Ich erkläre ehrenwörtlich, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst, andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt, die den benutzten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht und mich auch sonst keiner unerlaubten Hilfe bedient habe.
Ferner erkläre ich, dass diese Master Thesis weder im In- noch im Ausland als Prüfungsarbeit vorgelegt wurde.
20. August 2011 DI Maria Schwarz
A. INHALTSVERZEICHNIS
A. Inhaltsverzeichnis 3
B. Abkürzungsverzeichnis 6
1. Abstrakt / Abstract 7
2. Einleitung 9
2.1 Zielsetzung der Arbeit 9
2.2 Wissenschaftliche Forschungsmethoden 10
3. Grundlagen 10
3.1 Allgemeine Betrachtungen zu Social Media 10
3.2 Definitionen Web 2.0 11
3.3 Definitionen von Social Media 12
3.4 Social Media Plattformen 13
3.5 Die Social Media Nutzung in Österreich 18
3.5.1 Analyse von Facebook 19
3.5.2 Analyse von Twitter 23
3.5.3 Analyse von YouTube 25
4. Social Media Marketing 26
4.1 Definition Social Media Marketing 26
4.2 Charakteristika von Social Media Marketing 26
4.3 Social Media Marketing und Facebook 29
4.4 Social Media Marketing und Twitter 34
4.5 Social Media Marketing und YouTube 34
4.6 Social Media Marketingziele 34
3
A. INHALTSVERZEICHNIS
5. Entwicklung einer Social Media Strategie 35
5.1 Das Groundswell Modell 35
5.2 Die POST-Methode 36
5.2.1 P People 36
5.2.2 O Objectives 36
5.2.3 S Strategy 42
5.2.4 T Technology 43
5.3 Social Media Monitoring 43
6. Empirischer Teil 44
6.1 Internetrecherche in Social Media Plattformen 44
6.1.1 Untersuchungsdesign 44
6.1.2 Forschungsinteresse 45
6.1.3 Vorgehensweise 46
6.1.4 Ergebnisse 46
6.1.5 Fazit der Internetrecherche 52
6.2 Onlineexpertenbefragung zur Social Media Nutzung 53
6.2.1 Untersuchungsdesign 53
6.2.2 Forschungsinteresse 54
6.2.3 Ergebnisse 55
6.2.4 Fazit der Onlinebefragung 64
7. Leitfaden für den Aufbau einer Social Media Strategie 65
7.1 Nutzen von Social Media 65
4
A. INHALTSVERZEICHNIS
7.2 SWOT Analyse von Social Media 67
7.3 Social Media Leitfaden 68
7.3.1 Analyse 70
7.3.2 Zielsetzung 71
7.3.3 Umsetzung 73
7.3.4 Kontrolle 75
8. Resümee 76
8.1 Ausblick 78
9. Tabellenverzeichnis 79
10. Abbildungsverzeichnis 80
11. Literaturverzeichnis 81
5
B. Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise ca. circa, ungefähr etc. et cetera ff. und folgende FMCG Fast Moving Consumer Goods GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung IT Informationstechnik NGO Non-Governmental Organization PC Personal Computer PR Public Relations Tab. Tabelle UN United Nations US United States usw. und so weiter vs. versus Web World Wide Web z.B. zum Beispiel
1. Abstrakt
Ziel der Master Thesis: Das Ziel der Master Thesis ist es, eine Analyse der Social Media Aktivitäten von Getränkemarkenartikelunternehmen durchzuführen und einen Leitfaden für den Aufbau einer Social Media Strategie im Unternehmen zu entwickeln.
