I
Inhalt
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. IV
TABELLENVERZEICHNIS V
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI
1 EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 AUFBAU DER BACHELORARBEIT 1
2 AUSGANGSSITUATION 3
2.1 WAS IST EIN SMARTPHONE? 3
2.2 BETRACHTUNG DES ABSATZMARKTES MOBILER ENDGERÄTE 3
2.3 MARKTANTEILE DER JEWEILIGEN BETRIEBSSYSTEME VON SMARTPHONES 4
2.4 ERWEITERTE MÖGLICHKEITEN DURCH SMARTPHONES 5
2.5 RELEVANZ MOBILER ANWENDUNGEN FÜR UNTERNEHMEN 5
2.6 MARKTPLATZ FÜR MOBILE ANWENDUNGEN 6
3 VERTRIEB MOBILER ANWENDUNGEN 7
3.1 APPLE IOS 7
3.1.1 Von der Markteinführung bis zur Gegenwart 7
3.1.2 App Store 7
3.1.3 Registrierung als Entwickler 8
3.1.4 Besonderheiten der Lizenzbestimmungen 9
3.1.5 Vertrieb von mobilen Anwendungen 10
3.2 GOOGLE ANDROID 11
3.2.1 Entwicklung des Android Betriebssystems 11
3.2.2 Android market 11
3.2.3 Registrierung als Entwickler 11
3.2.4 Lizenzbestimmungen des Android Market 12
3.2.5 Vertrieb von mobilen Anwendungen im Android Market 12
3.2.6 Portale zum Vertrieb mobiler Anwendungen 12
3.2.7 Fragmentierung des Android Betriebssystem 13
II
3.3 MICROSOFT WINDOWS PHONE 7 14
3.3.1 Windows Phone 7 14
3.3.2 Marketplace 14
3.3.3 Registrierung als Entwickler 15
3.3.4 Besonderheiten der Lizenzbestimmungen 16
3.3.5 Vertrieb von mobilen Anwendungen 16
4 GEGENÜBERSTELLENDE BETRACHTUNG DER MOBILEN MARKTPLÄTZE 17
4.1 ZUSAMMENFASSUNG DER VERTRIEBSPORTALINFORMATIONEN 17
4.2 KAUFVERHALTEN 19
5 ENTWICKLUNG NATIVER MOBILER ANWENDUNGEN. 20
5.1 APPLE IOS 20
5.1.1 Systemumgebung 20
5.1.2 iOS Architektur 20
5.1.3 Besonderheiten der Entwicklungsumgebung 21
5.1.4 Programmierung 22
5.1.5 Modell-Steuerung-Präsentation-Konzept 22
5.2 GOOGLE ANDROID 24
5.2.1 Systemumgebung 24
5.2.2 Android Architektur. 25
5.2.3 App Inventor 26
5.2.4 AndroMate 26
5.2.5 Programmierung 26
5.3 MICROSOFT WINDOWS PHONE 7 27
5.3.1 Systemumgebung 27
5.3.2 Windows Phone 7 Architektur 27
5.3.3 Programmierung 29
5.3.4 Azure Services 29
5.3.5 Bing Maps 29
6 WILLKOMMEN IN BABYLON 30
6.1 VERWENDETE PROGRAMMIERSPRACHEN FÜR MOBILE ANWENDUNGEN 30
6.2 PLATTFORMÜBERGREIFENDE ENTWICKLUNG 31
7 ENTWICKLUNG MOBILER WEB ANWENDUNGEN 32
7.1 GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG 32
III
7.2 HTML5 32
7.2.1 Video und Audio 33
7.2.2 Canvas 33
7.2.3 Web Sockets 34
7.2.4 Positionsabfragen 34
7.2.5 Erweiterte Formulare 34
7.2.6 Lokale Datenspeicherung 34
8 FAZIT 35
LITERATURVERZEICHNIS I
ANHANG I
ADT - Android Developer Tools CPU - Central Processing Unit CSS - Cascading Style Sheets dpi - dots per inch (Maßeinheit für die Punktdichte) DUNS - Data Universal Numbering System EDGE - Enhanced Data Rate for GSM Evolution GB - Gigabyte GPRS - General Packet Radio Service GPS - Global Positioning System HTML - Hypertext Markup Language HTTP - Hypertext transfer protocol IETF - Internet Engineering Task Force Mac - Macintosh MB - Megabyte MVC - Model View Controller NDK - Native Develompent Kit OHA - Open Handset Alliance OS - Operating System (=Betriebssystem) SaaS - Software as a Service SDK - Software Development Kit URL - Uniform resource locator USB - Universal Serial Bus WDDM - Windows Display Driver Model WHATWG - Web Hypertext Application Technology working group WP7 - Windows Phone 7 XAPL - Extensible Application Markup Language XBOX - Spielekonsole von Microsoft XHTML - Extensible Hypertext Markup Language XNA - Programmiersprache von Microsoft
VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Inhaltliche Struktur der Arbeit (Selbsterstellte Grafik)
Abbildung 2: iOS Architektur (Selbsterstellte Grafik in Anlehnung an Wie-Meng, Beginning
iPhone SDK Programming with Objective-C, 2010)
Abbildung 3: Modell-Steuerung-Präsentation-Konzept (Selbsterstellte Grafik in Anlehnung
an Stanford, 2010)
Abbildung 4: Architektur des Android Systems (übersetzt aus dem Englischen von
http ://developer.android.com/images/system-architecture.jpg)
Abbildung 5: Windows Phone 7 Architektur (In Anlehnung an Microsoft, 2010)
Abbildung 6: Programmiersprachen für mobile Anwendungen (Selbsterstellte Grafik)
Abbildung 7: App Inventor Designer (Selbsterstelle Grafik)
Abbildung 8: App Inventor Block Editor (Selbsterstellte GrafiK)
Abbildung 9: Microsoft Windows Azure Datenbankportal (Selbsterstelle Grafik)
Abbildung 10: Abbild des HTML Canvas Beispiel (Selbsterstellte Grafik)
Abbildung 11: Anzeige des Positionsabfrage Beispiels (Selbsterstellte Grafik)
1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, den wachsenden Markt der mobilen Endgeräte unter dem Schwerpunkt der Smartphones zu erörtern. So soll anhand der aktuellen Marktsituation verdeutlicht werden, welche diejenigen Hersteller mit dem stärksten Einfluss und den besten Wachstumsaussichten sind. Anschließend sollen drei der Hersteller näher betrachtet werden. Dazu gehören das Aufzeigen der Absatzwege, sowie der Vertrieb der Anwendungen. Zudem werden weitere vergleichbare Kriterien erarbeitet und Besonderheiten genannt werden. Anschließend sind diese in tabellarischer Form gegenüberzustellen. Als weiterer Punkt soll die Entwicklung von nativen Anwendungen betrachtet werden. Dazu gehören die Systemvoraussetzungen sowie die Beschreibung der jeweiligen Architektur des Systems. Des Weiteren kann auf Besonderheiten der Entwicklungsumgebungen eingegangen werden. Es soll dargelegt werden, welche Programmiersprachen in der jeweiligen Umgebung eingesetzt werden können und welche Probleme die Vielfältigkeit der Sprachen mit sich bringt. In der Arbeit soll aufgezeigt werden, welche Mittel es gibt, um Anwendungen systemübergreifend umzusetzen. Dabei soll die Entwicklung von Web-Anwendungen berücksichtigt werden.
Des Weiteren soll geklärt werden, welche Möglichkeiten die Weiterentwicklung HTML5 bietet und welchen Einfluss dies auf die Entwicklung von mobilen Anwendungen nehmen könnte.
1.2 Aufbau der Bachelorarbeit
Die Bachelorarbeit ist in 7 Kapitel untergliedert. Im ersten Kapitel wird auf die Problemstellung sowie den Aufbau der Arbeit eingegangen.
Neben den theoretischen Ausführungen in den Kapiteln 2, 3 und 4 wird in den Kapiteln 5, 6 und 7 auf die praktische Umsetzung eingegangen.
