Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung.......................................................................................................................................... 3
2.Fertigkeit Hören. 3
2.1. Erfahrungen mit Hörverstehen. 3
2.2.Systematische Darstellung des Hörverstehens. 5
3.Fertigkeit Lesen. 6
3.1. Erfahrungen mit den Leseverstehen. 6
3.2.Systematische Darstellung des Leseverstehens. 6
4. Spiele und Aufgaben zum Hörverstehen und Leseverstehen. 7
4.1.Aufgaben. 7
4.2. Spiele. 8
5.Schlussfolgerung............................................................................................................................. 10
6.Literaturverzeichnis......................................................................................................................... 11
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1. Einleitung
Hören und Sprechen sind wesentliche Arbeitsschritte beim Erlernen einer Fremdsprache und nehmen daher im Sprachunterricht einen hohen Stellenwert ein. Seit dem Ende der 70er Jahre allerdings nimmt das Lesen fremdsprachlicher Texte immer stärker an Bedeutung zu.
Sowohl das Hören als auch das Sprechen sollten im Unterricht als gleichwertige Ziele behandelt werden, da sie ein Garant für den Erfolg des Lernens sind; so ist das Behandeln von Texten, auch längerer, bereits Teil jedes qualitativen Sprachunterrichts. Die Fähigkeit, fremdsprachliche Texte sowohl visuell als auch auditiv zu erfassen, kann so effektiv geschult werden.
Das Ziel dieser Arbeit ist die Herausarbeitung einiger wesentlicher Fragestellungen: Was sollen sie Lernenden lernen und wie kann der Unterricht effektiv gestaltet werden? Dazu ist es notwendig, dass sowohl theoretische als auch praktische Aspekte behandelt werden.
2. Fertigkeit Hören
2.1. Erfahrungen mit Hörverstehen
Der traditionelle Sprachunterricht beschäftigt sich an erster Stelle mit der Aussprache und der Schulung grammatischer Fähigkeiten; das hat zur Folge, dass das Hörmaterial für Anfänger wenig attraktiv ist. 1 Das Hörverstehen (kurz „HV“ im Bereich der Fremdsprachendidaktik) wurde als Selbstverständlichkeit betrachtet, etwas, dass sich automatisch einstellen würde. Erwähnenswert ist auch, dass es bis zum Ende der 60er Jahre weder Kassetten noch Cds in den Lehrbüchern gab; so gab es für die Schüler nur die Möglichkeit, die Aussprache direkt vom Lehrkörper zu übernehmen. Das Hören ist ein zentraler Kern für das Erlernen einer Fremdsprache, der jedoch mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist.
Als erstes wäre an dieser Stelle das Medium der gesprochnen Sprache zu nennen. Der Lerner muss über ein bestimmtes „phonologisches Inventar seiner Zielsprache“ verfügen 2 , individuelle, menschliche Eigenarten beim Sprechen unterscheiden können.
2
Außerdem kann hinzu kommen, dass das Hören durch störende Faktoren wie Nebengeräusche, „unzureichende Lautstärke“ ect. beeinträchtigt wird. 3 Nonverbale Zeichen und Besonderheiten der Intonation müssen korrekt erfasst und interpretiert werden, sonst können wesentliche Aussagen verloren gehen. Aufgrund von Weltwissen können einige Informationen einer bestimmten Hörszene entnommen werden, auch wenn der Lernende sie nicht vollständig versteht. Ebenso wichtig wie außersprachliche Elemente sind eine bestimmte Erwartung, die der Hörer stellt. 4
Auch die Zeit ist ein wesentlicher Faktor bei der Informationsverarbeitung. Während der Lernende beim Lesen eines Textes selbst bestimmen kann, in welcher Geschwindigkeit er ihn bearbeitet, hat er beim Hören keinen Einfluss: ihm werden die Aussagen vom Gesprächspartner, vom Sprecher ect. diktiert. 5 Die wahrgenommenen Informationen werden im Kurzzeitgedächtnis gespeichert, so kann schnell darauf zugegriffen werden; allerdings besitzt es auch nur eine geringe Kapazität. Strömen zu viele Informationen auf einmal auf den Lernenden ein, kann er diese nicht mehr ausreichend verarbeiten; so entsteht leicht Stress und daraus resultierender Unwillen am Lernen. Beim Erlernen der deutschen Sprache treten besondere Schwierigkeiten im Bezug auf die Zeit auf: oft muss man „das Ende eines umfangreichen Satzes, Teilsatzes oder Satzteiles“ abwarten, bis man den eigentlichen Sinn verstehen kann. Aus diesem Grund wird das Deutsche bei Weinrich (2005, S. 23) als „Klammersprache“ bezeichnet. 6 Ein weiterer Punkt ist die große Varietät der deutschen Sprache, mit denen der Lernende im Alltag konfrontiert werden kann. So wird er verschiedene Dialekte oder „nationale Ausprägungen“ 7 , Soziolekte (Sprache aus verschiedenen sozialen Schichten), Ideolekte (Besonderheiten in der Sprache eines Individuums), Sondersprachen und 'foreign talk' (d.h. die vereinfachte Sprechweise von Muttersprachlern im Gespräch mit Ausländern) hören. Grammatik und Lexik sind mit der geschriebenen Sprache selten deckungsgleich. 8
Verschiedene Situationen, die sich im Alltag ergeben können, sollten ebenfalls im Sprachunterricht trainiert werden. Sollte sich der Lernende in einer Gesprächssituation befinden, wird er oft mit „wenig vorgeplanter Sprache“ begegnen, so ist das „Verhältnis der Deixis im Text [...] nur möglich, wenn der Gesprächspartner Informationen über die
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Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts Maria Reinhold, 2009, Fertigkeit Hören und Lesen im Sprachunterricht - in Kombination mit Spielen, München, GRIN Verlag GmbH
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