespräch wird die Lust an den Worten verstärkt. Wir können im Selbstgespräch die Wahrheit, die Wirklichkeit selbst erfinden ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Im Selbstgespräch können wir nicht nur unseren Gedanken freien Lauf lassen, sondern auch unseren Gefühlen. Wir können mit Worten erhöhen und Positionen vertreten, die wir niemals laut sagen würden („Ich bin im Grunde meines Herzens ein Müßiggänger“). Wir können uns zum Herrscher der Welt aufschwingen ohne den geringsten Schaden anzurichten. Man
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muss dabei auch nicht angestrengt sein. Selbstgespräche zu führen ist keine schweißtreibende Arbeit. Die Freiheit und die ungeahnten Möglichkeiten
Das Selbstgespräch ist die Freiheit des Primaten, die nur wir Menschen besitzen. Im Selbstgespräch können wir so sein, wie wir gerne wären: Große Redner, feurige Liebhaber, scharfe Denker oder einfach Menschen mit einem großen Herzen. Wir können neue, originelle Gedanken hervorbringen, die niemanden erschüttern. Wer sich selbst als Gesprächspartner schätzt, hat ungeahnte Möglichkeiten, die Welt zu erklären, zu zergliedern und neu zusammenzusetzen. Er kann sich Denk-, Sprach- oder Gefühlsspiele ausdenken, um sich selbst in bessere Stimmung zu bringen oder um an einem trüben Novembertag die Welt zu ertragen. Ob Sehnsüchte, Phantasien, Tagträume, Wunschträume, Utopien: Es sind Selbstgespräche. Manche träumen von einer besseren Welt, ohne Krieg und Hunger, andere träumen davon, reich und mächtig zu sein. Viele träumen von einer großen Karriere als Schriftsteller, Manager, Sänger, Dirigent, Schauspieler oder Entertainer. Nur wenige träumen von einer Karriere als Buchhalter oder Toilettenfrau am Bahnhof.
Das Selbstgespräch gehört zur Natur des Menschen: Es hilft uns, die Dinge klarer zu sehen, Pläne zu machen und wichtige Entscheidungen zu treffen. Das Selbstgespräch kann auch ein nützliches Mittel sein, die Langeweile zu vertreiben oder das Lebensgefühl zu steigern. Wir können im Selbstgespräch aber auch in eine Traumwelt flüchten, wo wir eine fabelhafte Person sind oder gar ein Held. Das kann vorrübergehend helfen, aber auf Dauer taugt es nichts. Das Selbstgespräch ist kein Selbstzweck, es gehört zur Kultur des Menschen. Wir Menschen sind in der Lage, Selbstgespräche bewusst und konstruktiv zu führen, um herauszufinden, wer wir sind, um Probleme besser zu lösen, um Erfolgsstrategien zu entwerfen oder das Leben angenehmer und kurzweiliger zu gestalten.
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Arbeit zitieren:
Karl-Heinz List, 2011, Das Selbstgespräch, München, GRIN Verlag GmbH
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