Methode: Als Methodik zur Zielerreichung dienen Literaturstudien und Internetrecherchen sowie die Durchführung einer Onlinebefragung unter MarketingexpertInnen der Getränkemarkenartikelbranche. Ergebnisse: Die Erhebung zeigt, dass die Unternehmen im Social Web bereits stark vertreten sind und dem Social Web auch viel Potential zusprechen. Als Zielsetzung für die Nutzung von Social Media werden vor allem die Kommunikation spezieller Aktionen und die Markenpflege gesehen. Nur ein geringer Anteil der befragten Unternehmen verfügt derzeit über eine Social Media Strategie und betreibt Social Media Monitoring. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Getränkemarkenartikelbranche zwar schon intensiv mit Social Media auseinandersetzt, viele Unternehmen aber bisher das „try and error“ Prinzip ohne klare Strategie und Zielsetzung angewandt haben. Resümee: Um das Potenzial von Social Media in der Getränkemarkenartikelbranche effizient und wirkungsvoll zu nutzen, benötigt man konkrete und messbare Social Media Ziele, ein effizientes Social Media Monitoring, eine integrierte Social Media Strategie und Ressourcen für die Betreuung sämtlicher Aktivitäten. Schlagwörter: Social Media - Social Media Marketing - Social Media Monitoring - Social Media Strategie - Social Media Leitfaden
1. Abstract
Objectiv of the thesis: The aim of the thesis is to analyze the social media activities of beverage brand companies and to recommend a guideline to build a social media strategy in a company. Methods: The methods used to achieve the aim are a review of the literature, online research and an online survey performed with marketing experts of beverage brand companies.
Results: The analysis shows that the companies are already quite active in the social web and that they see a lot of potential for this new communication tool. The main reason why they use social media is because they want to communicate special promotions and to work on the brand management. Only a small amount of companies out of the survey have build a social media strategy and use social media monitoring. As a conclusion it can be said, that beverage brand companies have already dealt with social media quite intense but many of them did so by using the „try and error“ principal without a clear strategy and defined measurable targets.
Conclusion: In order to use the potential of social media in the beverage brand companies efficiently and effectively, specific and measurable targets need to be defined, a social media monitoring needs to be installed and an integrated social media strategy with the necessary resources in order to care for all social media activities, needs to be defined. Keywords: social media - social media marketing - social media monitoring - social media strategy - social media guideline
2. Einleitung
2.1 Zielsetzung der Arbeit
Social Media sind ein Megatrend unserer Zeit. Die vernetzte Kommunikation hat nicht nur Auswirkungen und Einflüsse auf unsere Gesellschaft, auch unsere Geschäftswelt hat sich durch Social Media grundlegend verändert.
Ziel der Arbeit ist es, die strategischen Ansätze der Social Media Aktivitäten von Unternehmen der Getränkemarkenartikelindustrie zu analysieren und daraus einen Leitfaden zur strategischen Integration von Social Media abzuleiten.
Welche Strategien verfolgen Unternehmen im Social Media Bereich? Welche Ressourcen werden bereitgestellt? Wie wird der Erfolg gemessen? - das sind dabei die zentralen Fragestellungen. Es ist nicht Ziel dieser Arbeit, auf technische Details in der Umsetzung einer Social Media Strategie einzugehen.
Im ersten Teil der Arbeit wird ein Überblick gegeben, welche Social Media es gibt, wie sie aktuell von Unternehmen eingesetzt werden und welche Möglichkeiten es gibt, den Erfolg der eingesetzten Medien zu bewerten. Anschließend werden theoretische Strategieansätze für die Integration von Social Media in die Unternehmenskommunikation über Literaturstudien aufgezeigt.
Der zweite Teil der Arbeit ist der Frage nach bestehenden Social Media Aktivitäten und Strategien von Unternehmen gewidmet. Es werden Social Media Aktivitäten von Unternehmen aus der Getränkemarkenartikelindustrie analysiert, um Best - Practice - Beispiele herauszustellen. Anschließend wird eine Online Befragung ausgewählter Markenartikelmanager aus dem Getränkebereich durchgeführt und ausgewertet. Diese Analyse aus der Praxis wird den theoretischen Strategieansätzen gegenübergestellt, um ein möglichst genaues Bild über die aktuelle Situation der Social Media Strategien zu erlangen.
Abschließend wird, auf Basis der Erkenntnisse aus dieser Arbeit, ein Leitfaden für den Aufbau einer Social Media Strategie im Unternehmen entwickelt.
2.2. Wissenschaftliche Forschungsmethoden
Diese Master Thesis wurde unter Einsatz primärer- und sekundärer Forschungsmethoden durchgeführt. Im Detail wurden Literaturstudien und Internetrecherche sowie eine quantitative empirische Erhebung mittels einer Onlinebefragung von Getränkemarkenartiklern durchgeführt. Auf dieser Basis wurde ein Leitfaden entwickelt.
