Inhalt
Die Diversität als Spiel der Einheit des Urgrunds und Ursprungs mit sich selbst.
Eine fraktale Welt. ............................................................................................................... 5 Heimat: Mein Vaterland und meine Muttersprache .................................................. 13 Die kulinarische kulturelle Diversität als Metapher für das kulturelle
Diversitätsmanagement ................................................................................................... 19 «À table s'il vous plaît! » und « Mensae coelestis participes… » Boissons: Champagne de Reims, Calvados de Normandie, Apéritifs divers, Côte du
Rhône, Beaujolais Primeur, tisanes et café crème ou serré avec une tartine…. Fromagerie: Les Camemberts, les fromages de vache, de chèvres et de brebis…. Boulangerie/Pâtisserie: Baguette, Bâtard, Pain de campagne, Croissant au beurre,
Tarte à la pomme avec de la crème Chantilly…
Viva Italia! Antipasto-Pasta, Panettone, Lasagne, Frutti di mare, e tutta la cucina
mediterranea
Viva España !Vinos tintos y blancos, empanadas gallegas ya otras, judias blancas,
chorizo, jamón de Serrano, Vinagre de Jeréz, churros con chocolate, queso Manchego Kulinarische Köstlichkeiten aus deutschen Landen! Badischer Wein, Dresdner
Christstollen, Schwarzwälder Kirschtorte und die vielen lokalen Gaumenfreuden Die myriadenfache kulinarische kulturelle Diversität entstammt der Einheit der
Natur
Die Transformation des Urgrunds in die diversen Elemente Das Prinzip der Schöpfung
Das Spiel myriadenfacher Diversität und der Einheit bilden einen ewigen Kreislauf Das Prinzip der Natur ist eine Metapher für die soziokulturelle Diversität und die
Einheit der Menschheit
Der Mensch wird kulturspezifisch sozialisiert und kehrt in die Einheit zurück
Black Forest Cherry Cake: Das Verständnis der Interkulturalität durch eine vertraute
kulinarische Metapher ..................................................................................................... 26 Weihnachtskultur: Der Weihnachtsmarkt als menschliche
Integrationserfahrung ...................................................................................................... 30
3
Interkulturelles- u. Transkulturelles Management (German)
Intercultural &Transcultural Management (English)
Gestion Interculturelle et Gestion Transculturelle (French)
Gerencia Intercultural y Gerencia Transcultural (Spanish)
Gerência Intercultural e Gerência Transcultural (Portuguese)
跨文化的智慧精髓 - kua wen hua de zhi hui jing sui (Chinese)
Die Diversität als Spiel der Einheit des Urgrunds und Ursprungs mit sich selbst. Eine fraktale Welt.
Die kulinarische Markmetapher für das Verständnis soziokultureller Diversität ist ein Sinnbild für Myriaden von fraktalen Erscheinungsformen, in denen die Wechselwirkung des Schöpfungsprinzips von Einheit und Diversität zutage tritt. Man könnte ebenso andere Bereiche der Natur oder menschliche Artefakte wählen und die Fraktalität - eine kontextspezifische Ausgestaltung von universellen Gesetzmäßigkeiten - zu veranschaulichen. Aus der Bibel kennen wir das Zitat, dass er sah, dass es gut war (Genesis) und dass ER, sinngemäß, Freude hatte, bei den Menschen zu sein.
Alles ist aus der Einheit hervorgegangen und die Diversität erscheint als ein Spiel dieser Einheit mit sich selbst. Der spezifische Kontext scheint den universellen Prinzipien ihren charakteristischen Stempel aufzuprägen. Und diese Universalien sind auf die ursprüngliche Einheit an der Quelle zurückzuführen, ob man diese kreationistisch oder rein evolutionsbasiert erachtet. Je weiter man sich von der Quelle entfernt, desto mehr tritt die Diversität mit all ihren peripheren Dialektiken auf den Plan, bis sich der Strom wiederum in den Ozean ergießt, der wiederum über verschiedene Mechanismen die Quellen speist, die sich wiederum diversifizieren, vereinen, diversifizieren, vereinen und so fort. Und so läuft der der Kreislauf der Natur ab, sodass Kohelet zurecht sinngemäß sagt, das alles, was ist, schon einmal da
5
war und es daher nichts Neues unter der Sonne gibt.
