1. Einleitung 3
2. Rhetorische Aspekte 5
2.1 Rhetorik und Predigt 5
2.2 Das äußere aptum 8
2.3 Die fünf Produktionsstadien einer Rede 9
2.4 Die Redeteile (partes orationis) 9
2.5 Die Überzeugungsmittel des Redners 11
3. Analyse 11
4. Exkurs: „Die Rede des Jahres“ 19
5. Auswertung 21
Anhang 25
Literaturverzeichnis 29
2
1. Einleitung
„Rhetorice ars es bene dicendi“ - Rhetorik ist die Kunst gut zu reden. So definierte der römische Rhetoriklehrer Quintilian die Rhetorik. 1 In der Antike begründet, spielt sie bis heute noch eine wichtige Rolle für Reden jeglicher Art und wird sogar in Hollywood aufgegriffen. Der Film „The King’s Speech“ gewann im Jahr 2011 vier Academy Awards und handelt von dem englischen König George VI., der durch eine unkonventionelle Rhetoriktherapie von seinem Stottern geheilt wird und fortan bei öffentlichen Reden glänzt. 2 Entstanden im 5. Jahrhundert vor Christi 3 , ist die Rhetorik bis heute noch ein wichtiger Bestandteil politischer oder juristischer Reden und auch Predigten.
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Neujahrspredigt der Theologin Margot Käßmann, die sie am 01. Januar 2010 in der Frauenkirche in Dresden gehalten hat. Käßmann nimmt den Leitvers der Jahreslosung als Anknüpfungspunkt für ihre Predigt und referiert in Anlehnung an den Anlass der Rede - den Neujahrstag und somit den Jahreswechsels - über die Kluft zwischen der Hoffnung und Erwartung an ein neues Jahr und der Realität. Sie skizziert diese Realität auf einer individuellen und einer globalen Ebene und verweist auf Missstände in der Gesellschaft. Mithilfe der Kraft, die aus dem Glauben an Gott geschöpft werden kann, soll gehandelt werden, so ihr Appell. Die Jahreslosung wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen herausgegeben und soll für Christen als Leitvers für das kommende Jahr gelten. 4 Für das Jahr 2010 lautete die Jahreslosung „Euer Herz erschrecke nicht - glaubt an Gott und glaubt an mich“, aus dem Johannesevangelium, Kapitel 14, Vers 1. 5
Auf die Geschichte der Rhetorik und ihre Hintergründe soll in dieser Arbeit nicht eingegangen werden. Vielmehr werden einige für eine Redeanalyse relevante Aspekte herausgegriffen, vorgestellt und in der Praxis der Analyse der Rede, die für diese Arbeit als Basis gilt, angewendet. Hierzu gehören die officia oratores und die partes artis, die partes orationis oder die Überzeugungsmittel des Redners.
1 Vgl. Ottmers, Clemens: Rhetorik. 2. aktualisierte und erw. Auflage, Stuttgart 2007, S. 6.
2 Der Inhalt des Films ist unter http://www.film-zeit.de/Film/21632/THE-KINGS-SPEECH/Inhalt/ oder http://de.wikipedia.org/wiki/The_King%E2%80%99s_Speech nachzulesen. Stand beider Links: 29.07.2011.
3 Ueding, Gerd; Steinbrink, Bernd: Grundriß der Rhetorik. Geschichte, Technik, Methode, 2. Aufl., Stuttgart 1986, S. 11.
4 http://www.jahreslosung.net/geschichtliches.htm Stand: 02.08.2011.
5 http://www.losungen.de/losungenheute/jahreslosung.php Stand: 02.08.2011.
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Die Disziplin Rhetorik steht in einem engen Bezug zur Germanistik, betrifft sie doch die Sprache selbst, in ihrer Anordnung und Ausformung. Interdisziplinär betrachtet fügt sich die Rhetorik auch in das Forschungsfeld der Kommunikationswissenschaft oder der Psychologie ein, da sie eingesetzt wird, um zu überzeugen: „Die Rhetorik geht davon aus, dass Denken und Handeln der Menschen nicht dem Muster von Befehl und Gehorsam, sondern auf höchst vielfältige Weise interpersoneller Vermittlung folgt.“ 6 Zur Anwendung kommt die Rhetorik in den verschiedensten Bereichen und Situationen, sei es im Gerichtssaal, bei einer Festrede oder in journalistischen Texten. Prinzipiell gilt, dass jedes Halten von Reden rhetorisch geprägt ist, da jeder Redner seine Zuhörer mit dem Gesagten von einer Sache oder der eigenen Position überzeugen möchte.
