-I-
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis II
1. Einleitung - 1 -
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung - 2 -
2. Grundlagen des Softwareeinsatzes in Veränderungsprozessen - 3 -
2.1 Begrifflichkeiten - 3 -
3. Auswahl und Entscheidung der P-MSoftware. - 5 -
3.1 Einordnung der P-MSoftware - 5 -
3.1.1 Kriterien Auswahl nach Management Ebenen und Phasen des
Projketlebenszyklus - 7 -
3.1.2 Prozess zum Vergleich von P-MSoftware - 9 -
4. Möglichkeiten und Grenzen der Software für das Projektmanagement in
Veränderungsprozessen - 12 -
4.1. Abgrenzung zwischen Standard-Büro-Software, speziellen Applikationen und
ganzheitlicher Software - 13 -
4.2 Möglichkeiten und Grenzen in Veränderungsprozessen mit Software für das
Projektmanagement - 14 -
5. Fazit - 20 -
Literaturverzeichnis III
II
______________________________________________________________________
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Projektarten mit ihren spezifischen IT-Anwendungen .......................... - 5 -
Abbildung 2: Das M-Modell nach F. Ahlemann ........................................................ - 7 -
Abbildung 3: Funktionalitäten und Kriterien nach Ahlemann zur PM-Software ........ - 8 -
Abbildung 4: Schema zur Gewichtung der Kriterien bzw. Funktionalitäten ............... - 9 -
Abbildung 5: Eigene Darstellung: Faktoren der Zusammenführung von
Veränderungsprozesse und Software für das Projektmanagement ............................ - 12 -
Abbildung 6: Softwareunterstützung auf Einzelprojektebene; ................................. - 18 -
Abbildung 7: Projektübergreifende Softwareunterstützung; .................................... - 18 -
Abkürzungsverzeichnis
bzw. = beziehungsweise u.a. = unter anderem o.g. = oben genannten z.B. = zum Beispiel Vgl. = Vergleiche i.d.R. = in der Regel PM-Software = Projektmanagement-Software PM = Projektmanagement min. = mindestens
- 1 -______________________________________________________________________
1. Einleitung
„Wenn wir wollen, daß alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, daß sich alles verändert.“
- Giuseppe Tomasi di Lampedusa (1896-1957), ital. Schriftsteller
Veränderungen, Change, Wandel, Reorganisationen und Umstrukturierungen sind alltägliche Begrifflichkeiten, die in Unternehmen zu hören sind und in den meisten Fällen in Projekten neben dem Tagesgeschäft abgearbeitet werden müssen. Auch ist der Druck zu Innovationen gestiegen, welche ebenfalls immer öfter in Projekten durchgeführt werden. Beide Bereiche haben aufgrund des erhöhten Wettbewerbs eine aufsteigende Bedeutung in den letzten Jahren erhalten. Die Kriterien der Umstrukturierungs- und Innovationsprozesse stimmen mit denen von Projekten überein. Daher wird in der Literatur häufig ein Zusammenhang zwischen Innovationsmanagement, Change Management und Projektmanagement dargestellt. Projektmanagement wird als geeignetes Tool zur Durchführung von Veränderungsprozessen genutzt. 1 Daher wird Projektmanagement-Software (PM-Software) in dieser Arbeit hauptsächlich begutachtet, auch wenn es weitere Softwarearten zur Unterstützung von Veränderungsprozessen gibt.
PM-Software wird in vielen Unternehmen eingesetzt, da Projektmanagement zu einem der zentralen Begriffe herangewachsen ist. Die Frage ist aber, wie komplex die Veränderung bzw. das Projekt ist, wie viele Projektteilnehmer gibt es und welche Voraussetzungen bringen sie im Bereich PM-Software usw. mit. Alle diese Fragen und noch mehr, wie im 3. Kapitel näher beschrieben, muss sich jeder Projektleiter bzw. Projekt-managementverantwortliche stellen, wenn er eine effektive Software zur Unterstützung der Planung, Steuerung und Kontrolle von Veränderungen auswählen soll. Die Vielzahl an Kriterien ist auch der Grund für die Vielzahl an Softwarelösungen in diesem Bereich. Die Entwicklung der PM-Software wird durch die Vorstellung getrieben, dass es zukünftig möglich sein wird, jede Information zum richtigen Zeitpunkt an jeden Ort in jeder Form an die berechtigten Nutzer zur Verfügung zu stellen, wovon die Entwickler in der heutigen Zeit noch weit entfernt sind, aufgrund mehrerer Faktoren. 2
1 Vgl. Hutmacher, D. (2004): S. 21
2 Vgl. Pfetzing, K./Rohde, A. (2009): S. 456
- 2 -______________________________________________________________________
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Untersuchung
Das Ziel dieser Arbeit ist es Softwareeinsatzmöglichkeiten und -grenzen im Bereich der Veränderungsprozesse zu untersuchen. Somit werden unterschiedliche Softwareformen im Hinblick auf unterschiedliche Kriterien untersucht und zu den jeweiligen Anforderungen von Veränderungsprozessen zugeordnet. Im Detail werden Standard-Büro-Software und Mustervorlagen, spezielle Applikationen und ganzheitliche Softwarelösungen bezüglich von Veränderungsprozessen durchleuchtet und bewertet. Veränderungsprozesse sind in den Bereichen Change Management und Innovationsmanagement zu finden, da Innovations- und Umstrukturierungsprozesse in einem gewissen Zusammenhang stehen. Die Kriterien des Projektmanagements erfüllen die Anforderungen des Change und Innovationsmanagements, 3 welche im 2. Kapitel näher beschrieben werden. Daher wird Projektmanagement in dieser Arbeit auch als durchführendes Werkzeug verstanden und somit einen beträchtlichen Anteil besitzen. Die Arbeit wird sich somit mit der Umsetzung von Veränderungen beschäftigen und nicht mit dem Erkennen oder Analysieren, da der Einsatz von Software in der Umsetzung von Veränderungen ein breitgefächertes Bearbeitungspotential bietet.
