Inhaltsverzeichnis 2
Inhaltsverzeichnis
Seite :
0. Vorwort
5
1. Die Untersuchung und ihre Bedeutung
7
2. Einführung in die Geschichte des Sports und der Vereine
8
2.1 Die Gesellschaft und der Sport von den Anfängen bis zur Gegenwart 9
2.1.1 Die Zeit der Aufklärung 9
2.1.2 Idealismus und nationale Bewegung 10
2.1.3 Das Turnen und das politische Spannungsfeld des 19. Jahrhunderts 12
2.1.4 Gründung und Entwicklung des Sports im 18. und 19. Jahrhunderts 13
2.1.5 Jahrhundertwechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert 14
2.1.6 Die Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg 15
2.1.7 Gesellschaft und Sport nach 1945 16
2.2 Die Entwicklung der Sportorganistation und seine derzeitige Bedeutung 18
2.2.1 Die Anfänge 18
2.2.2 Die Bildung und Gründung der Turnvereine 19
2.2.3 Weiterentwicklung und Fortschritte der Vereine 20
2.2.3.1 Krise des Turnens und der „moderne Körperkult“ 21
2.2.3.2 Entstehung der ersten Sportvereine 22
2.2.3.3 Die Anfänge des „Betriebssports“ 23
2.2.3.4 Vereinsstruktur in der NS-Zeit 25
2.2.3.5 Neuordnung nach Ende des 2. Weltkriegs 26
2.3 Fitness-Studio-Entwicklung - die „Wiederkehr des Körpers“ 27
3. Grundlagen zum Thema Sport, Verein und Fitness der Gegenwart
28
3.1 Definition Sport 28
3.2 Definition Fitness 28
3.3 Definition Verein 30
4. Informationen zur Untersuchung
31
4.1 Probleme und Aufgabenstellung 31
4.1.1 Der Untersuchungsgegenstand 32
4.1.2 Die Fragestellung 32
4.2 Das Fitnessstudio 33
Inhaltsverzeichnis 3
Seite :
4.3 Beschreibung des Fragebogens 33
4.4 Methode/Durchführung der Befragung und Gewinnung einer Stichprobe 34
4.5 Verarbeitung des Fragebogen und Auswertung der Daten 35
5. Darstellung der Untersuchung im allgemein
35
5.1 Demographisches Profil der Befragten 36
5.1.1 Lebensgewohnheiten 39
5.2 Vereinswesen 41
5.3 Sportliche Aktivitäten 42
5.3.1 Trainingseffekte und Trainingserfahrungen 43
5.4 Gesundheit und Ernährung 45
5.5 Motive, Überlegungen und Ansichten zur Studiomitgliedschaft und
des Beitrittes 47
5.6 Studionutzung, Gerätebeurteilung und Angebotspalette 53
6. Analyse der Ergebnisse
57
6.1 Zusammenfassung 57
6.1.1 Demographisches Profil 57
6.1.2 Vereinswesen 58
6.1.3 Sportliche Aktivitäten 58
6.1.4 Gesundheit und Ernährung 58
6.1.5 Motive, Überlegungen und Ansichten zur Studiomitgliedschaft und
des Beitrittes 59
6.1.6 Studionutzung, Gerätebeurteilung und Angebotspalette 60
6.2 Vergleich 60
6.2.1 Erläuterung der signifikanten Unterschiede 63
6.3 Ausblick 66
7. Literaturliste
69
8. Anhang
71
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 4
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abbildungen: Seite:
Abbildung 1: Geschlechtsstruktur 36 Abbildung 2: Altersstruktur 36
Abbildung 3: Studioentfernung 37 Abbildung 4: Wohnort 37
Abbildung 5: Arbeitsverhältnis 38
Abbildung 6: Sporthäufigkeit vor dem Studiobeitritt 42 Abbildung 7: BMI-Index 45
Abbildung 8: Eigeninitiative zur Gesundheitsverbesserung 46
Abbildung 9: Training und Gesundheit 47
Abbildung 10: Mitgliedsdauer 48
Abbildung 11: Erfolg bei Motiven und Zielen 50
Abbildung 12: Preis-Leistungsverhältnis 51
Abbildung 13: Trainingsdauer 54
Tabellen:
Tabelle 1: Stellenwert verschiedener Ansichten und Aktivitäten 40
Tabelle 2: Weitere Mitgliedschaft in einem Sportverein 41
Tabelle 3: Derzeitiges Mitglied im OSC-Bremerhaven 41
Tabelle 4: Frühere Mitgliedschaft in einem Sportverein 42 Tabelle 5: Trainingserfolg 43
Tabelle 6: Trainingserfolg 2 43
Tabelle 7: Zusätzliche Trainingserfahrungen 44 Tabelle 8: Körpermaße 45
Tabelle 9: Motive zur Mitgliedschaft 49
Tabelle 10: Gründe auftretender Mitgliederfluktuationen 52
Tabelle 11: Nutzung des Sportangebotes 53
Tabelle 12: Trainingsbereiche und Trainingsgeräte 55
Tabelle 13: Trainingsgeräte und Serviceleistung 56
Vo rwort 5
0. Vorwort