Im Kapitel 2 wird die Ausgangssituation beschrieben. Es wird erläutert, wie der Begriff Smartphone definiert ist und anschließend der Absatzmarkt der mobilen Endgeräte betrachtet. Es wird darauf eingegangen, welche Relevanz und Chancen Smartphones bieten und eine Beschreibung des Marktplatzes für mobile Anwendungen gegeben. Im Kapitel 3 wird auf den Vertrieb von mobilen Anwendungen der Hersteller eingegangen, die aus Kapitel 2 als marktbeherrschend hervorgegangenen sind. Dabei wird betrachtet, welche Marktplätze auf den Plattformen zur Verfügung stehen und welchen Einschränkungen diese unterliegen.
2
Kapitel 4 bietet eine gegenüberstellende Betrachtung der aus Kapitel 3 dargelegten Informationen, ergänzt um eine Darstellung des Kaufverhaltens. In Kapitel 5 wird auf die native Entwicklung der jeweiligen Hersteller näher eingegangen. Dabei wird die Systemumgebung dargelegt und der Aufbau der Architektur des jeweiligen Systems beschrieben. Des Weiteren werden spezifische Besonderheiten herausgearbeitet und dargelegt.
Das Kapitel 6 stellt die Problematik der Vielzahl an Programmiersprachen, die für das Entwickeln von mobilen Anwendungen verwendet werden können, dar. Ebenso wird die Möglichkeit der plattformübergreifenden Entwicklung beschrieben. Kapitel 7 geht auf die Erstellung mobiler Web Anwendungen anhand der neu entwickelten Möglichkeiten von HTML5 ein.
Im letzten Kapitel wird das Fazit dargelegt und ein Ausblick auf die Programmierung und Marktentwicklung gegeben.
Die inhaltliche Struktur der Arbeit veranschaulicht auch folgende Abbildung:
Abbildung 1: Inhaltliche Struktur der Arbeit (Selbsterstellte Grafik)
3
2 Ausgangssituation
2.1 Was ist ein Smartphone?
Bei einem Smartphone handelt es sich um ein Mobiltelefon, das über erweiterte Anwendungsmöglichkeiten verfügt, die weit über die ursprüngliche Funktionalität eines Mobiltelefons hinausgehen. Zu diesen erweiterten Funktionen kann unter anderem ein GPS Modul, Beschleunigungssensor, Kompass, berührungsempfindliches Display sowie eine leistungsstarke CPU und das Unterstützen erweiterter Datenübertragungstechniken wie EDGE, GPRS, Bluetooth, USB und Funknetzwerke gehören (Want, 2010). Neben der erweiterten Hardware ist ein ebenso bedeutender Unterschied zu herkömmlichen Mobiltelefonen die Software, die auf dem System vorhanden ist. So sind Browser, E-Mail-Client und Kalender mittlerweile gängige Anwendungen, die in den Betriebssystemen der Smartphones integriert sind (Reynolds, 2008). Des Weiteren gibt es die Chance, Anwendungen auf dem System auszuführen, die von Fremdanbietern entwickelt wurden (Reynolds, 2008).
Die Möglichkeiten der Software spielen eine zentrale Rolle bei der Charakterisierung eines Smartphones. Das Browsen des Internets, die Darstellung von graphisch anspruchsvollen Internetseiten auf einem mobilen Endgerät, und dass ohne Qualitäts-oder Inhaltsverlust im Vergleich zu einem Standard Desktop Computer, spielt eine immer größere Rolle (Charlesworth, 2009). Für den Verbrauchermarkt ist die Option, das Smartphone um Software für den Unterhaltungsbereich zu erweitern, von Bedeutung, im Bereich der geschäftlichen Nutzung hingegen die Integration in den Geschäftsalltag (Charlesworth, 2009).
Mobile Endgeräte, die mit weniger leistungsstarken Fähigkeiten und eingeschränkten Erweiterungsmöglichkeiten ausgestattet sind, werden im Gegensatz zum Smartphone als „feature phones“ bezeichnet (Martinez Salazar, 2010). Zu den „basic phones“ gehören wiederum Geräte, die mit grundlegender Telefonie und SMS-Möglichkeit ausgestattet sind und somit preislich sehr günstig erworben werden können (Martinez Salazar, 2010).
