I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
1 Einleitung 1
2 Hochschulabsolventen als Existenzgründer 2
2.1 Problematik , 3
2.1.1 Großes Fachwissen - keine kaufmännischen Kenntnisse 4
2.1.2 Gute Gründungskenntnisse - fehlende Marktkenntnisse 4
2.1.3 Hoher Kapitalbedarf 4
2.1.4 Gute Geschäftsidee - kein Vertriebsnetz 4
2.1.5 Kooperationspartner 5
2.2 Start im Nebenerwerb 5
3 Anforderungen an Existenzgründer 6
4 Arten von Gründungen aus der Hochschule 7
4.1 Die verschiedenen Gründungsarten 7
4.1.1 Neugründungen 8
4.1.2 Spin-off 8
4.1.3 Teamgründungen 10
4.1.4 E-Business 10
4.2 Wahl der Gründungsform 11
4.3 Phasen der Gründung 12
4.3.1 Startphase 12
4.3.2 Planungsphase 12
4.3.3 Umsetzungsphase 13
4.4 EXIST Gründerseminar 13
5 EXIST - Gründerstipendium 14
5.1 Antragsstellung 15
5.2 Förderung 15
5.3 Beispiel: secumen GmbH 17
5.4 Beispiel: Peperoni Mobile Internet Software GmbH 18
II
6 EXIST - Forschungstransfer 19
7 EXIST - Netzwerke 20
8 MAFEX - Marburger Förderzentrum für Gründungen aus der
Universit ät 21
9 Zusammenfassung 23
Literaturverzeichnis II
1 Einleitung
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Existenzgründungen aus der Hochschule. Zuerst wird auf die Hochschulabsolventen als potentielle Existenzgründer eingegangen, dabei wird die Problematik und die möglichen Gründe des Scheitern von Existenzgründungen aus der Hochschule erläutert. Es wird auch auf die Möglichkeit des Starts im Nebenerwerb für Studierende eingegangen. Danach werden die Anforderungen die Unternehmensgründer für das selbstständige Betreiben eines Unternehmens mit sich bringen müssen beschrieben. Im darauf folgenden Kapitel werden die wichtigsten Arten der Unternehmensgründung aus der Hochschule erläutert. Nachdem die Arten der Gründung vorgestellt sind, werden die Kriterien zur Wahl der Gründungsform erläutert. In Kapitel 4. werden auch die drei Phasen der Gründung beschrieben. Es wird auch auf das EXIST Gründerseminar hingewiesen, welches den angehenden Unternehmern Hilfestellungen hinsichtlich der Gestaltung des Unternehmens und ihrer unternehmerischen Entwicklung geben soll. Nachdem nun die Problematik und die Schwierigkeiten, die auf Existenzgründer aus der Hochschule zukommen können, erläutert sind, stellt diese Seminararbeit einige Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Förderung und Beratung vor. Es werden verschiedene Förderprogramme, die speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmensgründern aus Hochschule ausgerichtet sind, vorgestellt. Zum einen das EXIST -Gründerstipendium, und zum anderen das EXIST - Forschungstransfer. Die Vorteile und der Nutzen dieser Förderprogramme werden anhand von Beispielen aus der Praxis dargestellt. Anschließend wird auf die EXIST -Netzwerke, welche bestimmte Regionen der Bundesrepublik Deutschland abdecken, eingegangen. Zum Abschluss wird das Förderzentrum der Universität Marburg, als Beispiel für die Bestandteile der EXIST - Netzwerke, vorgestellt.
2 Hochschulabsolventen als Existenzgründer 1
Akademiker stellen ungefähr zwei Drittel aller Selbständig Beschäftigten. Das zeigt eine hohe Bedeutung von Existenzgründungen aus der Hochschule. Die Hochschulen und Fachhochschule haben diese Bedeutung begriffen und bieten in letzter Zeit immer häufiger Seminare und Vorlesungen zu diesem Thema an. Traditionell gehören zu den Existenzgründern Akademiker in den freien Berufen wie Architekten, Juristen oder ähnlichem. Technologisch geprägte Absolventen, welche zu den Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften, Informatik und Naturwissenschaften gezählt werden, gründen auch immer häufiger Unternehmen. Solche Unternehmensgründungen sind natürlich wünschens- und fördernswert für die Bundesrepublik Deutschland. Bedeutend für die Volkswirtschaft sind vor allen Gründungen im wissenschaftlich-technologischen Bereich. Werden solche Unternehmen aus der Hochschule oder aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen gegründet, können Forschungsergebnisse schneller an den Markt gebracht werden. Man kann sagen, dass kleinere Unternehmen in diesem Bereich effizienter an ihren Produkten arbeiten und so Marktpotenziale schneller erschließen. Die untenstehende Grafik 2.1 zeigt das Aufkommen von Existenzgründungen in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2008.