3. Grundlagen
3.1 Allgemeine Betrachtungen zu Social Media
Im Jänner 2011 hat die UN-Organisation für Telekommunikation Zahlen zur weltweiten Handy- und Internetnutzung veröffentlicht (siehe D. Kilian, 2011). Demnach hat 2011 die Zahl der weltweiten Internetnutzer die Zwei-Milliarden-Marke überschritten. Zudem hätten gut fünf Milliarden Handyverträge auf der Welt. Die UN-Organisation erwartet, dass bis zum Jahr 2015 mindestens die Hälfte der über 6,8 Milliarden Menschen auf der Welt ein Handy hat.
Mehr als 500 Millionen Menschen (siehe Facebook 2011-1) sind aktive Nutzer diese Netzwerkes, 50% davon benutzen Facebook täglich und mehr als 250 Millionen Menschen nutzen Facebook über Ihr Handy.
Laut Twitter Statistik (siehe Twitter 2011) werden jede Woche 1 Milliarde Statusupdates geposted. Am 11.März 2011 wurden beispielsweise 177 Millionen, bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten über Twitter verschickt.
2010 wurden auf You Tube (siehe You Tube 2011) Videos mit einer Gesamtspielzeit von über dreizehn Millionen Stunden hochgeladen. Jede
10
Minute werden 35 Videostunden hochgeladen.
Dies sind beeindruckende Zahlen, die eine klare Sprache sprechen. Das Internet hat sich als fester Bestandteil in unserer Gesellschaft etabliert und ist durch die Social Media in eine neue Epoche aufgebrochen, die wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Umso mehr bedeutet das, dass sich auch Unternehmen mit diesen neuen Kommunikationsformen auseinandersetzen sollten. Im folgenden Abschnitt werden nun diese unterschiedlichen Kommunikationsformen näher erläutert. 3.2 Definition Web 2.0
Ab dem Jahr 2005 war der Begriff Web 2.0 in aller Munde (siehe google trends, 2011), seit 2009 wird immer häufiger über Social Media gesprochen. Was bedeuten diese beiden Begriffe nun? Der Begriff Web 2.0 wurde 2005 vom Internet-Vordenker Tim O’Reilly „erschaffen“ (siehe Stern Interview 27.02.2008). Web 2.0 war ursprünglich nur der Name einer Konferenz, die veranstaltet wurde, nachdem die Dotcom-Blase geplatzt war und alle den Internet-Boom als "Strohfeuer" abgetan hatten. O’Reilly ging es darum zu zeigen: Stimmt nicht, da ist noch viel mehr!
Web 2.0 steht nicht, wie die Endung 2.0 vielleicht vermuten lässt, für eine bestimmte Technik oder eine neue Software, sondern vielmehr für das Zusammenspiel verschiedener Methoden und Werkzeuge und eine damit einhergehende soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Einerseits ist der soziale Austausch über das Internet einfacher geworden, zum anderen hat auch die Bereitschaft zugenommen, sich über das Web zu „vernetzen“. Das Hauptmerkmal des Web 2.0 ist der so genannte „User Generated Content“ (siehe Bundesverband Digitale Wirtschaft, 2009), das bedeutet, dass Internetnutzer die Inhalte selber generieren und bearbeiten. Deshalb wird das Web 2.0 oft in der Literatur als „Mitmach- oder Partizipatives Web“ bezeichnet.
11
3.3 Definition Social Media
Social Media sind komplexe Gebilde, die erst durch die soziale Interaktion der Nutzer des Webs entstehen.
Es hat sich, wie auch für den Begriff Web 2.0, in der Literatur keine klare Definition für Social Media durchgesetzt. Joseph Thornley hat eine Definition veröffentlicht, die klar und prägnant die wichtigsten Punkte umfasst. Daher wird, als eine von vielen Definitionen, diese hier zitiert: „Social media are online communications in which individuals shift fluidly and flexibly between the role of audience and author. To do this, they use social software that enables anyone without knowledge of coding, to post, comment on, share or mash up content and to form communities around shared interests“ (Thornley, 2008).
