INHALTSVERZEICHNIS
1.VORWORT 3
2.OULIPO - eine Einführung 4
2.1. Mitglieder 5
2.2. der Zwang als Befreiung - die contraintes 6
2.3. ein Beispiel - das Lipogramm 7
2.4. Beispielwerk - la Disparition 7
3. GEORGES PEREC 9
3.1. Leben 10
3.1.1. der Verlust der Eltern 11
3.1.2. Mitgliedschaft bei Oulipo 12
3.2. Schreibweise 12
4. W OU LE SOUVENIR D ENFANCE 13
4.1. Inhalt und Struktur 13
4.1.1. der fiktionale Teil 14
4.1.2. der autobiografische Teil 15
4.2. Motiv und Konstruktion 17
5. LA VIE MODE D EMPLOI 18
5.1. Inhalt und Struktur 19
5.2. Motiv und Konstruktion 22
5.2.1. das Motiv der Absenz 24
6. INTERTEXTUELLE RELATIONEN 25
6.1. Gaspard Winckler 25
6.2. Buchstabensymbolik 25
7. RESÜMEE 26
8. QUELLENVERZEICHNIS 28
8.1. Primäre Quellen 28
8.2. Sekundäre Quellen 28
8.2. 28
8.2. 28
1.Vorwort
„Worte können das ja kaum verständlich machen“ (Herman Samter, Briefe 1939-1943) Die Auseinandersetzung mit starken emotionalen Inhalten und Erfahrungen gestaltet sich oft schwierig und ist ein langwieriger Prozess. Besonders wenn es um die Verbalisierung von traumatischen Erlebnissen geht, ist es oft nicht möglich diese in angemessener Form auszudrücken. Worte können das Grauen zwar umschreiben, doch niemals gleichsetzen. Große Leiderfahrungen resultieren meist in Verstummen aus der Unfähigkeit heraus diese angemessen zu artikulieren und sichtbar zu machen. Selbst Schriftsteller, die den gekonnten Umgang mit Sprache gewöhnt sind, fällt es in solchen Fällen schwer die passenden Worte zu finden. Der Autor George Perec wurde 1936 als Kind jüdischer Einwanderer in Paris geboren, und verlor kurze Zeit darauf beide Eltern durch die Folgen des Krieges. Der Vater fiel 1940, die Mutter wurde 1942 in das Konzentrationslager Ausschwitz deportiert und umgebracht. 1 Diese traumatischen Erfahrungen verarbeitete Perec auf literarischer Ebene in vielen seiner Werke, jedoch auf unkonventionelle Weise. Als Mitglied der Gruppe OuLiPo, die es sich zum Ziel macht Literatur mittels formaler Zwänge herzustellen, konnte er auf diverse Techniken zurückgreifen, die es ihm ermöglichten seine Erfahrungen niederzuschreiben. Die zentrale Aufgabenstellung dieser Arbeit ist es nun, ausgewählte Werke von George Perec hinsichtlich der Konstruktionen und den dahinter verborgenen Emotionen und Inhalten zu untersuchen. Die Romane „W ou le souvenir d´enfance“ und „la vie mode d´emploi“ sind für eine Analyse besonders gut geeignet, da sie einerseits unterschiedlichste Formzwänge aufweisen und andererseits einige inhaltliche Verknüpfungen untereinander aufweisen. Davor muss jedoch eine Einführung in die Gruppe OuLiPo und die dahinter stehenden Ideen und Mitglieder geboten werden, um die Grundlage für weitere Untersuchungen zu schaffen. Es soll zudem erörtert werden, inwiefern sich die Arbeitsweisen und Methoden eignen um Text zu schaffen bzw. zu verändern. Die formalen Konstruktionen werden anhand des Lipogramms und dem Beispielwerk „La Disparition“ veranschaulicht, um schließlich auf Perecs persönliche Geschichte und sein Schaffen näher einzugehen.
„W ou le souvenir d´enfance“ und „La vie mode d´emploi“ bilden den Rahmen zur Analyse bezüglich Inhalt, Struktur, Motiv und Konstruktion. Beide Werke werden veranschaulichen, wie die traumatischen Erlebnisse in Perecs Kindheit sein Oeuvre beeinflussten, und wie es
1 Vgl.: Mathews & Brotchie (2011), S. 209 3
mittels formaler Zwänge möglich war diese sichtbar zu machen, ohne sie dabei direkt anzusprechen.
Abschließend soll eine kurze Besprechung der Parallelen zwischen den drei Werken noch einmal auf die Gesamtheit der Konstruktionen hinweisen und ein abgerundetes Bild liefern. Das darauf folgende Resümee wird die Ergebnisse dieser Arbeit aufbereiten und zu einem Abschluss bringen.
