Inhaltsverzeichnis
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Vorstellung der Praktikumsschule 3
Ausf ührlicher Stundenentwurf
1. Bemerkung zur Lerngruppe 5
2. Sachanalyse 8
3. Didaktische Analyse 13
4. Methodische Überlegungen 16
5. Lernziele 20
6. Literatur 22
1. Vorstellung der Praktikumsschule
Die IGS-Halle - vormals situiert in Heide-Nord - liegt heute im Zentrum der Stadt Halle/Saale und ist eine öffentliche Bildungseinrichtung (bestehend aus zwei Hauptgebäuden) für die Klassen fünf bis dreizehn. Gesamtschulen sind nach dem Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt den Sekundarschulen und Gymnasien gleichgestellte Einrichtungen. Hierbei unterscheidet man zwischen kooperativen und integrierten Bildungsanstalten. Erstere zeichnen sich dadurch aus, dass unter einem gemeinsam „Dach“ Haupt, -Real und Gymnasialklassen unterrichtet werden, und somit ein Wechsel der Schüler von der einen in die andere Schulform ohne größeren Verwaltungsaufwand und oder Umstellung seitens des Schülers von statten gehen kann (die KGS „Wilhelm v. Humboldt“ in Halle wäre ein Bespiel). Bei dem integrierten Modell werden SuS in der Sekundarstufe I in gemeinsamen Klassen unterrichtet. Eine Besonderheit der IGS Halle ist, dass sich in den Klassen ebenfalls Kinder befinden, welchen aufgrund besonderer physischer oder mentaler Konstitution erhöhte pädagogische Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.
Die Gymnasialstufen umfassen neben den Jahrgängen der IGS Halle auch die der KGS „Ulrich v. Hutte“. Nach dem Erreichen des erweiterten Realschulabschlusses besuchen die SuS eine einjährige Einführungsphase, welche in einer zweijährigen Qualifikationsphase übergeht, an deren Ende die Hochschulreife steht. Neben dieser können an der IGS Halle noch folgende Abschlüsse erreicht werden:
Abschluss der Schule für Lernbehinderte
Hauptschulabschluss durch Besuch der besonderen 10. Klasse für Lernbehinderte Hauptschulabschluss nach Klasse 9
qualifizierter Hauptschulabschluss (berechtigt zum Besuch der 10. Klasse) Realschulabschluss nach Klasse 10 Erweiterter Realschulabschluss nach Klasse 10 schulischer Teil der Fachhochschulreife
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In der Bildungseinrichtung werden zurzeit 818 SuS in insgesamt 33 Klassen unterrichtet. Die durchschnittliche Klassenstärke liegt hierbei bei ungefähr 25 Schülern. An der IGS Halle sind 77 Lehrkräfte und weitere sieben pädagogische MitarbeiterInnen angestellt (der Anteil weibliche Lehrkräfte beträgt 80%).
Die Lehranstalt ist außerdem eine Ganztagsschule. Die Angebote sind äußerst Facettenreich und betreffen ein Sammelsurium von Kategorien, dazu zählen: musische, gestalterische, sportliche, handwerkliche, spielerische und technische Betätigungen in Kursen wie Unihockey, Orchester/Chor, Minizoo-AG, Töpfern, Skat, offene Computer-AG, Tanzgruppen, Erste-Hilfe-AG, Schach, Volleyball, Theater, Kochen und Backen. Hierbei wird den SuS ermöglicht, Neigungen, Interessen und Begabungen kennenzulernen und diese mithilfe weiterer Förderungen auszubauen.
Mit Frau Müller (Name geändert) wurde dem Praktikanten eine erfahrene Pädagogin als Mentorin zugewiesen. Da sie ausschließlich den 5. Klassen zugeteilt ist, besteht der Stundenplan des SP2 analog dazu vornehmlich aus Unterrichtsstunden dieser Klassenstufe. Weitere Möglichkeiten sind dahingehend limitiert, da höheren Klassen oftmals nur eine Geschichtsstunde zur Verfügung steht, und daher ein aktiver Unterricht seitens des Studenten laut Aussage einer Fachkraft unerwünscht sei. In den Qualifikationsstufen für das Fach Englisch sei ebenfalls nur eine Tätigkeit möglich, die nicht über das Hospitieren hinausginge, da die SuS in diesen Unterrichtseinheiten zurzeit gezielt auf die Abiturprüfungen vorbereitet werden.
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Ausführlicher Stundenentwurf
1. Bemerkung zur Lerngruppe
Die zu unterrichtende Klasse ist die 5b. Der Verband mittlerer Größe besteht aus 12 Mädchen und 10 Jungen. Die Klasse wird seit Beginn des Schuljahres von der Mentorin Frau Müller unterrichtet.
