I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
1 Einleitung 1
2 Bedeutung der Personalbedarfsplanung 2
2.1 Einflussfaktoren der Personalbedarfsplanung 2
2.2 Generelle Vorgehensweise 3
2.2.1 Bestimmung des Bruttopersonalbedarfs 3
2.2.2 Bestimmung des zukünftigen Personalbestands 4
2.2.3 Ermittlung des Nettopersonalbedarfs 4
3 Methoden der Personalbedarfsplanung 5
3.1 Schätzungen 5
3.1.1 Einfache Schätzungen 5
3.1.2 Expertenbefragung 5
3.1.3 Delphi-Methode 6
3.2 Statistische Verfahren 6
3.2.1 Trendverfahren 6
3.2.2 Kennzahlenmethode 7
3.2.3 Regressions- und Korrelationsrechnungen 8
3.3 Organisatorische Verfahren 8
3.3.1 Stellenplanmethode 8
3.3.2 Arbeitsplatzmethode 9
3.4 Arbeitswissenschaftliche Verfahren 9
3.4.1 REFA-Verfahren 10
3.4.2 Methods of Time Measurement (MTM) 10
3.5 Monetäre Verfahren 10
3.5.1 Budgetierung 11
3.5.2 Zero-Base-Budgetierung 11
4 Zusammenfassung 11
Literaturverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
Instrumente/Methoden der Personalbedarfsplanung
1 Einleitung
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Personalbedarfsplanung. Dabei wird zuerst auf die Gründe und Ziele der Personalbedarfsplanung eingegangen. Es wird beschrieben, warum die Personalbedarfsplanung ein wichtiges Instrument der Personalwirtschaft ist. Des Weiteren wird auf die Einflussfaktoren der Bedarfsplanung eingegangen. Nachdem die Einfluss-faktoren erläutert sind, wird die generelle Vorgehensweise bei der Personalbedarfsplanung beschrieben. Dieses dreistufige Verfahren zur Berechnung des Nettopersonalbedarfs sollte durchgeführt werden, ganz gleich welche Methode zur Personalbedarfsplanung eingesetzt worden ist. Die Methoden zur Bestimmung des Bruttopersonalbedarfs werden im dritten Kapitel ausführlich beschrieben. Man unterscheidet zwischen Schätzungen, statistischen Verfahren, organisatorischen Verfahren, arbeitswissenschaftlichen Verfahren und monetären Verfahren. Diese Verfahren werden kurz vorgestellt, und in den Unterkapiteln werden die wichtigsten Ausprägungen jedes Verfahrens dargestellt.
Instrumente/Methoden der Personalbedarfsplanung
2 Bedeutung der Personalbedarfsplanung 1,2
Die Personalbedarfsplanung gehört zu einer der bedeutendsten Aufgaben der Personalwirtschaft eines Unternehmens. Sie dient als Grundlage für die verschiedensten Entscheidungsprozesse. Die Ermittlung des Personalbedarfs ist beispielsweise Grundlage für die Personalbeschaffung, Personalfreisetzung und der Personaleinsatzplanung. Die Personalbedarfsplanung ist langfristig natürlich auch Grundlage der Personalentwicklung. Wird umsichtig agiert, so ist die Personalbedarfsplanung immer mit anderen Unternehmensentscheidungen verknüpft. Dies können Entscheidungen sein die sich aus der Absatz-, Produktions- und Investitionsplanung ergeben. Wenn solche Entscheidungen getroffen werden ohne die Personalbedarfsplanung zu berücksichtigen, kann dies zu ungewollten Effekten führen. Daraus lässt schließen, dass alle planerischen Aktivitäten die Personalbedarfsplanung berücksichtigen sollten.