2.Oulipo - eine Einführung
Die literarische Gruppierung entstand 1960 und wurde von Raymond Queneau und Francois Le Lionnais ins Leben gerufen. Der Autor Queneau begeisterte sich für Mathematik, der Mathematiker Le Lionnais für Literatur, und so gründeten sie OuLiPo, Ouvroir de Littérature Potentielle. Der Name lässt sich in Werkstatt für potentielle Literatur übersetzen, ist jedoch ein Kunstwort und bereits durch ein erstes oulipistisches Verfahren entstanden, indem die jeweils ersten zwei Buchstaben zu einem neuen Wort zusammengefügt werden. Womit sich die Gruppe seit jeher beschäftigt wird nun deutlicher und kann kurz gefasst folgendermaßen beschrieben werden: die Erfindung und Arbeit mit Formzwängen bzw. sogenannten „contraintes“ zur Herstellung von Literatur. Es geht also darum, Sprache systematisch nach Möglichkeiten (potentialités) abzusuchen, um neue Erzählstrukturen zu generieren. Die selbst auferlegten Regeln verhelfen dem Schriftsteller zu Inspiration, der Zwang erzeugt neue Mittel und fördert so eine Form der Freiheit. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, die contraintes müssen jedoch strikt eingehalten werden. Der Reiz lässt sich nun leicht erkennen: so wie bei einem Spiel, sollen auch hier Regeln beachtet werden, die auch dementsprechend Lust daran erzeugen. Der Spielcharakter lässt sich nicht verleugnen, dennoch handelt es sich bei OuLiPo um eine ernste Angelegenheit und sollte nicht unterschätzt werden. 2 Die Beschränkungen können nun vielerlei Form annehmen, sie betreffen entweder die Grammatik, das Vokabular oder generelle Stilformen und übliche Romaneinteilungen. Die Brüche werden vom Autor bestimmt, der sich entweder an schon vorhandene Formzwänge halten kann, oder Neue erfindet. Die Oulipiens greifen hier gerne auf mathematische Strukturen zurück, die ein weites Feld an Möglichkeiten bieten. Die Konstruktionen folgen oft einem bestimmten Algorithmus oder einer Gleichung. Andere contraintes, wie das Lipogramm oder
2 Vgl.: Boehnke & Kuhne (1993), S. 7ff. 4
das Palindrom, bleiben eher im literarischen Bereich und setzen ihre Regeln durch das Auslassen von Buchstaben bzw. die Anordnung von Buchstaben fest. 3 Jean Lescure hält in seinem Essay „Kleine Geschichte von Oulipo“ den ursprünglichen Gedanken der Gruppierung fest: Aber der Hauptgegenstand unserer Arbeit war immer noch die Literatur, und Francois Le Lionnais schrieb: „Jedes literarische Werk entsteht aus einer Inspiration heraus (…), die recht und schlecht mit einer Reihe von Formzwängen und Verfahren vereinbart werden muß“ etc. Was Oulipo zu zeigen beabsichtigte, war, daß diese Formzwänge gut, ergiebig und selbst Literatur sind. Was es sich vornahm, war, neue Formzwänge zu entdecken, die als Strukturen bezeichnet werden können. Aber das war uns damals noch nicht klar. 4
Der Name trägt also die drei Hauptpunkte in sich: ouvroir, die Werkstätte, generiert den handwerklichen Charakter und steht stellvertretend für die zielgerichtete Produktion von littérature, die das Terrain festlegt, obwohl nicht alle Mitglieder reine Literaten sind. Das po- tentielle beschreibtschließlich einen besonders wichtigen Punkt. Hierbei geht es um die Annahme, dass mittels der erarbeiteten contraintes potentiell unendlich viele Werke produziert werden können und die Möglichkeiten unbeschränkt sind. Ein berühmtes Beispiel dieser Potentialität ist das Kombinationsgedicht „Cent mille milliards de poèmes“ von Raymond Queneau. Hierbei handelt es sich um jeweils zehn 14-zeilige Gedichte, die auf Streifen gedruckt sind und sich fast unendlich oft miteinander kombinieren lassen. 5
2.1. Mitglieder
Die offizielle Homepage der Gruppierung zählt momentan 37 Mitglieder. 6 Da Oulipo keine geschlossene Gemeinschaft ist, können auch immer wieder neue Autoren aufgenommen werden. Zusätzlich kann kein Mitglied wieder aus der Gruppe ausgeschlossen werden, oder freiwillig austreten, insofern bleibt die Zugehörigkeit auch bis nach dem Tod bestehen. Obwohl die Oulipiens im Falle eines Selbstmordes eine Ausnahme machen würden, sofern der Wunsch zum Austritt im Testament angegeben wurde. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Oulipo nicht um eine rein literarische Gruppierung. Die Mitglieder kommen sowohl aus poetischen als auch aus mathematischen Kreisen. 7 Die Kombination daraus macht den besonderen Reiz aus.
