Inhaltsverzeichnis
1. ZUR AUSGANGSLAGE DES UNTERRICHTS 3
1.1. INSTITUTIONELLE BEDINGUNGEN 3
1.2. ZUR SITUATION DER KLASSE 3
1.3. ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN 4
1.4. LER-N UND LEISTUNGSSITUATION DER KLASSE 5
1.5. UNTERRICHTSORGANISATORISCHE ASPEKTE. 6
1.6. BEGRÜNDUNG FÜR DIE AUSWEITUNG DER STUNDE AUF 60 MINUTEN. 6
2. ÜBERLEGUNGEN UND ENTSCHEIDUNGEN ZUM
UNTERRICHTSGEGENSTAND 7
2.1. ELEMENTARE STRUKTUREN VON LK 19, 1-10. 7
2.2. DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN 14
2.3. EINORDNUNG DER STUNDE IN DIE UNTERRICHTSEINHEIT. 18
2.4. EINORDNUNG IN DEN BILDUNGSPLAN 20
3. INTENTIONEN DES UNTERRICHTS. 21
4. ÜBERLEGUNGEN ZUM LEHR-LERNPROZESS - METHODISCHE
ÜBERLEGUNGEN 22
5. VERLAUFSPLANUNG DES UNTERRICHTS 32
6. LITERATURVERZEICHNIS 35
7. ANHANG 36
7.1. ERZÄHLUNG NACH LK 19, 1-10. 36
7.2. ARBEITSAUFTRÄGE 37
2
1. Zur Ausgangslage des Unterrichts
1.1. Institutionelle Bedingungen
Die Grundschule … liegt in …. Der Ausländeranteil im Einzugsgebiet ist recht gering, weshalb kaum Schüler mit Migrationshintergrund die Grundschule besuchen. Die reine Grundschule ist in den Klassenstufen 2 und 4 zweizügig, in den Klassen 1 und 3 dreizügig und hat insgesamt … Schüler 1 , die von … Lehrkräften und … Pfarrer in … Klassen unterrichtet werden.
1.2. Zur Situation der Klasse
Die Klasse 3 besteht aus 23 Schülern, die sich aus 13 Mädchen und 10 Jungen zusammensetzen. Alle Schüler sind zum evangelischen Religionsunterricht angemeldet. Somit bleibt die Klasse während des Religionsunterrichts im Klassenverband, was sich positiv auf das Unterrichtsgeschehen auswirkt.
Bis auf wenige Ausnahmen zeigen sich die Schüler, unabhängig der Inhalte, motiviert und engagiert. Die vereinbarten Regeln werden zumeist eingehalten.
In der Klasse herrscht ein sehr angenehmes Unterrichtsklima. Das Sozialverhalten der Klasse ist grundsätzlich positiv geprägt. Demokratische und soziale Verhaltensweisen, wie zum Beispiel gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfestellung und Gruppenbewusstsein sind in großem Maße vorhanden. Die Kinder gehen hilfsbereit miteinander um und sind bei Gruppen-oder Partnerarbeit meist in der Lage eigenständig und ohne Streitereien ihre jeweilige Gruppe zu organisieren und kooperativ zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig lernen die Kinder durch die Sitzeinteilung an den Gruppentischen sich in einer Gruppe einzufügen und haben außerdem die Möglichkeit, aufgrund der regelmäßig wechselnden Sitzordnung, mit allen Kindern in Kontakt zu kommen. Die Schüler haben gelernt sich gegenseitig anzunehmen. Allerdings gibt es einen Schüler, der nur eingeschränkt in das soziale System einbezogen ist. Er ist aufgrund seines oft unpassenden und auffälligen Verhaltens (aufgrund seiner sehr niedrigen Frustrationsgrenze reagiert er bei Misserfolgen schnell gereizt und andern Schülern gegenüber aggressiv) nur wenig in die Klassengemeinschaft integriert und wird oftmals von den anderen ausgegrenzt. Auch kommt es regelmäßig zu Streitigkeiten zwischen ihm und einzelnen Schülern.
1 Aus Gründen der Vereinfachung wird im vorliegenden Unterrichtsentwurf stellvertretend für den weiblichen und männlichen Plural die maskuline Form verwendet. Der Begriff ‚Schüler’ ist demnach geschlechtsunspezifisch zu verstehen und beinhaltet keinerlei Wertung.
