Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Konfliktstile 4
2.1 innere Konflikte 5
2.2 äußere Konflikte. 6
2.3 verdeckte Konflikte 6
3. Umgang mit Konflikten 7
4. Vorbedingungen für faires Streiten. 9
4.1 Gleichwertigkeit. 9
4.2 Eigenständigkeit. 11
4.3 Kommunikationsfähigkeit 12
4.4 Analysieren 13
5. Techniken des fairen Streitens. 14
5.1 Kommunikation als Technik des fairen Streitens 14
6 Zusammenfassung. 16
7 Literatur 17
1. Einleitung
Veränderte gesellschaftliche Bedingungen ziehen auch veränderte Partnerschaftsbeziehungen mit sich. Somit stellt sich auch die Bewältigung von Konflikten in einem anderen Maße als vor einigen Jahrzehnten dar.
„Frühere Lösungsformen, z.B. Anpassung der Frau an den Mann unter Preisgabe der eigenen Rechte und Wünsche, werden nicht mehr akzeptiert. Heute hängt das Gelingen der Ehe, hängt die langfristig angelegte Partnerschaft weitgehend vom Partner und von der Partnerin gleichermaßen ab.“ 1
Meinungsverschiedenheiten sind normal und bedeuten nicht gleichsam einen Bruch in der Partnerschaft/Ehe. Sie sind wichtig für das Verstehen der Erwartungen, Gefühle, Haltungen, Einstellungen seines Partners.
Damit diese Meinungsverschiedenheiten aber auch fair ausdiskutiert werden können, gibt es einige Regeln, die hierbei zu beachten sind.
In der folgenden Ausarbeitung werde ich zunächst darauf eingehen, welche Konfliktstile es gibt.
Woraufhin ich den Umgang mit Konflikten darstelle und daraufhin beschreibe, wie faires Streiten von statten geht und worauf dabei zu achten ist.
2. Konfliktstile
Um einen Konflikt zu definieren bedarf es zunächst einer Aufteilung nach inneren und äußeren Konflikten.
Beide Arten sind dadurch gekennzeichnet, dass es zu einem Widerspruch zwischen verschiedenen Bedürfnissen, Interessen, Wünschen, Gefühlen und Handlungen kommt. Spiegelt sich dieser Widerspruch im Inneren eines Menschen wider, so spricht man von einem inneren Konflikt, betrifft dieses aber zwei oder mehrere Personen, so ist dieses als äußerer Konflikt zu bezeichnen.
2.1 innere Konflikte
Den inneren Konflikt unterscheidet Fischaleck in drei Grundformen:
1. Appetenz-Appetenz-Konflikt
2. Aversions-Aversions-Konflikt 3. Appetenz-Aversions-Konflikt
Mit dem Appetenz-Appetenz-Konflikt ist gemeint, dass der Mensch sich zwei angenehmen Situationen gegenüberstehen sieht, zwischen welchen er sich entscheiden muss. So möchte er z.B. auf der einen Seite zu einer 30. Geburtstagsfeier eines guten Freundes und auf der anderen Seite ist seine Lieblingsband an diesem Abend in der Stadt und gibt ein Konzert. Hierbei handelt es sich aber beides mal um ein positives Ereignis,
„das einzig Negative an der Situation ist, dass man auf das eine verzichten muss, will man das andere haben.“ 2
Diese Art von Konflikten tauchen zwar in unserm Lebenslauf immer wieder auf, ihnen wird aber eine nicht so hohe Bedeutung beigemessen.
Der Aversions-Aversions-Konflikt ist durch den Entscheidungszwang zwischen zwei unangenehmen Sachlagen gekennzeichnet.
Am liebsten würde man beiden Situationen aus dem Weg gehen, welches aber nicht möglich ist, da von der Person eine Entscheidung gefordert wird.
Ein typisches Beispiel hierfür ist die Erpressung. Willigt man der einen negativen Sache ein, so hat das ebenso unangenehme Folgen, wie die Einwilligung der anderen Sache.
Der Konflikt, der allerdings am häufigsten in unserem Lebensalltag auftaucht, ist der Appetenz-Aversions-Konflikt.
Hierbei geht es um Ereignisse, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie plötzlich zwei Seiten aufweisen, die eine Entscheidung beeinflussen können. Dieses kann sowohl in positiven, als auch in negativen Situationen auftreten.
Arbeit zitieren:
Carsten Rauer, 2002, Faires Streiten, München, GRIN Verlag GmbH
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