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Spielpädagogik und Spieltherapie

Title: Spielpädagogik und Spieltherapie

Presentation (Elaboration) , 2000 , 8 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Elisabeth Turecek (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

In der Spielpädagogik wird das Spiel bewusst im Umgang mit gesunden Kindern eingesetzt. Der/die SpielpädagogIn hilft, mit dem Spielangebot aktuelle Situationen (Konflikte, Probleme) zu verstehen und zu bewältigen und auch auf zukünftige Situationen (mögliche Konflikte, Probleme) vorbereitet zu sein. Je nachdem, welches Thema in einer Gruppe zur Zeit vorrangig ist, können jeweils dazupassende Spiele gewählt werden.
Eine allgemeine theoretische Einführung über Spielpädagogik geht dieser Arbeit voraus, im Anschluss werden dann spezifische Thematiken (z.B. Kooperation, Mädchen – Jungen,...) mit jeweils dazu passenden Spielen vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. SPIELPÄDAGOGIK:

1.1 Thema „Kooperation“

1.2 Thema „Mädchen-Jungen“

1.3 Thema „Aggressionen“

2. SPIELTHERAPIE:

2.1 Heilungsfördernde Merkmale von Spieltätigkeiten:

2.2 Gestaltung des Spielzimmers und Spielzeugs:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit expliziert die theoretischen und praktischen Grundlagen der Spielpädagogik und Spieltherapie, wobei der Fokus auf der gezielten Nutzung des Spiels zur Entwicklungsförderung und Problembewältigung bei Kindern liegt. Es wird untersucht, wie unterschiedliche Spielformen soziale Lernprozesse initiieren und wie therapeutische Interventionen durch Spielmedien kindliche Bedürfnisse und Verhaltensschemata positiv beeinflussen können.

  • Unterscheidung zwischen spielpädagogischen Zielen und therapeutischen Interventionen.
  • Methodische Ansätze zur Kooperation, Geschlechterrollenreflexion und Aggressionsbewältigung.
  • Die klientenzentrierte Spieltherapie und die Rolle des Therapeuten.
  • Heilungsfördernde Mechanismen durch Informationsübertragung und Selbstkommunikation im Spiel.
  • Kriterien für die professionelle Gestaltung therapeutischer Spielumgebungen.

Auszug aus dem Buch

Heilungsfördernde Merkmale von Spieltätigkeiten:

Welch enorme Bedeutung dem spielerischen Handeln des Kindes zukommt, wird in empirischen Befunden von Schmidtchen u. a. (1977) ersichtlich, welche zeigen, dass die Kinder von 45 Minuten Therapiezeit 41,9 Minuten spielen (also in 95% der zur Verfügung stehenden Zeit). Die restlichen Minuten fallen auf Tätigkeiten wie alleiniges Sprechen, Nichtstun, Aufräumen oder etwas suchen.

Das Spielmedium in der Spieltherapie entspricht dem Gesprächsmedium in der Erwachsenentherapie und hat zwei Funktionen:

-) Es ist Mittel der Informationsübertragung und Erlebnisgestaltung zw. Klient und Therapeut bzw zw. Klient und Klient (in Gruppentherapien):

Das Spiel wird dazu verwendet, dem Spielpartner wichtige Erlebnisse, Gedanken, Erkenntnisse, Phantasien,.... mitzuteilen; z.B. kann ein Kind im Rahmen der Spielhandlung vermitteln, dass es sich gegenüber seinem älteren Bruder benachteiligt fühlt und wie es damit umgeht. Auf der anderen Seite kann der Therapeut durch die Art seines Mitspielens Verständnis vermitteln und Hilfe bei der Verarbeitung von Gefühlen geben.

Zusammenfassung der Kapitel

SPIELPÄDAGOGIK: Dieses Kapitel führt in den bewussten pädagogischen Einsatz von Spielen ein, um Kinder bei der Bewältigung aktueller Probleme und der Vorbereitung auf zukünftige Konflikte zu unterstützen.