3
1.3. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen 2
Am Umgang der Schüler mit den - dieser Unterrichtseinheit vorausgehenden - Themenbereichen Schöpfung, Noah, Elisabeth von Thüringen sowie Mose zeigte sich, dass sich die Schüler der Klasse 3a gemäß Fowlers Stufenmodell der religiösen Entwicklung auf der Stufe des mythisch-wortgetreuen Glaubens („Buchstabenglaube“) befinden, das dem konkretoperationalen Denken nach Piaget entspricht. So bereitete den Schülern etwa das Reisen in die ferne, vergangene Welt des Alten Ägypten keine Schwierigkeiten, was zeigt, dass die Schüler die Welt bereits in Kategorien wie Raum und Zeit einordnen können. Gleichsam zeigt das Formulieren von Gefühlen, Gedanken oder Gebeten aus Sicht der Protagonisten zahlreicher Erzählungen bisheriger Religionsstunden wiederum die Fähigkeit der Schüler sich in Personen hineinversetzen sowie deren Perspektiven übernehmen zu können. Der kindliche Egozentrismus ist weitgehend verschwunden. Das mythisch-wortgetreue Glaubensverständnis zeigt sich weiterhin darin, dass die Schüler zwar Wirklichkeit von Fantasie unterscheiden können, Mythen aber wörtlich nehmen und nicht als symbolische Sprache erfassen. So äußerten die Schüler etwa bei der Schaffung des Menschen aus Erde oder dem Wunder Moses am Schilfmeer kaum Zweifel an den geschilderten Situationen. 3 Diese Erfahrungen bestätigen auch Osers Ansatz zur Entwicklung des religiösen Urteils, nach dem Kinder dieser Altersgruppe geprägt sind von der Vorstellung, dass es einen allmächtigen Gott gibt, der in die Welt eingreift. Dabei kann das Kind das Handeln Gottes, jedoch beeinflussen - beispielsweise durch das Gebet, das Befolgen von Geboten oder gute Taten -, mit Gott in der Weise eines Tauschverhältnisses gleichsam handeln (Orientierung an „do ut des“). 4
Gemäß dem Entwicklungsstufenmodell des moralischen Urteilsvermögens nach Kohlberg befinden sich die Schüler in der 3. Jahrgangsstufe auf Stufe 2 der Prämoralischen Phase. Entsprechend dem Ansatz Osers orientieren sich die Schüler auf dieser Stufe der Moralentwicklung am Prinzip „Do-ut-des“ (lat. ich gebe, damit du gibst). Durch Belohnung und Bestrafung erwünschten bzw. unerwünschten Verhaltens haben die Kinder sich bereits Verhaltensweisen angeeignet, die für das menschliche Zusammenleben notwendig sind. Sie handeln nach der Regel: Alles, was bestraft wird, ist verboten. Alles, was nicht bestraft wird, ist erlaubt. „Ziel bleibt die Befriedigung eigener Bedürfnisse und Wünsche; die Bedürfnisse anderer werden nur respektiert, solange man selbst dabei keinen Nachteil zu erwarten hat.“ 5
2 Ein Bezug der entwicklungspsychologischen Voraussetzungen der Schüler zu den Inhalten von Lk 19,1-10 erfolgt unter 2.2 Didaktische Überlegungen - Elementare Zugänge.
3 Vgl. Hilger, G. / Ritter, W. H. (2006): Religionsdidaktik Grundschule S.103
4 Vgl. Ebd. S.100
5 Haag, K. F. (1996): Nachdenklich handeln. S.48
4
1.4. Lern- und Leistungssituation der Klasse
Die Schüler der Klasse 3 stehen im Allgemeinen dem Fach Religion sehr aufgeschlossen und motiviert gegenüber, zeigen großen Eifer, viel Freude, sowie Ehrgeiz und Interesse, was sich insbesondere darin zeigt, dass Anregungen angenommen und individuell umgesetzt und Inhalte mit Ideenvielfalt versehen werden. Auch die meist rege Beteiligung der Schüler spricht für deren Aufgeschlossenheit und Neugier für neue Inhalte des Religionsunterrichts.
Der allgemeine Leistungsstand der Klasse ist durchschnittlich gut, es gibt keinen Schüler, den man im Fach Religion als leistungsschwach einstufen könnte. Alle Kinder zeigen entsprechend ihren Fähigkeiten - besonders bei kreativen Aufgabenstellungen - ihr Können. Insgesamt zeichnen sich alle Schüler durch engagierte und interessierte Mitarbeit aus. Zu den leistungsstärkeren Schülern, die den Unterricht durch ihre Beiträge stützen und voran bringen, gehören in erster Linie …. Beide sind redegewandt und tragen gerne ihre Gedanken zum Unterrichtsgeschehen bei. Besonders … kann dabei mit detailliertem (Vor-)Wissen das Gespräch bereichern. Auch … beteiligen sich meist gerne und aktiv am Unterricht. Produktive Beiträge leistet daneben auch …, der aus seiner Kinderbibel viele der im Religionsunterricht behandelten Themen schon kennt.