Der Aufbau dieser Arbeit ist in 5 Kapitel gegliedert. Im 2. Kapitel werden Begrifflichkeiten definiert, die für diese Arbeit erforderlich sind, um ein einheitliches Verständnis zwischen Verfasser und Leser gewährleisten zu können. Im nächsten Kapitel werden die Kriterien zum Vergleich und Bewertung von Software unter die Lupe genommen, damit im anschließenden Schritt Softwareeinsatzmöglichkeiten und -grenzen übersichtlich und einheitlich bewertet werden können. Möglichkeiten und Grenzen des Softwareeinsatzes, speziell PM-Software werden versucht in einzelnen Kriterien und Faktoren von Veränderungsprozessen und Projekten zu identifizieren, was auch den Hauptbestandteil dieser Arbeit im 4. Kapitel darstellen wird.
Ein Fazit wird den Abschluss dieser Arbeit bilden, damit ein ganzheitlicher Überblick gewährleistet werden kann.
3 Vgl. Hutmacher, D. (2004): S. 20-21
- 3 -______________________________________________________________________
2. Grundlagen des Softwareeinsatzes in Veränderungsprozessen
2.1 Begrifflichkeiten
Change Management bzw. Veränderungsmanagement
Der Begriff Change Management hat viele unterschiedliche Ansätze. In dieser Arbeit wird die Definition nach Stolzenberg genutzt und nach Ihr ist Change Management „die Planung und Durchführung aller Aktivitäten, welche die betroffenen Führungskräfte und Mitarbeiter auf die zukünftige Situation vorbereiten und ihnen eine möglichst optimale Umsetzung der veränderten Anforderungen ermöglichen. Veränderungsmanagement konzentriert sich auf die überfachliche Seite einer Veränderung und achtet auf die Ausgewogenheit beider Seiten“. 4
Veränderungsprozess
Der Veränderungsprozess wird in der Literatur im Zusammenhang mit Change Management gebracht, da der Veränderungsprozess den Ablauf eines Wandels wiederspiegelt. 5
Innovationsmanagement
Die Definition des Innovationsmanagements hat in dieser Arbeit keine so große Bedeutung, aber die Merkmale die das Innovationsmanagement in sich trägt und somit die Verbindung zum Change Management und Projektmanagement herstellt. Innovationen bringen etwas Neues, Komplexes und Wiederstand der Teilnehmer. 6
4 Stolzenberg, K. (2009): S. 5
5 Vgl. Hutmacher, D. (2004): S. 22
6 Vgl. Hutmacher, D. (2004): S. 20
- 4 -______________________________________________________________________ Projektmanagement / PM-Software
Nach DIN 69901 wird Projektmanagement als die „Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Initiierung, Definition, Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten“ 7 gesehen.
PM-Software umfasst alle speziellen Anwendungen, die eindeutig für das Projektmanagement entwickelt wurden. Somit ist PM-Software nur ein Teilgebiet der „Software für das Projektmanagement“, da hier auch Software zum Einsatz kommen kann, die nicht speziell für das Projektmanagement entwickelt wurde, aber trotzdem unterstützenden Charakter. 8 Diese Arbeit soll Grenzen und Möglichkeiten der Software für das Projektmanagement definieren und somit auch die Schnittstellen zwischen PM-Software und Software mit unterstützendem Inhalt aufzeigen.
Software
Da die Definition der Software in der Literatur in einem weiten Spektrum gesehen wird und in dieser Arbeit einen großen Stellenwert besitzt, wird die Definition nach DIN 44 300 übernommen, wo Software „die Gesamtheit oder Teil der Programme für Rechensysteme, wobei Programme zusammen mit den Eigenschaften der Rechensysteme, die Nutzung der Rechensysteme zur Lösung gestellter Aufgaben oder zusätzlicher Betriebs-und Anwendungsarten der Rechnersysteme ermöglichen“ 9 , darstellt.
7 Wagner, S. (2010): S.9
8 Vgl. Bartsch-Beuerlein & Klee (2001): S. 5
9 Brockhaus (2004):
Arbeit zitieren:
Master of Arts Heinrich Worms, 2011, Softwareeinsatz im Veränderungsprozessen - Möglichkeiten und Grenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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