ANGLIZISMEN IN JUGENDZEITSCHRIFTEN
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung 1
2. Theorie 1
2.1 Definition Anglizismus 1
2.2 Definition Jugendzeitschriften 2
2.3 Kurzvorstellung der verwendeten Zeitschriften 3
2.3.1 BRAVO 3
2.3.2 YAM 4
2.3.3 BRAVO GIRL 5
2.3.4 BRAVO SPORT 5
3. “Anglizismen in Jugendzeitschriften 6
- Ein Aufsatz von Kristina Leutloff
3.1. Kurzdarstellung des Inhaltes 6
3.2.Kritische Betrachtung des Inhaltes 9
4. Empirische Studie
4.1. Gebrauch von Anglizismen in Jugendzeitschriften 10
4.1.2 Quantität 10
4.1.3 Auswertung 13
4.1.4 Konkrete Beispiele aus Zeitschriften 14
Erl äuterung zur Frage: „Ersetzen vorgestellte Anglizismen
g ängige deutsche Worte oder bezeichnen sie etwas neues?
4.1.5 Gründe für den Gebrauch und Wirkung von Anglizismen 15
(Orientierung an Leutloff)
5. Fazit 16
6. Literaturverzeichnis 18
1. Einleitung
In der folgenden Arbeit wird das Thema „Anglizismen in Jugendzeitschriften“ behandelt. Anlass dafür ist der auffällige Anteil von Anglizismen in Jugendzeitschriften. Nachfolgend wird zunächst auf die Begriffe Anglizismus und Jugendzeitschriften eingegangen, um eine theoretische Grundlage aufzubauen. Dann werden die für empirische Studie verwendeten Zeitschriften Bravo, Yam, Bravo Girl und Bravo Sport vorgestellt.
Dann folgt die Bearbeitung des Aufsatzes „ Anglizismen in Jugendzeitschriften“ von Kristina Leutloff in Form einer Inhaltswiedergabe und einer persönlichen Stellungnahme.
Der vierte und auch der Schwerpunkt ist die empirische Studie, in der ein Wert für die Anzahl der Anglizismen in Jugendzeitschriften ermittelt wird. Den Abschluss bildet dann ein Fazit.
2. Theorie
2.1 Definition Anglizismus
Der Duden definiert den Begriff „Anglizismus“ folgendermaßen: „Übertragung einer für das britische Englisch charakteristischen Erscheinung auf eine nicht englische Sprache“.
Diese Erscheinungen können sich auf allen Ebenen der Sprache äußern. Das heißt, in der Lautung, in der Formenlehre, der Syntax sowie im Wortschatz. Man unterscheidet verschiedene Formen von Anglizismen, die im Folgenden kurz dargestellt werden:
- Wortentlehnung: Übernahme englischer Lexeme, die dann unterschiedlich stark an das Laut-, Schreib- und Grammatiksystem der aufnehmenden Sprache angepasst werden. Eine scharfe Abgrenzung zwischen (angepasstem) Lehnwort und (unangepasstem) Fremdwort gibt es nicht.
- Lehnübersetzungen: Eins-zu-eins-Übersetzungen der Bestandteile des fremden Wortes, z. B. brainwashing > „Gehirnwäsche“; oder der fremden Satzkonstruktion
(Lehnsyntax), z. B. „Sinn machen“ anstelle von „(einen) Sinn ergeben“ bzw. (häufiger) „sinnvoll sein“ , von engl. “to make sense”. - Lehnübertragungen: Übersetzung der Idee hinter der Bildung des fremden Wortes, z. B. skyscraper > „Wolkenkratzer“ (nicht „Himmelskratzer“, wie es bei einer Lehnübersetzung zu erwarten wäre).
- Lehnbedeutungen: Übernahme des Bedeutungsspektrums des fremden Wortes, von dem Teilbedeutungen bereits bei einem deutschen Wort zu finden sind, z. B. deutsch „realisieren“ im Sinne von „etwas verwirklichen + etwas bemerken“ nach englisch realize „etwas verwirklichen, etwas bemerken“ oder „sich einer Tatsache bewusst sein“.
- Wortschöpfungen: Innerhalb der deutschen Sprachgemeinschaft mit englischem Klang wie Handy, Talkmaster, Service Point - dies sind keine echten Anglizismen, sie werden bisweilen auch als Schein- oder Pseudoanglizismen bezeichnet.