… zeigen im Fach Religion eher schwache bis keine Leistung. Sie fallen insbesondere durch unpassendes Verhalten (laute Gespräche in Ruhephasen, unpassende Äußerungen, Umhergehen) auf, welches die anderen Schüler stört und von ihrer Arbeit ablenkt.
Ich sehe meine Aufgabe in erster Linie darin, durch motivierende sowie differenzierte Arbeitsanweisungen und Hilfen auf Leistungs- und Wissensunterschiede der Kinder einzugehen, so dass sich alle Kinder gleichermaßen am Unterricht beteiligen können. An vielen Stellen des Unterrichts habe ich entsprechend auf eine innere Differenzierung geachtet, die es den Schülern ermöglicht, die Aufgaben auf ihrem Niveau - entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten - zu lösen.
Sollte ein Schüler im Unterricht durch unangemessenes Verhalten auffallen und dadurch den Stundenverlauf beeinträchtigen, werde ich deutlich auf unsere gemeinsam vereinbarten Regeln hinweisen.
5
1.5. Unterrichtsorganisatorische Aspekte
Der evangelische Religionsunterricht findet im Klassenzimmer der Klasse 3 statt. Dieses ist mit einer aufklappbaren magnetischen Tafel, einem Tageslichtprojektor und einem CD-Player ausgestattet, außerdem befinden sich im Zimmer ein Keyboard und eine Gitarre. Die große, achteckige Form des Klassenzimmers erlaubt es, trotz der sechs sehr großzügig gestellten Gruppentische, im vorderen Teil des Zimmers vor der Tafel einen Steh- oder Stuhlkreis zu bilden oder ein Kino zu stellen. So kann im Unterricht sinnvoll zwischen Arbeitsphasen im Stuhlkreis und Lernphasen am Sitzplatz gewechselt werden Die vielen Regale innerhalb des Klassenraums bieten unzählige Ablageflächen für Materialien und Arbeitsblätter, was insbesondere Stations- oder Freiarbeit entgegen kommt. An den Gruppentischen sitzen jeweils vier Schüler. … sitzt an einem Einzeltisch, … sitzt an einem Gruppentisch ohne Sitznachbar. Die Sitzordnung wechselt jede Woche durch ein rotierendes System, sodass die Zusammensetzung der Schüler an den Gruppentischen stets variiert.
Eine sehr wichtige Rolle im Religionsunterricht der Klasse 3 spielt das zum Schuljahresanfang von mir und den Kindern gemeinsam eingeführte Ritual zu Beginn und am Ende der Religionsstunde. Dieses werde ich unter Punkt 4 „Überlegungen zum Lehr-Lern-Prozess“ näher erläutern.
Ein ritualisiertes Signal ist zudem das Anschlagen der Klangschale, das zum Einleiten eines Phasenwechsels oder zur Ankündigung einer Lehreransage eingesetzt wird.
1.6. Begründung für die Ausweitung der Stunde auf 60 Minuten
Nach langer Überlegung und Planung habe ich mich für die Ausweitung der heutigen Religi-onsstunde auf 60 Minuten entschieden.
Einerseits soll das Anfangsritual wie gewohnt seinen Platz finden, um die Stunde mit der nötigen Ruhe zu beginnen und den Schülern auf diese Weise Orientierung und Sicherheit zu vermitteln. Ebenso soll auch auf den gemeinsamen, den Schülern vertrauten Abschluss nicht verzichtet werden. Weiterhin sollen die Schüler in den einzelnen Phasen der Stunde die Möglichkeit erhalten, sich intensiv mit der Zachäus-Erzählung auseinanderzusetzen, indem sie sich in die Personen einfühlen, ihre Gedanken und Empfindungen im Gespräch zum Ausdruck bringen sowie durch die Arbeitsaufträge auch selbst kreativ werden. Die entstandenen Schülerresultate sollen - soweit als möglich - noch innerhalb der Stunde gewürdigt werden, wodurch eine Ausweitung der Stunde auf 60 Minuten unerlässlich ist.
