1 EINLEITUNG 3
2 THEORIE 4
2.1 Definitionen 4
2.1.1 Scamming 4
2.1.2 Scambaiting 5
2.1.3 Kultureller Hintergrund der Scammer, 419er, Nigeria-Connection 5
2.1.4 Kultureller Hintergrund der Scambaiter 6
2.2 Vorstellung des Materials 7
2.3 Gegenwärtiger Forschungsstand 8
2.4 Theorie der qualitativen Inhaltsanalyse 9
3 ANALYSE 9
3.1 Einordnung in ein Kommunikationsmodell 9
3.2 Regelgeleitetheit: Einteilung des Texts 10
3.3 Analyse nach Kategorien 10
3.3.1 Verlangen/ Auffordern 11
3.3.2 Verständnis/ Unverständnis 13
3.4 Gütekriterien 14
4 RESULTATE 15
5 FAZIT 15
6 LITERATUR 15
7 ANHANG 17
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1 Einleitung
In Zeiten, in denen jeder, der Zugang zum Internet hat, über mindestens eine E-Mail-Adresse verfügt, hat auch beinahe jeder schon einmal einen Account infolge eines überquillenden Postfaches geschlossen. Der Grund? Nach einer kurzen Phase der Aktivität wird eine Adresse im Web schnell bekannt - und das nicht nur unter Geschäftsfreunden und Bekannten. Die Folge: Unerwünschte E-Mails, sogenannte Spam-Mails füllen das Postfach. Darunter finden sich allzu häufig auch Scam-E-Mails. Unter Scams versteht man betrügerische E-Mails, die unter verschiedenen Vorwänden Geldbeträge vom Empfänger erbitten. Als Belohnung für die Kooperation mit den Betrügern winkt am Ende eine verlockend große Geldsumme, die jedoch nur mithilfe des zuvor erbetenen Vorschusses erlangt werden kann.
Erschreckenderweise fallen auch nach Jahren des mittlerweile bekannten Scam-Betruges immer noch mitfühlende Menschen auf die Betrüger herein, die sich oft auf Mitleid pochende Hintergrundgeschichten einfallen lassen. Mittlerweile hat sich jedoch eine Gegenbewegung zu den sogenannten Scammern gebildet: E-Mail-Nutzer, die der Betrugsmails müde wurden, fingen an, auf Scam-E-Mails zu antworten und die Betrüger in teils monatelange Gespräche zu verwickeln. Dabei erhofften sie sich einerseits, diese somit von tatsächlichen Opfern abzulenken und ihre Zeit zu verschwenden, andererseits machte es ihnen Spaß, mit den Betrügern zu spielen und sie teilweise auf das Schlimmste zu veralbern. Für diese Gegenspieler hat sich im englischen, sowie auch im deutschen Sprachraum der Begriff „Scambaiter“ etabliert. Ihre Ziele haben sich im Laufe der Zeit dahingehend entwickelt, dass viele „Trophäen“ sammeln, also kompromittierende Fotos oder Formulare, die sie sich von den Scammern schicken lassen und auf welchen diese sich hauptsächlich lächerlich machen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Phänomen des Scambaitings unter dem Begriff der interkulturellen Kommunikation näher zu betrachten und die kulturellen Beziehungen zwischen den Scammern, die größtenteils aus dem westlichen Afrika stammen und den Scambaitern, die den westlichen Industriekulturen angehören, zu erforschen. Konkret steht es dabei in Frage, ob die afrikanischen Betrüger sich derart, wie wir es später noch im Detail betrachten werden, vorführen lassen, weil sie sich in den Gepflogenheiten der westlichen Kulturkreise wenig bis gar nicht auskennen oder ob sie dies aus reiner Berechnung für den eventuellen Geldgewinn tun. Um die Frage
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nach dem möglichen kulturellen Unverständnis der Scammer für die westliche Kultur zu beantworten, soll auf Basis der inhaltlichen Analyse eines Scambaiting-Dialogs eine mögliche Aussage darüber getroffen werden.
2 Theorie
In diesem ersten Teil soll der theoretische Hintergrund erläutert werden, dem die darauffolgende Analyse zugrunde liegt. Dazu werden zunächst begriffliche Definitionen geliefert, daraufhin das bearbeitete Material vorgestellt, der gegenwärtige Forschungsstand des Themas beschrieben und dann die Analysemethode festgelegt.
2.1 Definitionen
Dieser Teil soll hauptsächlich Definitionen enthalten, sowie Informationen über Scamming und Scambaiting, die dem Leser die Funktionsweise dieses Betruges und dessen Reichweite begreiflich machen. Zunächst werden sowohl das Phänomen des Scammings als auch das des Scambaitings beschrieben. Daraufhin soll näher auf die Akteure selbst eingegangen werden und auf die jeweiligen Kulturen, aus der diese stammen. Auf der Grundlage dieses kulturellen Basiswissens kann dann im zweiten Teil der Arbeit auf empirische Weise und anhand von konkreten Beispielen aufgebaut werden.
