Die Unternehmensbesteuerung in Delaware (USA)
Kristina Schwarzbach
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
1 Einleitung 1
2 Die Grundlagen des amerikanischen Wirtschaftsrechts 2
2.1 Das amerikanische Gesellschaftsrecht 2
2.1.1 Die Kapitalgesellschaften (Corporations) 2
2.1.2 Die Personengesellschaften (Partnerships) 2
2.2 Das amerikanische Steuerrecht 3
2.2.1 Bundessteuern (Federal Taxes) 3
2.2.2 Bundesstaatssteuern (State Taxes) und Gemeindesteuern
(Local Taxes) 3
3 Die Gesellschaftsrechtsformen in Delaware 4
3.1 Die Personengesellschaften in Delaware 4
3.1.1 Sole Proprietorship 4
3.1.2 General Partnership 5
3.1.3 Limited Partnership 5
3.1.4 Limited Liability Partnership 6
3.2 Die Kapitalgesellschaften in Delaware 6
3.2.1 "C" Corporation 6
3.2.2 Subchapter "S" Corporation 8
3.3 Die Sonderform der Limited Liability Company 8
4 Die Bundessteuersätze (Federal Tax Rates) 10
4.1 Federal Income Tax Rates 10
4.2 Federal Corporate Tax Rates 10
5 Die Bundesstaatssteuersätze (State Tax Rates) 12
5.1 Die Einkommens- und die Körperschaftssteuersätze 12
5.1.1 State Individual Income Tax Rates 13
5.1.2 State Corporate Income Tax Rates 13
5.2 Die weiteren Steuerarten und Steuersätze 13
5.2.1 State Excise Tax Rates 13
5.2.2 License Fees und Gross Receipt Tax Rates 13
5.2.3 Franchise Tax 14
6 Zusammenfassung 15
Literaturverzeichnis III
Quellenverzeichnis IV
Anhang V
II
Im Zuge der Globalisierung existiert eine große Anzahl von international operierenden Unternehmen, die einerseits in ausländische Unternehmen investieren und die sich andererseits mit eigenen Firmen im Ausland niederlassen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere das Wirtschaftsrecht, spielen eine wichtige Rolle im Leben eines Unternehmens. Sie bilden neben anderen Kriterien, wie beispielsweise Lohnkosten, die Grundlage für Investitions- oder Standortwahl.
Das jeweilige Steuerrecht des Landes, in dem ein Unternehmen tätig werden will, darf bei der Beurteilung solcher Entscheidungen nicht unberücksichtigt bleiben. Die finanzielle Belastung des Geschäftsbetriebes durch Steuerzahlungen muss im Voraus bedacht werden. Im internationalen Vergleich können sich dabei maßgebliche Unterschiede ergeben. Deshalb benötigen Unternehmer heutzutage nicht nur Sachkenntnis über die steuerliche Situation ihres Heimatlandes sondern auch detailliertes Wissen über das Steuerrecht anderer Länder. Abgesehen davon liegt es auch im Interesse der Regierungen durch Harmonisierung und Vereinfachung des Wirtschaftsrechts ihres Landes, positive Bedingungen zu schaffen, die Investitionen durch ausländische Firmen begünstigen und deren Niederlassung erleichtern.
Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) besitzen eine wichtige Stellung im internationalen Geschäftsleben und werden häufig als Standort für Investitionen ausländischer Unternehmen gewählt. Im nun folgenden wird auf das amerikanische Steuerrecht am Beispiel des Bundesstaates Delaware eingegangen. Anhand dieser Hausarbeit soll deutlich werden, dass landestypische Rechtsbestimmungen sich von der deutschen Situation
unterscheiden und für betriebwirtschaftliche Entscheidungen relevant sind.
1
"Zwar kennt das amerikanische Recht kein bundeseinheitliches
Gesellschaftsrecht, doch sind die einzelstattlichen Regelungen hinsichtlich der wichtigsten Gesellschaftsformen bis zu einem gewissen Grade identisch." 1 Aufgrund dessen ergeben sich Unterschiede, die eine Standortwahl oder eine Investitionsentscheidung auf Staatsebene verlangen.
2.1 Das amerikanische Gesellschaftsrecht
Ähnlich wie in Deutschland unterscheidet man in den USA zwei Grundformen von Gesellschaftsformen. Das Gesellschaftsrecht ermöglicht die Gründung von Kapitalgesellschaften (Corporations) oder Personengesellschaften (Partnerships).
2.1.1 Die Kapitalgesellschaften (Corporations)
In den USA werden die meisten Unternehmen in Form einer Kapitalgesellschaft (Corporation) betrieben. Die Anteilseigner (Shareholders) haben die Möglichkeit ihre persönliche Haftung für die Schulden der Firma auf Höhe ihrer Kapitalinvestition beschränken. Corporations sind juristische Personen mit eigener Rechtspersönlichkeit und sind in ihrer Lebenszeit nicht auf die Lebenszeit ihrer Besitzer beschränkt. 2
2.1.2 Die Personengesellschaften (Partnerships)
Eine Partnership besitzt im Unterschied zur Corporation keine eigene Rechtspersönlichkeit und sie tritt in Erscheinung als Offene Handelsgesellschaft (General Partnership) oder als Kommanditgesellschaft (Limited Partnership). Außerdem ist eine Einzelunternehmung (Sole Proprietorship) als Gesellschaftsform möglich. 3
1 Merkt, H.: US-amerikanisches Gesellschaftsrecht, 1991, S. 113.
2 vgl. Wudernitz, B.: Entwicklung der Konzernbesteuerung in den USA, 1996, S. 25.
3 vgl. ibid.: S.25.
2
"Das US-Steuerrecht besteht aus drei Ebenen: Neben den Bundessteuern (Federal Taxes) bestehen Bundesstaatssteuern (State Taxes) und die Kreis-und Gemeindesteuern (Local Taxes)." 4
2.2.1 Bundessteuern (Federal Taxes)
Die Bundesregierung erhebt folgende Steuern:
• Einkommenssteuer (Income Tax)
• Verbrauchssteuer (Excise Tax)
• Erbschaftssteuer (Estate Tax)
• und Schenkungssteuer (Gift Gax). 5
2.2.2 Bundesstaatssteuern (State Taxes) und Gemeindesteuern (Local
Taxes)
Die meisten Bundesstaaten und zusätzlich auch andere lokale Zuständigkeiten erheben:
• Konzessionsabgaben (Franchise Tax),
• Steuern auf das Einkommen und Kapital (Income and Capital based Tax),
• Umsatzsteuer (Sales Tax),
• Gebrauchssteuer (Use Tax),
• Vermögenssteuer (Property Tax),
• Erbschaftssteuer (Estate Tax),
• und Schenkungssteuer (Gift Tax). 6
4 EDR Länderinformation USA: www.edr.de - Länderinformationen USA.
5 vgl. Ernst & Young International: Doing Business in the United States, S.41, www.ey.com/us.
6 vgl. ibid.: S.41.
3
Arbeit zitieren:
Kristina Schwarzbach, 2002, Die Unternehmensbesteuerung in Delaware USA, München, GRIN Verlag GmbH
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