2
Inhalt
Inhalt 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
1 Einführung 5
2 Grundlagen 6
2.1 Begrifflichkeiten 6
2.2 Das Untersuchungsgebiet 6
2.3 Tourismuspolitik 8
3 Analyse des Sporttourismus 9
3.1 Tourismusangebot 9
3.1.1 touristische Betriebe 9
3.1.2 Sportangebot 11
3.2 touristische Nachfrage 12
4 Entwicklungen im Sporttourismus 14
4.1 Bevölkerungsentwicklung 14
4.2 Weiterentwicklung des Sportangebotes 16
4.3 Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten 17
5 Fazit 18
Literaturverzeichnis 19
1
3
Abkürzungsverzeichnis
EAGFL Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft EFRE Europäischer Regionalfonds ESF Europäischer Sozialfonds EU Europäische Union ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr TTG Thüringer Tourismus GmbH UNESCO United Nations Educational Scientific and Cultural Organization WTO World Tourism Organisation
4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die Wartburgregion (Quelle: Leader+: Vernetzte Vielfalt- Chance für die
Zukunft des ländlichen Raums) ........................................................................................ 7 Abbildung 2: Anbieter in der Wartburgregion 2010 (Quelle: TTG im Internet: http://www.thueringen-tourismus.de/cps/rde/xchg/thueringen-tourismus/hs.xsl/27786.html; eigene Darstellung) ......................................................... 10 Abbildung 3: Vergleich der Anzahl der Sportstätten in der Wartburgregion zur Gesamtanzahl (Quelle: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit (Hrsg.): Sportstätten in Thüringen. 2003.; eigene Darstellung) ..................................... 12 Abbildung 4: Nachfragetypen (Quelle: Dreyer, Axel: Der Markt für Sporttourismus;
eigene Darstellung) ......................................................................................................... 14 Abbildung 5: Bevölkerung Thüringens im Vergleich (Quelle: Thüringer Landesamt für
Statistik: Familien in Thüringen Ausgabe 2009) ............................................................. 15 Abbildung 6: Akteure im Thüringer Tourismus ............................................................... 20 Abbildung 7: Radwege in der Wartburgregion ............................................................... 20
5
1 Einführung
Der Tourismus hat für die Wartburgregion eine große Bedeutung. Aber was erwartet der Gast von der Wartburgregion? Wie kann die Wartburgregion auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben?
Der Trend der Urbanisierung hat in zweifacher Weise Wirkung auf den Tourismus. Zum einem leben mehr Menschen in Städten, die in der Urlaubsdestinationen ähnliche Lebens-, Kultur- und Kommunikationsbedingungen erwarten. Hier steigt die Nachfrage für den Kulturtourismus, welche auch durch das gestiegene Bildungsniveau erhöht wird. Der Kulturwert einer Destination wird somit zu einem wichtigen Standortfaktor. 1 Die Region verfügt aufgrund ihrer historischen Entwicklung über ein dichtes Netz an kulturellen Angeboten. In Eisenach, Bad Salzungen und Creuzburg sowie in den kleineren Gemeinden fügen sich Burgen, Museen, Denkmälern aber auch den Stätten und dem Wirkungskreis herausragender Persönlichkeiten in ein geschichtsträchtiges Stadtbild. Andererseits gibt es den größer werdenden Wunsch, die Freizeit in der Natur zu verbringen, was die touristische Entwicklung der ländlichen Gebiete begünstigt. Der Nationalpark Hainich, der Rennsteig, das Werratal und die Rhön bieten einmalige Erlebnisse. Sport, Wellness und Fitness sind aktuelle Trends und können neue Marketingchancen für die Destination Wartburgregion bedeuten. 2
Kultur und Sport stellen wichtige Leistungen für die Gäste, unabhängig vom Motiv ihrer Reise, während ihres Aufenthaltes dar und können den Anziehungswert einer Destination für mögliche Besucher erhöhen. 3 Jede Destination muss selbst festlegen in wie weit sie ihr Angebot auf den Gebieten Kultur und Sport gestaltet. Zunächst werden im zweiten Kapitel die Begrifflichkeiten festgelegt, das Untersuchungsgebiet vorgestellt und ein Einblick in die Tourismuspolitik gegeben. Aufbauend auf einer Bestandsanalyse des Angebotes in der Wartburgregion werden die Nachfragetypen im Aktivtourismus im dritten Kapitel vorgestellt. Danach werden im vierten Kapitel die Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt bevor abschließend ein Fazit gezogen wird.
1 Vgl. BAUMBACH (2007), S. 90.
2 Vgl. BAUMBACH (2007), S. 90.
3 Vgl. ALTHOF (2001), S. 111.
6
2 Grundlagen
2.1 Begrifflichkeiten
Die WTO definiert den Begriff Tourismus wie folgt: „ Tourismus umfasst die Aktivitäten von Personen, die an Orte außerhalb ihrer gewohnten Umgebung reisen um sich dort zu Freizeit-, Geschäfts-, oder bestimmten anderen Zwecken nicht länger als ein Jahr ohne Unterbrechung aufhalten.“ 4 Das entscheidende Kriterium der Definition ist die Bewegung außerhalb des normalen Arbeits- und Wohnumfeldes. Damit erfolgt eine klare Abgrenzung zwischen Tourismus und Freizeit.
Das Motiv für eine Reise kann ganz unterschiedlich sein. Daher gibt es im Tourismus verschiedene Ausprägungen. 5 Für den Sporttourismus bzw. Aktivtourismus gibt es kei- neeinheitliche Definition. „Sporttourismus beinhaltet alle Formen der vorübergehenden Abwesenheit vom Wohnort, die in der Beschäftigung mit dem Sport einen wesentlichen Zweck besitzen.“ 6 , definiert Dreyer den Begriff.
Der Begriff Destination umfasst touristische Zielgebiete. Während des Aufenthaltes konsumiert ein Tourist ein Leistungsbündel, das in einem geographisch abgegrenzten Raum wie einer Stadt, Region oder Landes angeboten wird. Bei der Wahl der Destination vergleicht er die Räume mit ihren Leistungsbündeln miteinander und wählt das Leistungsbündel, welches seinen Bedürfnissen am ehesten entspricht. Eine Destination kann daher als eine Wettbewerbseinheit im Tourismus angesehen werden. 7
2.2 Das Untersuchungsgebiet
Die Wartburgregion im Sinne dieser Studienarbeit umfasst den Wartburgkreis und die kreisfreie Stadt Eisenach. Die infrastrukturell gut erschlossene Wartburgregion wird begrenzt vom Unstrut-Hainich-Kreis, vom Landkreis Gotha, vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen und vom Bundesland Hessen.
Der Hauptwirtschaftszweig der Region, welche hauptsächlich durch ländliche Räume geprägt wird, ist die Automobilindustrie. Weiterhin spielen Dienstleistungen, das Handwerk und das Kurwesen eine wichtige Rolle. 8 Seit den 90er Jahren entstanden zur Verbesserung des Wohnumfeldes und Freizeitangebotes neue, attraktive Einkaufsmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen. Vorhandene Kulturangebote wurden verbes-
4 WTO(1993), S. 5.
5 Vgl. BERG (2008), S. 4.
6 DREYER, KRÜGER (2004), S. 330.
7 Vgl. BIEGER (2008), S. 55.
8 Vgl. LEADER+ (2002), o.S.
Arbeit zitieren:
Markus Beck, 2010, Bilanz und Weiterentwicklung des Aktivtourismus in der Wartburgregion, München, GRIN Verlag GmbH
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