Zu den berühmtesten Mitgliedern gehören, abgesehen von den Gründern Queneau und Le Lionnais, unter anderem Italo Calvino, Georges Perec, Harry Mathews und Oskar Pastior. Mit
3 Vgl.: Mathews & Brotchie (2011), S. 37ff.
4 Boehnke & Kuhne (1193), S. 33
5 Vgl.: Amelunxen (1997), S. 241f.
6 Vgl.: http://www.oulipo.net/oulipiens (04.11.11)
7 Vgl.: Mathews & Brotchie (2011), S. 38
5
Valérie Beaudouin trat 2003 die bis heute dritte Frau der Gruppe bei. Calvino ist seit 1973 Mitglied, und schuf mit Werken wie „se una notte d´inverno un viaggiatore“ und „il castello dei destini incrociati“ wichtige Beiträge zur Bibliographie von Oulipo. Zu erwähnen ist außerdem, dass sich die Gruppe über die Gemeinschaft definiert, und es sich bei den Arbeiten um Kooperationen handelt. So ist es auch üblich, dass sich die Mitglieder einmal im Monat treffen, um ihre neuen Werke zu präsentieren und zu besprechen. Diese Tradition wurde seit der Gründung nicht gebrochen. 8 2.2.Der Zwang als Befreiung - die contraintes
Die contraintes bilden den äußeren Rahmen von Oulipo. Über sie definiert sich die Gruppe, ihre Bildung und Anwendung ist die Hauptaufgabe der Mitglieder und grenzt sie von anderen literarischen Gruppierungen ab. Es handelt sich jedoch nicht nur um eine willkürlich bestimmte Regelung, sondern verbirgt gewisse Überlegungen.
Zunächst muss vorrausgeschickt werden, dass hier die Vergangenheit Raymond Queneaus und seine kurzweilige Zugehörigkeit zum Surrealismus eine Rolle spielte. Im Gegenzug zu deren Dogma der totalen Freiheit, formulierten Queneau und Le Lionnais nun eine neue Richtlinie. Durch Beschränkung bzw. Zwang sollte eine neue Form der Freiheit gefunden werden, die Kreativität sollte durch Regeln angespornt werden. Der Gegensatz zum Surrealismus trat jedoch bald in den Hintergrund. Die Möglichkeiten, die sich durch die Beschränkungen offenbarten, zogen schnell weite Kreise. Der Schriftsteller sieht sich durch die gegebenen Regeln dazu gezwungen neue Wege zu finden, es gilt kreativ und innovativ zu sein. 9 Die Definition eines Oulipiens unterstreicht diese Arbeitsweise noch zusätzlich: „An Oulipian Author is a rat who himself builds the maze from which he sets out to escape.“ 10 Im Folgenden soll nun das Konzept und die Wirkungsweise der contraintes näher beschrieben werden. Anstatt jedoch die Formzwänge einzeln zu beleuchten, wird nun nur auf das Lipogramm und in diesem Zusammenhang auf das Werk von Georges Perec „La Disparition“ näher eingegangen. Einerseits, weil das Lipogramm die Anwendung einer contrainte sehr gut veranschaulicht, und andererseits, weil es bereits hier zur Konstruktion einer verborgenen Emotion kommt.
8 Vgl.: http://www.oulipo.net/oulipiens (04.11.11)
9 Vgl.: Mathews & Brotchie (2011), S. 37
10 Ebd., S. 41 6
2.3.Ein Beispiel - das Lipogramm
Zur einführenden Erklärung soll hier zunächst die Definition von Boehncke und Kuhne dienen:
Als Lipogramme (von griech. Leipo = >ich lasse aus< und gramma = >der Buchstabe<) bezeichnet man Prosatexte oder Gedichte, bei denen ein oder mehrere Buchstaben des Alphabets bewußt weggelassen werden. Die gestellte Aufgabe ist umso schwerer, je häufiger der vermiedene Buchstabe in der betreffenden Sprache vorkommt. 11
Das Lipogramm als contrainte ist demzufolge anspruchsvoll, besonders wenn es um das Auslassen von Vokalen bzw. häufig vorkommenden Buchstaben geht. Die Geschichte des Lipogramms geht bis zur vorchristlichen Zeit zurück und ist auch aus dem arabischen und indischen Raum bekannt. Schon der griechische Poet Pindar soll ohne den Buchstaben sigma gedichtet haben, um das für die Sänger störende s zu vermeiden. Das Verfassen von Gedichten ohne einen bestimmten Buchstaben zu benutzen, war auch in Deutschland zur Barockzeit beliebt 12 , wurde jedoch hauptsächlich als „geistlose Spielerei“ 13 abgetan. Die Oulipiens stellten sich der Herausforderung eines Lipogramms, dessen Formzwang ideal für die Produktion von neuen literarischen Stücken war.