Das Thema Rhetorik ist in zahlreichen und umfassenden Werken behandelt worden. Abgesehen von den alten Schriften Quintilians, Ciceros oder der Rhetorik von Aristoteles, die 340/330 v. Chr. entstanden ist und bis heute als das bedeutendste Lehrbuch zur Rhetorik 7 gilt, gibt es zahlreiche neuere Werke, die aber auch auf die alten Schriften Bezug nehmen oder diese aufarbeiten. An erster Stelle ist dort der „Grundriß der Rhetorik“ von Gert Ueding und Bernd Steinbrink zu nennen. 8 Dieses Werk vereint die einzelnen Elemente der Rhetorik, wie die Tropen, die Stilfiguren, den Aufbau einer Rede, die Redeteile, die Redegattungen und natürlich die Entstehungsgeschichte der Rhetorik. Ueding und Steinbrink orientieren sich dabei insbesondere an Quintilian, aber auch an Cicero und Aristoteles. Weiterhin nicht aus dem Literaturkanon der Rhetorik wegzudenken, ist das „Historische Wörterbuch der Rhetorik“, ebenfalls von Gert Ueding, das ein enormes Glossar zum Thema Rhetorik lexikalisch zur Verfügung stellt. 9 Gert Ueding ist Leiter des Lehrstuhls für „Allgemeine Rhetorik“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Diese bietet als einzige Universität in Deutschland diesen Studiengang an. 10 Weiterhin sind zum Thema Rhetorik die Bücher „Populäre rhetorische Ratgeber“ von Albert Bremerich-Vos 11 oder „Systematische Rhetorik“ von Heinrich F. Plett 12 zu
6 Ueding, Gerd; Steinbrink, Bernd: Grundriß der Rhetorik. Geschichte, Technik, Methode, 2. Aufl., Stuttgart 1986, S. 4.
7 Vgl. Ottmers, Clemens: Rhetorik. 2. aktualisierte und erw. Auflage, Stuttgart 2007, S. 6.
8 Ueding, Gerd; Steinbrink, Bernd: Grundriß der Rhetorik. Geschichte, Technik, Methode, 2. Aufl., Stuttgart 1986.
9 Ueding, Gerd (Hg.), Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Tübingen 2005.
10 http://www.uni-tuebingen.de/uni/nas/ Stand: 29.07.2011.
11 Bremerich-Vos, Albert: Populäre rhetorische Ratgeber. Historisch-systematische Untersuchungen, Tübingen 1991.
12 Plett, Heinrich F.: Systematische Rhetorik. Konzepte und Analysen, München 2000.
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nennen. Diese Werke orientieren sich zwar an der klassischen Rhetorik, thematisieren aber aktuellere Texte und Problemstellungen. Die bisher aufgezählten Werke sind aber nur einige von Zahlreichen, denn die Literaturliste sowohl für die Rezeption der klassischen Rhetorik als auch für neuere Formen der Rhetorik ist lang. Für diese Arbeit werden nur Werke verwendet, die sich auf die klassische Rhetorik von Aristoteles, Quintilian oder Cicero beziehen. Im Vordergrund stehen hier der „Grundriß der Rhetorik“ von Gert Ueding und Bernd Steinbrink und „Rhetorik“, von Clemens Ottmers. 13
In Kapitel 2.1 wird zunächst die Predigt in Bezug zur Rhetorik gesetzt und die Anforderungen an eine Predigt und ihre Besonderheiten werden erläutert. Im Anschluss werden die für eine Redeanalyse relevanten Aspekte der Rhetorik, wie zum Beispiel das äußere aptum in Kapitel 2.2, die fünf Produktionsstadien einer Rede in Kapitel 2.3, die officia orationis in Kapitel 2.4 und die Überzeugungsmittel des Redners in Kapitel 2.5 beleuchtet. Im Folgenden soll die Predigt von Margot Käßmann auf ihren Aufbau, ihre Stilmittel und ihre Überzeugungskraft analysiert werden. 14 Zusätzlich zur Betrachtung der Rede von Margot Käßmann sollen in einem kurzen Exkurs die Reaktionen in der Öffentlichkeit auf diese Rede skizziert werden, die unter anderem dazu führten, dass Margot Käßmann der Preis für die „Rede des Jahres 2010“ von der Universität Tübingen verliehen wurde. In einem abschließenden Kapitel soll die Rede ausgewertet und in Hinblick auf die in Kapitel 2 dargelegten rhetorisch-theoretischen Aspekte bewertet werden.
2. Rhetorische Aspekte
2.1 Rhetorik und Predigt
Aristoteles und andere Rhetoriker nach ihm, haben drei Redegattungen definiert, in die Reden einzuordnen sind. Die erste Gattung ist die beratende oder politische Staatsrede, „in der der Redner vor dem beratenden Gremium der Volksversammlung über öffentliche Angelegenheiten spricht […]“. 15 Die zweite Gattung ist die juristische Rede oder Gerichtsrede, in dem der Redner dem vermeintlich Schuldigen gegenüber als Ankläger auftritt oder den vermeintlich Unschuldigen verteidigt. Adressaten sind
13 Ottmers, Clemens: Rhetorik. 2. aktualisierte und erw. Auflage, Stuttgart 2007.
14 Die komplette Rede befindet sich im Anhang der Arbeit. Im Internet ist die Rede unter http://www.nordelbische.de/beitraege/?p=1261 oder
http://www.ekd.de/predigten/kaessmann/100101_kaessmann_neujahrspredigt.html nachzulesen.