2.1.1 Scamming
Eine direkte deutsche Übersetzung für „Scamming“ gibt es nicht. Der Begriff „Vorschussbetrug“ kommt dieser jedoch nahe. Scamming beschreibt eine Art von Betrug, bei der Massen-E-Mails versandt werden, in denen der Absender häufig behauptet, Zugang zu einer enorm großen Menge Geld zu haben, jedoch Hilfe zu benötigen um die Summe ins Ausland transportieren zu können. Als Belohnung für die Hilfe wird dem Empfänger ein beträchtlicher Anteil an der Summe zugesichert. Zunächst sind jedoch vergleichsweise geringe Summen fällig, um Gebühren, Bestechungsgelder und diverse andere Gelder zu bezahlen. Selbstverständlich
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existieren die Millionensummen nicht und auch die Identität des Absenders ist gefälscht, dennoch fallen jedes Jahr wieder Menschen auf den Vorschussbetrug herein.
Seinen Ursprung nahm Scamming in Nigeria, weswegen bei den Tätern auch häufig von der Nigeria-Connection die Rede ist. Eine weitere Bezeichnung für diese Art von Betrug ist 419-Scam, nach dem Paragrafen im nigerianischen Grundgesetz, gegen den er verstößt. Mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Arten von Scam, die nicht mehr ausschließlich aus Nigeria und der Umgebung stammen. Da die Methode häufig dieselbe ist, spricht man auch hier von 419-Scam.
2.1.2 Scambaiting
Scambaiting ist eine Art Internetsport, die sich als Reaktion auf die Menge an Scam-E-Mails entwickelt hat. Scambaiter legen sich ebenfalls gefälschte Identitäten zu und antworten auf die E-Mails der Scammer. Sie verwickeln sie teilweise in monatelange Dialoge mit mehreren Zielen. Einerseits wollen sie die Aufmerksamkeit der Scammer auf sich und damit von potentiell wahren Opfern ablenken, andererseits macht es ihnen Spaß, diese zu verwirren und vorzuführen. Was also teilweise einen sinnvollen Zweck verfolgt, wird gerne zum Amüsement genutzt und so kommt es, dass man im Internet immer wieder auf ganze Foren stößt, in denen sich Scambaiter austauschen, gegenseitig Tipps geben und über ihre Tätigkeit informieren, gleichzeitig aber auch ihre Konversationen online veröffentlichen und gesammelte „Trophäen“ zeigen. Dabei handelt es sich häufig um Fotos, die sie von ihren Korrespondenzpartnern gefordert haben, als Beweis, dass es sich dabei um echte Menschen handelt. Häufig wird ihnen dabei vorgegeben, in welcher (kompromittierenden) Pose sie sich zu zeigen haben oder sie werden gebeten ein Schild mit lustiger oder beleidigender Aufschrift zu halten.
2.1.3 Kultureller Hintergrund der Scammer, 419er, Nigeria-Connection
In diesem Abschnitt soll beschrieben werden, wer sich hinter den Scam-E-Mails verbirgt und was die Kultur der Scambetrüger ausmacht. Damit soll dem Leser dieser Arbeit ein Einblick in die kulturellen Hintergründe der Scammer gegeben werden, um
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möglicherweise deren Denkweise besser zu verstehen. Dabei berufe ich mich auf die Beobachtungen von Jenna Burrell, einer Sozialwissenschaftlerin, die zu Forschungszwecken acht Monate in der ghanaischen Hauptstadt Accra verbrachte und in einem Artikel über Internet Scams über ihre Erfahrungen berichtet 1 . Da Scammer nicht nur auf den nigerianischen Raum beschränkt sind, sondern sich Ableger in anderen Ländern, wie beispielsweise Ghana oder auch Indien, befinden, fand Burrell dort zahlreiche Ansprechpartner. Sie berichtet, dass ghanaische Internetnutzer, eine Vorstellung von der Welt beschrieben, in der großer Reichtum ausschließlich im Westen existiere. Da ihnen diese Vorstellung ungerecht erscheint, versuchen sie, durch ihre Betrugsmaschen, den großen Industriestaaten etwas von ihrem Reichtum abzunehmen. Dabei zeigen sie kaum Mitleid oder Reue. Tatsächlich berichtet die Zeitung Toronto Star über einen Scambaiter, der sich als einen hart arbeitenden, afro-amerikanischen Flughafenmitarbeiter kurz vorm Rentenstand ausgab, um herauszufinden, ob die Betrüger aus Mitgefühl oder Verbundenheit aufgeben würden, nachdem sie seine Hintergrundgeschichte gehört hätten. Ganz im Gegenteil hätten sie ihn daraufhin weiter gedrängt, seine Ersparnisse an sie zu
übergeben 2 . Jenna Burrell berichtet in ihren Aufzeichnungen gegenteilig davon, dass Scamming lediglich ein Resultat der versuchten Kontaktaufnahme der Scammer mit der vermeintlich reichen westlichen Welt sei. Der finanzielle Betrug sei nicht das Haupt-Motiv aller afrikanischen Internetnutzer, die Kontakt via Internet suchten. Manche suchen einfach den Kontakt, um sich der so weit von ihnen entfernten Kultur anzunähern.