6
2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand
2.1. Elementare Strukturen von Lk 19, 1-10
Der Kontext von Lukas 19, 1-10
Das Lukasevangelium ist „das umfangreichste und sprachlich am sorgfältigsten gestaltete Evangelium. Ebenso wie Mt basiert es auf Mk, der Logienquelle Q und Sondergut.“ Zum literarischen Charakter des Lk als einer geschichtlichen „Erzählung“ passen Szenen wie die Zachäus- und die Emmausgeschichte (19,1-10; 24,13-35); dazu passt auch, dass Jesus selber Geschichten im eigentlichen Sinne des Wortes „erzählt“ (z.B. barmherziger Samariter 10,30-35; „verlorener Sohn“ 15,11-32; Pharisäer und Zöllner 18,9-14). 6
Das Lukasevangelium lässt sich grob in sieben Teile gliedern 7 :
1,1-4 Prolog 1,5-2,52 „Vorgeschichte“ über Geburtsankündigung und Geburt des Johannes und Jesu 3,1-4,13 Johannes der Täufer: Gerichts- und Standespredigt, Ankündigung des „Kommenden“, Gefangennahme; Taufe, Stammbaum und Versuchung Jesu 4,14-9,50 Jesu Wirken in Galiläa 9,51-19,28 „Reisebericht“ 19,29-21,38 Jesu Wirken in Jerusalem 22,1-24,53 Passion, Ostern und Himmelfahrt
Die Zachäus-Erzählung 19,1-10 gehört zum lukanischen Sondergut - es findet sich bei keinem der anderen Evangelisten. „Das Sondergut-Material ist nicht nur nach seiner literarischen Gestalt (Erzählungen mit deutlich „novellistischen“ Zügen) auffällig, sondern auch nach seiner inhaltlichen Tendenz. Gewarnt wird vor den Gefahren des Reichtums, gemahnt wird zum Tun der Barmherzigkeit.“ 8
Die Zachäus-Erzählung ist einzuordnen in den „Reisebericht“. Jesu Reise nach Jerusalem beginnt in Vers 9,51 mit den Worten „Es begab sich aber, als die Zeit erfüllt war, dass er hinweggenommen werden sollte, da wandte er sein Angesicht, stracks nach Jerusalem zu wandern.“ Seine letzte Etappe vor Jerusalem ist die Stadt Jericho. Kurz vor Jericho trifft Jesu zunächst auf einen blinden Bettler und macht diesen wieder sehend (Lk 18,35-43). Wie in Lk 19,1 geschrieben steht, ging Jesus „nach Jericho hinein und zog hindurch“, wobei er auf Zachäus traf und bei ihm einkehrte. Das Haus des Zachäus ist Jesu letzter Aufenthaltsort vor seinem Einzug in Jerusalem.
6 Conzelmann, H. / Lindemann, A. (2004): Arbeitsbuch zum Neuen Testament. S.338f
7 Vgl. Ebd. S.339
8 Ebd. S.341
7
Auf die Erzählung der Perikope Lk 19,1-10 folgt das Gleichnis vom anvertrauten Geld (Lk 19,11-27), der sich dann die Erzählungen von den letzten Tagen Jesu in Jerusalem anschließen (Lk 19,28-21,38).
Der Text - Lukas 19, 1-10 9
1 Und er ging nach Jericho hinein und zog hindurch.
2 Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich.
3 Und er begehrte Jesus, zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt.
4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen.
5 Und als Jesus kam an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muß heute in deinem Haus einkehren. 6 Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.
7 Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt. 8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.
9 Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist Ab-
rahams Sohn.
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Text- und Worterklärungen
Der erste symbolische Ort des Geschehens ist die Stadt Jericho. 10 Die Stadt Jericho war Jesu letzte Station auf seinem letzten Gang nach Jerusalem - Jesu „zog hindurch“ deutet seine Absicht. Zwar wird an dieser Stelle keine Begleitung Jesu erwähnt, man darf jedoch annehmen, dass dieselbe Menge, die auch der Blinde hörte, als sie an ihm vorbeiging (Lk 18,36), mit Jesus durch Jericho zog.
In Jericho lebt Zachäus. Da „Zachäus“ ein semitischer Name ist, muss er Jude gewesen sein. Der Name „Zachäus“ bedeutet „der Reine, der Gerechte“. 11 Er wird zu Beginn der
9 Nach der Übersetzung Martin Luthers
10 Vgl. Thalmann, F. (2006): „Heute noch muss ich in deinem Hause zu Gast sein.“ S.8
11 Schweizer, E. (1986): Das Evangelium nach Lukas. S.193
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Tanja Aust, 2011, Jesus wendet sich Ausgegrenzten zu. Der Zöllner Zachäus – eine Begegnung, die verändert (Lk 19,1-10), München, GRIN Verlag GmbH
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