15 Ottmers, Clemens: Rhetorik. 2. aktualisierte und erw. Auflage, Stuttgart 2007, S. 16.
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hier die Geschworenen und der Richter. 16 Die dritte Gattung vereint die Gelegenheits- oder Festrede in sich, die dem Lob oder Tadel vorbehalten sind. Der Redner bezieht sich in dieser Form der Rede auf eine ganz bestimmte Person, Gemeinschaft, Institution oder auf besondere Leistungen. 17
Diese klassische Trias wurde in der frühen Neuzeit erweitert 18 und hat sich bis heute stetig modifiziert. Seit der Frühen Neuzeit wird auch schriftlichen Formen der Rhetorik mehr Beachtung geschenkt 19 , heutzutage zählen auch Essays, Zeitungsartikel und andere journalistische Texte wie Rezensionen, Reportagen, Interviews oder Kommentare zur Rhetorik. 20
Die Rede von Margot Käßmann ist in die Gattung der Predigt einzuordnen, die einen Sonderzweig der Rhetorik ausmacht.
Der Begriff Predigt stammt vom lateinischen praedicatio, was so viel wie öffentliches Bekanntmachen oder Ausrufen heißt. Eine Predigt ist eine „(zumeist) liturgisch eingebundene, kirchengeschichtlich und religionskulturell spezifizierten
Formgesetzen verpflichtete, an eine bestimmte Hörerschaft (Gemeinde) gerichtet, einen traditionalen (meist biblischen) Sinngehalt in die eigene konkrete Situation vermittelnde und dadurch auf die ‚Kommunikation des Evangeliums’ zielende religiöse Rede.“ 21 Predigten können in verschiedene Gattungen unterteilt werden, so gibt es zum Beispiel Wanderpredigten, Mottopredigten, Ehestandspredigten und liturgische Predigten, also Weihnachts-, Fasten- oder Passionspredigten. Weiterhin gibt es kalendarische Predigten wie die Sonntagspredigt oder die Wochenpredigt und eben die politische Predigt. 22 Die Predigtlehre wird in der Theologie als Homiletik bezeichnet und ist im Mittelalter entstanden. 23
Die mit der Predigt verbundene Redeabsicht kann nicht eindeutig in die der drei klassischen Gattungen der Rhetorik eingeordnet werden. 24 Vielmehr existiert die ars preadicandi, also die Predigtlehre, neben den drei klassischen Gattungen. 25 Über die christliche Predigt lässt sich insgesamt sagen, dass sie „die biblische Überlieferung
16 Vgl. Ottmers (2007), S. 16.
17 Vgl. Ottmers (2007), S. 16.
18 Ottmers (2007), S. 30.
19 Ebd. S. 30.
20 Ottmers (2007), S. 42.
21 Predigt, in: Ueding, Gerd (Hg.), Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Band 7, Tübingen 2005, 45-96, hier 45.
22 Vgl. Ueding (2005), 46f.
23 Vgl. Ottmers (2007), S. 33.
24 Predigt, in: Ueding, Gerd (Hg.), Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Band 7, Tübingen 2005, 45-96, hier 47.
25 Ottmers (2007), S. 33.
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für den Hörer der Gegenwart auslegt, um ihm die Gewissheit im Christentum zu stärken und die Orientierung im Leben zu fördern“. 26 Die Wirkung der Predigt befindet sich im Spannungsfeld verschiedener Komponenten, nämlich „zwischen dem historischen Bestand des Christentums und der gegenwärtigen Wirklichkeit, zwischen dem christlichen Wahrheitsanspruch und dem zeitbedingten Wahrheitsbewusstsein [und] zwischen der Generalität der christlichen Glaubenslehre und der Individualität der Predigthörer.“ 27
Zu Beginn der 1920er Jahre riet Eduard Thurneysen - Theologe und Freund des „Kirchenvaters des 20. Jahrhunderts“ 28 Karl Barth - allen Predigern, der Rhetorik abzuschwören. Eine Predigt brauche keinen Schmuck, sie sei das weitergegebene Wort Gottes. 29 „Die Hinwendung zum Worte Gottes geht einher mit der Abwendung vom Menschenwort und vom Hörer, von den Bemühungen um eine kunstvolle und wirkungsvolle Gestaltung von Sprache und Predigt“, so Thurneysen. 30 In der Mitte der 1960er Jahre wurde Kritik an dieser herrschenden anti-rhetorischen Predigtlehre laut und das Bild des „Theologen als Gottesorakel“ 31 war nicht länger vertretbar. Der Theologe Manfred Josuttis erinnerte daran, dass der Prediger nicht nur die Verantwortung für den Inhalt seiner Rede trägt, sondern auch für die Form und die Vermittlung der Rede zuständig ist. 32 Eine Predigt kommt ohne Rhetorik demnach also nicht aus. Das Wort Gottes muss „übersetzt und erweitert, bis zur Gegenwart hin verlängert und […] an die gegeben Situation [appliziert werden]“. 33 „Predigen ist ein kreativer Prozess auf der Basis souveräner Beherrschung von Methoden und Techniken.“ 34 In den folgenden Kapiteln soll herausgestellt werden, inwieweit Margot Käßmann diese Methoden und Techniken für ihre Neujahrspredigt angewendet und beherrscht hat.
