Vorwort
Das Vorwort dieser Arbeit wollen wir dazu nutzen, allen zu danken, die uns während des
Freiburg, im September 2011.
Zusammenfassung Ziel
Ziel der vorliegenden Analyse war es, den Effekt von Propriozeptionstraining auf die Rezidivhäufigkeit nach Inversionstrauma bei Sportlern festzustellen. Methode
Es wurde eine Literaturrecherche in den Datenbanken PUBmed und PEDro durchgeführt, die alle Artikel bis Februar 2011 berücksichtigte. Es wurden jene Artikel in die Analyse einbezogen, die die Ein- und Ausschlusskriterien erfüllen. Alle in den einzelnen Studien untersuchten Teilnehmer waren aktive Sportler und hatten mindestens ein erlittenes Inversionstrauma in ihrer Krankengeschichte. Es wurden gleichermaßen Männer und Frauen in jedem Alter berücksichtigt. Ausgeschlossen wurden Artikel, die älter als 10 Jahre waren und Artikel, in denen die untersuchten Teilnehmer keine Sportler waren oder noch kein Inversionstrauma erlitten haben. Es wurden nur Artikel berücksichtigt, die mindestens eine Form von Propriozeptionstraining im Vergleich zu einer anderen Behandlungsform oder keiner Behandlung verglichen. Ergebnis
Sechs von 7 relevanten Artikeln lassen die Feststellung zu, dass propriozeptives Training die Rezidivrate nach Inversionstrauma bei Sportlern senkt. Nachteil in vielen Artikeln war der Vergleich zu keiner Behandlungsform. Konklusion
Es kann durch signifikante Ergebnisse behauptet werden, dass propriozeptives Training die Rezidivrate nach Inversionstrauma bei Sportlern senkt. Dennoch sind weitere Untersuchungen notwendig, die Propriozeptionstraining mit gleichwertigen Behandlungsstrategien vergleichen, um den Stellenwert von Propriozeptionstraining eindeutig zu klären.
Abstract Objective
A review was undertaken to assess the benefit of proprioceptive training after ankle sprain in sports athletes to bring down the rate of recurrences. Methods
Articles have been searched via PUBmed and PEDro till february 2011. All articles were included, that fullfilled the eligibilty criteria for this analyse. Within the literature all subject had to perform any sports and they had almost one ankle sprain in their history. Included were women and men at all ages. We excluded the studies older than 10 years. Exlusion criteria was also specified to the participants in all studies, when participants did not participate in any sports or had no ankle sprain in their history. Only articles were read, which investigate at least one kind of balance or proprioceptive training compared to another form of treatment or no treatment. Results
6 out of 7 articles pander to the fact that proprioceptive training is able to bring down the rate of recurrency on ankle sprains in sports athletes. Loss of most articles was the comparison of proprioceptive training to no treatment. Conclusion
There was significance on the fact that the use of proprioceptiv training can reduce the recurrences of ankle sprains in athletes. Nevertheless further investigation has to be performed to pinpoint the use of proprioceptive training compared to other kind of treatments.
Inhaltsverzeichnis
Seite
Vorwort
Zusammenfassung
1. Einleitung 6
1.1 Hintergrund 6
1.2 Zielsetzung 6
1.3 Fragestellung 7
1.4 Methode 7
1.5 Pedro Bewertung 14
1.6 Vorschau 15
2. Das Inversionstrauma 16
3. Resultate 19
3.1 Zusammenfassung der 19
Artikel
3.2 Designtabelle 24
3.3 Ergebnistabelle 28
4. Diskussion 32
5. Konklusion 35
6. Bibliographie 37
1. Einleitung
1.1 Hintergrundinformationen
In Deutschland verletzen sich jährlich 1,25 Millionen Menschen bei sportlichen Aktivitäten. Führend voran geht hierbei mit 27% eine Verletzung des Sprunggelenks, was zumeist ein Inversionstrauma bedeutet. Nach der erstmaligen Inzidenz eines Inversionstraumas besteht ein erhöhtes Risiko der selbigen Verletzung (Mohammadi, 2007). Inversionstraumata im oberen Sprunggelenk sind in vier von fünf Fällen Rezidivverletzungen. Die erstmalige Verletzung ist somit das größte Risiko einer Wiederverletzung. Gerade im Hochleistungssport kommt einer möglichen chronischen Rezidivinstabilität besondere Bedeutung zu (Schwitalle, 2010). Dies begründete für Sportmediziner und Physiotherapeuten die Notwendigkeit nach einer Evidence Based Therapieform zu suchen, die es möglich macht das Rezidivrisiko zu senken.