Eine Theorie des Sportvereins und des Sportverbandes existiert bis heute ebenso wenig wie eine umfassende theoretische Analyse der Sportpolitik. Letztere nimmt in der Diskussion zur Gegenstandsbestimmung der Sportwissenschaft bis heute sogar so gut wie keinen Platz ein 1 . Entsprechend selten findet sportpolitische Forschung und Lehre an deutschen Universitäten bis heute statt. Die politische Unsicherheit jener Personen, die in der Bundesrepublik die Institution Sportwissenschaft ausmachen, scheint nachhaltige Auswirkungen zu haben. Der weitgehend affirmative Charakter der sportwissenschaftlichen Forschung in den letzten 30 Jahren könnte u.a. eine Folge davon sein. So muß sehr viel mehr überraschen, daß von Sportwissenschaftlern lange Zeit der Sportverein und der Sportverband nur am Rande als wichtiges sportwissenschaftliches Forschungsthema behandelt wurde. Das Phänomen der Sportvereine - immerhin gibt es mehr als 60.000 davon - und der neu entstandenen Fitness-Studios - die Anzahl hat die 6000 2 bereits überschritten - ist ebenso wenig übersehbar wie die sich dort stellenden Fragen und Probleme. Wenn Vereine, Verbände oder Sportcenter zusätzlich ihren eigentlichen Aufgaben oder gar alternativ zu den traditionellen Vereinszwecken andere Ziele und Aufgaben verfolgen, wenn Mitgliederinteressen und Vereinszweck immer weniger identische sind, wenn neben ehrenamtlicher Führung und Mitarbeit neben- oder gar hauptamtliches Management und fachliche Betreuung treten, dann scheint das Nichtwissen und das Desinteresse an politischen, organisatorischen, ökonomischen und ethischen Fragen dieses Sports problematisch zu sein. In gewisser Hinsicht könnte sogar auf diese Weise eine besondere Gefahr für den organisierten Sport im Verein und im Center entstehen 3 .Seit einigen Jahren ist ein Wandel in der Ziel- und Aufgabenstellung des organisierten Sports unübersehbar. Dieser kann von den Mitgliedern über einen Vergleich ihres Vereins oder Center im Abstand von mehreren Jahren selbst beobachtet werden. Der organisierte Sport hat teilweise gewollt, teilweise ungewollt, immer mehr öffentliche, vor allem auch sozial-politische Aufgaben übernommen 4 . Im Leistungssport wird von ihm staatliche Repräsentation und Außendarstellung abverlangt, wobei der Staat, vertreten durch die Regierungen und seinen parlamentarischen Vertretern dieses Interesse immer vehementer artikuliert und bei entsprechender Enttäuschung im Spitzensport mit
1 Vgl. 23.
2 Angaben des DSSV
3 Siehe 2.
4 Vgl. 12.
Vo rwort 6
finanziellen Drohgesten einklagt 5 . Als Anbieter des „Sports für alle“ soll der Sportverein oder das Fitness-Center immer umfassender sowohl präventiv als auch rehabilitativ der Volksgesundheit unserer Gesellschaft dienen. Darüber hinaus sollen Sportvereine und Verbände wichtige sozialpolitische Funktionen erfüllen, so z.B. die der Integration einer heterogenen Bevölkerung. Zur Integration von Ausländern sollen sie dabei ebenso einen Beitrag leisten, wie zur Reintegration von Straffälligen, Drogensüchtigen und Obdachlosen 6 . Freizeitsport wie Spitzensport sollen darüber hinaus unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nutzbar sein. So wird dem von Soziologen, Philosophen, Pädagogen und vor allem Politikern dem Sport sozio-emotionale Funktion, Sozialisationsfunktion, sozial- integrative Funktion, politische Funktion, Funktion sozialer Mobilität und biologische Funktion zugeschrieben. Der in verschiedensten Organisationsformen zu findende Sport, ist auf diese Weise zu einem höchst komplexen Kommunikationsmedium unserer Gesellschaft angewachsen. Über eine Anhäufung von Funktionszuweisungen ist ein Sportsystem entstanden, in dem nur noch mit Mühe ein Zentrum zu erkennen ist. Heterogene Funktionen, die teilweise bereits sich im Gegensatz zu einander befinden, heterogene Führungsinteressen und nicht zuletzt die höchst verschiedenartigen Mitgliederinteressen machen deutlich, daß ein solches System, das auch an seinen Rändern nach außen immer diffuser wird, für alle Personen, die in diesem System Führungsaufgaben übernommen haben, erhebliche Steuerungsschwierigkeiten aufweisen muß. Befindet sich der organisierte Sport in einer derartigen Situation, so scheint ein vertieftes Wissen über die Entstehung und Entwicklung des Sports, über die aktuelle Verfaßtheit des organisierten Sports, über die spezifischen Probleme, welche heute im organisierten Sport anzutreffen sind, über Gesellschaftsstrukturen in den Sportinstitutionen und über Lösungsmöglichkeiten zu diesen Problemen eine geeignete Voraussetzung zur Beseitigung der angenommenen Steuerungsschwierigkeiten zu sein.