26 Vgl. Ueding (2005), 47f.
27 Ueding (2005), 47.
28 http://www.evangelisch.de/themen/religion/evangelischer-kirchenvater-des-20-jahrhunderts-karl-barth40513 Stand: 19.08.2011.
29 Vgl. Ueding, Gerd; Steinbrink, Bernd: Grundriß der Rhetorik. Geschichte, Technik, Methode, 2. Aufl., Stuttgart 1986, S. 182.
30 Ueding; Steinbrink (1986), S. 182.
31 Ebd. S. 182.
32 Vgl. Ueding; Steinbrink (1986), S. 183.
33 Ueding; Steinbrink (1986), S. 184.
34 Lütze, Frank M.: Absicht und Wirkung der Predigt. Eine Untersuchung zur homiletischen Pragmatik, Leipzig 2006, S. 37.
7
2.2 Das äußere aptum
Für die elocutio, also die Ausformulierung der Rede, müssen das innere und das äußere aptum berücksichtigt werden. Das aptum ist die Angemessenheit einer Rede und entscheidend für ihre Wirkung. Für das innere aptum müssen dabei alle „Bausteine und Teile der Rede untereinander“ 35 berücksichtigt werden, das äußere aptum bezieht sich auf die Gegebenheiten, zu denen die Rede gehalten wird. 36 Auf das innere aptum wird in Kapitel 2.3 eingegangen. Das äußere aptum bezeichnet den Ort der Rede, den Zeitpunkt der Rede, die Person des Redners, die Zuhörer der Rede und den Gegenstand der Rede. 37
Rednerin Margot Käßmann ist eine Evangelisch-Lutherische Theologin und Pfarrerin. Sie wurde am 03. Juni 1958 in Marburg geboren und 1999 zur Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers gewählt. Ab Oktober 2009 war sie zudem auch Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Nach einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss im Februar 2010 trat sie von beiden Ämtern zurück. 38 Im Jahre 2012 wird Margot Käßmann wieder in den Dienst der Evangelischen Kirche in Deutschland zurückkehren, für das Reformationsjubiläum 2017 ist sie zur Botschafterin ernannt worden. 39
Der Ort der Rede ist die Frauenkirche in Dresden. Sie wurde 1945 im Zweiten Weltkrieg zerstört und von 1994 bis 2005 wieder aufgebaut. Die Frauenkirche lädt neben Gottesdiensten und Andachten auch zu Konzerten, kirchenmusikalischen Veranstaltungen, Vorträgen, Literaturabenden und Besichtigungen ein. 40 Der Zeitpunkt der Rede ist gleichzeitig der Anlass, nämlich der Neujahrsgottesdienst in der Frauenkirche. Der Neujahrstag wird auch thematisch in der Rede aufgegriffen und macht ihn zum Gegenstand und Ausgangspunkt der Rede. Es ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer dieses Gottesdienstes bunt gemischt aus allen Altersstufen und verschiedenen sozialen Hintergründen stammen. Im Speziellen kann über die anwesenden Zuhörer aber nichts gesagt werden, sie werden in Käßmanns Begrüßung unter dem Begriff „Gemeinde“ zusammengefasst. Im weiteren Verlauf werden nun theoretische Grundlagen der Rhetorik erläutert. Im Anschluss daran wird die Neujahrspredigt von Margot Käßmann analysiert.
35 Ueding (1986), S. 203.
36 Ueding (1986), S. 204.
37 Ueding (1986), S. 205f.
38 http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/margot-kaessmann Stand: 02.08.2011
39 http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2011_07_08_3_mk_pk_reformationsbotschafterin.html Stand: 02.08.2011.
40 http://www.frauenkirche-dresden.de/ Stand: 29.07.2011.
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B.A. Farina Fontaine, 2011, Margot Käßmanns Neujahrspredigt in der Frauenkirche im Jahr 2010, München, GRIN Verlag GmbH
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