Alles ist Spiel der Einheit mit sich selbst und je nach Betrachtungsblickwinkel nehmen wir die Oberfläche der Diversität oder die Tiefenstruktur der Einheit wahr, die beide in allem permanent mitschwingen. Beide zusammen ergeben die Gesamtheit des Schöpfungsbildes. Wenn das Mentale an der Oberfläche der Erscheinungsformen haftet und den Gesamtzusammenhang, der durch das Mentale bedingt im toten Winkel zur Einheit steht, aus den Augen verliert, entstehen nicht in der gleichermaßen erforderlichen Einheit auflösbare Antagonismen, die die Probleme des soziokulturellen Menschen verursachen, der das Bedürfnis der Integration dieser komplementären Charakteristika der Schöpfung zu seiner sicheren Verortung in der Schöpfung hat, weil er selbst nach demselben Prinzip und Bauplan existiert. Wenn die Dinge somit nicht mit seiner eigenen Natur harmonieren, entsteht Disharmonie und verschiedene Grade von Konflikt. Heutzutage erkennen wir weltweit eine zunehmende Atomisierung und
Individualisierung des Menschlichen, was natürlich den evolutionsbedingten komplementären Aspekt der Erfordernis der Einheit und der menschlichen Solidarität auf den Plan ruft. Denn beide bilden ein interdependentes Kontinuum, das aufgrund des Schöpfungsdesigns auf der Basis der Komplementarität dieser beiden zentrifugalen und zentripetalen Aspekte des Seins in seiner mannigfaltigen Gestalt in Balance und möglichst integriert sein muss. Die Fragen der weltweiten Krisen im Bereich der Wirtschaft, der Ökologie und des globalen Finanz- und Währungssystems lassen sich mit Hilfe dieses komplementären Prinzips beschreiben und erklären und gegebenenfalls lösen, wenn man das Prinzip erkennt und es in die Praxis übersetzt.
Das ist ein ungeheuer spannender Prozess, soweit es sich um Dinge außerhalb des Menschen handelt, weil die augenscheinliche Mannigfaltigkeit der natürlichen
6
Diversität den Menschen zu verzücken scheint, nicht zuletzt auch in kulinarischer Hinsicht, der wir und nachher zusenden möchten. Sobald aber die eigene menschliche Diversität ins Visier des menschlichen Geistes kommt, bereitet diese in der Regel mehr Probleme als Verzückung. Die Natur scheint Diversität wesentlich effektiver Diversität zu managen als der Mensch. Das was ihm dabei hinderlich ist, ist seine eigene Vernunft oder der Mangel daran, in dem Sinne, dass er die Logik der Natur, deren Teil er eigentlich ist, nicht umfassend erkennt und sie ihm somit nicht untertan ist, auch nicht seine eigene als Mensch. Und dennoch steht daher der biblische Auftrag ungebrochen und unvermindert im Raum, sich die Erde untertan zu machen, das heißt, sowohl die umweltliche, als auch die menschliche Natur und zwar mit der Maßgabe des gleichzeitigen Respektes dieser Natur. Sie ist ein Geheimnis und eine Gabe, weil sie dem Logos, dem kryptischen Urgrund der Schöpfung, dem Schöpfer selbst entstammt und von diesem ins Sein gerufen wurde. Der Mensch ist aus Erde - Adam heißt Erdmensch - gemacht und der Odem des Lebens wurde ihn eingehaucht. Somit betrifft die Untertan-Machung der Erde die gesamte menschlich-umweltliche Natur vom Atom bis zum Kosmos mit dem Menschen als Wesen der Mitte zwischen dem unendlich Großen und dem unendlich Kleinen. Die Erkenntnis und die verantwortungsbewusste Verwaltung und die Öko-und Biosphäre insgesamt sind eine zeitlose und zeitgemäße Übersetzung des überzeitlichen Auftrags der