Die folgende Arbeit soll dazu einen Beitrag leisten. Sie gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil. Der theoretische Teil soll den Sport als Teilerscheinung gesamtgesellschaftlicher Prozesse zeigen. Weiter werden hier wicht ige Begriffsdefinitionen vorgenommen um die einzelnen Abhängigkeiten zu verdeutlichen. Im Anschluss an den Theorieteil wird eine praktische Untersuchung und deren Auswertung angeführt. Hier soll die hochkomplexe Gesellschaftsstruktur eines vereinseigenen F itness-Studios dargestellt und anschließend mit einem kommerziell ausgerichteten Studio verglichen werden.
5 Vgl. 13.
6 Vgl. 20, S. 208-221
Die Untersuchung und ihre Bedeutung 7
1. Die Untersuchung und ihre Bedeutung
Sport treiben ist für viele Menschen ein Weg seinen Körper gesund und leistungsfähig zu halten. Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind in unserer heutigen Gesellschaft Begriffe, die für den Menschen an erster Stelle stehen. Diese Tatsache und die ständig steigende „Körperkultur“ 7 haben auch den kommerziellen Fitness-Studios in den letzten Jahren einen immensen Boom verzeichnen lassen. Sie werben mit dem Erreichen eines gesunden, leistungsfähigen und attraktiven Körpers und mit dem Vorhanden sein von fachlich gut ausgebildeten Trainern, Physiotherapeuten, Übungsleitern etc.. Sie sollen den Trainierenden anweisen und ihm möglichst schnell die Erreichung seines Ziels ermöglichen. Hierzu stehen dem Trainer Wissen und Erfahrung über sportliche Belastungen, Trainingstheorien, Anatomie des Menschen etc. zur Verfügung.
Auf der anderen Seite stehen die traditionellen Vereine. Die Institution Sportverein - und mit ihr das Ehrenamt - ist im Gesellschaftsgefüge der Bundesrepublik Deutschland ein wichtiger sozialer und gesellschaftspolitischer Faktor. Vereine ermöglichen ihren Mitgliedern die Gestaltung ihres Sports in eigener Verantwortung. Der Verein ist unabhängig von Dritten. Seine Entscheidungsstruktur ist demokratisch. Seine wichtigste Ressource ist die Ehrenamtlichkeit, d.h. freiwillige und unentgeltlich erbrachte Mitarbeit der Mitglieder. Gerade für junge Menschen ist der Verein eine wichtige Instanz zur Vermittlung von Werten und zum Erlernen sozialer Kompetenzen. Laut der FISAS (Finanz- und Strukturanalyse) 8 waren 1996 26 Millionen Bundesbürger in den 86.000 Turn- und Sportvereinen des Deutschen Sportbundes aktiv, davon 2,15 Millionen auch ehrenamtlich. Die Mitgliederzahl stieg allein 1996 um 5%. Auch die vergangenen Jahre kennzeichnete ein Aufwärtstrend. Im Jahr 1999 waren knapp 27 Millionen Mitglieder in über 87.000 Vereinen unter dem Dach des Deutschen Sportbundes vereint. Damit ist, statistisch gesehen, jeder dritte Bundesbürger Mitglied in einem Sportverein. Eine beeindruckende Zahl - von“ Vereinsmüdigkeit“ also keine Spur. Ein wichtiger Grund hierfür ist der in den letzten Jahren sich abzeichnende Wandel. So eröffnen immer mehr Vereine eigene Studios, die dem Verein angegliedert sind; sogenannte „Vereinseigene Studios“. Die Ergebnisse von Untersuchungen zum Thema „Sportverein“ finden bisher jedoch nur geringen Widerhall in der öffentlichen Meinung.
7 vgl. 1., S. 256-259
8 Untersuchung im Auftrag des Deutschen Sportbundes, der Landessportbünde und des Bundesinstituts für
Sportwissenschaft
Die Untersuchung und ihre Bedeutung 8
Gerade die Medien widmen den Trend- und Funsportarten sowie kommerziell ausgerichteten Sportanbietern mehr Aufmerksamkeit als den klassischen Verein und den in ihm angebotenen Sportmöglichkeiten, die von viel mehr Menschen tagtäglich betrieben und von vielen ehrenamtlichen Helfern begleitet werden. Hier setzt die Untersuchung an: Durch das vermehrte Auftreten kommerzieller Sportstätten findet eine Art des Gesellschaftssplittings statt. Diese Untersuchung soll eine Stichprobenanalyse über die Gesellschaftsstruktur und die Trainings- u. Motivationsgründe von Trainierenden im vereinseigenen Studio des OSC-Brhv. liefern. Die dazu nötigen Daten werden mittels eines Fragebogens erlangt und mit den Statistikprogramm SPSS ausgewertet.