Es wurde festgestellt, dass eine optimale Behandlungsstrategie der lateralen Kapselbandruptur am Sprunggelenk individuell hinsichtlich der sportlichen Aktivität eines Patienten festgelegt werden muss, aber chronisch instabile Sprunggelenke zunächst alle konservativ mit propriozeptivem Training und mit äußeren Stabilisierungshilfen behandelt werden (Lohrer, Alt, Gollhofer & Rappe, 2006).
Im klinischen Alltag hat sich ein propriozeptives Training in der Nachbehandlung von Inversionstraumata etabliert. Die der empirisch begründeten Therapiewahl zu Grunde liegende Evidenz soll mit dieser Arbeit geprüft werden.
1.2 Zielsetzung
Mit dieser Arbeit soll aufgedeckt werden, ob Propriozeptionstraining die optimale Möglichkeit der konservativen Versorgung von Inversionstraumata des Sprunggelenks darstellt.
Als Vergleichsparameter wird dabei die Häufigkeit einer Rezidivverletzung bei Propriozeptionstraining und anderen, oder keinen Interventionsformen verglichen.
6
Durch die Veröffentlichung eines Artikels in einer deutschen Physiotherapiezeitschrift, der die Ergebnisse in einem sachlichen Zusammenhang präsentiert, soll eine große Zahl an Physiotherapeuten angesprochen werden.
Die Frage, ob Propriozeptionstraining nach Inversionstrauma am Sprunggelenk die Rezidivwahrscheinlichkeit verringert, soll auf Grundlage dieser Literaturanalyse beantwortet werden.
1.3 Fragestellung
Wi e w i r k t s i c h p r o p r i o z e p t i v e s Tr a i n i n g i m Ve r g l e i c h z u a n d e r e n Interventionsformen nach Inversionstrauma des oberen Sprunggelenks bei Sportlern auf die Rezidivrate aus ?
1. 4 Methodik
Die Literaturrecherche erfolgte systematisch in den zwei Datenbanken PubMed und PEDro im Zeitraum von Oktober 2010 bis Februar 2011. Die durch beide Datenbanken erzielten Ergebnisse wurden auf ihre Eignung hin untersucht. Der ausschlaggebende Faktor für den Einschluss der Studien in die Analyse war eine hohe Übereinstimmung mit der gegebenen Fragestellung. Es wurden folgende Einschlusskriterien festgelegt:
Die Studien mussten Sportler untersuchen, Inversionstraumata als grundlegende Pathologie aufzeigen, im Outcome Bezug auf die Rezidivhäufigkeit nehmen und mindestens eine Interventionsform in Form von Propriozeptionstraining anwenden. Es wurden Studien berücksichtigt, die auf Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch veröffentlicht wurden.
Ausgeschlossen werden Studien, die älter als 10 Jahre sind und keine Sportler in den untersuchten Gruppen zeigen. Ebenfalls ausgeschlossen werden Studien die in einer anderen Sprache wie Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch veröffentlicht wurden.
7
Zuerst wurde die PubMed Datenbank ausgewertet. Es erfolgten drei Recherchen, deren Unterschied in der Wahl und Kombination der Suchwörter lag. Für eine maximale Ergebniszahl wurde die MeSH Datenbank zu den Suchwörtern befragt. „Proprioception Training“ kann analog zu „Balance Training“ verwendet werden, „Ankle Sprain“ wird in weiteren Suchen mit „Inversion“ ersetzt und „Sports“ wird in einer weiteren Suche mit „Athletes“ ersetzt.
Durch das Variieren von Suchbegriffen wurde eine umfassende Liste an relevanten Artikeln vermutet.
Eine erste Suche in der PUBmed Datenbank mit den Suchbegriffen „ Proprioception“, „Ankle Sprain“, „Recurrence“ lieferte 24 Ergebnisse. Um die Relevanz für die Fragestellung zu erhöhen, wurde die Suche durch den zusätzlichen Suchbegriff „Sport“ weiter eingeschränkt. Es blieben 6 Ergebnisse bestehen (Hupperets et al., 2010; Hupperets, Verhagen & van Mechelen, 2009; Hupperets, Verhagen & van Mechelen, 2008; Mohammadi, 2007; Verhagen et al., 2007; Hertel, 2002.) Die Ergebnisse wurden anhand der Abstracts auf ihre Eignung untersucht. Nach Prüfung der Kriterien blieben 4 Studien bestehen (Hupperets et al., 2009; Hupperets et al., 2008; Mohammadi, 2007; Verhagen et al., 2007.)
8
Arbeit zitieren:
Simon Maiwald, Tim Rabaschus, 2011, Propriozeptionstraining nach Inversionstrauma, München, GRIN Verlag GmbH
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