Hl. Schriften. Das ist eine Zeit, Raum und Kulturen umfassende Erkenntnis aus tiefster Ur- und Vorzeit. Die viele Jahrtausende umfassende Geschichte der indigenen Völker und Hochkulturen zeugen allesamt davon, auch wenn sie noch nicht die höchste monotheistische Schöpferekenntnis erfassen, sie jedoch auf eine tangibleren Ebene intuitiv erahnten und sie auf eine untergeordnete Ebene in der Schöpfer-Schöpfungshierarchie projizierten: Der altägyptische Sonnenkult des Aton (Sonnengotts), die japanische Amaterasu oder Sonnengöttin Kult, der Pacha Mama (Mutter Erde) Kult der zahllosen indigenen indianischen Völker, die die Amerikas von Terra del Fuego bis Alaska besiedelten,
7
die animistisch geprägten Völker der heute in unseren westlichen Zivilisationsbegriffen emergenten Welt Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, die die gesamte Natur als beseelt betrachten und nicht zuletzt die klassische chinesisch, insbesondere taoistische Anschauung, die das Aton und Pacha Mama Konzept in eine schöpferische Triade mit dem Menschen im Brennpunkt der Energien des Himmel und der Erde zu integrieren scheint.
Die Frage erhebt sich, auf welcher Ebene in der Hierarchie sich das erkennende Bewusstsein ansiedelt, an der Quelle, dem schöpferischen Logos oder weiter stromabwärts in Richtung der verschiedenen Stufen der Manifestation des Lebens oder des Logos. Erkennt der Mensch das gesamte Feld, so expandiert sein Bewusstsein dergestalt, dass er seine eigene Ganzheit herbeiführt, die gleichermäßen integrativ auf seine Welt wirkt. Somit repräsentiert der gewissermaßen diese Welt und umgekehrt. Siedelt sich das Bewusstsein nur an der Peripherie de Manifestation, der untersten Stufe dieses hierarchischen Kontinuums and, so führt das zu Materialismus, Agnostizismus, ethischem Relativismus, kulturellem
Fundamentalismus und religiösem Fanatismus, weil der Bezug zu einem verbindlichen, integrativen, solidarisierenden ethischen und Verhaltensmaßstab unterbrochen wurden. Die Aufhebung dieser Unterbrechung und Rückverbindung ist der etymologische Inbegriff von Religion, denn das lateinische Grundwort ist religere und heißt rückverbinden. Darin besteht die Bewussteinsevolution, die weniger etwas Neues und Bedrohliches, als vielmehr eine Erinnerung ist, die der Mensch im Zuge der zivilisationsbedingten Fokussierung auf Externalitäten verdrängt hat.
Der Markt als zeit-räumliche Verdichtung der Diversität kulinarischer Natur ist ebenso wie alle anderen Bereiche des Menschlichen, wie die Sprache, die Architektur und die Mode etc. eine Projektion und Metapher der Diversität und der konkomitanten Einheit des Menschlichen. Dies kann man in einer mathematischen
8
Arbeit zitieren:
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler, 2011, Eine kulinarische & Markt-Metapher für ein zukunftsweisendes interkulturelles Management, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation: neuer Titel erschienen: Eine kulinarische & Markt-Metapher für ein zukunftsweisendes interkulturelles Management
Gebhard Deissler hat einen neuen Text hochgeladen
Vertrauensentwicklung im interkulturellen Management
Ein empirischer Beitrag am Bei...
Robert Münscher
Interkulturelles Management: Die Bedeutung kultureller Einflüsse bei D...
Christian Gottswinter
The Handbook of Cross-Cultural Management Research
Peter B. Smith, Mark F. Peterson, David C. Thomas
0 Kommentare