Besonders wenn es um das Generieren von Bedeutung durch Absenz geht, bietet sich die Technik des Lipogramms idealerweise an. George Perec konnte dies mit seinem Roman „La Disparition“ eindrucksvoll präsentieren 14 2.4. Beispielwerk: La Disparition
Im französischen Original besteht der Roman aus 320 Seiten und ungefähr 78.000 Wörtern, die alle (bis auf den Namen des Autors und des Herausgebers) ohne den Buchstaben E auskommen. An dieser Stelle muss zusätzlich erwähnt werden, dass das E der am häufigsten vorkommende Buchstabe im Französischen ist. Bereits hier wird klar, welche unglaubliche Leistung Perec vollbracht hat. Das Fehlen des Buchstabens wird sowohl inhaltlich als auch strukturell thematisiert. Im Rahmen dieser Arbeit sind besonders die Umsetzung der contrainte und die daraus resultierende Gestaltung von Interesse. 15
11 Boehnke & Kuhne (1993), S. 82
12 Vgl.: Ebd., S. 82
13 Oulipo (1973), S. 80
14 Nach „La Disparition“ (1969) schrieb Perec den Roman „Les Revenentes“ (1972), der ausschließlich den Buchstaben e enthält. Vgl. Mathews & Brotchie (2011), S. 210
15 Auf autobiographische Zusammenhänge wird zusammenfassend im Laufe der Arbeit eingegangen.
7
Zunächst entspricht das Konzept der Absenz eindeutig den Anforderungen von Oulipo, denn auch das Fehlen bzw. das absichtliche Auslassen stellt eine contrainte dar. Der Autor soll imstande sein etwas zu erschaffen, obwohl es ein Hindernis gibt: „Le seul but de l´Oulipo est un but extremement pratique: proposer aux écrivains de langue francaise des structures susceptibles de les aider à créer.“ 16 Für Perec ging es zunächst nur darum den Formzwang zu meistern, die Inhaltsebene eröffnete sich ihm erst nach und nach. Um sich also auf diese Arbeit einzulassen, versuchte er sich ein umfassendes Vokabular anzueignen. Bereits hier entwickelte sich ein kreativer Prozess, es musste ein Umdenken stattfinden. Das Auslassen des Buchstabens E hat durchaus schwerwiegende Folgen auf den Text: Wörter wie le, elle, de, de la, une, que, ne, en, etc. dürfen nicht vorkommen, also besonders oft feminine Artikel und feminine Pronomina. Es ist zusätzlich auffällig, dass hauptsächliche männliche Adjektive und Substantive verwendet werden, dem Text fehlt also eindeutig eine weibliche Komponente. 17 Es gibt natürlich noch viele weitere syntaktische Besonderheiten. Der Roman ist vorwiegend im Passé simple, also dem historischen Präsens, und im Imparfait geschrieben, um Endungen mit E zu vermeiden. Zusätzlich baut Perec Anglizismen und umgangssprachliche Ausdrücke ein, um dem Formzwang zu entsprechen. Eine ausführliche Analyse würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und ist bezüglich der Thematik auch nicht zielführend. Aus Gründen der Vollständigkeit und zur Veranschaulichung, soll folgender Auszug aus „La Disparition“ eine Vorstellung der Textkonstruktion liefern:
My God! Hurla la Squaw qu´assommait la divulgation, puis aussitot s´offusquant, accusant: Qui t´a transmis un si vil ragot? Il s´agit d´un faux-pas, pour sur! N´oublions pas ton sang! Tu as pour nom Mavrokhordatos, ton papa nous a tous maudits! Nous avons subi ta condamnation! 18
Der formale Aufbau gestaltete sich also im Rahmen des Lipogramms und musste an die Vorgaben ausgerichtet werden. Im Laufe des Arbeitsprozesses korrelierte auch der Inhalt mit dem Fehlen des Buchstabens. Schon der Titel gibt erste Hinweise darauf bzw. auf das Thema der Geschichte. „La Disparition“, wörtlich zu übersetzen mit „das Verschwinden“ 19 , formt eine gewisse Leserwartung. Die Geschichte selbst handelt von einer Gruppe von Menschen, die einer nach dem anderen verschwinden oder sterben, jedes Mal scheint der fehlende Buchstabe etwas damit zu tun zu haben. Auch die Konstruktion ist völlig davon bestimmt. Das Werk
16 Schleypen (2004), S. 200
17 Vgl.: Burgelin (1988), S. 93
18 Perec, 1969, S. 203
19 Die deutsche Übersetzung von E. Helmlé lautet jedoch „Anton Voyls Fortgang“ 8
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Julia Rosenkranz, 2011, Das Verbergen der Emotion in der Konstruktion, München, GRIN Verlag GmbH
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