2. Einführung in die Geschichte des Sports und der Vereine
Vor 200 Jahren gab es weder Industrie noch Weltwirtschaft, weder tariflich geregelte Arbeitszeit noch einen Anspruch auf Freizeit und Erholungsurlaub, weder Massenverkehrsmittel noch Massenmedien, weder Alltagskomfort noch Alltagshygiene nach dem heute selbstverständlichen Standard, weder Technik noch Bürokratie in der heutigen gewohnten Perfektion, weder riesige städtische Ballungszentren noch ein straff organisiertes öffentliches Bildungssystem, weder Nationalstaaten noch politische Parteien. Und es gab noch keinen Sport im herkömmlichen Sinne. Doch die Grundlagen, auf denen unsere moderne Welt erbaut wurde, waren schon gelegt. Die Denker der Aufklärung hatten eine Gesellschaftsordnung entworfen, in der Freiheit und Gleichheit aller Bürger verwirklicht werden sollten. James Watt hatte verschiedene Typen leistungsfähiger Dampfmaschinen entwickelt, die der Güterproduktion und dem Transport von Waren und Personen ungeahnte Perspektiven eröffneten. Der Sieg der Vereinigten Staaten von Amerika gegen die englische Kolonialmacht hatte die Voraussetzungen für die Entwicklung eines freien wirtschaftlichen Unternehmertums geschaffen, das heute der ganzen Welt den American Way of Life aufdrängt. In der Französischen Revolution von 1789 und der sich etwa gleichzeitig in England entfaltenden industriellen Revolution kamen die modernen politischen,
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Tendenzen zum Durchbruch, die seither auf viele Teile der Erde übergegriffen haben, wenn sie aufgrund unterschiedlicher vorgefundener Bedingungen (nationale Traditionen, politische Machtverhältnisse, gesellschaftliche Strukturen und Mentalitäten, wirtschaftlicher Entwicklungsstand, Rohstoffreserven, Klima u.a.) auch heute noch nicht zur völligen Angleichung der „unterentwickelten“ Gebiete an die hochindustrialisiert Regionen geführt haben.
Die Gesellschaft und der Sport 9
Im Gefolge dieses Modernisierungsprozesses hat sich auch der Sport über alle Kontinente verbreitet und im 20. Jahrhundert zunehmend gesellschaftliche und politische Bedeutung gewonnen 9 .
Sport, Turnen und Vereinsgründungen sind im Dienste nationaler Bestrebungen entstanden und gewachsen. Diese stellten sich von Anfang an als eine Erscheinung dar, die in vielfältiger Weise mit dem politischen und kulturellen Geschehen im weitesten Sinne verbunden war und ist. Die Entwicklung und deren Gründe kann nur verstehen, wer diese drei Bereiche vor dem Hintergrund der soziokulturellen Verhältnisse und den Ideen der Zeit sieht Im folgenden historischen Rückblick werden alle Formen mehr oder weniger vorgeprägter (d.h. durch das gesellschaftliche Umfeld beeinflußter) menschlicher Bewegungen und Haltungen, deren Ausführung körperliche Kraft, Ausdauer, Gewandtheit oder/und Schnelligkeit beanspruchen, aber zugleich auch fördern (beabsichtigter Übungseffekt; daher „Leibesübungen“) berücksichtigt. Es wird also ein sehr weit gefaßter „Sport“begriff in der vorliegenden Arbeit angewandt, um die entscheidenden Entwicklungstendenzen auch miterfassen zu können.
2.1 Die Gesellschaft und der Sport von den Anfängen bis zur Gegenwart
2.1.1 Die Zeit der Aufklärung
Das Jahrhundert vor der Französischen Revolution wird als Zeitalter der Aufklärung bezeichnet, in der das zentrale Anliegen, die Erziehung des Menschen zu einem vernünftigen Wesen (Rationalismus) ist. So wurden u .a. die folgenden wichtigen gesellschaftlichen Veränderungen ausgelöst:
Ø Mit den Ideen der Volkssouveränität und Gewaltenteilung entsteht das moderne Staatsdenken.
Ø Gesellschaftliche Nivellierung und Frauenemanzipation werden eingeleitet. Ø Die Wirtschaft wird liberalisiert. Leistungsdenken und Wettbewerbsverhalten setzen sich durch.
Ø Das Bürgertum übernimmt schrittweise die Führung.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird die Reformbewegung der Philanthropen (Menschenfreunde) 10 zur wichtigsten Erscheinung der Aufklärungspädagogik.
