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Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis. 3
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis. 4
1 Das Feedbackgespräch als Qualitätsmerkmal der Ausbildung. 5
2 Ziel und Aufbau der kaufmännischen Ausbildung. 6
3 Die Hauptfunktionen von Mitarbeitergesprächen. 8
4 Allgemeine Merkmale von Feedback. 10
5 Gestaltung eines guten Feedbackgesprächs. 12
6 Individuelle Förderung nach der Theorie der Salutogenese. 15
7 Positive Auswirkungen auf den Ausbildungsprozess. 18
Quellenverzeichnis 20
3 / 21 Abkürzungsverzeichnis bzw. beziehungsweise d.h. das heißt etc. et cetera IHK Industrie- und Handelskammer SoC Sense of Coherence vgl. vergleiche
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1 Das Feedbackgespräch als Qualitätsmerkmal der Ausbildung
Der viel diskutierte demographische Wandel und die damit einhergehende Verringerung der Schulabgängerzahlen haben es in den zurückliegenden Jahren für deutsche Unternehmen erheblich erschwert geeignete Auszubildende zu finden (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung 2011: 5). Da zudem auch der Fachkräftemangel kontinuierlich zunimmt, zeichnet es sich ab, dass das Werben der Unternehmen um die besten Schulabgänger weiter zunehmen wird. Die Unternehmen erhoffen sich dadurch die Gewinnung von Fachkräften für die Zukunft und visieren somit die Übernahme der besten Auszubildenden nach deren erfolgreichem Abschluss an. Zu diesem Zweck und um als Unternehmen auf dem Ausbildungsmarkt im Kampf um die leistungsstärksten Schulabsolventen eine stabile Position erreichen zu können, ist die Qualität der Ausbildung einer der ausschlaggebenden Punkte. In diesem Zusammenhang ist Qualität nicht auf Vergütung, Sozialleistungen und Urlaubstage beschränkt, sondern bezieht sich vielmehr auf die inhaltliche Gestaltung des Ausbildungsablaufs sowie die Wissensvermittlung an den Auszubildenden in der Praxis.
Ein entscheidender Punkt ist der Ablauf der Kommunikation innerhalb der Ausbildung. Hierbei ist vor allem die Qualifikation der eingesetzten Ausbilder im Umgang mit den Auszubildenden hervorzuheben, da sie das Unternehmen gegenüber diesen repräsentieren und stets einen sehr engen Kontakt pflegen. Im gesamten Ausbildungsprozess stellt dieser Kommunikationsprozess eine richtungweisende Größe dar, wobei der effektive kommunikative Austausch zwischen Ausbilder (1) und Auszubildendem (2) das Kernelement für die Aufgabenerfüllung der jeweiligen Rollen ist (vgl. Fiege et al. 2006: 473). Kommunikation im Ausbildungsprozess zwischen beiden Beteiligten findet auf unterschiedlichste Art und Weise statt, wobei sich die weiteren Ausführungen explizit auf das Feedbackgespräch beschränken sollen, das der Ausbilder mit dem Auszubildenden in regelmäßigen Abständen führt. Dieses stellt ein wichtiges Führungsinstrument dar, welches auch auf die „langfristige Zielerreichung der Organisation“ (Regnet 2009: 28), nämlich die bereits angesprochene Übernahme der Auszubildenden, hinwirkt. Um den Einstieg in das Thema des Feedbackgesprächs zu ermöglichen, wird zunächst beschrieben, welche tiefer gehenden Ziele, außer der reinen Wissensvermittlung, mit der Berufsausbildung verfolgt werden und wie diese allgemein aufgebaut ist. Im Anschluss wird erläutert, worin die Hauptfunktionen von Mitarbeitergesprächen liegen, zu denen unter anderem auch das Feedbackgespräch
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zu zählen ist. Darauf aufbauend findet eine Erklärung der Hauptfunktion „Feedback“ statt, indem genauer auf Ihre spezifischen Merkmale eingegangen wird, die dann weiterführend differenziert werden. Mit Hilfe ausgewählter Grundregeln sollen Anhaltspunkte gegeben werden, wie ein gut vorbereitetes und durchgeführtes Feedbackgespräch ablaufen könnte. Hierbei wird vor allem auf die Perspektive des Ausbilders eingegangen, der die Gesprächsführung übernimmt und die Hauptverantwortung für das Gelingen des Gesprächs trägt. Da es nicht möglich sein kann ein universell anwendbares Ablaufkonzept für jedes Feedbackgespräch zu entwerfen, muss der Ausbilder dementsprechend eine individuelle Anpassung der Gesprächsführung auf den jeweiligen Auszubildenden vornehmen. Diese personenzentrierte Feedbackgestaltung wird im weiteren Verlauf anhand der Theorie der Salutogenese von Antonovsky dargestellt und die möglichen positiven Auswirkungen eines guten Feedbackgesprächs auf den gesamten Ausbildungsprozess beschrieben. Zum Abschluss werden alle Aspekte zusammenfassend betrachtet, was ermöglichen soll, das Grundprinzip eines guten Berufsausbildungssystems zu umreißen und einen groben Orientierungsrahmen für Ausbilder zu liefern.
2 Ziel und Aufbau der kaufmännischen Ausbildung
Wie bereits angesprochen, stellt die Berufsausbildung eine Investition von Unternehmen in ihre erfolgreiche Zukunft dar. Diese ist integraler Bestandteil der Personal- und Organisationsentwicklung und bei durchdachter Gestaltung bereits auf zukünftige Anforderungen des Unternehmens ausgerichtet (vgl. Industrie-und Handelskammern 2010: 84). Sie verfolgt weitaus mehr als das simple Ziel dem Auszubildenden Fachwissen beizubringen, sondern umfasst ein ganzheitliches Konzept, welches die berufliche Handlungsfähigkeit des Auszubildenden sicherstellt. Dazu gehört neben der zweifelsohne sehr wichtigen Fachkompetenz, die sich aus fachlichem Können und Erfahrung zusammensetzt, auch die Fähigkeit sich durch Lernprozesse Wissen aneignen und gedanklich sowie praktisch nachvollziehen zu können (Methodenkompetenz). Die Fertigkeit mit anderen in einer Gruppe interagieren und auch in heterogenen Konstellationen zusammenwirken zu können (Sozialkompetenz) gehört ebenfalls zu den Kompetenzschwerpunkten der Berufsausbildung. Nachfolgende Grafik bietet einen kleinen Über- blick über die Gesamtheit der Aufbauzusammenhänge und Ziele.
Arbeit zitieren:
Moritz Hinnenthal, 2011, Die optimale Durchführung eines Feedbackgesprächs mit kaufmännischen Auszubildenden, München, GRIN Verlag GmbH
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