2.1.4 Kultureller Hintergrund der Scambaiter
Scambaiter gehören zu der Gruppe der potenziellen Opfer der Betrugs-E-Mails. Sie sind diejenigen Vertreter, die beschlossen haben sich zu wehren und die teilweise sehr viel Zeit in dieses Hobby investieren. Wie bereits beschrieben sind die Motive der Scambaiter teils ehrenvoll, weil sie hoffen, „ihre“ Scammer soweit in Beschlag zu
1 Vgl.: Burrell, Jenna: Problematic Empowerment: West African Internet Scams as Strategic Misrepresentation. Research Article. University of Berkeley. The MIT Press. In: Information Technologies & International Development. Volumen 4/ Ausgabe 4, Herbst/ Winter 2008. Online verfügbar unter: http://itidjournal.org/itid/article/viewFile/308/140. Aufgerufen am: 25. Jan. 2010
2 Vgl.: Cain, Patrick: Scam Trap. In: Toronto Star. 12. Juli 2004. Online verfügbar unter: http://www.419eater.com/media/toronto_star_120704.pdf. Aufgerufen am: 22. Jan. 2010.
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nehmen, dass diese keine Zeit mehr haben, sich auf tatsächliche Opfer zu konzentrieren. Andererseits macht es Ihnen einfach Spaß mit ausgedachten Identitäten eine Art Theater zu spielen, in denen sie und der jeweilige Scammer die Hauptrollen spielen und gelegentlich Nebenfiguren (Anwälte oder Vertreter von Banken, die natürlich ebenfalls gefälscht sind) auftreten. Sie müssen also über Vorstellungskraft verfügen, sowie über Ausdauer, einen festen Internetanschluss und viel Zeit, die in die E-Mails und diverse andere Projekte einfließt. Manchmal werden beispielsweise gefälschte Websites oder Fotomontagen benötigt, um Scammer von der Echtheit diverser Institutionen zu überzeugen. Scambaiter gehören meist den westlichen Kulturkreisen an und fallen somit in die Kategorie der beabsichtigten Opfer der Scammer.
2.2 Vorstellung des Materials
Bei dem zu untersuchenden Material handelt es sich um die Korrespondenz zwischen dem indischen Pastor Kothapalli Prabhakara Rao und drei verschiedenen Vertretern der „Holy Church of Fish, Bread and Wine“ in Großbritannien. Bei sämtlichen Charakteren handelt es sich um erfundene Personen, deren einziger Zweck darin besteht, den jeweiligen Korrespondenzpartner zu betrügen. Hinter Pastor Kothapalli Prabhakara Rao steckt der Scambetrüger, der in diesem Fall nicht aus Westafrika stammt, sondern aus Indien. Da Scam-E-Mails, wie zuvor erwähnt, nicht ausschließlich aus Nigeria kommen und dennoch als 419er bezeichnet werden, eignet sich diese Korrespondenz für unsere Analyse, auch wenn sie aus einem leicht anderen Kulturkreis stammt. Der Aufbau und die Struktur der Korrespondenz sind stereotypisch für 419-Scam. Das Pseudonym des Scambaiters ist Shiver Metimbers, unter welchem er auf der Website 419eater.com bereits zahlreiche seiner Streiche veröffentlicht hat. Dieser Scam läuft dort unter dem Namen „Sweet Baby Jesus And The Orphans“ und ist in englischer Sprache. Hier tritt er als drei verschiedene Personen (Father William Wallace, Father Dean Martin, Father Ed Wood) auf. Um den Verlauf der Korrespondenz kurz darzustellen: Sie beginnt mit einer Scam-E-Mail von Pastor Rao an diverse Empfänger, in denen er den Armenstatus seiner Gemeinde darstellt und anspricht, finanzielle Hilfe zu benötigen. Shiver Metimbers als Father Wallace antwortet ihm und sichert ihm Unterstützung zu, sofern er die Anforderungen seiner Kirche erfülle, die das Ausfüllen einer Einverständniserklärung
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und ein Foto enthalten. Nachdem er das Foto erhalten hat, auf dem Rao mit einem Laib Brot auf dem Kopf, einem Fisch in der einen und einer Flasche Wein in der anderen Hand posiert, antwortet er kurze Zeit nicht, um sich dann als Father Dean Martin zurück zu melden und Rao die Nachricht von Father Wallaces Tod zu überbringen. Rao drückt seine herzliche Anteilnahme aus, nicht ohne jedoch auch auf die noch ausstehende Transaktion hinzuweisen. Daraufhin erscheint ein neuer Charakter, Father Wood, der Pastor Rao von Father Martins Tod und einem Kirchenbrand, der alle Dokumente zerstört hat, berichtet und ihn um neue