Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung 3
2 Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung 4
3 Theoretischer Rahmen 5
3.1 Definition demographischer Wandel
3.2 Beschreibung des Rettungsdienstes in Deutschland
4 Methodik 8
4.1 Datenquellen und Recherchen
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien
5 Ergebnisse 10
6 Herausforderungen an den Rettungsdienst 11
7 Zusammenfassung und Schlussfolgerung 13
8 Literaturverzeichnis 14
9 Abbildungsverzeichnis/ Tabellenverzeichnis 16
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1 Einleitung
Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem Prozess einer älter werdenden Gesellschaft. Bis Anfang des 21. Jahrhunderts wurde der Zielgruppe der Älteren in der Bevölkerung, trotz der bekannten zu erwartenden demographischen Entwicklung, kaum besondere Bedeutung geschenkt. Mit den drängenden Fragen einer Finanzierung des Versorgungssystems, einer effektiveren Versorgung, einer zunehmenden Patientenorientierung sowie einer Differenzierung des Angebots erfährt auch die Zielgruppe der Älteren vermehrt Aufmerksamkeit (Backes, 2003).
Dieser „demographische Wandel“ hat auch weit reichende Auswirkungen auf den Rettungsdienst, als integralen Bestandteil des Gesundheitswesens. Die vorliegenden, recherchierten Ergebnisse über das zukünftig zu erwartende notärztliche Leistungsgeschehen beruhen auf der „mittleren Variante“ der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung und zeigen, dass trotz abnehmender Bevölkerung bis zum Jahr 2050 das Aufkommen an Notarztalamierungen um ein Viertel steigen wird , wobei dies, in Relation zu der dann existierenden Bevölkerungszahl, einer Steigerung von 56% entspricht (Behrendt, 2005).
In dieser Hausarbeit wird der Versuch unternommen, die gesundheitswissenschaftlichen Zusammenhänge, zwischen dem demographischen
Wandel und den daraus resultierenden Folgen für den Rettungsdienst aufzuzeigen.
Nach einer Einführung in die Thematik wird im zweiten Kapitel der Hausarbeit auf die Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung eingegangen.
Das dritte Kapitel bildet den theoretischen Rahmen, und in Kapitel vier wird die Methodik zur Beantwortung der Fragestellung dieser Hausarbeit erläutert. Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse dargestellt. Die Kapitel sechs und sieben betrachtet die zu erwartenden Herausforderungen für den Rettungsdienst, und schließen mit einer Zusammenfassung und Schlussfolgerung die Hausarbeit ab.
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2 Ausgangslage und Entwicklung der Fragestellung
Die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland hat sich bereits in der Vergangenheit verändert und wird sich auch in der Zukunft in Richtung einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft entwickeln. Ein solcher demographische Wandel hat weit reichende ökonomische und gesellschaftliche Auswirkungen, wie unter anderem die Diskussionen um die Sicherheit der sozialen Systeme aufgrund der Veränderung der Proportion zwischen Erwerbstätigen auf der einen Seite und Rentnern/Pensionären auf der anderen Seite zeigen. Die Folgen einer älter werdenden Gesellschaft als Bestandteil der so genannten „personellen Infrastruktur“ wirken sich selbstverständlich auch auf die „materielle Infrastruktur“ wie zum Beispiel Wohnungswesen, Freizeiteinrichtungen sowie Bildungs-, Gesundheits- und Führsorgewesen aus. Damit ist auch der Rettungsdienst als integraler Bestandteil des Gesundheitssystems von den Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung betroffen, die letztlich durch Geburten- und Sterbezahlen auf der einen Seite als „natürliche Bevölkerungsbewegung“ und Ein- und Auswanderungen als „räumliche Bevölkerungsbewegung auf der anderen Seite bestimmt werden (Pötzsch, 2003).
Nachfolgend sollen die Auswirkungen einer sich bundesweit verändernden Bevölkerungsstruktur auf den Rettungsdienst und die damit verbundene Entwicklung des Einsatzaufkommens aufgezeigt werden. Darüber hinaus sind weitere Auswirkungen einer älter werdenden Gesellschaft auf den Rettungsdienst vor allem aus medizinischer Sicht denkbar und bereits heute prognostisch darstellbar, da Art und Umfang der zu behandelnden Krankheitsbilder sich mit dem Alter der Patienten ändern werden und damit veränderte Anforderungen ebenso an das Rettungsdienstfachpersonal mit seinen Aus- und Fordbildungen stellen wie an das medizinische Personal. Die anstehenden Ausführungen untersuchen die zukünftige Entwicklung des Aufkommens von Notarztalamierungen im Rettungsdienst und die damit verbundenen Krankheitsbilder.
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3 Theoretischer Rahmen
3.1 Definition Demographie und demographischer Wandel
„Demographie“
Der Begriff Demographie stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten, „demos= das Volk“ und „graphe= die Beschreibung“ zusammen (). Die Enzyklopädie Brockhaus definiert Demographie folgender Maßen: „Demographie ist die Beschreibung von Zustand und Veränderung der Bevölkerungszahl und Bevölkerungszusammensetzung mithilfe der
Bevölkerungsstatistik“. Die drei Größen die hierbei berücksichtigt werden müssen sind: Lebenserwartung, Geburtenrate und die Anzahl der Zu- und Abwanderung (Brockhaus, 20. Auflage, S. 208). „Demographischer Wandel“
Die Beobachtung und Aufzeichnung von demographische Daten lassen Analysen und Interpretationen über die Bevölkerungsvorgänge zu. Diese über Jahrzehnte notierten Vorgänge werden auch als „demographischer Wandel“ bezeichnet (Brockhaus, 20. Auflage, S.209).
3.2 Beschreibung des Rettungsdienstes in Deutschland
Der deutsche Rettungsdienst ist nach heutiger Rechtsauffassung dem Bereich der Daseinsvor- und Daseinsfürsorge sowie der Gefahrenabwehr zugeordnet und fällt gemäß Artikel 30 und Artikel 70 des Grundgesetzes in die grundsätzliche Regelkompetenz der Länder und wird in deren Rettungsdienstgesetzen geregelt. Rettungsdienst wird unterteilt in die Bereiche Notfallrettung und Krankentransport.
Die Aufgaben der Notfallrettung umfassen bei Notfallpatienten, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht unverzüglich medizinische Hilfe erhalten (Rettungsdienstgesetz NRW §2), die Durchführung lebensrettender Maßnahmen am Unfallort, die Herstellung der Transportfähigkeit und den
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Arbeit zitieren:
Jean-Claude Balanck, 2008, Die Bedeutung gesundheitswissenschaftlicher Zusammenhänge für die praktische Arbeit im Gesundheitswesen dargestellt anhand eines Praxisbeispiels, München, GRIN Verlag GmbH
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