9 Vgl. 29, S. 215-229
Die Gesellschaft und der Sport 10
Ihre Breitenwirkung beruht auf zahlreiche Schriften (Basedow, Salzmann, Campe) sowie auf der Einrichtung von Musterschulen (Philanthropinen) 11 . Die wichtigsten Prinzipen dieser philantropischen Erziehung sind Kindergemäßheit, Selbsttätigkeit, Erziehung zur Ordnung, Vermittlung lebenspraktischer Fertigkeiten und nützliches Wesen. Die Pädagogik der Philanthropen orientiert sich an der Lehre des Sensualismus (Alle Erkenntnisse werden über die Sinne erworben, Voraussetzung ist die Funktionsfähigkeit der körperlichen Mechanismen) 12 . Damit bekommt die Leibeserziehung eine Schlüsselfunktion (Graphik 1 Anhang), so daß die Philanthropen ein qualitativ und quantitativ anspruchsvolles
System der körperlichen Bildung (Gymnastik) entwickeln 13 . Somit leiten die Philanthropen die moderne Leibeserziehung ein (GutsMuths), die durch Intensität, Methodisierung, Nützlichkeitsprinzip, Leistungssteigerung und Leistungskontrolle (Uhr, Waage, Metermaß), Bewegungszergliederung sowie Ästhetisierung strukturell gekennzeichnet ist 14 . Der Übungskatalog beinhaltet Formen der aristokratischen Standeserziehung, Elemente der griechischen Gymnastik und Formen aus dem bürgerlichen Alltag (z. B. Tragen, Heben, Ziehen, Hangeln, Klettern, Springen, Schwimmen). Diese moderne Leibeserziehung findet jedoch keine Anwendung bei dem weiblichen Geschlecht. Hier begnügen sich die Philanthropen mit bescheidensten Anforderungen.
Die Philanthropen gelten als die Begründer einer planmäßigen schulischen Leibeserziehung. Sie haben alle großen Leibeserzieher des 19. Jahrhunderts maßgeblich beeinflußt. Die Hilfsfunktion der Gymnastik im Gesamtsystem der philanthropischen Pädagogik ist jedoch nicht zu übersehen.
2.1.2 Idealismus und nationale Bewegung
Im ausgehenden 18. Jahrhundert entsteht nun ein neues, idealistisches Menschenbild, welches seine Wurzeln (Graphik 2 Anhang)
Ø im Protest gegen die Herrschaft der Vernunft (Rousseau),
Ø in der Rezeption antiken Geistes (Neuhumanismus) u. Ø im Volksdenken (Herder) hat.
10 Philanthrop von griech. Philein = lieben und anthropos = Mensch
11 Siehe: 29, S 165-166
12 Vgl.: 29, S. 173-174
13 Siehe 6, S. 99ff
14 Vgl. 29 S. 165-215
Die Gesellschaft und der Sport 11
Die nun auch veränderte g eistige Situation bewirkt eine Entwicklung zu einem neuen Bildungsideal das zwei primäre Ziele aufweist:
1. Die harmonische Entfaltung des ganzen Menschen. Dieses schließt die Entfaltung der körperlichen Anlagen mit ein.
2. Die Einbindung des Einzelnen in die Gesamtheit seines Volkes.
Diese Bildungsziele hat J. H. Pestalozzi in seinen Schulheim verwirklicht. In diesem Konzept spielt die Gymnastik eine wichtige Rolle und steht gleichwertig neben der verstandesmäßigen und sittlich-sozialen Erziehung 15 . So findet das Erziehungsdenken Pestalozzis eine rasche Verbreitung und wirkt mit großem Einfluß auf die preußische Bildungsreform. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts und unter dem Einfluß der französischen Revolution (1789) entwickelt sich der Volkstumsgedanke zum politischen Nationalismus. In diesem Zusammenhang kommt es als Reaktion auf die franz. Fremdherrschaft in Deutschland (primär Preußen) zu einer Bildungsreform, deren Ziel es ist, die Rettung der deutschen Nation durch Erziehung der Bürger zu einem allseitig gebildeten, der Nation verbundenen Menschen 16 . Die führenden Persönlichkeiten der Reformbewegung sind G. Fichte und W. v. Humboldt. Aus dieser Reformbewegung gründet auch F. L. Jahn 1811 sein Turnen und verbindet pädagogische Ziele mit nationalpolitischen Zielen 17 . Dieses Turnen orientiert sich formal an den Philanthropen und an Pestalozzi. Es ist vielseitig und natürlich und umfaßt u. a. leichtathletische Übungen, Turnen an Geräten, Schwimmen, Fechten, Spiele und Wandern. In der Organisation geht Jahn jedoch n eue Wege. So ist das Turnen öffentlich und in „Turngesellschaften“ straff organisiert; die Uniforme Turnkleidung und die Riegeneinteilung stärken den Zusammenhalt und der Übungsbetrieb wird von einem patriotischen Rahmen geprägt. Jahn befürworte zudem im Grundsatz auch Turnen für die weibliche Jugend. Dass dieses in seinem Konzept dennoch unberücksichtigt bleibt, erklärt sich aus der engen Bindung des Turnens an die Wehrertüchtigung und aus dem Rollendenken dieser Zeit.