2.1 Einflussfaktoren der Personalbedarfsplanung 3
Der Personalbedarf wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst, diese können interner oder externer Natur sein. Der Personalbedarf ändert sich quantitativ und auch qualitativ. Externe Einflussfaktoren, welche durch die Änderungen der wirtschaftlichen Situation, dem technischen Fortschritt oder Veränderungen der rechtlichen und politischen Situation entstehen können, wirken über die Unternehmensplanung in die Personalbedarfsplanung ein. Veränderungen der Konjunkturaussichten, die Absatzchancen des Unternehmens und das Verhalten von Konkurrenten haben Auswirkungen auf Planungen des Unternehmens. Beispiele für solche externen Einflussfak-toren sind die derzeitige Wirtschaftskrise oder die Osterweiterung der Europäischen Union in den vergangenen Jahren. Es ist Aufgabe der Personalver-antwortlichen solche Veränderungen in ihren Planungen zu berücksichtigen. Unter internen Einflussfaktoren sind die vom Unternehmen beeinflussbare
1 Vgl. Jung (2006) S. 113
2 Vgl. Winnes (1978) S. 37
3 Vgl. Jung (2006) S. 114
Instrumente/Methoden der Personalbedarfsplanung
Faktoren zu verstehen, diese haben auch Auswirkungen auf die Personalbedarfsplanung. Entscheidungen bezüglich der Absatz- und Produktionsplanungen haben entweder einen steigenden oder sinkenden Personalbedarf zur Folge. Bedarfssteigernde Maßnahmen können die Erweiterung der Produktpalette oder die Erweiterung der Produktionstiefe sein. Sinkender Personalbedarf kann als Folge von Rationalisierungsmaßnahmen oder Outsourcing auftreten. Ein weiterer Unternehmensinterner Faktor ist das Auftreten von Fehlzeiten und Fluktuation, dem entgegenwirkend sollte ein Ersatzbedarf eingeplant werden.
2.2 Generelle Vorgehensweise 4,5
Die Ermittlung des Personalbedarfs lässt sich mit Hilfe der, in folgendem Kapitel beschriebenen, Methoden der Personalbedarfsplanung durchführen. Unabhängig von den zur Bedarfsplanung eingesetzten Instrumenten und Methoden sollte die Berechnung des Bedarfs in den nachfolgend beschriebenen drei Schritten erfolgen.
2.2.1 Bestimmung des Bruttopersonalbedarfs
Als ersten Schritt ist die Bestimmung des Bruttopersonalbedarfs zu sehen. Das heißt die Anzahl an Arbeitszeit, welche benötigt wird die anfallenden Arbeiten durchzuführen. Dabei besteht der Bruttopersonalbedarf aus dem Einsatzbedarf sowie dem Reservebedarf. Der Einsatzbedarf stellt den Bedarf dar, welcher zur Abarbeitung des Arbeitsvolumens unbedingt notwendig ist. Beim Reservebedarf sind die unweigerlich anfallenden Ausfallzeiten, sowie Fehl- und Einarbeitungszeiten aufgeführt. Der Reservebedarf ergänzt also den Einsatzbedarf zur Aufrechterhaltung des Arbeitsablaufes. Es ist auch gängig den Bruttopersonalbedarf als Soll-Personalbestand zu bezeichnen.
Bruttopersonalbedarf = Einsatzbedarf + Reservebedarf
4 Vgl. Oechsler (2000), S. 170-171
5 Vgl. Jung (2006), S. 118-120
Arbeit zitieren:
Benjamin Vaupel, 2010, Instrumente/Methoden der Personalbedarfsplanung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
BWL - Personal und Organisation: Instrumente/Methoden der Personalbedarfsplanung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
BWL - Personal und Organisation: neuer Titel erschienen: Instrumente/Methoden der Personalbedarfsplanung
Benjamin Vaupel hat einen neuen Text hochgeladen
Statistische Verfahren zur Maschinen- und Prozessqualifikation
Alfred Schulze, Edgar Dietrich
Prozessoptimierung mit statistischen Verfahren
Eine anwendungsorientierte Ein...
Claus Morgenstern, Lorenz Braun, Michael Radeck
Instrumente und Methoden aus der Unternehmensbewertung für das Innovat...
Grenzen, Möglichkeiten der Anw...
Korbinian Burger
Medical Image Computing and Computer-Assisted Intervention --MICCAI 20...
9th International Conference, ...
Rasmus Larsen, Mads Nielsen, Jon Sporring
Moderne nichtparametrische Verfahren der Risikoanalyse
Eine anwendungsorientierte Ein...
Helge Toutenburg
0 Kommentare