Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Problemstellung, Ziel und Aufbau der Arbeit 1
2 Definition und Begriffsabgrenzungen 2
2.1 Mobile Device 2
2.2 Smartphone 2
2.3 Tablet-PC 3
2.4 Betriebssysteme für Mobile Devices 4
3 Geschichte der Betriebssysteme für Mobile Devices 4
3.1 Systematisierung 4
3.2 Android - Google 5
3.3 Symbian - Nokia 7
3.4 iOS - Apple 9
3.5 Windows Phone - Microsoft 11
3.6 BlackBerry - RIM 14
4 Ausblick 15
Anhang IV
Literaturverzeichnis VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1: Auswahl aktueller Smartphones
Abb. 2: Tablet-PC in Aktion
Abb 3: Anteil mobiler Betriebssysteme am Absatz ausgewählter Länder
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
2G .................. Mobilfunknetze der 2. Generation
3G .................. Mobilfunknetze der 3. Generation
App ................ Application / Applikation
EDGE ............ Enhanced Data Rates for GSM Evolution
GPRS ............. General Packet Radio Service
GPS ................ Global Positioning System
GSM .............. Global System for Mobile Communications
HD ................. High Definition
MDA .............. Mobile Digital Assistent
MP3 ............... komprimiertes Audiodatei Format
OHA .............. Open Handset Alliance
OS .................. Operating System
PDA ............... Personal Digital Assistant
RIM ............... Research in Motion
SIM ................ Subscriber Identity Module
SMS ............... Short Message Service
SQL ............... Structured Query Language
UMTS ............ Universal Mobile Telecommunications System
USB ............... Universal Serial Bus
WAP .............. Wireless Application Protocol
Wi-Fi ............. Synonym für WLAN
WLAN ........... Wireless Local Area Network
1 Problemstellung, Ziel und Aufbau der Arbeit 1
1 Problemstellung, Ziel und Aufbau der Arbeit
In einer Welt, in der ständige Verfügbarkeit des Individuums, ortsungebundene Erreichbarkeit und technischer Fortschritt eine immense Rolle spielen, erfreuen sich mobile elektronische Helfer immer größerer Beliebtheit. Dabei liegen ihre Vorzüge in ihrer Handlichkeit und ihrer Unabhängigkeit von örtlichen Stromnetzwerken und Internetzugängen. Vor allem in der Geschäftswelt sind die sogenannten Mobile Devices als Ergänzung zum herkömmlichen Desktop-PC nicht mehr wegzudenken, denn hier spielt die uneingeschränkte Erreichbarkeit eine wichtige Rolle und es entscheiden oft kurze Augenblicke über das Gelingen einer Aktion oder ihr Scheitern. Aber auch im privaten Anwendungsbereich werden durch Mobile Devices eine Fülle von Kommunikations- und Informationsdiensten bereitgestellt, die dem Nutzer den Alltag
erleichtern. 1 Immer mehr Hersteller drängen auf die neu entstandenen Märkte, denn die Erfolgsaussichten scheinen ähnlich lukrativ wie die Möglichkeit, Forschung auf einem interessanten und zukunftssicheren Gebiet zu betreiben. Um einen reibungslosen Ablauf aller Dienste auf den Mobile Devices zu ermöglichen, kommen eigens für sie entwickelte Betriebssysteme zum Einsatz. Die Anbieter dieser Betriebssysteme und die Hersteller der mobilen Endgeräte sehen sich einem enormen zeitlichen Druck ausgesetzt, denn die rasche technische Entwicklung auf dem mobilen Sektor, die durch den unnachgiebigen Konkurrenzkampf ausgelöst wird, und die zunehmend erschwinglicher werdende Hardware bringen nahezu täglich Neuerungen und Verbesserungen hervor. Die Konsequenz davon ist die Entstehung einer relativ umfangreichen „Artenvielfalt“ an mobilen Endgeräten und ihrer Betriebssysteme, da es in nahezu allen Bereichen des modernen Lebens Einsatzmöglichkeiten für sie gibt.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es einen Überblick darüber zu geben, wie sich die verschiedenen Betriebssysteme für Mobile Devices im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Dazu ist es zunächst notwendig, in Kapitel 2 die Begriffe Mobile Device und Betriebssystem näher zu erläutern. In Kapitel 3 erfolgt ein Überblick über eine Auswahl aktueller Betriebssysteme für Mobile Devices, aus Platzgründen orientiert an ihrer Relevanz für den deutschen Markt. Dabei wird ihre Entwicklung vom Tag der
1 Vgl. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (Hrsg.): Mobile Endgeräte und Applikationen: Sicherheitsgefährdungen und Schutzmaßnahmen, Online im Internet: https://www.bsi. bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Broschueren/MobilEndgeraete/mobile_end geraete_pdf.pdf?__blob=publicationFile, S. 5, 26.09.2011.
2 Definition und Begriffsabgrenzungen 2
Markteinführung des jeweiligen mobilen Betriebssystems bis zum aktuellen Stand aufgezeigt und erklärt. Abschließend wird in Kapitel 4 der Frage nachgegangen, was mobile Betriebssysteme in Zukunft auszeichnen wird, welche Hersteller dem harten Konkurrenzkampf erliegen könnten und welche Betriebssysteme die besten Aussichten haben, dauerhaft erfolgreich zu sein.