15 Siehe 27 , 114-118
16 Vgl.: 29, S. 215-228
Die Gesellschaft und der Sport 12
2.1.3 Das Turnen und das politischen Spannungsfeld des 19. Jahrhunderts
Nach den Befreiungskriegen findet auf dem Wiener Kongreß (1814/1815) eine Neuordnung der europäischen Staatenwelt statt. Die Enttäuschung in national- und liberalgesinnter Kreise ist groß und so entwickelt sich daraus eine radikale Opposition (1817), derer sich die Turnerschaft bald anschließt. Zwei Jahre später, 1819, greifen die Regierungen mit den Karlsbader Beschlüssen zu Gegenmaßnahmen. In diesem Zusammenhang kommt es 1820 in fast allen deutschen Staaten zum Turnverbot 18 . (Graphik 3 Anhang). Durch dieses Verbot wird die Entwicklung einer volkstümlichen Form der Leibesübungen unterbrochen und der Aufbau einer schulischen Leibesübung stagniert. Als 1842 die Turnsperre aufgehoben wird, beginnt, ausgehend von Preußen, eine Neuordnung des Turnwesens. Die Leibeserziehung wird endgültig in die Schule integriert und das öffentliche Turnen entwickelt sich zum Vereinsturnen. Auch in die revolutionären Vorgänge von 1848/1849 wird die Turnbewegung verwickelt und nach dem Scheitern der Revolution kommt es in den 50er Jahren zu restriktiven Maßnahmen gegen die Turnvereine. Während dieser Zeit verbündet sich zunehmend die staatliche Macht mit dem liberalen Bürgertum, um eine Stabilisierung ihres Systems zu erlangen. Die Ergebnisse dieser Kooperation sind die Verwirklichung der nationalen Vorstellungen des Bürgertums (nationales Kaiserreich 1871) und die verstärkte Liberalisierung des Wirtschaftswesens (volle Entfaltung der Industrialisierung). Der nun folgende Aufstieg des Bürgertums ab den 60er Jahren bestimmt auch die Entwicklung des Turnwesens 19 : (Graphik 4 Anhang)
Ø An den Schulen wird das Turnen als Unterrichtsfach (Spieß) weiter ausgebaut; ab 1860 auch schrittweise an Volks- und Mädchenschulen.
Ø Die Turnvereine nehmen einen großen Aufschwung (1868 Gründung der DT) wahr. Sie verstehen sich als Zentren völkisch-nationaler-Gesinnung und stellen sich in den Dienst der Wehrhaftmachung.
Ø Damit identifiziert sich die DT voll mit der bestehenden Herrschaftsordnung und ihren politischen Zielen (Imperialismus, Sozialistenverfolgung).
In diesem Zusammenhang kommt es zur Abspaltung der Arbeiterturner und es entstehen eigene Vereine und ein eigener Dachverband (ATB 1893) 20 .
17 Vgl. 29, S. 257-259
18 Vgl. 6, S. 117-118
19 Vgl. 29, S. 271-275
20 Siehe 29, S. 448-449
Die Gesellschaft und der Sport 13
Zudem erschließt die seit 1850 verstärkt einsetzende Frauenemanzipation dem weiblichen Geschlecht endgültig den Zugang zu den Leibesübungen (Schulturnen, Vereinsturnen) 21 .
2.1.4 Gründung und Entwicklung des Sports im 18. und 19. Jahrhundert
Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt sich in England eine auf dem Kontinent bislang unbekannte Form der Leibesübungen: der Sport. Seine wichtigsten Merkmale sind Leistungsdisziplin, Konkurrenzprinzip und Rekordprinzip 22 . Wie die Industrialisierung, so hat auch der Sport seine geistigen Wurzeln im Rationalismus und Liberalismus des Aufklärungsdenkens (Graphik 5 Anhang). Daraus erklären sich sowohl die zeitliche als auch die geographische Parallelität von Industrialisierung und Sportentwicklung als auch die Identität der Strukturen.
Für die Entstehung des Sports sind in England besondere Voraussetzungen gegeben:
Ø England ist das Mutterland der Aufklärung. Diese hat sich dort besonders intensiv entwickelt.
Ø Der Puritanismus hat den Leistungsgedanken gefördert.
Ø Das Wettwesen hatte bereits in den vorausgegangenen Jahrhunderten die Ausbildung von Wettkampfstrukturen ausgelöst.
Ø Die parlamentarische Routine erleichtert die Ausbildung einer sportiven Regelementierung.
Ø Clubs und Public Schools erwiesen sich als wichtige institutionelle Hilfen.
Die Ausbildung eines charakteristischen Erscheinungsbildes des Sports beginnt um die Wende vom 18. Zum 19. Jahrhundert (Meisterschaften, Regelwerk, Institutionalisierung, Öffentlichkeitsinteresse, Medieneinsatz).
Schließlich greift ab Mitte des 19. Jahrhunderts die „Versportlichung“ auf alle Erscheinungsformen der Leibesübungen über und es entsteht der sportive Alpinismus. Auch die neuen technischen Erfindungen (Fahrrad, Motorrad, Automobil) werden in die „Versportlichung“ miteinbezogen. Auf dem Kontinent beginnt sich die Sportbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchzusetzen. Hierbei werden neue, oder nur in Vergessenheit geratene Sportarten eingeführt (Fußball, Boxen, Rudern, Tennis, Hockey, Golf).