2.2 Definition Jugendzeitschriften
Über die Definition des Begriffs „Jugendzeitschrift“ wird bis heute diskutiert. Eine feststehende Erklärung gibt es daher nicht. Eine Definition für „Zeitschrift“ lautet: Zeitschriften sind ein vorwiegend periodisches, in einem Intervall von einer Woche bis zu einem Jahr erscheinendes Presseerzeugnis, das im Gegensatz zur Zeitung in der Regel auf bestimmte Zielgruppen oder Interessengebiete zugeschnitten und weniger aktualitätsorientiert ist. Oft wird synonym auch der Begriff Magazin verwendet. Man unterscheidet nach den publizistischen Zielen 1) Publikumszeitschriften, 2) Fachzeitschriften (einschließlich wissenschaftlicher Zeitschriften), 3) Kundenzeitschriften (einschließlich Haus-, Firmen- und Mitgliederzeitschriften). Publikumszeitschriften umfassen die Illustrierten und Nachrichtenmagazine, die Programm-, Frauen- und Jugendzeitschriften, die breite Palette an Specialinterest-Titeln (Wohn-, Ess-, Lifestyle-, Sport-, EDV-, Hobby- und Freizeitzeitschriften), die Wirtschafts- und Motorpresse sowie populärwissenschaftliche Titel und Supplements. Sie sind teils für ein breites Publikum, teils (als Specialinterest-Zeitschriften) für kleinere Zielgruppen bestimmt. Erstere haben oft hohe Auflagen und Reichweiten, Letztere meist niedrige. Die Fachzeitschriften als titelreichste Gruppe dienen der Wissensvermittlung, Forschung
und beruflichen Aus- und Weiterbildung. Kundenzeitschriften richten sich an Kunden, Mitarbeiter sowie Aktionäre und dienen der Imagewerbung, Kundenbindung,gewinnung und Verkaufsförderung.
Der Unterschied zur Zeitung besteht vorwiegend darin, dass die Zeitschrift nicht so sehr an die grundsätzliche Aktualität und die Inhaltsallgemeinheit gebunden ist. Außerdem sind sie mehr auf die Hintergrundberichterstattung der Themen ausgelegt als auf die Erstattung von Nachrichten.
Um die Definition um den Zusatz „Jugend- „ zu erweitern, kann man hinzufügen, dass die behandelten Themen speziell auf die Interessen von Jugendlichen zugeschnitten sind. Dazu gehören zum Beispiel, Musik, Prominente, Freizeit und Aufklärung. Diese Themen können innerhalb einer Zeitschrift kombiniert sein oder auch den Schwerpunkt bilden.
Es existieren viele unterschiedliche Jugendzeitschriften auf dem deutschen Markt. Allerdings ist festzustellen, dass es mehr feminin orientierte Exemplare gibt. Diejenigen Zeitschriften, die man eher in den männlichen Sektor einordnen würde, sind fast alle so genannte Fachzeitschriften, die ausschließlich Themen wie Sport oder Computer behandeln. Die Mädchenzeitschriften dagegen beinhalten meist mehrere verschiedene Themen.
2.3 Kurzvorstellung der verwendeten Zeitschriften
2.3.1 BRAVO
Die Bravo (eigene Schreibweise: BRAVO) ist die größte Jugendzeitschrift im deutschsprachigen Raum. 1956 erschien sie zum ersten Mal, damals noch mit dem Untertitel "Die Zeitschrift für Film und Fernsehen". Erfinder der Zeitschrift war der Kolumnist Peter Boenisch. Die am 26. August 1956 erschienene Erstausgabe kostete ursprünglich 50 Pfennig. Seit 1968 erscheint sie einmal pro Woche. Danach brach die Auflage drastisch ein. Von der wöchentlich erscheinenden Bravo werden heute durchschnittlich 611.559 Exemplare pro Ausgabe verkauft. Die Bravo behandelt Themen, die bevorzugt Jugendliche interessieren, darunter aktuelle Informationen über Stars aus der Musik- und Fernsehwelt, aber auch Beziehungs- und Sexualberatung. Auffallend an der Sprache der Bravo ist die verstärkte Nutzung
Arbeit zitieren:
Julia Patricia Kluth, 2006, Anglizismen in Jugendzeitschriften, München, GRIN Verlag GmbH
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