Dokumente, inklusive Foto bittet. Das daraufhin gesandte Foto mit einem gemalten Schild gefällt dem Scambaiter so gut, dass er sich eines mit eigener Aufschrift malen lassen möchte, woraufhin er eine weitere Person erfindet. An dieser Stelle ist ein interessanter Punkt erreicht, da auf dem Schild Referenz auf die Zahl 419 genommen wird. Pastor Rao erfüllt jedoch auch diese Aufgabe ohne Zögern. Das Gespräch wird schließlich von Seiten des Pastors beendet, nachdem Father Wood ihn um ein amtliches Dokument bittet, dass er anscheinend nicht vorweisen kann. Das Material besteht insgesamt aus 29 E-Mails, die im Zeitraum vom 12. Januar bis zum 27. April 2004 geführt wurden. Davon wurden 17 E-Mails vom Charakter Pastor Rao verfasst, 12 von Shiver Metimbers in verschiedenen Rollen. Fünf Bilder sind Teil der Korrespondenz, von denen drei auf Verlangen von Rao gefertigt wurden und die anderen beiden als „Beweis“ der Existenz der „Holy Church of Fish, Bread and Wine“ unaufgefordert von Metimbers angehangen wurden. Während unserer Analyse werden wir uns vor allem auf Pastor Rao als hauptsächlichen Textproduzenten beziehen und nur gelegentlich auf Textpassagen der anderen Charaktere beziehen.
2.3 Gegenwärtiger Forschungsstand
Es gibt wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Phänomen Scambaiting befassen. Die meisten dieser sind soziologischer oder anthropologischer Art und befassen sich mit der Ethik des Scambaitings, insbesondere der Frage ob diese Form der zivilen Gerechtigkeit ethisch vertretbar sei 3 . Linguistische Analysen der Scambaiting-Dialoge gibt es bisher nicht.
3 Vgl.: Tuovinen, Lauri/ Röning, Juha: Baits and beatings: vigilante justice in virtual communities. University of Oulu. 2006.
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2.4 Theorie der qualitativen Inhaltsanalyse
Die qualitative Inhaltsanalyse ist ein Modell, das im deutschsprachigen Raum insbesondere von Philipp Mayring in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Seine Stärke besteht darin, Analysekriterien der kommunikationswissenschaftlichen Inhaltsanalyse zu nutzen, um systematische Textanalysen durchzuführen. In der von
Mayring beschriebenen qualitativen Inhaltsanalyse 4 ist es besonders wichtig, die Textgrundlage in ein Kommunikationsmodell einzuordnen und die Fragestellung während der Analyse nicht aus den Augen zu verlieren. Die Analysekategorien sollten in Betracht auf die Fragestellung entwickelt werden. Dies kann im Rahmen einer induktiven oder auch deduktiven Kategorienanwendung geschehen. In vier Schritten wird die Vorgehensweise der Inhaltsanalyse beschrieben: Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgeleitetheit, Kategorien im Zentrum und Gütekriterien. Im Hinblick auf die Fragestellung nach der kulturellen Kompetenz des Scambetrügers sollen diese Schritte im Folgenden auf die von ihm verfassten Texte angewendet werden.
3 Analyse
3.1 Einordnung in ein Kommunikationsmodell
Das Ziel der Analyse ist es, die kulturelle Kompetenz des Textproduzenten (hauptsächlich: Pastor Rao) herauszufinden. Der kommunikative Hintergrund des Korpus ist außergewöhnlich interessant, da er auf einem versuchten Betrug beruht, der vom Empfänger durchschaut und seinerseits hintergangen wird. Die Variablen des Textproduzenten festzustellen, stellt ein Problem dar, da wir über seine wahre Identität keine Informationen haben, außer seiner indischen Nationalität. Fest steht, dass der Produzent ein Scambetrüger ist, der vermutlich bereits mehrere Scams durchgeführt hat. Eingeordnet in das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun
4 Vgl.: Mayring, Philipp: Qualitative Content Analysis. Forum Qualitative Sozialforschung/ Forum: Qualitative Social Research, Nordamerika, 1. Juni 2000. Online verfügbar unter: http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/1089/2384. Aufgerufen am: 26. Jan. 2010
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Arbeit zitieren:
Pina Pohl, 2010, Scambaiting im Fokus interkultureller Kommunikation, München, GRIN Verlag GmbH
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