Thema „Kooperation“: Hier werden spezifische Spiele vorgestellt, die den Fokus auf gemeinschaftliches Handeln und taktische Absprachen innerhalb der Gruppe legen.

Thema „Mädchen-Jungen“: Dieser Abschnitt thematisiert Rollenbilder und Methoden, um geschlechterspezifische Dynamiken in einer Gruppe spielerisch zu reflektieren.

Thema „Aggressionen“: Dieses Kapitel präsentiert Bewegungsspiele, die den spielerischen Umgang mit Spannung, Stop-Go-Impulsen und Selbstausdruck fördern.

SPIELTHERAPIE: Hier werden die klientenzentrierte Kinderpsychotherapie und deren Entwicklung erläutert, wobei insbesondere die Rolle des Therapeuten und die Einbeziehung der Familie beleuchtet werden.

Heilungsfördernde Merkmale von Spieltätigkeiten: Dieses Kapitel analysiert das Spiel als Medium der Kommunikation, der emotionalen Verarbeitung und des eigenständigen Lernens nach theoretischen Modellen.

Gestaltung des Spielzimmers und Spielzeugs: Hier werden praktische Empfehlungen gegeben, wie Spielumgebungen beschaffen sein sollten, um sowohl Bedürfnisbefriedigung als auch die Simulation von Problemsituationen zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Spielpädagogik, Spieltherapie, klientenzentrierte Kinderpsychotherapie, Problembewältigung, soziale Kompetenz, Gruppenspieltherapie, Verhaltensschemata, Assimilation, Akkomodation, Selbsterweiterung, Spielumgebung, Entwicklungsförderung, emotionale Spannung, Rollenspiel, kindliche Bedürfnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsbereiche von Spielpädagogik und Spieltherapie bei Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die pädagogische Konfliktlösung, die Förderung von Kooperation, der Umgang mit Geschlechterrollen, Aggressionsbewältigung sowie die therapeutische Nutzung des Spiels zur Heilung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Spielaktivitäten genutzt werden können, um bei Kindern Lernprozesse anzustoßen, emotionale Spannungen abzubauen und ihre Problemlösungsfertigkeiten zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Es werden Konzepte der nicht-direktiven Spieltherapie (z.B. Zulliger), Modelle der Entwicklungspsychologie (Piaget) sowie Konzepte des erfahrungsmachenden Lernens (Rogers) herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in pädagogische Spielpraxis für verschiedene Themengebiete sowie die theoretische und therapeutische Fundierung des spielerischen Handelns als Heilungsmedium.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spielmedium, Selbsterweiterung, Störungsbewältigung, Verhaltensschemata, therapeutische Interaktion und kindliche Bedürfnisbefriedigung.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Therapeuten bei Zulliger?

Zulliger verzichtet auf Deutungen und greift stattdessen aktiv in das Spiel ein, indem er Impulse gibt, Materialien bereitstellt und Situationen arrangiert, um den Heilungsprozess zu fördern.

Welche Bedeutung hat das Spielzimmer?

Das Spielzimmer dient als geschützter Raum, der genügend Bewegungsfreiraum bieten und mit vielseitig verwendbaren Spielsachen ausgestattet sein sollte, um symbolische Problemlösungen zu ermöglichen.

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Details

Title
Spielpädagogik und Spieltherapie
College
Bundes-Bildungsanstalt für Kindergarten-/Sozialpädagogik St. Pölten  (Psychologie)
Course
Psychotherapeutische Propädeutikum
Grade
sehr gut
Author
Elisabeth Turecek (Author)
Publication Year
2000
Pages
8
Catalog Number
V18214
ISBN (eBook)
9783638226073
Language
German
Tags
Spielpädagogik Spieltherapie Psychotherapeutische Propädeutikum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Turecek (Author), 2000, Spielpädagogik und Spieltherapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18214
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