Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Tabellenverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Zusammenfassung - 1 -
1.Einleitung - 2 -
2. Definitionen und Funktionen - 3 -
2.1. Emotion - 3 -
2.2 Emotionsregulations-Kompetenz - 4 -
2.3 Basiskompetenzen - 5 -
2.4 Die Ursache für einen dysfunktionalen Umgang mit Gefühlen - 6 -
2.4.1 Genetische Einfluss und frühe Inkonsistenzerfahrungen - 7 -
2.4.2 Defizitäre Lernmöglichkeiten in der späteren Kindheit. - 8 -
2.4.3 Akute Inkongruenz Erfahrung als Auslöser - 10 -
2.4.4 Negative Emotionen als Nährboden psychischer Störungen - 11 -
3. Bachelor- System. - 12 -
3.1 Besondere Anforderungen - 13 -
3.2 Beratung und Informationsbedarf von Studierenden - 14 -
3.3 Resultierende Belastungen durch die neue Studienstruktur - 15 -
4. Emotionen im Studium - 19 -
4.1. Stress im Studium - 19 -
4.2 Positive Emotionen in Studium - 22 -
4.3 Auswirkungen der Emotionen auf die Persönlichkeitsentwicklung - 23 -
5. Umgang mit Emotionen im Studium - 24 -
5. 1 Hinderlicher Umgang - 24 -
5.2 Förderlicher Umgang, Blick auf hilfreiche Ressourcenregulation - 25 -
5.1.1 Selbstwirksamkeitserwartung - 26 -
5.1.2 Soziale Unterstützung - 26 -
I
5.1.3 Effektive Selbstunterstützung........................................................................... - 27 -
6. Förderung der Emotionsregulation - 28 -
6.1 Training emotionaler Kompetenz für Studierende an der Leuphana Universität
L üneburg - 28 -
6.1.1 Ablauf und Inhalte - 30 -
6.2 Welche Hilfestellungen werden in anderen Ländern für die Bachelor Studierenden
angeboten ? - 39 -
6.3 Perspektiven für Deutschland - 40 -
7. Fazit - 40 -
Literaturverzeichnis : - 42 -
II
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Basiskompetenzen. - 6 -
Tabelle 2: Positive Gefühle der Studierenden. - 22 -
Tabelle 3: Bewältigungsstrategien - 26 -
Tabelle 4: Der wichtigen Basiskompetenzen und der spezifischen Kompetenzen - 29 -
Tabelle 5: Fragen bei der Analyse des Gefühls - 37 -
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das Berner Modell: Entstehung psychischer Störung - 7 -
Abbildung 2: Langfristige Folgen von Dauerstress - 11 -
Abbildung 3: Beratungs-und Informationsbedarfs - 14 -
Abbildung 4: Zunahme der Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen bei - 16 -
Abbildung 5: Prozentuale Darstellung von körperlichen Beschwerden - 17 -
Abbildung 6: Belastungen im Studium von Bachelor-Studierenden (2006/2007) - 18 -
Abbildung 7: Klinisch relevante Abweichungen in den einzelnen Bereichen
Fragebogen) - 20 -
Abbildung 8: Belastungen und Ressourcen Bewältigungsstrategien - 24 -
Abbildung 9: Ablauf und Inhalt - 30 -
Abbildung 10: Teufelskreis 1 2 - 31 -
Abbildung 11: Muskel-und Atementspannung. - 31 -
Abbildung 12: TEK-Gefühlskreis - 33 -
Abbildung 13: Gleichgewicht des Lebens - 36 -
IV
Zusammenfassung
Die Mehrheit der Bachelor-Studierenden klagen über einen zu hohen Arbeitsaufwand und Leistungsdruck in dem Bologna-Studium. In der bestehenden Arbeit soll daher untersucht werden, welche emotionalen Folgen in einem Bachelor-Studium ausgelöst werden und welche empirischen Ressourcen hilfreich sind, um gegen den Belastungsdruck im Bachelor-Studium vorzugehen. Es werden zuallererst die Erhebungsdaten von der Universität Lüneburg „Health-49“ zur Erfassung der allgemeinen Aspekte des psychischen Gesundheitszustandes vorgestellt und die Ergebnisse anderer Studien (HIS, Gesundheitsreform, 19 Sozialerhebung) präsentiert. Zukünftig wird die Gesundheit der jungen Menschen in Deutschland das Thema der Gesundheitsreform sein. Als Präventionsmaßnahmen werden in der Arbeit hilfreiche Ressourcen in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich angeboten.
