Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis……………………………………………………………….. 2
Abbildungsverzeichnis 3
Tabellenverzeichnis 4
1 Einleitung 5
2 Das 4C/ID Modell in der praktischen Anwendung 6
2.1 Analyse der Kompetenz / Fertigkeitshierarchie 7
2.2 Sequentialisierung der Aufgabenklassen 8
2.3 Entwurf von Lernaufgaben 11
2.4 Unterstützende Informationen 14
2.5 Just-in-time Informationen 16
3 Das 4C/ID Modell in der Theorie 16
3.1 Lerntheoretische Überlegungen 16
3.2 Situiertes Lernen 17
3.3 Didaktische Szenarien zur Integration in das 4C/ID Modell 18
3.4 Medien zur Unterstützung des Blueprints 19
4 Zusammenfassung und eigenes Fazit 20
Literaturverzeichnis 22
2
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Schematische Übersicht des 4C/ID Modells mit den Hauptmerkmalen der vier Komponenten……………………………………….…………………...6
Abb. 2: Fertigkeitenhierarchie für den Bildungswissenschaftler in der Personal-, Organisationsentwicklung…………………………………………….8
Abb. 3: Vereinfachende Annahmen zum Beispiel: Als ‚Bildungswissen- schaftlerin der Personal-, Organisationsentwicklung’ arbeiten………………….9
Abb. 4: Trainingsprogramm mit typischem Sägezahndesign (Unterstützung).…12
Abb. 5: Das Format einer Problembeschreibung……………………….……….12
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Sequenz der Aufgabenklassen zu: Als Bildungswissenschaftler in der
Personal -, Organisationsentwicklung’ arbeiten“ 10
4
1 Einleitung
Diese Hausarbeit versucht die Fragen zu klären, die sich aus der Arbeit eines Bildungswissenschaftlers in der Personal- und Organisationsentwicklung ergeben. Um das Aufgabengebiet dieser Berufsgruppe einzugrenzen, werde ich mich in diesem Aufsatz auf einen Teilbereich der Personalentwicklung (PE), nämlich die interne Schulung von Führungskräften, konzentrieren.
„Die Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource des Unternehmens.“ Diese Aussage hört und liest man immer wieder und sie verdeutlicht, dass das Thema Personalentwicklung in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen hat.“ (Gutmann & Klose, 2005, S. 12).
Der Wandel von der Industrie- zur Informations- und Wissensgesellschaft macht es erforderlich, dass das Wissen und die Kompetenzen der Mitarbeiter sich an die sich schnell verändernden Bedingungen anpassen. Zudem ist die demographische Entwicklung zu berücksichtigen, die Unternehmen dazu zwingt, typische Fähigkeiten der internen Mitarbeiter aufzubauen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben (Thom & Zaugg, 2005). So wird die Qualität der Mitarbeiter, insbesondere der Führungskräfte, zu einem entscheidenden Faktor für den Unternehmenserfolg und Personalentwicklung zu einer wichtigen Bestimmungsgröße in der Personalplanung. Die ständige Wissensvermittlung hat großen Einfluss auf die
Entwicklungsmöglichkeiten eines jeden Einzelnen. Das lebenslange Lernen erhält damit eine immer größere Bedeutung und Akzeptanz in der Gesellschaft. Das Ziel dieser Arbeit soll die Vorteile und die Handhabung von Instruktionsmodellen aufzeigen. Das Vier-Komponenten Instruktions-Design-Modell (four-component instructional design model (4C/ID)) ist ein Modell, das von Jeroen van Merriënboer vor allem für das Trainieren von komplexen kognitiven Fertigkeiten entwickelt wurde. Im zweiten Kapitel dieser Arbeit wird das 4C/ID Modell entlang eines praktischen Beispiels erläutert. Anhand des im Titel genannten exemplarischen Beispiels wird das 4C/ID Modell beschrieben und auf diesen Tätigkeitsbereich angewandt. Im dritten Kapitel folgt eine theoretische Einordnung des Modells, bevor Möglichkeiten des Einsatzes von Medien im Rahmen des 4C/ID Modell erörtert werden. Ein eigenes Fazit rundet diese Arbeit ab. Zur Leseerleichterung wird ausschließlich die männliche Form für Personen verwendet.
2 Das 4C/ID Modell in der praktischen Anwendung
Das 4C/ID Modell von van Merriënboer gilt nach Niegemann et al. (2004, zitiert nach Bastiaens, Deimann, Schrader & Orth, 2010, S. 85) als das derzeit international wichtigste Modell für das Training von komplexen, kognitiven Fähigkeiten und entspricht den Prinzipien des situierten Lernens. Eine grundlegende Eigenschaft dieses Modells ist der Einsatz von authentischen Lernaufgaben (learning tasks), die das erfolgreiche Erlernen von komplexen kognitiven Fähigkeiten ermöglichen; es bietet außerdem Übung von ganzheitlichen Fertigkeiten und fördert den Wissenstransfer. Wie komplexe Lernaufgaben von van Merriënboer und Kirschner (2007) innerhalb des 4C/ID Modells strukturiert werden, wird in der folgenden Abbildung graphisch dargestellt.
Abb. 1: schematische Übersicht des 4C/ID Modells (Quelle: van Merriënboer, Kirschner, 2007, S. 14)
Das Rückgrat für den Lehrentwurf (Blueprint) stellen die Lernaufgaben dar, die konkrete, authentische und bedeutungsvolle ganzheitliche Aufgaben beinhalten. Lernaufgaben sind in Aufgabenklassen, nach dem scaffolding-Prinzip, organisiert. Sie haben das Ziel nicht-wiederkehrende (non-recurrent) und wiederkehrende (recurrent) Fertigkeiten, Kenntnisse und Attitüden zu vernetzen. Um nichtwiederkehrende Fertigkeiten erfolgreich zu meistern, werden unterstützende Informationen (supportive informations) benötigt, die genau auf die Aufgabenklassen ausgelegt sind, dem Lernenden immer zur Verfügung stehen und eine Brücke zwischen vorhandenem Wissen und neu zu lernenden Inhalten bauen. Für die Bewältigung wiederkehrender Fertigkeiten stehen Just-in-time Informationen
Arbeit zitieren:
Margit Benesch, 2010, Das 4C/ID Modell am Beispiel „Bildungswissenschaftler/in in der Personal-, Organisationsentwicklung“, München, GRIN Verlag GmbH
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