Das Web 2.0, mit seinem „User Generated Content“ bietet die technischen und operativen Möglichkeiten, um aus dem bisher passiv und konsumorientierten Web eine Plattform zur aktiven Teilnahme zu machen. So wichtig diese Möglichkeiten sind - sie sind letztlich eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für die Ausbildung der Welt der Social Media. Der entscheidende Punkt ist laut Stefan Münker (siehe Münker S., Social Media Handbuch, 2010, S. 37) die Tatsache, dass sich im Spiel mit den offenen technischen Möglichkeiten Weisen ihres Gebrauchs als neue soziale Aktionsarten etabliert haben, die, alles andere als technisch determiniert, so nie hätten vorhergesagt werden können, und doch das Erscheinungsbild der digitalen Netzkultur prägen. Yochai Benkler, Jurist in Harvard, schreibt in seinem Buch (siehe Benkler, 2006, S. 219) „The Wealth of Networks“, dass die vernetzte public sphere nicht aus Werkzeugen gemacht wurde, sondern aus sozialen Praktiken, die erst durch diese Werkzeuge ermöglicht wurden.
12
3.4 Social Media Plattformen
Im Jänner 2011 wurde eine Studie zur Social Media-Nutzung der heimischen Wirtschaft des E-Centers der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) veröffentlicht (siehe Wirtschaftskammer Österreich, 2011). Das Ergebnis der Studie besagt: Österreichs Unternehmen setzen zunehmend auf soziale Medien. 48 Prozent der Betriebe (Geschäftsführer, Selbständige und IT-Verantwortliche) gaben an, soziale Medien zu nutzen. Vor einem Jahr waren es erst 39 Prozent. Facebook, Twitter und Xing sind dabei die beliebtesten Plattformen: 77 Prozent der in sozialen Medien aktiven Unternehmen nutzen Facebook, 56 Prozent verwenden Xing, bereits 24 Prozent setzen auf Twitter.
Es gibt jedoch neben den hier genannten Social Media Plattformen eine Vielfalt kleinerer, noch weniger bekannter Plattformen. Da es sich bei Social Media um einen sehr dynamischen, schnelllebigen Bereich handelt, verändern sich die Anzahl und Bedeutung der Plattformen ständig. Die ethority GmbH hat ein amerikanisches Modell mit der Fülle an Social Media Möglichkeiten auf den deutschen Sprachraum übertragen und stellt in Form eines sogenannten „Conversation Prism“ die Vielfalt und Tiefe von Social Media Plattformen dar.
13
Abbildung 1: Das Social-Media-Prisma (siehe Ethority, 2010)
Gerade weil es auch so wichtig ist, den Communities im Web zuzuhören, muss man sich dieser Fülle von Social Media Plattformen bewusst sein. Es reicht nicht aus, nur auf der Plattform, auf der man als Unternehmen selbst aktiv ist, seinen Kunden zuzuhören. Es ist notwendig auch die
14
Plattformen ständig zu beobachten, auf denen man selbst nicht aktiv ist. Auf dieses Thema wird im Kapitel „Social Media Monotoring“ noch näher eingegangen.
Eine andere Art der Kategorisierung der Social Media Landschaft hat Lon Safko ( Safko 2010, S.9-14) in seinem Buch „Social Media Bible“ vorgeschlagen:
15
Aggregators Digg, MyYahoo
Charakteristisch für diese Kategorie ist das
Content Management für und zwischen den
Usern.
Rich site summary (RSS) RSS 2.0, Google
FeedBurner
Charakteristisch für diese Kategorie ist die
einfache und strukturierte Veröffentlichung von
Änderungen auf Websites in einem
standardisierten Format.
Search Google, Technorati
Charakteristisch für diese Kategorie ist, dass die
Benutzer über Suchmaschinen relevanten Inhalt
finden können.
Mobile AOL Mobile, CallWave
Charakteristisch für diese Kategorie ist die
Multifunktionalit ät von Mobiltelefonen, über die
Social Media Applicationen verfügbar werden.
Interpersonal AOL Instant
messenger , Skype
Charakteristisch für diese Kategorie ist, dass
Benutzer über Social Media in Kontakt mit
Anderen treten können, indem sie
beispielsweise video calls machen.
Tab. 1: Kategorisierung der Social Media Landschaft nach Safko
17
Arbeit zitieren:
Maria Schwarz, 2011, Social Media Strategien in der Getränkemarkenartikelindustrie, München, GRIN Verlag GmbH
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