2.2 Betrachtung des Absatzmarktes mobiler Endgeräte
Aus den Absatzzahlen mobiler Endgeräte ist ein allgemein starkes Wachstum erkennbar (siehe Tabelle 5 auf Anhang Seite II). In den Jahren 2008 und 2009 gab es eine leichte Stagnation auf Grund der weltweit rezessiven Wirtschaftslage (Garnet, Inc., 2010). 2010 wurden insgesamt 1,6 Milliarden mobile Endgeräte abgesetzt. Dies entspricht einem Wachstum von knapp 31% im Vergleich zum Vorjahr und bedeutete damit die stärkste Zunahme in den vergangenen 5 Jahren. Im Jahr 2005 betrug der
4
Anteil der Smartphones auf dem Markt der mobilen Endgeräte lediglich 6 % (Hughes, 2006), 2010 sind es mittlerweile knapp 19% (Gartner, Inc., 2011). Der Bereich der Smartphones wächst stärker als der allgemeine Absatz mobiler Endgeräte. Am bedeutendsten war das Wachstum im Jahr 2010 mit knapp 72% und übertraf somit auch die starken Wachstumsjahre 2006 (Wachstum 46%) und 2007 (53%) (Gartner, Inc., 2011). Die Smartphone-Sparte ist folglich weiter auf einem intensiven Wachstumskurs und nimmt einen wesentlichen Anteil des gesamten Absatzes mobiler Endgeräte ein (Omari, Feisst, & Christ, 2008). Der Absatzmarkt der Smartphones hat seinen Schwerpunkt weiterhin in den fortgeschrittenen Industrienationen, bei denen die Käufer über ein höheres Einkommen verfügen und die Netzwerkinfrastruktur fortschrittlich genug ausgebaut ist, um die erweiterten Funktionalitäten zu unterstützen (Gartner, Inc., 2011).
2.3 Marktanteile der jeweiligen Betriebssysteme von Smartphones
Wie aus Tabelle 6 (siehe Anhang Seite III) und Tabelle 7 (siehe Anhang Seite III) ersichtlich wird, ist in den vergangenen Jahren eine Verlagerung der Betriebssystemanteile verschiedener Hersteller zu beobachten. Die Betriebssysteme Android von Google und iOS von Apple gehörten 2009 zu den Systemen mit dem stärksten Wachstum (Garnet, Inc., 2010). Apple konnte seit der Einführung des iPhones seinen Marktanteil deutlich ausbauen und sich somit im Markt behaupten. Damit gelang es Apple 2009 bedeutender zu sein als Microsoft Windows Mobile (Garnet, Inc., 2010). Android konnte hingegen 2010 seinen stärksten Zuwachs verzeichnen und auf den zweiten Platz vorrücken (Gartner, Inc., 2011). Möglich wurde dies durch die breite Verfügbarkeit von Produkten der Hersteller, die Android einsetzen (Garnet, Inc., 2010). Auf dem dritten Platz liegt Apple mit iOS, da sich die Markteinführung und hohe Verfügbarkeit des IPhone4 stabilisierend auf deren Marktanteil auswirkte (Gartner, Inc., 2011). Da Nokia eine Kooperation mit Microsoft eingeht, um auf seinen Smartphones Windows Mobile 7 einzusetzen, gibt das Betriebssystem Symbian in Zukunft dort Marktanteile zu Gunsten Microsoft Windows Mobile ab (Gartner, Inc., 2011).
Die Prognose, dass Android 2012 auf 49% aller Smartphone Geräte installiert ist, basiert auf der Annahme, dass die Hersteller Android zu hohen Anteilen in günstigeren Smartphones einsetzen (Gartner, Inc., 2011).
Im Gegensatz zu dem PC-Markt, bei dem sich Microsoft Windows als Marktführer behauptet, unterliegt der Betriebssystemmarkt bei mobilen Geräten einer andauernden Entwicklung (Lin & Ye, 2009). Somit werden sich voraussichtlich in Zukunft Android, iOS und Windows Mobile die Marktanteile im Bereich der Smartphone Betriebssysteme teilen.
Arbeit zitieren:
Kristijan Miklobusec, 2011, Analyse des Smartphone Marktes und zukunftsorientierte Betrachtung über die Entwicklung mobiler Anwendungen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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