Inhaltsverzeichnis……………………………………………………………………………………… II
Abbildungsverzeichnis………………………………………………………………………………. III
Abkürzungsverzeichnis……………………………………………………………………………… III
1. Einführung…………………………………………………………………………………………. 1
2. Das Wesen der Marke………………………………………………………………………… 2
3. Die Funktion der Marke……………………………………………………………………… 4
4. Markentypen‐ und Strategien……………………………………………………………. 6
5. Die Marke als Positionierungsinstrument………………………………………….. 9
6. Der Wert einer Marke………………………………………………………………………… 11
7. Tops und Flops…………………………………………………………………………………… 14
8. Fazit und Ausblick………………………………………………………………………………. 16
9. Literaturverzeichnis…………………………………………………………………………… 18
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Nutzen für den Konsumenten Seite 5
Abbildung 2 Nutzen für den Anbieter Seite 6
Abbildung 3 Markenarchitektur am Beispiel Beiersdorfer Seite 7
Abbildung 4 Vor‐ und Nachteile der Einzelmarkenstrategie Seite 7
Abbildung 5 Vor‐ und Nachteile der Familienmarkenstrategie Seite 8 Abbildung 6 Vor‐ und Nachteile der Dachmarkenstrategie Seite 8
Abbildung 7 The most valuable global brands of 2010 Seite 11 Abbildung 8 Apple Logo Seite 14 Abkürzungsverzeichnis d.h. das heißt z.B. zum Beispiel Vgl. Vergleiche usw. und so weiter GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
III
1. Einführung
Marken sind ständiger Bestandteil unseres Lebens und ob man es möchte oder nicht, Marken sind gerade auch deswegen überall zu finden: Ob im Fernsehen, im Internet oder beim simplen Einkaufen im Supermarkt; es ist im Grunde ganz egal, wo man sich gerade befindet, die Marke ist unser ständiger Begleiter. Und das schon seit dem Kindesalter; denn nicht nur im höheren Alter bemerken und leben wir mit Marken, auch die Kleinsten wachsen mit dem Markenbegriff auf.
In dieser Arbeit geht es nun darum, diesen treuen „Begleiter“ genauer kennen zu lernen. Und um genau dieses Ziel zu erreichen, nämlich die Entwicklung und Geschichte zu verstehen und einen Einblick in die moderne Markenwelt zu erhalten sind mehrere Schritte nötig:
Um einen ersten Eindruck über das Thema „Marke“ zu erhalten und eine Grundlage zu bilden, ist es notwendig zu verstehen, was genau der Begriff Marke überhaupt bedeutet und was das Wesen der Marke ausmacht. Demzufolge betrachten wir die Entstehung des Markenbegriffs und definieren diesen anschließend. In einem zweiten Schritt geht es dann um die Funktion der Marke. Der Hintergrund ist dabei die Beantwortung der Frage, welche Bedeutung die Marke für den Konsumenten als auch für das jeweilige Unternehmen hat. Darauffolgend geht es um die Typologisierung unterschiedlicher Marken und um verschiedene Markenstrategien. Dabei werden zuerst verschiedene Typen von Marken aufgezeigt um dann auf deren jeweilige Strategien einzugehen. In enger Relation dazu steht die Markenpolitik und die Frage, welche Bedeutung eben diese Politik hat und wie sie sich im Laufe der letzten Jahre verändert hat. Darauffolgend wird der Wert der Marke betrachtet, mit Hauptaugenmerk darauf, welche Ansätze es zur Berechnung des Wertes einer Marke gibt. Zum Abschluss der Arbeit geht es dann noch darum was Marken erfolgreich beziehungsweise weniger erfolgreich macht. Dabei werden die Gründe dafür auch auf Beispiele bezogen um einen Praxisbezug zu erhalten. Im Anschluss daran werden noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst um damit ein Fazit ziehen und einen Ausblick auf die Zukunft werfen zu können.
