Christopher Krause, FHDW, 4.HQ, Enterprise Architecture Management
I. Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Historische Entwicklung der IT. 2
3. IT-Governance. 3
3.1. Definition Modelle 3
3.2. IT-Business-Alignment 5
3.3. Die 5 Disziplinen der IT-Governance 6
4. Enterprise Architecture Management (EAM) 8
4.1. Definition. 9
4.2. Modelle. 10
4.3. IT-Architektur bei Unternehmenszukäufen und -veräußerungen 13
4.4. Enterprise Application Integration (EAI) 14
4.5. Beispiel: Serviceorientierte Architektur (SOA) 15
5. Fazit 15
6. Anhang 17
6.1. Anhangsverzeichnis. 17
6.2. Globaler Enterprise Architecture Überblick. 18
6.3. Zachman Enterprise Architecture Framework Überblick. 18
6.4. Iteratecs Best-Practice-Enterprise Architecture. 19
7. Quellenverzeichnis 20
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III. Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: IT-Governance Definitionen ............................................................................4 Tabelle 2: Bestandteile einer IT-Strategie.........................................................................8 Tabelle 3: Enterprise Architecture (Management) Definitionen ......................................9 Tabelle 4: Enterprise Architecture Management Hauptaufgaben...................................10 Tabelle 5: Auswahl bedeutender Enterprise Architecture Management Frameworks....12
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IV. Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Historische Entwicklung der IT ..................................................................3 Abbildung 2: Kernbereiche der IT-Governance ...............................................................5 Abbildung 3: IT-Business-Alignment...............................................................................6 Abbildung 4: Enterprise Application Integration Bus-Topologie...................................14
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1. Einleitung
„Ohne den Einsatz von IT könnten wir unser Geschäft nicht mehr betreiben. Vor rund 30 Jahren war in der Logistikbranche das Wichtigste das Abholen und Zustellen eines Pakets. Heute ist die Information über das Paket genauso wichtig wie das Paket selbst.“ 1 Dieses Zitat des Chief-Information-Officers (CIO) des deutschen Logistikunternehmens DHL zeigt stellvertretend für sehr viele Unternehmen verschiedener Branchen die enorme Wichtigkeit der Informationstechnologie (IT) für den Geschäftserfolg in der heutigen Zeit.
Besonders Unternehmen, die unter ständigem Druck durch Globalisierung, zunehmenden Wettbewerb und immer kürzer werdenden Produkt- und Innovationslebenszyklen stehen, müssen sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen, die es bestmöglich zu erkennen und lösen gilt, um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Eine immer schwierigere Frage lautet, wie Unternehmen gegenüber ihren Marktbegleitern wirtschaftliche Erfolge erzielen können, um kurzfristige Wettbewerbsvorteile zu nutzen und somit ihren Gewinn zu steigern. Da meist die Märkte gesättigt, die Gewinnmargen aufgrund des harten Wettbewerbs minimal und Vorstöße außerhalb des Kerngeschäfts risikoreich sind, wird der Betrachtungsschwerpunkt zur Optimierung des Unternehmens auf die Organisation selbst gelegt, um durch eine strategische Neuplanung Kosten zu minimieren und die Effizienz zu steigern.
Da damit oft tiefgreifende Veränderungen im gesamten Unternehmen verbunden sind, obliegen diese Aufgaben und deren Steuerung wie Überwachung dem Top-Management eines Unternehmens, da solche strategischen Entscheidungen langfristig das Unternehmen beeinflussen und lenken. Diese wissenschaftliche Ausarbeitung befasst sich im Folgenden mit einer der wichtigsten Teildisziplinen in diesem Kontext, dem Management der Unternehmensarchitektur (Enterprise Architecture), also der ganzheitlichen Abstimmung der IT auf die Geschäftsprozesse (das „Business“) des Unternehmens.
Der Rahmen dieser Studienarbeit wird daher auf die Frage eingegrenzt, ob Enterprise Architecture Management (EAM) der integrale Bestandteil einer jeden erfolgreichen IT-Strategie ist. Um fundierte Aussagen treffen zu können, wird erst mal ein
1 Vgl. Klostermeier, J.: Stephen McGuckin, DHL, Der Pragmatiker, in: CIO-Magazin, Heft 6, 2004a, S.68-70
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geschichtlicher wie thematischer Überblick des weitreichenden Sachverhalts gegeben, um anschließend EAM genauer zu beleuchten.
2. Historische Entwicklung der IT
Die Gründe für die heutige, vielfältige und vor allem meist unkontrollierbare IT-Landschaft in (alten / großen) Unternehmen sind vielfältig.
Der wichtigste Grund ist der erhebliche Wandel der IT von der Technikfokussierung zur Geschäftsorientierung in den letzten fünfzig Jahren. Zu Beginn des IT-Einsatzes in den 1960er Jahren wurden Stand-alone-Anwendungen eigens entwickelt und auf zentralen Hauptrechnern (Mainframes) betrieben, sodass eine Trennung von Rechner und Anwendung unmöglich war. Durch die Weiterentwicklung zum Client-Server-Modell konnten verschiedene Rechner miteinander vernetzt und Rechnerleistungen verteilt werden, sodass der modulare Aufbau von Anwendungen eine Trennung von physischer und logischer Anwendungsschicht ermöglichte. Dadurch wurden die IT-Systeme in Unternehmen erheblich flexibler. Heutzutage werden sogar Rechnerressourcen und standardisierte Software flexibel („on demand“) gebucht und sind sofort verfügbar. So tragen die abrufbaren Services und die bedarfsorientierte Rechnerauslastung erheblich zu einer unternehmerischen Leistungssteigerung bei. Da jedoch in den meisten Unternehmen das allgemein bekannte Sprichwort „Never touch a running system.“ 2 gelebt wird, entsteht die sogenannte historisch gewachsene IT-Landschaft, da alte IT-Systeme wegen gestiegener Geschäftsanforderungen durch neue ergänzt bzw. nicht konsequent ersetzt wurden, sodass die IT-Architektur der Unternehmen mit der Zeit immer komplexer, heterogener und undurchschaubarer wurde.
Dies zeigt implizit den zweiten Grund, nämlich die Technologievielfalt der IT in einer Organisation. Durch technologische Fortschritte und immer kürzer werdende Upgradezyklen verändert sich die IT-Landschaft ständig und fließend, sodass die Wartung und die neue Aneignung von Fachwissen die erhofften Wettbewerbsvorteile durch die Neueinführung relativieren.
Um dies zu umgehen, geschieht es besonders bei großen Unternehmen öfters, dass einzelne Bereiche / Abteilungen parallele IT-Systeme aufbauen, um möglichst effizient und wettbewerbsfähig zu arbeiten. Dadurch entsteht unnötige und teure Redundanz.
2 Urheber unbekannt
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Arbeit zitieren:
B.Sc. Christopher Krause, 2011, Enterprise Architecture Management (EAM), München, GRIN Verlag GmbH
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