- 1 -
1.Einleitung
Derzeit erleben die deutschen Studierenden eine Studien-Reform, die bei vielen zu schwerwiegenden Persönlichkeitsschäden führt. Das Verschulungssystem erfordert von den Studierenden enormen Leistungsaufwand im Studium, sowie das selbstständige Organisieren des Lebens. Die Studierenden klagen über den Belastungsdruck des Studiums, die Statistiken von der psychischen Beratungsstelle zeigen, dass das Bachelorsystem in Deutschland, aufgrund der neuen Anforderungen an die Studienbedingungen, eine enorme psychische Belastung für die Studierenden ist. (Grob & Jawurek, 2007, S.24-25). Um der Belastung im Studium entgegenzuwirken werden verschiedene Förderprograme angeboten. Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den folgenden Fragen: Welche Anforderungen lösen bei den Studierenden Emotionen aus? Welche Emotionen können kritisch werden? Welche Möglichkeiten haben die Studierenden mit Stress umzugehen? Diese Fragen werden mit Hilfe verschiedener empirischer Studien untersucht und beantwortet. Diese Bachelorarbeit bietet einen umfassenden Einblick in die empirischen Studien und deren Ergebnisse, diese liefert ebenso Möglichkeiten den Studien-Stress zu umgehen und gibt hilfreiche Hinweise an die Studierenden.
Die Bachelor-Arbeit gliedert sich wie folgt: Im zweiten Kapitel werden die Emotion und Emotionsregulation erläutert und die relevantesten Kompetenzen für die Regulationsemotion vorgestellt. Des Weiteren werden die Ursachen für einen dysfunktionalen Umgang mit Gefühlen nach dem Berner Modell dargelegt.
Im dritten Kapitel wird der neue Bologna-Prozess veranschaulicht und die besonderen Anforderungen, sowie die Belastungen der Studierenden präsentiert. Im vierten Kapitel werden negative und positive Emotionen von den Studierenden dargestellt. In Bezug darauf werden die Auswirkungen von Emotionen auf die Persönlichkeitsentwicklung begründet.
Im fünften Kapitel werden hinderliche und hilfreiche Ressourcen genannt, die den Umgang mit negativen Situationen erschweren bzw. erleichtern sollen. Im sechsten Kapitel wird das Trainingsprogramm „Training emotionaler Kompetenzen“ von Berking (Berking 2008) veranschaulicht und die entsprechenden Praxisübungen für die Studierenden vorgestellt. Anschließend wird gezeigt, welche Förderprogramme international
- 2 -
in anderen Hochschulen angeboten werden und welche Perspektiven diese für Deutschland darstellt.
Im siebten Kapitel wird ein Resümee zu der Bachelor-Arbeit geliefert und es werden neue Erkenntnisse für weiterführende Arbeiten gegeben.
2. Definitionen und Funktionen
2.1. Emotion
In der bisherigen wissenschaftlichen Literatur gibt es sehr viele Definitionen für den Begriff Emotionen, welche sich nach wissenschaftlicher Tradition und Orientierung unterscheiden, allerdings stimmen diese auch in vielen Gesichtspunkten überein. Für Emotionen werden Wörter verwenden wie „Gefühl, Emotion, Affekt, Empfindung, Trieb, Leidenschaft, Instinkt, Stimmung, Laune, Temperament, Motivation“ Die Emotion wird durch viele Wörterfelder besetzt, wie hier ersichtlich wird. Im Folgenden sollen die Begriffe Emotion und Gefühl in Beziehung gesetzt werden, um den Unterschied zu verdeutlichen. Nach dem Autor Zimmer lautet die Erklärungstheorie wie folgt: ,,Ein Gefühl ist ein Augenblickszustand: wie man sich gerade fühlt. Eine Emotion oder ein Affekt ist ein zeitlicher Ablauf, dessen einzelne Momente sich durchaus anders anfühlen können. So werden nur heftigere und längere Gefühle, Gefühlsprozesse den Namen Emotion verdienen.“ (Rost, 2005, S.51) Nach Hülshoff wird die Emotion wie folgt definiert: „Emotionen sind körperliche-seelische Reaktionen, durch die ein Umweltereignis aufgenommen, verarbeitet, klassifiziert und interpretiert wird, wobei eine Bewertung stattfinden“ (Hülshoff 2006, S.14). „Emotionen entstehen als Folge von Bewertungen der aktuell wahrgenommenen Situation in Bezug auf unsere Erwartungen, Ziel, Wünsche und Bedürfnisse“ (Berking, 2008, S.111), sie sind für das Individuum eine aufklärerische Bedeutungsfunktion, die ein Feedback über die Seele und das Organismus liefern. Die Emotion informiert demnach das Individuum über sein Wohlbefinden, aber auch über dessen Reaktion und bestimmte Zustände, welche unterschiedliche Aspekte beinhalten. Emotionale Zustände können positiv, aber auch negativ sein, wie z.B. Angst, Aggression, Wut, Ärger, Freude und Zufriedenheit. Neue Emotionen wurden von jedem Einzelnen im Laufe der Ontogenese 1 erworben. Jedes Gefühl kann reguliert werden, nach der Dauer, Qualität und der Intensität (Hülshoff 2006, S.32-33). Im
1 Entwicklung eines Lebewesens
- 3 -
nächsten Abschnitt wird nachdem der Begriff Emotionsregulationskompetenz erläutert wurde, die Beziehung zwischen den Emotionen und der Regulation verdeutlicht.