Abbildung 2.1 Eigene Darstellung: Quelle: Ifm Bonn, 2009
1 Vgl. GründerZeiten Nr. 12
Abbildung 2.2 Eigene Darstellung: Quelle: KfW-Gründungsmonitor
2008
Die Abbildung 2.2 beschreibt das gesamte Gründungaufkommen im Jahr 2007. Dabei wird ersichtlich, dass sich ein großer Teil der Gründungen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren abspielt. In diesem Bereich werden wohl auch die meisten Gründungen aus der Hochschule vorgenommen. Der überwiegende Teil akademischer Unternehmensgründungen wird von männlichen Gründern durchgeführt. Frauen nehmen mit circa 25 Prozent einen eher kleinen Teil der Unternehmensgründung aus der Hochschule vor. Bevor die Förderprogramme des Staates und der Hochschule dargestellt werden, soll in den folgenden Unterkapiteln die Problematik der Gründungen aus Hochschule dargestellt werden.
2.1 Problematik 2 , 3
Um eine Existenzgründung erfolgreich zu gestalten und um das Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt zu platzieren, ist es notwendig einige Probleme zu lösen. Hier sollen die typischen Probleme vorgestellt werden, welche mit Hilfe, der im weiteren Verlauf beschriebenen, Gründer- und Beratungsprogrammen gelöst werden können.
2 Vgl. GründerZeiten Nr. 12
3 Vgl. www.exist.de
2.1.1 Großes Fachwissen - keine kaufmännischen Kenntnisse
Technisch geprägte Hochschulabsolventen haben in ihrem Fachbereich ein hohes Wissen angereichert, jedoch sind die kaufmännischen Kenntnisse oft nicht ausreichend. Dieses kaufmännische Wissen ist jedoch zwingend notwendig um eine Existenzgründung erfolgreich zu gestalten. In diesem Bereich sind Informations- und Qualifikationsdefizite häufigste Pleitenursache.
2.1.2 Gute Gründungskenntnisse - fehlende Marktkenntnisse
Junge Hochschulabsolventen haben oft eine sehr gute Gründungsidee. Diesen können Erfindungen oder technische Verbesserungen in einem bestimmten Bereich sein. Jedoch ist es meist so, dass diese Hochschulabsolventen wenige Kenntnisse über den aktuellen Markt für solche Produkte haben. Sie können nicht einschätzen wie die Konkurrenzsituation ist und ob das Produkt oder die Dienstleistung am Mark bestehen können.
2.1.3 Hoher Kapitalbedarf
Bei stark technologieorientierten Unternehmen wird meist sehr viel Kapital benötigt, um das Produkt herstellen zu können. Gerade wenn erste ein Prototyp erstellt werden muss und die Forschung und Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Deshalb ist es notwendig einen passenden Finanzplan zu erstellen, in dem auch staatliche Fördermittel, Bürgschaften und Beteiligungskapital berücksichtigt werden. Erst dann können hohe Forschungs-, Entwicklung-, Investitions- und Anlaufkosten gedeckt werden.
2.1.4 Gute Geschäftsidee - kein Vertriebsnetz
Technologieorientierte Hochschulabsolventen haben oft das Problem, dass ihre sehr gute Geschäftsidee ausgereift ist, aber Sie sich noch keine Gedanken über den Vertrieb des Produktes oder der Dienstleistung gemacht haben. Aber gerade in den ersten Perioden eines neuen Unternehmens ist es zwingend notwendig zu wissen, welche Kunden für das Angebot in Frage kommen und wie diese Kunden erreicht werden können. Es ist daher notwendig frühzeitig Kontakte mit den Abnehmern zu knüpfen. Dies ist beispielsweise
Arbeit zitieren:
Benjamin Vaupel, 2010, Gründungen aus der Hochschule, München, GRIN Verlag GmbH
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