21 Siehe 29, S. 485ff
22 Siehe 6. S. 127
Die Gesellschaft und der Sport 14
Im Bezug auf Deutschland findet der entscheidende Durchbruch in den 80er und 90er Jahren statt. Zu dieser Zeit entstehen Vereine, Verbände, Meisterschaften, deren Vorbild die englischen Sportkulturen sind 23 . Auch die Frauen werden - aufgrund der fortschreitenden Emanzipation - von Anfang an in die Sportbewegung mit einbezogen. Die beliebtesten Frauensportarten sind Rudern, Tennis, Eislauf, Schwimmen und Fechten. Einzig und allein die Turner leisten der Sportbewegung Widerstand und qualifizieren sie als „undeutsch“ ab 24 . Dennoch kommt es in einigen Turnvereinen zeitweise zur Einrichtung von Sportabteilungen. Die „Reinliche Scheidung“ erfolgt erst 1922.
2.1.5 Der Jahrhundertwechsel vom 19. Zum 20. Jahrhundert
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die industrielle Revolution in allen europäischen Ländern durchgesetzt. Diese hat auch die geistige Situation verändert, deren Kennzeichen Rationalismus, Intellektualismus, Zweckmäßigkeits- und Erfolgsdenken, Vermassung, Normierung und Naturentfremdung ist. Aus der zur Jahrhundertwende aufkommenden Kritik der Werteordnung der Industriegesellschaft entwickelt sich nun ein neues Lebensgefühl, dass durch Irrationalismus, Gefühlsbetonung, Spontanität, Individualismus und Naturbegeisterung geprägt wird. (Graphik 6 Anhang)
Der philosophische Ausdruck dieses neuen Lebensgefühls ist die Lebensphilosophie 25 . Auch das gesellschaftliche Leben erfährt eine Veränderung durch das neue Lebensgefühl, zudem entsteht ein neues Leibverständnis, eine Umorientierung der Jugendbewegung und eine neue Reformpädagogik, welche alle in einem Zusammenhang mit der Sportgeschichte stehen. So wird auch eine Neuorientierung der Leibeskultur ausgelöst, dessen grundlegende Strukturänderungen sind:
Ø Im Rahmen der Frauenemanzipation weiten sich das Frauenturnen und der Frauensport immer weiter aus.
Ø Die Reformpädagogik bewirkt eine Neugestaltung der schulischen Leibeserziehung. Das Spießsche Schulturnen wird schrittweise zugunsten eines natürlichen Turnens abgebaut und der Fächerkatalog erweitert (Spiele, Schwimmen, Leichtathletik, Gymnastik, Wandern).
23 Vgl. 29, S. 314-319 u. S. 389-401
24 Siehe 27, S. 187
25 Vgl. 6, S. 135
Die Gesellschaft und der Sport 15
Ø Aus dem Ganzheitsdenken der Lebensphilosophie entwickelt sich - von den USA ausgehend - die Gymnastikbewegung (Delsarte). Diese zeigt sich in vier Richtungen: Ausdrucksgymnastik, funktionelle Gymnastik, rhythmische Gymnastik, tänzerische Gymnastik.
Ø Naturenthusiasmus und Erholungsbedürfnis bewirken einen großen Aufschwung der naturorientierten Sportarten. Somit wird die Entstehung unseres modernen (nicht wettkampfgebundenen) Freizeitsports eingeleitet. In diesem Zusammenhang entwickeln sich auch Bergsteigen und Skilaufen zu Formen des Breitensports. Zu dieser Zeit entsteht auch der moderne Olympismus (Pierre de Coubertin). Er beruht auf den Grundlagen 26 :
Ø das irrationale Leibverständnis der Lebensphilosophie.
Ø die weltweite Ausbreitung der englischen Sportauffassung. Ø die archäologischen Ausgrabunge n in Olympia
Ø die politischen Gegebenheiten (nationales Prestige und Friedenssehnsucht).
1894 wird bereits das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegründet. So finden schließlich seit 1896 (Athen) die Olympischen Spiele in einen vierjährigen Turnus regelmäßig statt 27 .
2.1.6 Die Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg
Nach dem Ende des ersten Weltkrieges (1918) wird Deutschland zu einer parlamentarischdemokratischen Republik (Weimarer Republik), die jedoch durch wirtschaftliche Not und Links- und Rechtsradikalismus von Beginn an gefährdet und unter Druck gesetzt wird 28 . Bezeichnend für die geistige Situation der Weimarer Zeit sind die Tendenzen zur Vermassung (neue Medien), die Politisierung des gesamten öffentlichen Lebens und die Auswirkungen der geistigen Strömungen der Jahrhundertwende. Diese veränderte geistige Situation beeinflußt nun auch maßgeblich die Leibeskultur der Weimarer Zeit. So sind jetzt die Entwicklung des Sports zur Massenbewegung, die fortschreitende Organisation und Institutionalisierung des Sports sowie die Politisierung der Turn- und Sportorganisationen die neuen Kennzeichen für eine neue Situation 29 (Graphik 7 Anhang).