2.2 Emotionsregulations-Kompetenz
Der Begriff Emotionsregulation definiert „alle Prozesse, die zur Herstellung, Aufrechterhaltung und Modulierung von Emotionen dienen“ (Bridges & Grolnick, 1995, S.204). In der englischen, wissenschaftlichen Literatur wird Emotionsregulation wie folgt erläutert: “Emotion regulation refers to the processes by which individuals influence which emotions they have, when they have them, and how they experience and express these emotions. Emotion regulatory processes may be automatic or controlled, conscious or unconscious, and may have theireffects at one or more points in the emotion generative process“(Gross 1998, S. 275).
Herr Professor Sieland beschreibt die Emotionsarbeit folgender weise: „Im engeren Sinne ist die Arbeit an und mit den eigenen Gefühlen, um diese zu gestalten, zu unterdrücken, oder hervorzuheben, so dass sie für die professionellen Interaktionsziele wirksam sind und zu einem langfristigen günstigen Verhältnis von positiven und negativen Konsequenzen für die Interaktionspartner führen.“ (Mittag 2006, S. 493)
Es wird ersichtlich, dass die Emotionsregulation für die Veränderung und die Kontrollierbarkeit der eigenen Emotionen verantwortlich ist. Die Beherrschung der Emotionsregulation ermöglicht dem Individuum die negativen Gefühle durch positive zu ersetzen und somit ein gewünschtes Zielgefühl zu erreichen. Nach Berking ist eine gesunde ausgeprägte Emotionsregulation für die psychische Gesundheit und die effektive Interaktion mit der Umwelt erforderlich und vorteilhaft. Die Emotionsarbeit ist deshalb für die Bachelor-Studierende eine hilfreiche Ressource, um das eigene Studienleben und die daraus resultierenden Anforderungen bewältigen zu können. Ein Bologna- Lernender benötigt daher nützliche Kompetenzen, um eine kompetente Persönlichkeit zu werden. Der Erwerb der emotionalen Kompetenzen hängt auch von den Erlebnissen und von dem sozialen Umfeld jedes Individuums ab. Die Emotionen werden demnach nicht von einer typischen Emotion gesteuert, sondern von erworbenen hilfreichen Kompetenzen, welche dazu beitragen die Emotionsregulation zu verwirklichen.
- 4 -
In dem deutschsprachigen Raum wird ein Praxistraining „Training emotionaler Kompetenzen“ von Berking angeboten, um an den Defiziten der Emotionsregulation zu arbeiten. Das Programm wurde an stationären-psychiatrischen Patienten erfolgreich getestet (Berking, 2008, S.4) und wird derzeit in Lüneburg für die Bachelor-Studierenden angeboten. Die TEK-Methode beruht auf der klinischen Psychologie, der affektiven Neurowissenschaften und der Emotionsforschung und hat sich durch erfolgreiche Studien bewährt. Im Folgenden sollen die neuesten und relevantesten Kompetenzen erläutert werden: 2.3 Basiskompetenzen
Arbeit zitieren:
Master of Educ. Olga Ritter, 2010, Anforderungen und Ressourcen in den Bachelor-Studiengängen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Pädagogik - Pädagogische Psychologie: Anforderungen und Ressourcen in den Bachelor-Studiengängen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Pädagogik - Pädagogische Psychologie: neuer Titel erschienen: Anforderungen und Ressourcen in den Bachelor-Studiengängen
Olga Ritter hat einen neuen Text hochgeladen
Soziale Unterstützung und Psychotherapie
Fortschritte der Gemeindepsych...
Bernd Röhrle, Anton-Rupert Laireiter
Ein Anti-Stress-Buch: Ökonomischer Umgang mit geistiger Energie
Analysen, Theorien, Modelle un...
Silvia Steiner
Methodische Perspektiven auf Theorien des sozialen Raumes
Zu Henri Lefebvre, Pierre Bour...
Hans-Jürgen Macher
Förderung der Beruflichen Handlungskompetenz von Jugendlichen auf der ...
Hans-Jürgen Strauch
0 Kommentare