Die zu haltende Unterrichtsstunde findet an einem Dienstagmorgen in der zweiten Stunde statt (8:25 - 09:10). Der Vorteil besteht zum größten Teil darin, dass noch keine Ermüdungserscheinungen, wie sie oft am Ende eines langen Schultages auftreten, zu erwarten sind. Auch muss zu dieser Jahreszeit nicht mit negativ beeinträchtigendem Wetter, i.e. Hitze etc., gerechnet werden. Die Unterrichtsvorbereitung unmittelbar vor der Stunde (Tafelbild, Projektor in Position) muss jedoch zügig durchgeführt werden, da die Vorbereitungszeit bemessen ist.
Der Klassenraum 114 befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes und ist aufgrund der übersichtlichen Raumnummerierung auch für Unkundige recht einfach zu erreichen. Er ist durch eine breite Fensterwand auf der linken Seite stark, jedoch keineswegs auf störende Weise, lichtdurchflutet. Analog zum unsanierten Zustand des gesamten Komplexes ist auch dieser Raum renovierungsbedürftig. Der Bänke des Klassenraumes sind nicht in Reihen geordnet, sondern rechts in einer Linie und links in einem quasi quadratischen Komplex von vier Bänken. Die übrigen Bänke stehen parallel zur Front des Raumes. Diese unkonventionelle Situation der
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Schüler ermöglicht eine gewisse Nähe zwischen Lehrkörper und SchülerInnen, was sich auch in einer besseren Zusammenarbeit sowohl zwischen Lehrer und Kindern, als auch zwischen den letztgenannten untereinander niederschlägt. Wie in allen anderen Räumen muss allerdings auch in diesem eine gewisse Enge konstatiert werden. Dies wird vor allem beim Einsatz des Projektors - welcher im Übrigen erst von einem anderen Raum herangeholt werden mussdeutlich, welcher auf einen Stuhl in mitten des Raumes platziert werden muss, um einen optimalen Lichtkegel erzeugen können. Ein gleichzeitiges Benutzen des Gerätes mit der Tafel ist mit zusätzlichen Schwierigkeiten verbunden.
Der Praktikant absolvierte im Ganzen sechs Unterrichtseinheiten in der 5b und konnte in diesem Zeitraum die Klasse auch recht gut kennen lernen. Die allgemeine Motivation der Lerngruppe kann als überdurchschnittlich, allerdings auch als interindividuell recht heterogen beschrieben werden. Bei den meisten SchülerInnen ist der Aktivierungsgrad allerdings als konstant hoch zu beschreiben, somit ist Zureden oder sind zusätzliche Stimuli selten vonnöten. Ein Grundinteresse an neu eingeführten Wissensbereichen, auf welchem auf- und welches ausgebaut werden kann, ist daher vorhanden. Dies wird auch in einer stets produktiven Lehrer-Schüler-Interaktion sichtbar. Bei Unterrichtsgesprächen kommt es daher sehr selten vor, dass kein Schüler etwas zum Unterrichtsgegenstand beizusteuern vermag. Die gegebenen Antworten und Anmerkungen übermitteln darüber hinaus einen alters- und klassenstufenspezifischen Fundus von deklarativen und prozeduralen Wissen, auf welchem sich gemeinsame Vermutungen, Analysen und Interpretationen aufbauen lassen. Das Engagement der Kinder wird auch durch zahlreiche, unaufgeforderte Ergänzungen zum Unterrichtsthema - wie das Mitbringen eines Buches aus dem Privatbestand oder von Figuren, welche Personen und Götter griechischer Mythologie darstellen - sichtbar.
Aufgrund der Vielzahl positiver Charaktere im Unterrichtsverband, können hier nur wenige Namen hervorgehoben werden. Zu nennen sind hierbei vor allem die Jungen Hans (Name geändert) und Thomas (Name geändert), welche sich konstant durch allgemeines Arbeitsengagement und kompetentes Entwickeln von Fragestellungen auszeichnen. Kurze Phasen unterrichtsfremden Störens und Schwatzens können stets durch ein Ermahnen seitens des Lehrkörpers unterbunden werden. Dieses Phänomen ist als ein allgemeines zu bezeichnen, daher
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Arbeit zitieren:
Toni Friedrich, 2010, Unterrichtsentwurf zu dem Thema "Olympische Spiele der Antike", München, GRIN Verlag GmbH
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Toni Friedrich hat den Text Unterrichtsentwurf zu dem Thema "Olympische Spiele der Antike" kommentiert
Philipp Bothe hat den Text Unterrichtsentwurf zu dem Thema "Olympische Spiele der Antike" kommentiert
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Material fehlt
-> in dieser Form ein völlig unsinniger und praxisferner UPload. Das gleiche gilt im Übrigen für die didaktische und methodische Verschriftlichung.
Gedanken sind nachvollziehbar, aber - gemessen an den Anforderungen im Referendariat - zu universitär.
am Wednesday, February 08, 2012-
Toni Friedrich
Zu verwendende Applikationen sind am Ende des Entwurfes aufgelistet. Die did. und meth. Konzeptionen sind kleinschrittig wiedergegeben. In dieser Form - gemessen an den Anforderungen einer adäquaten Rezension - ist die Kritik nicht nachvollziehbar.
am Thursday, February 09, 2012-