26 Vgl. 29, S. 522ff und 27, S. 203ff
27 Vgl. 29, S. 526-529 und 27, S. 204ff
28 Vgl. 30, S. 623-633
29 Siehe 30, S. 657-678
Die Gesellschaft und der Sport 16
Das Ende der Weimarer Republik wird mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (Januar 1933) besiegelt und es entsteht ein totalitärer nationalistischer Staat („Machtergreifung“). Nach der Machtübernahme durch Hitler, versucht dieser seine neuen politischen Ziele durchzusetzen. Hierdurch verändert er ebenfalls die Weltanschauliche Grundlage, die nun auf dem Sozialdarwinismus beruht und deren Doktrin die Überlegenheit der nordischen Rasse ist 30 . Im Rahmen dieser „überarbeiteten“ Weltanschauung und der Eingliederung des gesamten Öffentlichen Lebens in den nationalsozialistischen Machtapparat kommt es auch zur „Gleichschaltung“ der Turn- und Sportorganisationen 31 . Die Arbeitsportverbände und die konfessionellen Einrichtungen werden aufgelöst und durch die völkisch-nationale Einstellung der Turnerschaft und der Sportverbände findet eine reibungslose Eingliederung derselben statt. Die Neuorganisation des Sports beginnt bereits 1933 (v. Tschammer und Osten), wobei das Sportwesen zu einer zentralistischen Organisation ausgebaut und schrittweise in den NS-Staat eingegliedert wird 32 . So wird der Sport in den Dienst der natio nalsozialistischen Rassenideologie gestellt. Hierdurch bekommt der Sport im Erziehungskonzept eine Schlüsselfunktion (Erziehung des Menschen vom Leib her), deren Grund- und Erziehungsziele Gesundheit, Wehrhaftigkeit und kampforientierte Charaktereigenschaften (politische Leibeserziehung) sind. Doch diese Ziele fordern auch eine Umstrukturierung des Sports, so daß diese jetzt ausgerichtet auf Massenertüchtigung, Bevorzugung der kampf- und gemeinschaftsorientierten Sportarten, Erweiterung des Sportunterrichts an Schulen, Pflichtsport an Universitäten und einem autoritären Unterrichtsstil sind 33 .
2.1.7 Gesellschaft und Sport nach 1945
Mit dem 2. Weltkrieg endet auch die Herrschaft des Nationalsozialismus und Deutschland wird in 4 Besatzungszonen aufgeteilt. Die Siegermächte (USA, England, Frankreich, Sowjetunion) übernehmen in diesen Besatzungszonen die Regierungsgewalt. In den von den alliierten regierten Zonen wird eine Deutschlandpolitik der Entnazifizierung, Entmilitarisierung, Dezentralisierung und Demokratisierung von Volk und Staat betrieben, die ebenfalls durch Auflösung und kontrollierte Neugründung Einfluß auf die Sportorganisationen und deren Arbeit hat.
30 Siehe 30, S. 708ff
31 Vgl. 5
32 Vgl. 30, S. 706-707
33 Vgl. 30, S. 702-711 u. S. 732-733
Arbeit zitieren:
Nils Becker, 2001, Vereinseigene Fitness-Studios am Beispiel des OSC-Bremerhaven - Ein Beitrag über Mitglieder, Motive und ihr Nutzen in einer modernen Bewegungskultur, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Das Verstehen fremder Gesellschaften: Evans-Pritchard: 'Hexerei, O...
Hausarbeit, 18 Seiten
Duale vs. kommerzielle Rundfunkordnung
Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung
Hausarbeit, 24 Seiten
Nils Becker hat den Text Vereinseigene Fitness-Studios am Beispiel des OSC-Bremerhaven - Ein Beitrag über Mitglieder, Motive und ihr Nutzen in einer modernen Bewegungskultur veröffentlicht
Nils Becker hat einen neuen Text hochgeladen
Identitätsbasiertes Markenmanagement in der 1. Basketball-Bundesliga -...
Christoph Burmann, Rico Piehler
Cycles, Transfers, and Motivic Homology Theories. (Am-143)
Vladimir Voevodsky, Andrei Suslin, Eric M. Friedlander
Chicken Soup to Inspire the Body & Soul: Motivation to Get You Over th...
Dan Millman, Diana Von Welanetz Wentworth, Jack Canfield
The Life You Want: Get Motivated, Lose Weight, and Be Happy
Bob Greene, Janis Jibrin, Ann Kearney-Cooke
The Life You Want: Get Motivated, Lose Weight, and Be Happy
Bob Greene, Ann Kearney-Cooke, Janis Jibrin
Acting Well: Lifelong Motivation Fitness & Weight Control
Marshall Yaeger, William Rodman Shankle, Roy Scheider
0 Kommentare