2 Definition und Begriffsabgrenzungen
2.1 Mobile Device
Unter einem Mobile Device - oder auch mobilem Endgerät - versteht man ein technisches Gerät, das sich aufgrund von Größe und Gewicht leicht transportieren lässt und durch seine „autarke Stromversorgung an wechselnden Orten“ verfügbar gemacht
werden kann. 2 Dabei können zwei Gruppen von Mobile Devices unterschieden werden. Der ersten Gruppe, den sogenannten „aktiven“ Mobile Devices, lassen sich Notebooks, Netbooks, Tablet-PCs, PDAs und Smartphones zuordnen, denn diese Endgeräte eröffnen dem Nutzer die Möglichkeit zur direkten Eingabe von Daten und eignen sich daher als Desktop-Computerersatz. „Passive“ Mobile Devices wie zum Beispiel MP3-Player, digitale Speichermedien und Digitalkameras hingegen unterstützen keine aktive
Benutzereingabe. 3 Für die vorliegende Abhandlung sind nur die aktiven Mobile Devices von Interesse. Als weitere Eingrenzung soll das Kriterium dienen, dass ein Mobile Device nur dann als solches zu verstehen ist, wenn es dem Nutzer selbstständig - also ohne zusätzliche Hardwarekomponente - die Möglichkeit zum mobilen Internetzugang bietet, d.h. dass es mit den Mobilfunknetzen kommunizieren kann. Dafür ist ein integrierter SIM-Karten- oder Mikro-SIM-Karten-Steckplatz vonnöten. Dieses Kriterium erfüllen einzig die Smartphones und die Tablet-PCs.
2.2 Smartphone
Als Smartphone sind mobile Endgeräte zu verstehen, die aus einer Weiterentwicklung des herkömmlichen Mobiltelefons entstanden sind. Stand bei den ersten Mobiltelefonen
2 Vgl. Rügge, Ingrid: Mobile Solutions, 1. Aufl., Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH 2007, S. 18.
3 Vgl. TeleTrusT Deutschland e.V. (Hrsg.): Einsatz mobiler Endgeräte - Risiko oder Chance?, Online im Internet: http://www.teletrust.de/uploads/media/MuS-Mobile-Endgeraete-0603.pdf, S. 5 f., 26.09. 2011.
2 Definition und Begriffsabgrenzungen 3
noch die Telefonie im Vordergrund, ist es heute ein ganzes Bündel an wichtigen Anwendungen und technischen Spielereien, bei denen das Telefonieren nur noch eine unter vielen Funktionen darstellt. Dazu zählen insbesondere die Möglichkeit zur Nutzung des Short Message Service (SMS), die Steuerung mittels sog. Touchscreen, das Aufnehmen und Wiedergeben von Musikdateien mittels integriertem MP3-Player, Bild- und Videoaufnahmen durch hochwertige Kameras und der Zugriff auf das mobile Internet (E-Mail, mobiles Surfen im World Wide Web). Die meisten Geräte der neusten Generation können außerdem als vollwertiger Navigationsgerät-Ersatz verwendet werden, denn sie enthalten eine Software, die via GPS und mobilem Internet den Standort des Smartphonebesitzers ermittelt und zur Routenplanung und Zielerreichung
genutzt werden kann. 4 Außerdem gibt es durch sog. „Apps“ weitere unzählige Möglichkeiten, die Funktionen des Smartphones zu personalisieren. Dabei handelt es sich um kleine Softwareprogramme, die unkompliziert zum Beispiel Kalenderfunktionen, Wetter- beziehungsweise Nachrichtendienste und Fahrplanauskünfte zugänglich machen. Es gibt unzählige Varianten und Versionen von Smartphones. Zum besseren Verständnis zeigt Abbildung 1 im Anhang dieser Abhandlung eine Auswahl einiger aktueller Modelle.
2.3 Tablet-PC
Unter einem Tablet-PC (kurz Tablet) versteht man einen in seiner Bauform äußerst
flachen und an eine Schreibtafel erinnernden PC. 5 Ein Bildbeispiel zeigt Abbildung 2 im Anhang. Man kann ihn als Weiterentwicklung des Note- bzw. Netbooks verstehen. 6 Ein charakteristisches Merkmal für die meisten aktuellen Tablet-PCs ist ihre Bedienbarkeit über einen berührungsempfindlichen Touchscreen, was bei älteren Modellen über einen Stylus, bei den aktuellen Modellen mit dem Finger erfolgt. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Tablet-PCs aufgrund ihrer Bauweise über keine Tastatur oder Maus verfügen, was die Bedienung über das Display erforderlich macht. Der Funktionsumfang ist ebenfalls zu vergleichen mit dem der Smartphones, denn es werden überwiegend identische Programme und Apps unterstützt. Einzig die Funktion der Telefonie ist bei den meisten Tablets nicht vorgesehen.
4 Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (Hrsg.): Smartphone, Online im Internet: http://wirtschaftslexikon. gabler.de/Definition/smartphone.html, 04.10.2011.
5 Vgl. ITWissen (Hrsg.): Tablet-PC, Online im Internet: http://www.itwissen.info/definition/lexikon/ Tafel-PC-tablet-PC.html, 29.09.2011.
6 Vgl. Rügge, Ingrid: Mobile Solutions, a.a.O., S. 19 f.
Arbeit zitieren:
Christopher Bundschuh, 2011, Betriebssysteme für Mobile Devices, München, GRIN Verlag GmbH
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