‐ 1 ‐
2. Das Wesen der Marke 2.1 Die Entstehung des Markenbegriffs
Der Markenbegriff ist in der heutigen Welt ein eigentlich ziemlich eindeutiger Begriff, mit dem jeder etwas anfangen kann. Dies hat sich vor allem durch relative junge Entwicklungen aus dem letzten Jahrhundert ergeben. Doch Marken gab es natürlich auch schon vorher, auch wenn sie die Menschen aus früheren Zeiten nicht unbedingt als Marke bezeichnet haben. Schon im Altertum, ob im griechischen, römischen oder um noch weiter zu gehen im ägyptischen Zeitalter gab es große Handelszentren, in denen unterschiedliche Waren Werte zugeteilt wurden. Verschiedene Stoffe waren zum Beispiel begehrter als andere. Auch in der weiteren Geschichte gab es immer wieder weitere Ansätze von Markenverständnis. So unterzeichneten beispielsweise Künstler ihre Bilder, oder Werkstätten ihren Stempel. Kunstwerke wie die von Da Vinci oder Picasso werden heutzutage als markenähnlich bezeichnet. Das wirkliche Phänomen der Marke entstand allerdings erst durch den großen Schritt der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Durch technischen Fortschritt wurden es möglich immer neuere Produkte zu entwickeln. Die Wichtigkeit dieser Zeit lässt sich auch daraus entnehmen, dass viele Marken die damals gegründet wurden, noch teilweise heute bestehen. Es kam zudem mehr und mehr zu konzeptionellen Vorstellungen, wie man sein Produkt erfolgreiche machen konnte. Ein weiterer wichtiger Schritt in der Geschichte der Marke ergab sich aus der Tertiärisierung der letzten gut 50 Jahre. Mittlerweile gibt es nämlich nicht nur Produkte, die als Marken bezeichnet werden können, auch Dienstleistungen haben teilweise den Anspruch als Marke gekennzeichnet zu werden. So gibt es in der heutigen Welt eine fast nicht zählbare Menge von Produkten und Dienstleistungen, die als Marken bezeichnet werden können. 1
2.2 Die Definition des Markenbegriffs
Um den Begriff der Marke definieren zu können, muss man zunächst erst einmal einige Vorüberlegungen treffen. Der Begriff Marke hat nämlich mehrere Bedeutungen, bei denen es wichtig ist, sie zu unterscheiden. Zum einen gibt es die juristische Bedeutung der Marke, auch als gewerbliches Schutzrecht bezeichnet. Hierbei geht es also, wie die Bezeichnung juristisch schon impliziert, um den rechtlichen Bereich. Marken können
1 Vgl. Adjouri, (2004) S. 184/185
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als „ Zeichen, insbesondere Wörter einschließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, Hörzeichen, dreidimensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und Farbzusammenstellungen geschützt werden, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden“. 2 Eine weitere Bedeutung ist das eher klassisch gesehene Verständnis des Markenbegriffs. Dieses Verständnis besagt, dass die Marke ausschließlich die Aufgabe hat, einen Hersteller oder Anbieter eines Produkts zu markieren, d.h. die Marke kennzeichnet den Ursprung eines Markenartikels, und verdeutlicht dem Konsumenten so, wer der Hersteller ist. Ein weiteres Attribut der klassischen Sicht besteht darin, dass der Begriff Marke für spezifische Qualitäten bei einem gleichen Bedarf steht. Diese Definition ist jedoch nicht mehr sehr zeitgemäß, da einerseits in der heutigen Welt auch beispielsweise Dienstleistungen unter den Markenbegriff fallen und diese Beschreibung andererseits zu merkmalsbezogen ist. 3 Um allerdings eine ausreichende, zeitbezogene und aussagekräftige Definition zu erhalten, ist es aber auch vonnöten das Augenmerk nicht auf die Sicht des Unternehmers, sondern auch auf die des Konsumenten zu lenken. Denn aus der modernen Sichtweise heraus ist es nicht mehr wichtig, ob der Konsument weiß, wer der Hersteller eines Produktes ist und wo der Ursprung liegt, tatsächlich liegt die Aufmerksamkeit auf der klaren Vorstellung was eine Marke ausmacht. Somit ist es also absolut notwendig die Definition des Markenbegriffs am Konsumenten festzumachen. Man könnte also sagen, eine Marke ist nur dann eine (erfolgreiche) Marke, wenn sie beim Konsumenten ein positives und einzigartiges Image beziehungsweise Vorstellungsbild hervorruft. Das kann ein Produkt eines Unternehmens sein, allerdings natürlich aber auch eine Dienstleistung. 4
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Begriff Marke verschiedene Bedeutungen haben kann und, dass sich eben dieser Begriff im Laufe der Jahre durchaus verändert hat. (Auf die Entwicklung des Markenbegriffs wird zusätzlich noch bei Punkt 5.2 eingegangen). Eine endgültige Definition des Markenbegriffs auf der diese Arbeit aufbaut könnte also folgendermaßen aussehen:
2 § 3Abs. 1 MarkenG
3 Vgl. Esch, (2001) S. 9‐11
4 Vgl. Meffert (2005) S. 5‐7
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Arbeit zitieren:
Matthias Winter, 2010, Die Macht der Marke, München, GRIN Verlag GmbH
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